{"id":1170252,"date":"2026-07-16T06:15:28","date_gmt":"2026-07-16T06:15:28","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1170252\/"},"modified":"2026-07-16T06:15:28","modified_gmt":"2026-07-16T06:15:28","slug":"hinweise-von-jaegern-im-kongo-neue-affenart-entdeckt-die-schon-bald-verschwinden-koennte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1170252\/","title":{"rendered":"Hinweise von J\u00e4gern im Kongo: Neue Affenart entdeckt &#8211; die schon bald verschwinden k\u00f6nnte"},"content":{"rendered":"<p>Hinweise von J\u00e4gern im KongoNeue Affenart entdeckt &#8211; die schon bald verschwinden k\u00f6nnte<\/p>\n<p>16.07.2026, 07:04 Uhr <\/p>\n<p>Artikel anh\u00f6ren(03:51 min)<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"Image_img__fQCi0 Image_Img_16_9__4BLfH widget-picture-inline_maximizable__t_E7h\" loading=\"eager\" fetchpriority=\"high\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/ACHTUNG-SPERRFRIST-15-JULI-20-00-UHR-ACHTUNG-SPERRFRIST-15-JULI-20-UHR-HANDOUT-14-07-2026-Demokratis.webp\" alt=\"ACHTUNG-SPERRFRIST-15-JULI-20-00-UHR-ACHTUNG-SPERRFRIST-15-JULI-20-UHR-HANDOUT-14-07-2026-Demokratische-Republik-Kongo-Lomami-Nationalpark-Der-Colobus-congoensis-ist-eine-neu-entdeckte-Affenart-im-Kongobecken-Er-unterscheidet-sich-deutlich-von-anderen-Arten-dieser-sogenannten-Stummelaffen-Wegen-der-Bedrohung-seines-Lebensraums-wollen-Wissenschaftler-ihn-als-stark-gefaehrdete-Art-einstufen-lassen\"\/>Colobus congoensis ist eine neu entdeckte Affenart im Kongobecken. Sie unterscheidet sich deutlich von anderen Arten dieser sogenannten Stummelaffen. (Foto: Daniel Rosengren\/dpa)TeilenFolgen auf:<a href=\"https:\/\/www.whatsapp.com\/channel\/0029Va5cdVJD8SDp5YZgYF01\" title=\"Auf WhatsApp folgen\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/socialIcons\/whatsapp.svg\" alt=\"whatsapp\" class=\"ArticleShare_icon__FsrC2\"\/><\/a><a href=\"https:\/\/www.google.com\/preferences\/source?q=n-tv.de\" title=\"ntv als bevorzugte Quelle auf Google hinzuf\u00fcgen\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/socialIcons\/google.svg\" alt=\"whatsapp\" class=\"ArticleShare_icon__FsrC2\"\/><\/a><\/p>\n<p class=\"Typography_text-m__XI0da Typography_weight-bold__uT6mq storyline_lead_text_leadtext__q_wg8\">Im Regenwald des Kongobeckens findet ein Forschungsteam eine neue Primatenart. Das Tier mit einem auff\u00e4lligen Fleck im Gesicht ist jedoch stark gef\u00e4hrdet. Die Wissenschaftler fordern daher seine sofortige Aufnahme in die Rote Liste.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Der Affe verf\u00fcgt \u00fcber gl\u00e4nzend schwarzes Fell, einen langen, geschwungenen Schwanz und einen leuchtend orange-cremefarbenen Fleck um Maul und Nase. Von den Bewohnern des Kongobeckens wird er &#8222;Likweli&#8220; genannt. Forschenden begegnete die Art schon im Jahr 2008 in einer abgelegenen Region im Regenwald &#8211; aber erst jetzt wurde der Affe wissenschaftlich als eigene Art beschrieben.\u00a0<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Ein Foto aus dem Jahr 2008 war nicht aussagekr\u00e4ftig genug, um eine eigene Art zu beweisen. Zehn Jahre sp\u00e4ter kam es zu einer erneuten Sichtung des Primaten, die zu weiteren Untersuchungen f\u00fchrte. Genetische, anatomische und akustische Analysen haben nun best\u00e4tigt, dass der Stummelaffe mit der wissenschaftlichen Bezeichnung Colobus congoensis eine eigene Art ist.\u00a0<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"Image_img__fQCi0 Image_Img_16_9__4BLfH widget-picture-inline_maximizable__t_E7h\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/logo_grey.svg\" alt=\"Black-and-white-colobus-monkey-Colobus-satanas-Ethiopia-Africa\"\/>Die neue Art ist den Forschern zufolge am engsten mit den Schwarzen Stummelaffen (Colobus satanas, im Bild) verwandt. (Foto: picture alliance \/ Michael Runkel\/robertharding)<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die neue Art sei am engsten mit den Schwarzen Stummelaffen (Colobus satanas) verwandt, obwohl die beiden Arten durch mehr als 1200 Kilometer Wald voneinander getrennt seien, hei\u00dft es in einer Studie im Wissenschaftsmagazin &#8222;<a class=\"inline_link\" href=\"https:\/\/journals.plos.org\/plosone\/\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">PLOS One<\/a>&#8222;. Beteiligt war daran ein internationales Wissenschaftsteam der Florida Atlantic University, der Lukuru Wildlife Research Foundation, der Yale University, der City University of New York sowie des Lomami-Nationalparks und der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt.\u00a0<\/p>\n<p>Gerade erst entdeckt und schon stark gef\u00e4hrdet<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Kaum entdeckt, k\u00f6nnte die Zukunft des Affen bereits gef\u00e4hrdet sein: Die Tiere leben den Forschenden zufolge in einem begrenzten Gebiet und sind Jagddruck und Verlust des Lebensraums ausgesetzt. Das Forschungsteam schl\u00e4gt daher vor, die neu entdeckte Art in der Roten Liste der Weltnaturschutzunion IUCN als stark gef\u00e4hrdet einzustufen.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">&#8222;Die Entdeckung von Colobus congoensis ist sowohl ein wissenschaftlicher Triumph als auch eine ern\u00fcchternde Erinnerung daran, dass einige der seltensten Lebewesen der Erde verschwinden k\u00f6nnten, bevor die Welt \u00fcberhaupt von ihrer Existenz wei\u00df&#8220;, sagte Kate Detwiler, Professorin f\u00fcr Biowissenschaften an der Florida Atlantic University und eine der Autorinnen der Studie.<\/p>\n<p>Kleiner als andere, andere Rufe<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Colobus congoensis verf\u00fcgt der Studie zufolge \u00fcber ein markantes, maskenartiges Aussehen, das ihn von allen anderen bekannten Stummelaffen unterscheidet. Er sei kleiner als verwandte Affen, n\u00e4mlich etwa sieben Kilogramm schwer, und unterscheide sich von anderen afrikanischen Stummelaffen auch durch seine Laute. Seine tiefen, resonanten Rufe h\u00e4tten eine eigenst\u00e4ndige akustische Struktur.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die Forschenden berichten, auch mit Bewohnern und J\u00e4gern in den D\u00f6rfern des Regenwaldes \u00fcber den Affen gesprochen zu haben, um mehr \u00fcber die Verbreitung und das Verhalten herauszufinden. Die Einheimischen beschrieben den Affen demnach als scheu und selten zu sehen. Zwischen 2018 und 2022 verzeichnete das wissenschaftliche Team 114 Sichtungen in einem gesch\u00e4tzten Verbreitungsgebiet von lediglich 1700 Quadratkilometern &#8211; ein ungew\u00f6hnlich kleines Gebiet f\u00fcr Stummelaffen. Die Art scheint durch Fl\u00fcsse und Waldr\u00e4nder nat\u00fcrlich isoliert zu sein.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Nach Angaben der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler weist die Entdeckung auf die Bedeutung des artenreichen Kongobeckens hin. &#8222;Selbst in Regionen, die bereits wissenschaftlich erforscht wurden, werden immer noch v\u00f6llig neue Arten entdeckt. Diese Entdeckung unterstreicht, wie viel Biodiversit\u00e4t im zentralen Kongobecken noch unerforscht ist und wie diese Region unser Verst\u00e4ndnis der Primatenevolution und des Primatenschutzes weiterhin pr\u00e4gt&#8220;, so Mitautor John Hart von der Lukuru Wildlife Research Station.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-s__wu_cm Typography_weight-normal__pqUbH Typography_color-darkgrey__sZEnP article-detail-footer_source__KslPc\">Quelle: ntv.de, abe\/dpa<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Hinweise von J\u00e4gern im KongoNeue Affenart entdeckt &#8211; die schon bald verschwinden k\u00f6nnte 16.07.2026, 07:04 Uhr Artikel anh\u00f6ren(03:51&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1170253,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[3],"tags":[6497,5252,752,13,14,15,95483,12,1886,10,8,9,11,103,104],"class_list":["post-1170252","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-welt","tag-affen","tag-artenschutz","tag-bildung","tag-headlines","tag-nachrichten","tag-news","tag-regenwald","tag-schlagzeilen","tag-tiere","tag-top-news","tag-top-meldungen","tag-topmeldungen","tag-topnews","tag-welt","tag-world"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116928195115156934","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1170252","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1170252"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1170252\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1170253"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1170252"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1170252"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1170252"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}