{"id":1172567,"date":"2026-07-17T04:42:15","date_gmt":"2026-07-17T04:42:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1172567\/"},"modified":"2026-07-17T04:42:15","modified_gmt":"2026-07-17T04:42:15","slug":"sicherheitsforscher-loben-samsung-fuer-den-umgang-mit-gemeldeten-schwachstellen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1172567\/","title":{"rendered":"Sicherheitsforscher loben Samsung f\u00fcr den Umgang mit gemeldeten Schwachstellen"},"content":{"rendered":"<p>Die Sicherheitsfirma Oversecured hat in den Jahren 2022 bis 2025 insgesamt 176 Schwachstellen in auf Samsung-Smartphones vorinstallierten Apps aufgedeckt. Jetzt stellen sie die gute Zusammenarbeit mit Samsung heraus. Denn die L\u00fccken wurden nicht nur umgehend geschlossen, nachdem sie gemeldet worden waren. Die Sicherheitsforscher haben durch Samsungs Bug-Bounty-Programm bislang auch insgesamt 163.475 US-Dollar an Geldpr\u00e4mien f\u00fcr ihre Arbeit erhalten.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Bereits 2021 hatte Oversecured entdeckt, dass <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Mehrere-Sicherheitsluecken-in-vorinstallierten-Apps-bedrohen-Samsung-Smartphones-6068770.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">mehrere Sicherheitsl\u00fccken in vorinstallierten Apps Samsung-Smartphones bedrohen<\/a>. Durch einige der 17 damals gefundenen Schwachstellen k\u00f6nnten Angreifer unter anderem Apps mit Admin-Rechten auf Samsung-Smartphones installieren. Der Konzern hat die meisten Probleme rasch behoben, andere hat Samsung im Rahmen des monatlichen Patchdays geschlossen.<\/p>\n<p>176 Schwachstellen in vier Jahren gemeldet<\/p>\n<p>Jetzt listen die Sicherheitsforscher 176 Schwachstellen in vorinstallierten Samsung-Apps <a href=\"https:\/\/github.com\/oversecured\/Samsung_Vulnerabilities\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">bei Github auf<\/a>, die sie in den vergangenen vier Jahren gemeldet haben und die ebenfalls umgehend behoben wurden. Manche L\u00fccken h\u00e4tten es Angreifern erm\u00f6glicht, Daten wie Fotos, Nachrichten, Kontakte oder Anruflisten abzugreifen oder unerw\u00fcnschte Apps mit Admin-Rechten zu installieren.<\/p>\n<p>Oversecured hebt die Erfolgsquote des eigenen Scanners zur Entdeckung von Schwachstellen hervor, bedankt sich aber auch bei Samsungs Sicherheitsteam. Dieses habe im Rahmen des Programms zur Offenlegung von Sicherheitsl\u00fccken (\u201evulnerability disclosure program\u201c) und regelm\u00e4\u00dfigen Sicherheitsaudits daf\u00fcr gesorgt, die Nutzer von Samsung-Smartphones vor signifikanten Angriffen und Datenklau zu sch\u00fctzen.<\/p>\n<p>F\u00fcnfstellige Pr\u00e4mien f\u00fcr zwei Sicherheitsl\u00fccken<\/p>\n<p>Bislang hat Oversecured Pr\u00e4mien f\u00fcr 140 der 176 gemeldeten Schwachstellen erhalten, nur diese sind bei Github dokumentiert. Die h\u00f6chste Belohnung von 13.770 Dollar gab es f\u00fcr die Entdeckung mehrerer F\u00e4lle, in denen Angreifer Broadcasts mit sensiblen Informationen versenden k\u00f6nnten. Dadurch h\u00e4tten Aktivit\u00e4ten und Ereignisse der Nutzer offengelegt werden k\u00f6nnen. Eine Pr\u00e4mie von 10.310 Dollar gab es f\u00fcr den Fund einer L\u00fccke in einer systeminternen App zum Test der Smartphone-Kamera, wodurch Dateien mit Systemrechten besch\u00e4digt werden k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Oversecured listet weitere interessante Schwachstellen im <a href=\"https:\/\/oversecured.com\/blog\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">eigenen Blog<\/a>. Zudem weist die Sicherheitsfirma darauf hin, dass sie 2022 <a href=\"https:\/\/security.samsungmobile.com\/hallOfFameInfo.smsb\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">Samsungs Rangliste der Sicherheitsforscher<\/a> angef\u00fchrt hat. Diese werden j\u00e4hrlich auf Basis von Auswirkung, Anzahl und Schweregrad der gemeldeten Schwachstellen eingestuft. 2023 belegte Oversecured noch den dritten Rang, tauchte in den vergangenen beiden Jahren aber nicht mehr in den Top-10 auf.<\/p>\n<p>        Lesen Sie auchMehr anzeigenWeniger anzeigen<\/p>\n<p>(<a class=\"redakteurskuerzel__link\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/mailto:fds@heise.de\" title=\"Frank Schr\u00e4er\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">fds<\/a>)<\/p>\n<p>\n      Dieser Link ist leider nicht mehr g\u00fcltig.\n    <\/p>\n<p>Links zu verschenkten Artikeln werden ung\u00fcltig,<br \/>\n      wenn diese \u00e4lter als 7\u00a0Tage sind oder zu oft aufgerufen wurden.\n    <\/p>\n<p><strong>Sie ben\u00f6tigen ein heise+ Paket, um diesen Artikel zu lesen. Jetzt eine Woche unverbindlich testen \u2013 ohne Verpflichtung!<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Sicherheitsfirma Oversecured hat in den Jahren 2022 bis 2025 insgesamt 176 Schwachstellen in auf Samsung-Smartphones vorinstallierten Apps&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1172568,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[135],"tags":[5356,4561,195,29,30,1273,363,5357,190,189,1687,4970,769,194,191,193,192],"class_list":["post-1172567","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-wissenschaft-technik","tag-android","tag-apps","tag-betriebssystem","tag-deutschland","tag-germany","tag-mobiles","tag-samsung","tag-samsung-galaxy","tag-science","tag-science-technology","tag-security","tag-sicherheitsluecken","tag-smartphone","tag-technik","tag-technology","tag-wissenschaft","tag-wissenschaft-technik"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116933489222262679","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1172567","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1172567"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1172567\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1172568"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1172567"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1172567"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1172567"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}