{"id":1176370,"date":"2026-07-18T18:51:16","date_gmt":"2026-07-18T18:51:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1176370\/"},"modified":"2026-07-18T18:51:16","modified_gmt":"2026-07-18T18:51:16","slug":"erneuerbare-energien-gesetz-reiche-rudert-bei-kuerzungsplaenen-fuer-oekostromfoerderung-zurueck","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1176370\/","title":{"rendered":"Erneuerbare-Energien-Gesetz: Reiche rudert bei K\u00fcrzungspl\u00e4nen f\u00fcr \u00d6kostromf\u00f6rderung zur\u00fcck"},"content":{"rendered":"<p class=\"paragraph article__item\">Die F\u00f6rderung erneuerbarer Energien soll laut einem neuen Gesetzentwurf des <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/bundeswirtschaftsministerium\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Bundeswirtschaftsministeriums<\/a> <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2026-07\/gruene-eeg-gesetz-gesetzentwurf-katherina-reiche-bundesregierung-erneuerbare-energien-gxe\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">doch nicht so stark beschnitten werden wie von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) urspr\u00fcnglich geplant<\/a>. So soll die Einspeiseverg\u00fctung f\u00fcr Strom aus ab 2027 neu installierten kleinen Solaranlagen nicht abrupt abgeschafft, sondern bis 2030 schrittweise zur\u00fcckgefahren werden. Nach dem Auslaufen der Einspeiseverg\u00fctung m\u00fcssen die Anlagenbetreiber den produzierten Strom direkt auf dem Markt verkaufen.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Auch die K\u00fcrzung von Ausgleichszahlungen an Anlagenbetreiber in Gebieten, in denen wegen zu geringer Netzkapazit\u00e4t \u00d6kostromanlagen zeitweise abgeschaltet werden m\u00fcssen, f\u00e4llt nach dem Gesetzentwurf geringer aus als zuerst vorgesehen. K\u00fcnftig f\u00e4llt diese Entsch\u00e4digung erst dann aus, wenn in einer Gegend die Stromproduktion aufgrund einer \u00dcberlastung des Stromnetzes um mehr als f\u00fcnf Prozent gedrosselt werden muss. Bisher war geplant, dass Ausgleichszahlungen bereits eingestellt werden, wenn die Produktion nur um drei Prozent heruntergefahren werden muss.\n<\/p>\n<p>            Bis 2030 sollen 80 Prozent des Stroms aus Erneuerbaren kommen            <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Ziel ist es, den Zubau von Windanlagen und gro\u00dfen PV-Anlagen besser zu steuern, sodass die Netze nicht durch zu hohe Stromproduktion in bestimmten Gegenden \u00fcberlastet werden. Hintergrund ist, dass die Netze mitunter nicht schnell genug ausgebaut werden. Zugleich sollen Anreize daf\u00fcr sorgen, dass \u00bbeine ausreichende Menge Windenergie im S\u00fcden Deutschlands zugebaut wird\u00ab, dass also die Windr\u00e4der regional gleichm\u00e4\u00dfiger verteilt werden. Insgesamt sollen bis 2029 zw\u00f6lf Gigawatt an Windenergie hinzukommen. Auch die Ausbauziele f\u00fcr Stromerzeugung aus Biomasse sollen mit dem Entwurf erh\u00f6ht werden. Statt 8,4 Gigawatt sollen bis 2035 mindestens 9,5 Gigawatt Leistung installiert sein.\n<\/p>\n<p>\n                                        Newsletter<br \/>\n                                        Was jetzt, im Osten?<\/p>\n<p class=\"newsletter-signup__text\">Anl\u00e4sslich der bevorstehenden Landtagswahlen erhalten Sie ab dem 15. Juli w\u00f6chentlich Nachrichten und Stimmungsbilder zum Wahlkampf sowie zum Alltagsleben und zur Kultur im Osten der Republik.<\/p>\n<p class=\"newsletter-signup__datapolicy\" hidden=\"\">\n            Mit Ihrer Registrierung nehmen Sie die <a href=\"https:\/\/datenschutz.zeit.de\/zon#Newsletter\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Datenschutzerkl\u00e4rung<\/a> zur Kenntnis.\n        <\/p>\n<p>    Vielen Dank! Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt.<\/p>\n<p>Pr\u00fcfen Sie Ihr Postfach und best\u00e4tigen Sie das Newsletter-Abonnement.<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">F\u00fcr die Gr\u00fcnen gehen die \u00c4nderungen noch nicht weit genug. Ihr Energieexperte Michael Kellner kritisierte das geplante Energiegesetz als \u00bbNetzpaket f\u00fcr Netzbetreiber\u00ab. Das gezielte Reduzieren der Stromeinspeisung bei \u00dcberlastung w\u00fcrde den Ausbau der Erneuerbaren erschweren und den Netzausbau l\u00e4hmen. \u00bbVerlierer sind die Dachsolaranlagen, statt Anreize zu halten, m\u00fcssen<br \/>\ndie Menschen sich zuk\u00fcnftig um eine Direktvermarktung k\u00fcmmern\u00ab, sagte<br \/>\nKellner. Das sei eine \u00bbBremse in Zeiten von Hitzewellen mit ihren<br \/>\ntragischen Folgen\u00ab. Die Regierung lasse die Menschen an dieser Stelle<br \/>\nallein.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">\u00dcber das <a href=\"https:\/\/www.google.com\/url?sa=t&amp;source=web&amp;rct=j&amp;opi=89978449&amp;url=https:\/\/www.zeit.de\/thema\/eeg&amp;ved=2ahUKEwje6K6spduVAxWrD1kFHbw2B0UQFnoECBsQAQ&amp;usg=AOvVaw2ZDzoxt2ihDJF1T4hpJEKX\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Erneuerbare-Energien-Gesetz<\/a> wird seit dem Jahr 2000 der Ausbau von <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/oekostrom\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">\u00d6kostrom<\/a> in Deutschland gef\u00f6rdert. 2025 lag der Anteil von Wind, Sonne, Biomasse und Co. an der Stromerzeugung nach Angaben der <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/news\/2026-07\/01\/erneuerbare-decken-58-prozent-des-stromverbrauchs-rekord\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Energiebranche bei 58 Prozent<\/a>. 2030 sollen es 80 Prozent sein. An diesem Ziel h\u00e4lt Reiche erkl\u00e4rterma\u00dfen fest. Mit der EEG-Reform will sie die Kosten der F\u00f6rderung reduzieren.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Vor allem \u200cdie SPD hatte sich gegen die aus ihrer Sicht zu radikalen K\u00fcrzungen gestemmt, die Reiches urspr\u00fcngliche Vorschl\u00e4ge beinhalteten. Sie bef\u00fcrchtete eine Gef\u00e4hrdung der Energiewende. Insbesondere Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) und Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) stellten sich dagegen. Nach monatelangen Abstimmungen innerhalb der Bundesregierung hat man nun offenbar eine Einigung bei der Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes und beim Netzpaket erzielt. Der Entwurf wurde zur Anh\u00f6rung an L\u00e4nder und Verb\u00e4nde verschickt. Diese haben bis zum 22. Juli Zeit, dazu Stellung zu nehmen.\n<\/p>\n<p>Mehr zum Thema<\/p>\n<p>            \u00d6kostrom        <\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2026-07\/erneuerbare-energie-wind-solar-strom-eeg\" data-ct-label=\"Erneuerbare Energien: Ist das jetzt die Reiche-Delle?\" data-uuid=\"396098c4-9aff-4432-84d0-8164d4feefc3\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>        Z+ (abopflichtiger Inhalt);<\/p>\n<p>    Erneuerbare Energien:<br \/>\n                        Ist das jetzt die Reiche-Delle?<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/2026\/31\/georg-stamatelopoulos-offshore-windpark-nordsee-strom-bundesregierung\" data-ct-label=\"Georg Stamatelopoulos: \u00bbDas Ausbauziel ist nicht mehr realistisch\u00ab\" data-uuid=\"811f2c47-107f-4cdb-ae24-09929bad918e\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>        Z+ (abopflichtiger Inhalt);<\/p>\n<p>    Georg Stamatelopoulos:<br \/>\n                        \u00bbDas Ausbauziel ist nicht mehr realistisch\u00ab<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2026-07\/energiepolitik-waermepumpen-foerderung-energiewende-klimaschutz\" data-ct-label=\"Deutsche Energiepolitik: Sie macht zu viel Klein-Klein\" data-uuid=\"2c7807bb-ea6a-4f2b-a360-fe72d4374b58\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>        Z+ (abopflichtiger Inhalt);<\/p>\n<p>    Deutsche Energiepolitik:<br \/>\n                        Sie macht zu viel Klein-Klein<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die F\u00f6rderung erneuerbarer Energien soll laut einem neuen Gesetzentwurf des Bundeswirtschaftsministeriums doch nicht so stark beschnitten werden wie&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1176371,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[2],"tags":[1518,29,4552,1520,9700,94606,30,13,30427,14,15,17220,16,12,10,8,9,11],"class_list":["post-1176370","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-deutschland","tag-bundeswirtschaftsministerium","tag-deutschland","tag-energiepolitik","tag-energiewende","tag-erneuerbare-energien","tag-erneuerbare-energien-gesetz","tag-germany","tag-headlines","tag-katherina-reiche","tag-nachrichten","tag-news","tag-oekostrom","tag-politik","tag-schlagzeilen","tag-top-news","tag-top-meldungen","tag-topmeldungen","tag-topnews"],"share_on_mastodon":{"url":"","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1176370","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1176370"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1176370\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1176371"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1176370"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1176370"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1176370"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}