{"id":1172077,"date":"2026-07-16T23:41:22","date_gmt":"2026-07-16T23:41:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1172077\/"},"modified":"2026-07-16T23:41:22","modified_gmt":"2026-07-16T23:41:22","slug":"projekttheater-betrieb-vorerst-gesichert-neustadt-gefluester","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1172077\/","title":{"rendered":"Projekttheater: Betrieb vorerst gesichert &#8211; Neustadt-Gefl\u00fcster"},"content":{"rendered":"<p>Im Entwurf der s\u00e4chsischen Staatsregierung f\u00fcr den Doppelhaushalt 2027 und 2028 sind Mittel f\u00fcr das Projekttheater vorgesehen. Das best\u00e4tigte Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Dirk Strobel auf Nachfrage. Zuvor hatten die <a href=\"https:\/\/www.dnn.de\/kultur\/regional\/dresdner-projekttheater-ist-gerettet-vorerst-3VUBOURDXZE3HP7GLGJFOT7AD4.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Dresdner Neuesten Nachrichten<\/a> berichtet.<br \/>\n<img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/2026-03-26-Kulturschutzgebiet.jpg\" alt=\"Projekttheater. Foto: Anton Launer\" width=\"2400\" height=\"1350\" class=\"size-full wp-image-236509\"  \/>Projekttheater. Foto: Anton Launer\n<\/p>\n<p>\u201eIm Entwurf wird die F\u00f6rderung unserer Einrichtung mit knapp 230.000 Euro beziffert\u201c, sagt Strobel. Das seien f\u00fcnf Prozent weniger als im vergangenen F\u00f6rderzeitraum. Urspr\u00fcnglich wollte der Freistaat seine F\u00f6rderung ab 2027 halbieren. Den fehlenden Anteil sollte die Landeshauptstadt Dresden \u00fcbernehmen. Eine entsprechende F\u00f6rderung der Stadt gab es bislang jedoch nicht. Stattdessen wurde auch die bisherige Unterst\u00fctzung des Kulturamts in H\u00f6he von 10.000 Euro gestrichen. Dar\u00fcber berichtete Neustadt-Gefl\u00fcster bereits am 26. M\u00e4rz 2026.\n<\/p>\n<p>Nach Angaben von Strobel wurde im Kulturausschuss des Landtags intensiv \u00fcber die Kulturf\u00f6rderung beraten. Dabei sei auch das Projekttheater Thema gewesen. Die SPD habe sich f\u00fcr den Erhalt der F\u00f6rderung eingesetzt. Der Haushaltsentwurf ist zwar noch nicht beschlossen. Nach Strobels Erfahrung wurden die vorgesehenen Ans\u00e4tze in den vergangenen Jahren jedoch \u00fcbernommen.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/2024-08-21-Projekttheater.jpg\" alt=\"Projekttheater-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Dirk Strobel - Foto: Anton Launer\" width=\"2000\" height=\"1125\" class=\"size-full wp-image-212095\"  \/>Projekttheater-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Dirk Strobel \u2013 Foto: Anton Launer\n<\/p>\n<p>Personalabbau angek\u00fcndigt<\/p>\n<p>F\u00fcr das Projekttheater bedeutet der Entwurf zun\u00e4chst Planungssicherheit f\u00fcr zwei Jahre. Die finanzielle Lage bleibt dennoch angespannt. Die F\u00f6rderung sinkt, gleichzeitig steigen die Kosten.<\/p>\n<p>\u201eWir werden Personal abbauen m\u00fcssen\u201c, sagt Strobel. Gespr\u00e4che mit den Mitarbeitenden laufen bereits. Au\u00dferdem soll nun die Akquise von Drittmitteln beginnen. \u201eBei dem bisherigen Schwebezustand ging das nat\u00fcrlich nicht\u201c, erkl\u00e4rt er. Auch auf ehrenamtliche Unterst\u00fctzung setzt das Theater k\u00fcnftig st\u00e4rker. Zudem steht die Gr\u00fcndung eines F\u00f6rdervereins im Raum.\n<\/p>\n<p>Politik sieht weiter Handlungsbedarf<\/p>\n<p>Die kulturpolitische Sprecherin der Gr\u00fcnen-Fraktion im Dresdner Stadtrat, Ulla Wacker, begr\u00fc\u00dft die gesicherte Finanzierung. \u201eWir freuen uns nat\u00fcrlich, dass die Grundfinanzierung f\u00fcr die n\u00e4chsten zwei Jahre gesichert ist\u201c, sagt sie. Jetzt m\u00fcsse gemeinsam an einer langfristigen Perspektive f\u00fcr das Projekttheater gearbeitet werden.\n<\/p>\n<p>Auch die Linken-Stadtr\u00e4tin Jacqueline Muth bewertet die Nachricht positiv. Sie hatte im April einen Antrag zum Erhalt des Projekttheaters in den Stadtrat eingebracht. \u201eIch freue mich sehr, dass das Projekttheater vorerst gerettet ist\u201c, sagt sie.\n<\/p>\n<p>Zugleich verweist Muth darauf, dass die strukturellen Probleme bestehen bleiben. Mit den Beratungen \u00fcber den n\u00e4chsten Doppelhaushalt k\u00f6nne die Finanzierung erneut zur Diskussion stehen.<\/p>\n<p>\u201eEine Stadt, die sich Kultur auf die Fahnen schreibt, darf nicht zuschauen, wenn eine zentrale Einrichtung ausgehungert wird\u201c, betont Elli Martius, kulturpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion Dresden. \u201eMit der jetzt getroffenen Entscheidung sendet der Freistaat ein wichtiges Signal: Dresden und Sachsen stehen weiterhin gemeinsam f\u00fcr eine lebendige, vielf\u00e4ltige und unabh\u00e4ngige Kulturszene ein\u201d, so Martius weiter.\n<\/p>\n<p>Projekttheater<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Im Entwurf der s\u00e4chsischen Staatsregierung f\u00fcr den Doppelhaushalt 2027 und 2028 sind Mittel f\u00fcr das Projekttheater vorgesehen. 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