{"id":1173297,"date":"2026-07-17T12:02:23","date_gmt":"2026-07-17T12:02:23","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1173297\/"},"modified":"2026-07-17T12:02:23","modified_gmt":"2026-07-17T12:02:23","slug":"besseres-pairing-das-soll-bei-meta-produkten-am-iphone-in-der-eu-kuenftig-gehen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1173297\/","title":{"rendered":"Besseres Pairing: Das soll bei Meta-Produkten am iPhone in der EU k\u00fcnftig gehen"},"content":{"rendered":"<p>Auf einer nur f\u00fcr Entwickler zug\u00e4nglichen Seite stellt Apple Informationen zur Verf\u00fcgung, wie Hardware von Meta k\u00fcnftig mit iPhone und iPad interagieren sollen. Apple ist aufgrund der <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Apple-bleibt-Gatekeeper-EU-Gericht-hat-entschieden-11357867.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Regulierung durch den Digital Markets Act (DMA)<\/a> gezwungen, Third-Party-Ger\u00e4te \u00e4hnlich gut an seine zwei regulierten Ger\u00e4tefamilien anzubinden, wie dies bereits bei eigenen Produkten wie AirPods, Airtags oder der Apple Watch der Fall ist. Die Pl\u00e4ne d\u00fcrften bis zum kommenden Jahr umgesetzt werden. Explizit benannt sind die VR-Headset-Serie Meta Quest sowie die Brillen der Meta-Ray-Ban-Glasses-Serie. Die Seite \u201eInteroperability Requests in the EU\u201c f\u00fcr Entwickler ist nur mit einem Developer-Account zug\u00e4nglich.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Einmaliges Pairing mit \u00dcbertragung auf andere Ger\u00e4te<\/p>\n<p>Meta <a href=\"https:\/\/developer.apple.com\/eu-interoperability-request\/fb20882639\/\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">w\u00fcnscht sich<\/a> (Developer-Account erforderlich) explizit, dass User Meta-Hardware direkt pairen und dieses Pairing dann auch auf anderen im Besitz befindlichen iPhones und iPads automatisch nutzen kann \u2013 und zwar durch \u201edie Koordination \u00fcber Metas eigene Cloud-Dienste\u201c. Die Bitte der Facebook-Mutterfirma kam Ende Oktober 2025, Apple reagierte einige Tage sp\u00e4ter mit einem \u201eEligibility Review\u201c.<\/p>\n<p>Aktueller Stand der Dinge ist, dass die Entwicklungsarbeiten bei Apple noch bis iOS 27 und iPadOS 27 dauern. Allerdings noch nicht in den ersten, ab Herbst zur Verf\u00fcgung stehenden Versionen. Stattdessen nennt Apple einen Zeitraum im Fr\u00fchjahr 2027 \u2013 mit welcher Version ist noch unklar. Dann sollen Third-Party-Anwendungen Zugriff auf das notwendige kryptografische Material erhalten, um ein Pairing abzusichern. \u201eApple entwickelt derzeit ein Protokoll, mit dem ein Apple-Ger\u00e4t einen sicheren Sitzungsschl\u00fcssel ableiten kann, der zur Authentifizierung und Verschl\u00fcsselung der \u00dcbertragungsverbindung zwischen dem Apple-Ger\u00e4t und einem Zubeh\u00f6rteil eines Drittanbieters dient.\u201c<\/p>\n<p>Metas Bitten an Apples Entwicklerteam<\/p>\n<p>Die Synchronisation mit anderen Apple-Ger\u00e4ten ist dabei vorgesehen \u2013 ob tats\u00e4chlich \u00fcber die Cloud des jeweiligen Herstellers, bleibt offenbar abzuwarten. Meta meldete sich zuletzt im M\u00e4rz bei Apples Entwicklerteam. Dabei ging es um die Frage, ob das notwendige AccessorySetupKit (ASK) von Apple den ganzen Bildschirm \u00fcbernehmen muss oder nicht. Meta h\u00e4tte hier gerne eine einfachere L\u00f6sung \u2013 den direkten Start der eigenen App.<\/p>\n<p>Unterdessen gibt es Neuigkeiten in Sachen DMA-\u00d6ffnung von KI-Systemen: Google wird von der EU nun gezwungen, sein Android-Betriebssystem <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/EU-Vorgaben-Android-muss-fuer-KI-Assistenten-von-Fremdanbietern-komplett-oeffnen-11367648.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">vollst\u00e4ndig f\u00fcr Assistenten eigener Hersteller zug\u00e4nglich<\/a> zu machen. Apple versucht derzeit, genau dies zu verhindern und hat deshalb auch <a class=\"heiseplus-lnk\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/hintergrund\/Siri-AI-Warum-EU-iPhones-leer-ausgehen-11348496.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Siri AI zun\u00e4chst nicht in die EU<\/a> gebracht.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>      Empfohlener redaktioneller Inhalt<\/p>\n<p class=\"opt-in__description\">\n    Mit Ihrer Zustimmung wird hier ein externer Preisvergleich (heise Preisvergleich) geladen.\n  <\/p>\n<p>        Preisvergleich jetzt laden\n      <\/p>\n<p>(<a class=\"redakteurskuerzel__link\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/mailto:bsc@heise.de\" title=\"Ben Schwan\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">bsc<\/a>)<\/p>\n<p>\n      Dieser Link ist leider nicht mehr g\u00fcltig.\n    <\/p>\n<p>Links zu verschenkten Artikeln werden ung\u00fcltig,<br \/>\n      wenn diese \u00e4lter als 7\u00a0Tage sind oder zu oft aufgerufen wurden.\n    <\/p>\n<p><strong>Sie ben\u00f6tigen ein heise+ Paket, um diesen Artikel zu lesen. 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