{"id":1169959,"date":"2026-07-16T03:20:11","date_gmt":"2026-07-16T03:20:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1169959\/"},"modified":"2026-07-16T03:20:11","modified_gmt":"2026-07-16T03:20:11","slug":"juli-patchday-microsoft-schliesst-rekord-von-570-sicherheitsluecken","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1169959\/","title":{"rendered":"Juli-Patchday: Microsoft schlie\u00dft Rekord von 570 Sicherheitsl\u00fccken"},"content":{"rendered":"<p>Der Juli-Patchday von Microsoft markiert einen historischen H\u00f6hepunkt: Noch nie hat der Konzern so viele Sicherheitsl\u00fccken auf einmal behoben. Mit 570 geschlossenen Schwachstellen verdreifacht sich die Zahl im Vergleich zum Juni 2026 und steigt um \u00fcber 300 Prozent gegen\u00fcber dem Vorjahresmonat.<\/p>\n<p>Betroffen sind nahezu alle wichtigen Produkte: <strong>Windows 10 und 11<\/strong>, Windows Server, Microsoft Office, SharePoint, Exchange Server und SQL Server. Der drastische Anstieg der entdeckten L\u00fccken ist kein Zufall \u2013 Microsoft f\u00fchrt ihn auf den verst\u00e4rkten Einsatz k\u00fcnstlicher Intelligenz bei der Fehlersuche zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Drei Zero-Day-L\u00fccken, zwei bereits aktiv ausgenutzt<\/p>\n<p>Besonders brisant: Das Update schlie\u00dft drei sogenannte Zero-Day-Schwachstellen. Zwei davon werden bereits aktiv von Angreifern ausgenutzt. Die erste, <strong>CVE-2026-56155<\/strong>, betrifft Active Directory Federation Services (AD FS) und erlaubt eine Rechteausweitung. Die zweite, <strong>CVE-2026-56164<\/strong>, steckt in SharePoint \u2013 die US-Sicherheitsbeh\u00f6rde CISA warnt eindringlich vor den m\u00f6glichen Folgen.<\/p>\n<p>Die dritte L\u00fccke, <strong>CVE-2026-50661<\/strong>, wurde zwar \u00f6ffentlich bekannt, aber noch nicht aktiv angegriffen. Sie umgeht die BitLocker-Verschl\u00fcsselung. Sicherheitsforscher ver\u00f6ffentlichten zudem einen Proof-of-Concept f\u00fcr ein verwandtes Problem mit veralteten Registry-Daten.<\/p>\n<p>Anzeige<\/p>\n<p>Angesichts der Rekordzahl an Sicherheitsl\u00fccken ist ein stabiles und aktuell gehaltenes Betriebssystem wichtiger denn je. Wie Sie typische Fehler bei Windows 11 selbst beheben und Ihr System ohne teure Hilfe absichern, zeigt dieser kostenlose Ratgeber. <strong><a href=\"https:\/\/www.info.computerwissen-online.com\/erste-hilfe-fuer-windows11\/?af=KOOP_CW_WS_DNV_YES_WINDOWS-11-PROBLEME_X-AD1of2-EAID-1033244-CWBNC-BCPID_33349\" rel=\"noopener nofollow\" target=\"_blank\">Windows 11 Probleme sofort selbst beheben<\/a><\/strong><\/p>\n<p>Von den 570 Schwachstellen gelten mindestens 59 als kritisch. Die Verteilung im Detail:<br \/>\u2013 <strong>254<\/strong> Schwachstellen mit Rechteausweitung (Elevation of Privilege)<br \/>\u2013 <strong>145<\/strong> L\u00fccken f\u00fcr Schadcode-Ausf\u00fchrung (Remote Code Execution)<br \/>\u2013 <strong>102<\/strong> Informationspreisgaben<\/p>\n<p>Die h\u00f6chste Einzelbewertung erh\u00e4lt eine Windows-VMSwitch-L\u00fccke mit einem <strong>CVSS-Score von 9,9<\/strong> \u2013 nur knapp unter der maximalen Bedrohungsstufe.<\/p>\n<p>KI als SicherheitsbeschleunigerLesen Sie auch:<a href=\"https:\/\/borncity.com\/news\/windows-patch-kb5101650-570-sicherheitsluecken-geschlossen\/\" class=\"bc-inline-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Windows-Patch KB5101650: 570 Sicherheitsl\u00fccken geschlossen<\/a><\/p>\n<p>Microsofts F\u00fchrungsebene betont die Rolle des KI-gest\u00fctzten Systems <strong>MDASH<\/strong> bei der Rekordjagd. Pavan Davuluri, Leiter der Windows- und Devices-Sparte, erkl\u00e4rte, dass KI den Verteidigern zunehmend helfe, Schwachstellen zu entdecken, die zuvor unerkannt geblieben w\u00e4ren.<\/p>\n<p>Doch der Segen ist auch eine Last: Die schiere Menge an Patches stellt IT-Administratoren vor enorme logistische Herausforderungen. Microsoft und externe Sicherheitsexperten empfehlen, die Updates <strong>innerhalb von drei Tagen<\/strong> einzuspielen \u2013 ein ambitioniertes Ziel angesichts der schieren Zahl.<\/p>\n<p>Anzeige<\/p>\n<p>Ob Update-Fehler oder Sicherheitsrisiken \u2013 wer die volle Kontrolle \u00fcber sein Betriebssystem behalten m\u00f6chte, braucht die richtigen Werkzeuge. Erfahren Sie in dieser Gratis-Anleitung, wie Sie einen Windows-11-Boot-Stick erstellen, um Ihr System jederzeit reparieren oder neu installieren zu k\u00f6nnen. <strong><a href=\"https:\/\/www.info.computerwissen-online.com\/windows\/windows_11\/boot-stick\/?af=KOOP_CW_WS_DNV_YES_WINDOWS-11-BOOT-STICK_X-AD2of2-EAID-1033244-CWBNC-BCPID_33349\" rel=\"noopener nofollow\" target=\"_blank\">Gratis-Anleitung: Windows 11 Boot-Stick erstellen<\/a><\/strong><\/p>\n<p>Technische \u00c4nderungen und Kompatibilit\u00e4tsprobleme<\/p>\n<p>Mit dem Juli-Update endet die letzte Phase der verpflichtenden <strong>Kerberos-RC4-Einschr\u00e4nkungen<\/strong> \u2013 ein Schritt zur Modernisierung der Authentifizierungssicherheit. Doch nicht alles l\u00e4uft rund: Ein Kompatibilit\u00e4tsproblem mit bestimmten Dell- und Intel-Ger\u00e4ten hat Microsoft dazu gezwungen, das Update f\u00fcr betroffene Nutzer vorerst zu stoppen, um Systeminstabilit\u00e4ten zu vermeiden.<\/p>\n<p>Rekordjahr 2026<\/p>\n<p>Die Bilanz der ersten sieben Monate 2026 ist beeindruckend: Rund <strong>1.380 Sicherheitsl\u00fccken<\/strong> hat Microsoft bislang geschlossen \u2013 fast doppelt so viele wie im gleichen Zeitraum 2025. Der n\u00e4chste Patchday ist f\u00fcr den 11. August angesetzt. Parallel dazu ver\u00f6ffentlichte Google Anfang Juli Updates f\u00fcr \u00fcber 460 Schwachstellen in der Chromium-Engine \u2013 ein weiterer Beleg f\u00fcr die wachsende Bedrohungslage in der digitalen Welt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der Juli-Patchday von Microsoft markiert einen historischen H\u00f6hepunkt: Noch nie hat der Konzern so viele Sicherheitsl\u00fccken auf einmal&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1169960,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[135],"tags":[29,30,14774,199,10309,190,189,4970,194,191,193,192,213237],"class_list":["post-1169959","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-wissenschaft-technik","tag-deutschland","tag-germany","tag-it-sicherheit","tag-microsoft","tag-patchday","tag-science","tag-science-technology","tag-sicherheitsluecken","tag-technik","tag-technology","tag-wissenschaft","tag-wissenschaft-technik","tag-zero-day"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116927504544861149","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1169959","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1169959"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1169959\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1169960"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1169959"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1169959"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1169959"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}