{"id":116933,"date":"2025-05-17T05:07:08","date_gmt":"2025-05-17T05:07:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/116933\/"},"modified":"2025-05-17T05:07:08","modified_gmt":"2025-05-17T05:07:08","slug":"deutlich-mehr-kinder-in-sachsen-anhalts-frauenschutzhaeusern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/116933\/","title":{"rendered":"Deutlich mehr Kinder in Sachsen-Anhalts Frauenschutzh\u00e4usern"},"content":{"rendered":"<p class=\"fp-paragraph\"><strong>Halle<\/strong> &#8211; In den Frauenschutzh\u00e4usern in Sachsen-Anhalt sind zuletzt deutlich mehr Kinder aufgenommen worden. Nach 565 im Jahr 2023 waren es im vergangenen Jahr 594 Kinder gewesen, wie eine Sprecherin des Landesverwaltungsamts in Halle auf Anfrage mitteilte. Die Zahl der schutzsuchenden Frauen stieg von 518 auf 523. Darunter waren demnach im vergangenen Jahr 286 nicht deutsche Frauen beziehungsweise Frauen mit Migrationshintergrund. Im Jahr davor waren es 267 gewesen.\u00a0<\/p>\n<p class=\"fp-paragraph\">Durchschnittlich blieben 2024 die Frauen und Kinder 67 Tage in den Einrichtungen und damit einen Tag l\u00e4nger als noch 2023, wie es weiter hie\u00df. Die Auslastung der H\u00e4user wurde mit 78 Prozent angegeben. Im Jahr zuvor lag sie bei 75 Prozent.\u00a0<\/p>\n<p class=\"fp-paragraph\">In Sachsen-Anhalt gibt es 19 Frauenh\u00e4user mit insgesamt 117 Schutzpl\u00e4tzen f\u00fcr Frauen und 142 Pl\u00e4tzen f\u00fcr Kinder. F\u00fcr sie stehen in diesem Jahr laut dem Landesverwaltungsamt Mittel in H\u00f6he von rund 4,18 Millionen Euro zur Verf\u00fcgung. In den Einrichtungen sind 52 Vollzeit-Personalstellen vorgesehen. Hinzu kommen 12,75 Stellen f\u00fcr Hauswirtschaftskr\u00e4fte.<\/p>\n<p>Landesfrauenrat: Pr\u00fcfen, ob das Personal reicht<\/p>\n<p class=\"fp-paragraph\">Die Frauen bringen sich und ihre Kinder vor Gewalt in der Partnerschaft oder in anderen sozialen Beziehungen in Sicherheit. Oft werden sie von den T\u00e4tern gesucht und verfolgt. Migrantinnen stehen zudem, je nach Aufenthaltstitel, vor dem Problem, dass sie den Landkreis oder die kreisfreie Stadt nicht verlassen d\u00fcrfen und somit nicht in andere Bundesl\u00e4nder gehen k\u00f6nnen, sagte die Vorsitzende des Landesfrauenrats Sachsen-Anhalt, Michelle Angeli. Der Weg k\u00f6nne somit schneller in ein Frauenschutzhaus f\u00fchren.<\/p>\n<p class=\"fp-paragraph\">Expertinnen gehen zudem davon aus, dass die Aufkl\u00e4rungs- und Beratungsarbeit st\u00e4rker greift und auch deshalb mehr nicht deutsche Frauen die Hilfsangebote nutzen.<\/p>\n<p class=\"fp-paragraph\">Die Landesfrauenrats-Vorsitzende sprach sich daf\u00fcr aus, zu \u00fcberpr\u00fcfen, ob das Personal in den Einrichtungen noch dem Bedarf entspricht. Der zeitliche Aufwand bei der Begleitung von Beh\u00f6rdeng\u00e4ngen mit Dolmetscherleistungen sei deutlich erh\u00f6ht. Und auch wenn nun mehr Kinder in den Frauenschutzh\u00e4usern lebten, m\u00fcsse geschaut werden, ob die speziellen Begleitkr\u00e4fte noch reichten.<\/p>\n<p class=\"fp-paragraph\">In die Frauenschutzh\u00e4user kommen Frauen jeden Alters. Ziel ist, dass sie in einer eigenen Wohnung ein eigenst\u00e4ndiges Leben ohne Gewalt f\u00fchren k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Das sagt die Statistik der Polizei<\/p>\n<p class=\"fp-paragraph\">In der Statistik der Polizei sind die Fallzahlen h\u00e4uslicher Gewalt zuletzt weiter gestiegen. Knapp 8.400 F\u00e4lle wurden im vergangenen Jahr erfasst nach rund 7.900 im Vorjahr. Das entspricht einem Plus von 5,8 Prozent. Die Opferzahlen bei der Partnerschaftsgewalt stiegen von etwa 5.600 auf rund 5.700, bei der famili\u00e4ren Gewalt von etwa 2.600 auf 3.000 Betroffene. Es wird zudem von einer hohen Dunkelziffer ausgegangen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Halle &#8211; In den Frauenschutzh\u00e4usern in Sachsen-Anhalt sind zuletzt deutlich mehr Kinder aufgenommen worden. 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