{"id":1171607,"date":"2026-07-16T19:02:21","date_gmt":"2026-07-16T19:02:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1171607\/"},"modified":"2026-07-16T19:02:21","modified_gmt":"2026-07-16T19:02:21","slug":"bahn-koeln-wuppertal-einschraenkungen-bis-spaetsommer-2026","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1171607\/","title":{"rendered":"Bahn K\u00f6ln Wuppertal: Einschr\u00e4nkungen bis Sp\u00e4tsommer 2026"},"content":{"rendered":"<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Nach der f\u00fcnfmonatigen Generalsanierung wird es f\u00fcr Reisende auf der Bahnstrecke zwischen K\u00f6ln und <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/wuppertal\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Wuppertal<\/a> noch einmal gut zwei Monate lang Beeintr\u00e4chtigungen geben. So lange werde es dauern, um eine fast 80 Jahre alte Br\u00fccke \u00fcber die <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/wupper\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Wupper<\/a> zu sanieren, teilte die Bahn mit. Bis Ende September m\u00fcssen sich alle Fern- und Regionalz\u00fcge an der Stelle ein einziges Gleis teilen. Trotzdem will die Bahn daf\u00fcr sorgen, dass auch w\u00e4hrend der Bauarbeiten m\u00f6glichst wenige Z\u00fcge auf der Strecke ganz ausfallen.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Es sei geplant, w\u00e4hrend der Reparatur der Br\u00fccke wieder fast alle Regionalz\u00fcge auf der Strecke fahren zu lassen, teilte die Bahn mit. Auch im Fernverkehr sollen ab sofort nur noch wenige Z\u00fcge ausfallen. Weil die Strecke nur eingleisig befahrbar ist, k\u00f6nne es aber bis Ende September noch h\u00e4ufiger zu Versp\u00e4tungen kommen. Reisende sollten ihre Verbindung in jedem Fall kurz vor der Abfahrt noch einmal in der digitalen Fahrplanauskunft \u00fcberpr\u00fcfen, schrieben die Bahnunternehmen auf der Internetseite zuginfo.nrw.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Bis alle Z\u00fcge wieder mit normaler Geschwindigkeit \u00fcber die Br\u00fccke fahren, wird es aber noch sehr viel l\u00e4nger dauern. Denn daf\u00fcr muss die Br\u00fccke umfassend saniert werden.<\/p>\n<p>Schaden fiel am letzten Tag der Generalsanierung auf      <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die Bahn hatte die stark befahrene Strecke zwischen K\u00f6ln, Wuppertal und <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/hagen\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Hagen<\/a> seit Anfang Februar f\u00fcr knapp 800 Millionen Euro generalsaniert. Am vergangenen Freitag wurden die Arbeiten offiziell beendet. Doch ausgerechnet am letzten Tag der Generalsanierung fiel auf, dass sich in der Br\u00fccke \u00fcber den Fluss Wupper bei Leverkusen-Opladen ein Riss in einer Stahlplatte gebildet hat. Dadurch fielen auf der frisch sanierten Strecke in den vergangenen Tagen erneut zahlreiche Fern- und Regionalz\u00fcge aus.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die 1949 errichtete Br\u00fccke wurde nach Angaben der Bahn bei der Generalsanierung nicht erneuert. Denn bei den bisherigen Inspektionen &#8211; zuletzt Ende 2025 &#8211; h\u00e4tten sich keine Sch\u00e4den gezeigt.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die Br\u00fccke \u00fcber die Wupper besteht aus zwei Teilen &#8211; das hei\u00dft, f\u00fcr jedes Gleis gibt es eine eigene Br\u00fccke. Ein Br\u00fcckenteil ist unbesch\u00e4digt, der andere ist wegen des Risses im Material im Moment gesperrt. Das Ziel sei, diesen Br\u00fcckenteil so weit instand zu setzen, dass ab Ende September die Z\u00fcge wieder \u00fcber beide Gleise fahren k\u00f6nnten, teilte die Bahn mit. Bis dahin m\u00fcssen sich alle Z\u00fcge das eine Gleis teilen.<\/p>\n<p>Br\u00fccke muss grundlegend saniert werden      <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Doch auch nach September werden Z\u00fcge noch f\u00fcr lange Zeit nur mit verminderter Geschwindigkeit \u00fcber die Wupper-Br\u00fccke fahren k\u00f6nnen. Es sei eine umfassende Sanierung n\u00f6tig, die eigentlich erst in den 2030er Jahren vorgesehen war, schrieb die Bahn. Die Arbeiten w\u00fcrden nun aber vorgezogen. Einen Zeitplan daf\u00fcr gebe es noch nicht.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">\u201eIn den kommenden Jahren m\u00fcssen in NRW Hunderte Br\u00fccken saniert oder erneuert werden\u201c, betonte das Unternehmen. Daf\u00fcr werde die Zahl der Fachkr\u00e4fte im sogenannten Br\u00fcckenkompetenzzentrum NRW verdoppelt.<\/p>\n<p>Generalsanierung sollte Zugverkehr zuverl\u00e4ssiger machen      <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die Bahn hatte den Reisenden zwischen K\u00f6ln, Wuppertal und Hagen versprochen, dass es nach der f\u00fcnfmonatigen Sperrung sp\u00fcrbare Verbesserungen f\u00fcr sie gebe. Der Zugverkehr sollte \u201everl\u00e4sslicher und leistungsf\u00e4higer\u201c werden. St\u00f6rungen und Versp\u00e4tungen sollten sich \u201edeutlich reduzieren\u201c, hatte die Bahn betont.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Doch auch abgesehen von der maroden Br\u00fccke \u00fcber die Wupper gab es nach Abschluss der Generalsanierung mehrere Probleme: So sorgten in den vergangenen Tagen mehrere St\u00f6rungen an Signalen und Weichen in Wuppertal und Hagen f\u00fcr Probleme und Versp\u00e4tungen auf der frisch sanierten Strecke.<\/p>\n<p>NRW-Verkehrsminister: \u201eNicht hinnehmbare Entwicklung\u201c      <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Der nordrhein-westf\u00e4lische Verkehrsminister <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/oliver-krischer\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Oliver Krischer<\/a> (Gr\u00fcne) sprach von einer \u201enicht hinnehmbaren Entwicklung\u201c. Die Kritik vieler Fahrg\u00e4ste sei \u201esehr nachvollziehbar\u201c.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Von Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) forderte er eine gr\u00fcndliche Aufarbeitung des Konzepts f\u00fcr die Generalsanierungen. \u201eMonatelange Sperrungen sind an sich schon eine Zumutung f\u00fcr Fahrg\u00e4ste und den G\u00fcterverkehr\u201c, betonte der NRW-Minister. Wenn dann am Ende der Zugverkehr trotzdem nicht verl\u00e4sslich funktioniere, m\u00fcsse das Konzept \u201ekonstruktiv-kritisch beleuchtet\u201c werden, um Lehren f\u00fcr die Zukunft zu ziehen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Nach der f\u00fcnfmonatigen Generalsanierung wird es f\u00fcr Reisende auf der Bahnstrecke zwischen K\u00f6ln und Wuppertal noch einmal gut&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1171608,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[1840],"tags":[1739,18837,2226,157625,600,244028,3364,29,33499,11536,30,3601,1420,1209,176,4061,5718,49429,56061,23428,4418,17911],"class_list":["post-1171607","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-wuppertal","tag-bahn","tag-bahnsprecher","tag-bahnstrecke","tag-bahnunternehmen","tag-bruecke","tag-brueckenschadens","tag-de","tag-deutschland","tag-einschraenkungen","tag-generalsanierung","tag-germany","tag-hauptbahnhof","tag-koeln","tag-nordrhein-westfalen","tag-nrw","tag-regional","tag-regionalbahn","tag-regionalzuege","tag-reisende","tag-wupper","tag-wuppertal","tag-zuege"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116931208574190483","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1171607","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1171607"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1171607\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1171608"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1171607"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1171607"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1171607"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}