{"id":1173487,"date":"2026-07-17T13:56:21","date_gmt":"2026-07-17T13:56:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1173487\/"},"modified":"2026-07-17T13:56:21","modified_gmt":"2026-07-17T13:56:21","slug":"usa-trump-zweifelt-us-wahlen-an-und-beschuldigt-china-vor-midterms","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1173487\/","title":{"rendered":"USA: Trump zweifelt US-Wahlen an und beschuldigt China vor Midterms"},"content":{"rendered":"<p class=\"mb-6 text-xs-varying md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Mehrere gro\u00dfe Fernsehsender in den USA hatte es kommen sehen. Weil sie sich nicht als B\u00fchne f\u00fcr Verschw\u00f6rungserz\u00e4hlungen hergeben wollten, hatten es ABC, NBC und CNN abgelehnt, <a href=\"https:\/\/www.augsburger-allgemeine.de\/personen\/aa-donald-trump\" target=\"_self\" class=\"underline \" rel=\"nofollow noopener\">Donald Trumps<\/a> Rede an die Nation zur besten Sendezeit live zu \u00fcbertragen. Selbst der von Verb\u00fcndeten des Pr\u00e4sidenten auf Kurs gebrachte Sender CBS wollte seinem Publikum den Auftritt des Pr\u00e4sidenten im East Room des Wei\u00dfen Hauses nicht bis zum Ende zumuten.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs-varying md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Nach \u00fcbereinstimmender Meinung der Analysten war der Neuigkeitswert der 25 Minuten langen Ausf\u00fchrungen Trumps ausgesprochen d\u00fcnn. Weder die vom Wei\u00dfen Haus geweckten Erwartungen gro\u00dfer Enth\u00fcllungen, noch die nicht minder gehypte Sorge um eine Absage der Zwischenwahlen erf\u00fcllten sich. In seiner Rede beschuldigte Trump stattdessen die Volksrepublik China, 2020 \u201eden vermutlich gr\u00f6\u00dften Diebstahl von Wahldaten in der Geschichte\u201c begangen zu haben. Experten weisen darauf hin, dass es sich um Daten handelte, die kommerziell erh\u00e4ltlich sind. Mehr noch: Die Geheimdienste hatten 2021 ganz klar festgestellt, dass sich China anders als Russland 2016 nicht in die Wahl eingemischt hat.\n  <\/p>\n<p>            China weist Vorw\u00fcrfe der Wahleinmischung entschieden zur\u00fcck<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs-varying md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    China wies die Vorw\u00fcrfe als erfunden und b\u00f6swillige Verleumdung zur\u00fcck. <a href=\"https:\/\/www.augsburger-allgemeine.de\/wirtschaft\/der-china-schock-2-0-deutschlands-industrie-geraet-ins-hintertreffen-114754641\" target=\"_self\" class=\"underline \" rel=\"nofollow noopener\">Die Volksrepublik<\/a> halte am Grundsatz der Nichteinmischung in innere Angelegenheiten fest, habe kein Interesse an den US-Pr\u00e4sidentschaftswahlen und habe sich niemals in diese eingemischt, sagte Au\u00dfenamtssprecher Lin Jian in Peking. Im Gegenteil sei sich die Weltgemeinschaft dar\u00fcber bewusst, wer sich st\u00e4ndig in die inneren Angelegenheiten anderer L\u00e4nder einmische, seit langem Regierungen \u00fcberwache und Daten in gro\u00dfem Umfang stehle.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs-varying md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Trump behauptete weiter, das Heimatschutzministerium habe fast 280.000 Ausl\u00e4nder in den Wahlregistern mehrerer Staaten gefunden. Belege legte er daf\u00fcr nicht vor. Kaliforniens Gouverneur Gavin Newsom widersprach dem umgehend. Solcher Wahlbetrug sei \u201eextrem selten\u201c.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs-varying md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Schlie\u00dflich wiederholte der Pr\u00e4sident seine <a href=\"https:\/\/www.augsburger-allgemeine.de\/special\/new-york-times\/wahlbetrug-als-taktik-wie-trump-gezielt-zweifel-am-wahlsystem-saet-2-114555671\" target=\"_self\" class=\"underline \" rel=\"nofollow noopener\">Angriffe auf die Briefwahlen<\/a>, die \u201edurch und durch korrupt\u201c seien. Eine Pr\u00fcfung der Nachrichtenagentur AP fand f\u00fcr das Jahr 2020 in den sechs umk\u00e4mpften Bundesstaaten weniger als 475 m\u00f6gliche Betrugsf\u00e4lle. Ironischerweise stimmte Trump mehrfach selbst per Brief ab, zuletzt im M\u00e4rz bei einer Wahl in Florida.\n  <\/p>\n<p>            Wirtschaft in den USA w\u00e4chst trotz Z\u00f6llen und Inflation<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs-varying md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Die Demokraten warfen dem Pr\u00e4sidenten deshalb vor, in seiner Rede gezielt Misstrauen zu s\u00e4en. Senator Mark Warner wies darauf hin, dass die Vorw\u00fcrfe \u00fcber Jahre untersucht und wiederholt zur\u00fcckgewiesen worden seien.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs-varying md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Dass Trump 16 Wochen vor den Wahlen am 3. November den Fokus auf seine bis heute nicht verwundene Niederlage gegen Joe Biden richtet, halten selbst einige Mitarbeiter f\u00fcr einen Fehler. Sie h\u00e4tten es lieber gesehen, dass der Pr\u00e4sident \u00fcber die Wirtschaft spricht, die trotz Z\u00f6llen und Inflation in den USA schneller w\u00e4chst als in vielen anderen Teilen der Welt. Eine verpasste Chance angesichts magerer Zustimmungswerte von zuletzt nur noch 37 Prozent in einer Erhebung der Washington Post und eines h\u00f6chst unpopul\u00e4ren Krieges im Iran.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs-varying md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Kritiker vermuten, dass Trump die Grundlage schaffen wollte, eine drohende Niederlage bei den Midterms als Werk des \u201etiefen Staats\u201c darzustellen. Sollte seine Partei im Herbst verlieren, k\u00f6nnte er die Behauptungen nutzen, um die Ergebnisse anzufechten.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs-varying md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Mit Sorge registrieren Beobachter auch die Breitseiten gegen die Sender, die seine Rede nicht live \u00fcbertragen wollten. \u201eSie und andere in den Medien sind Teil eines Komplotts\u201c, hielt Trump den Sendern vor, denen er mit dem Entzug der Lizenzen drohte.\n  <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Mehrere gro\u00dfe Fernsehsender in den USA hatte es kommen sehen. 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