{"id":117688,"date":"2025-05-17T12:20:09","date_gmt":"2025-05-17T12:20:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/117688\/"},"modified":"2025-05-17T12:20:09","modified_gmt":"2025-05-17T12:20:09","slug":"auswirkungen-auf-die-umwelt-in-deutschland-leben-knapp-2000-invasive-arten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/117688\/","title":{"rendered":"Auswirkungen auf die Umwelt: In Deutschland leben knapp 2000 invasive Arten"},"content":{"rendered":"<p>                    Auswirkungen auf die Umwelt<br \/>\n                In Deutschland leben knapp 2000 invasive Arten<\/p>\n<p>\t\t\t\t              17.05.2025, 14:04 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>Eingewanderte Tier- und Pflanzenarten werden invasiv genannt. Untersuchungen zufolge sch\u00e4digen einige von ihnen die Umwelt hierzulande. Nun stellen internationale Forscher erstmals fest, wie viele dieser Arten es in Deutschland \u00fcberhaupt gibt. Einige von ihnen leben aber schon Jahrhunderte hier.<\/strong><\/p>\n<p>In Deutschland gibt es fast 2000 sogenannte invasive Arten. Die meisten dieser urspr\u00fcnglich nicht in Deutschland heimischen Arten sind Pflanzen und Insekten, wie die Senckenberg-Gesellschaft f\u00fcr Naturforschung in Frankfurt am Main mitteilte. Besonders h\u00e4ufig wurden die Tiere und Pflanzen aus benachbarten europ\u00e4ischen L\u00e4ndern sowie Asien und Nordamerika eingef\u00fchrt. Der Studie zufolge sind bei fast 98 Prozent der invasiven Arten die Auswirkungen auf heimische \u00d6kosysteme und die Wirtschaft noch unbekannt.<\/p>\n<p>Breiten sich Arten durch den Menschen in Gebieten au\u00dferhalb ihrer Heimat aus, ist die Rede von gebietsfremden oder invasiven Arten. Sie k\u00f6nnen erhebliche Sch\u00e4den im \u00d6kosystem anrichten, weil sie einheimische Arten verdr\u00e4ngen k\u00f6nnen. Ein internationales Forscherteam erstellte nun erstmals eine umfassende Liste von insgesamt 1962 nicht heimischen Arten in Deutschland, einschlie\u00dflich der betroffenen Lebensr\u00e4ume, Herkunftsregionen und der dokumentierten Auswirkungen.<\/p>\n<p>Zu bekannten invasiven Arten geh\u00f6ren etwa Waschb\u00e4r, Nutria und Nilgans. Die Nilgans, die urspr\u00fcnglich aus Afrika stammt und sich seit den 80er Jahren stark in Deutschland ausbreitete, macht heimischen Wasserv\u00f6geln Konkurrenz um Brutpl\u00e4tze und Nahrung. Auch f\u00fcr die Landwirtschaft stellt sie ein Problem dar, weil sie Pflanzen sch\u00e4digt.<\/p>\n<p>Der Damhirsch, das Europ\u00e4ische Wildkaninchen oder der Jagdfasan wurden bereits vor etwa tausend Jahren in Deutschland eingef\u00fchrt. W\u00e4hrend fr\u00fcher Tiere und Pflanzen haupts\u00e4chlich f\u00fcr Jagd- und Freizeitaktivit\u00e4ten ins Land geholt wurden, ver\u00e4nderten sich die Wege durch den globalen Handel und die menschliche Mobilit\u00e4t. Heute spielen neben Landwirtschaft die Haltung und Freisetzung von Lebewesen, der Tourismus sowie die globalen Warenbewegungen eine entscheidende Rolle, wie Erstautor Philipp Haubrock von der Bournemouth University in Gro\u00dfbritannien berichtete.<\/p>\n<p>Die meisten etablierten invasiven Arten wurden demnach in Bayern gemeldet, dicht gefolgt von Baden-W\u00fcrttemberg, Hessen, Sachsen und Nordrhein-Westfalen. Rund 80 Prozent leben an Land, einige dieser Arten kommen in Feuchtgebieten vor. Weniger als f\u00fcnf Prozent besiedeln S\u00fc\u00dfwasser- oder andere spezielle Lebensr\u00e4ume.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Auswirkungen auf die Umwelt In Deutschland leben knapp 2000 invasive Arten 17.05.2025, 14:04 Uhr Artikel anh\u00f6ren Diese Audioversion&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":117689,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[2],"tags":[331,3924,332,3922,752,1887,3364,29,30,13,14,3923,15,3921,45221,12,1886],"class_list":{"0":"post-117688","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-deutschland","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-nachrichten-aus-deutschland","10":"tag-aktuelle-news","11":"tag-aktuelle-news-aus-deutschland","12":"tag-bildung","13":"tag-botanik","14":"tag-de","15":"tag-deutschland","16":"tag-germany","17":"tag-headlines","18":"tag-nachrichten","19":"tag-nachrichten-aus-deutschland","20":"tag-news","21":"tag-news-aus-deutschland","22":"tag-oekosystem","23":"tag-schlagzeilen","24":"tag-tiere"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114523145932389738","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/117688","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=117688"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/117688\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/117689"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=117688"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=117688"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=117688"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}