{"id":1177959,"date":"2026-07-19T12:44:23","date_gmt":"2026-07-19T12:44:23","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1177959\/"},"modified":"2026-07-19T12:44:23","modified_gmt":"2026-07-19T12:44:23","slug":"truebe-aussichten-in-europa-wuestenstaub-schadet-gesundheit-und-der-stromproduktion","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1177959\/","title":{"rendered":"Tr\u00fcbe Aussichten in Europa &#8211; W\u00fcstenstaub schadet Gesundheit und der Stromproduktion"},"content":{"rendered":"<p>Tr\u00fcbe Aussichten in Europa | 19. Juli 2026<\/p>\n<p>In Europa geht immer mehr W\u00fcstenstaub aus Nordafrika nieder. \u00abDas hat Folgen f\u00fcr die Gesundheit und die Solarstromproduktion\u00bb, schreiben Forscher des schweizerischen Paul Scherrer Instituts (PSI) in der Fachzeitschrift \u00abNature\u00bb.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"ptimg typ_foto\" id=\"img_1201ndky\" data-mediamode=\"16\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/gosimg10DS02c001d5808080b300001201ndky.jpg\" data-mediacode=\"gosimg00OQ0f000a008080800000001201ndky.jpg\" style=\"width:704px;height:469px;\" alt=\"Weitsicht? Fehlanzeige! Immer wieder macht sich W\u00fcstenstaub aus Nordafrika auch in der Schweiz breit, wie hier am See in Luzern.\"\/><\/p>\n<p>Weitsicht? Fehlanzeige! Immer wieder macht sich W\u00fcstenstaub aus Nordafrika auch in der Schweiz breit, wie hier am See in Luzern.Foto: Keystone<\/p>\n<p class=\"pg\">Die W\u00fcstenstaubmenge ist demnach in den vergangenen zehn Jahren um zehn bis 25 Prozent gestiegen. Daten aus Eisbohrkernen aus den Alpen zeigten zudem, dass sich die Belastung \u00fcber die vergangenen 150 Jahre mehr als verdoppelt hat.<\/p>\n<p class=\"pg\">Ursache seien nicht mehr St\u00fcrme, aber die einzelnen St\u00fcrme seien intensiver und transportieren mehr Staub. Man erkennt ihn an der gelblich-tr\u00fcben Luft, r\u00f6tlichen Sonnenunterg\u00e4ngen oder staubigem Belag etwa auf Autos.<\/p>\n<p>Warum ist der Staub schlecht f\u00fcr die Gesundheit?<\/p>\n<p class=\"pg\">Gef\u00e4hrdet sind vor allem Menschen mit Herz- oder Lungenerkrankungen sowie \u00e4ltere Menschen. Studien h\u00e4tten gezeigt, dass an Tagen mit hoher W\u00fcstenstaubkonzentration in der Luft mehr Menschen an Herzinfarkten und Atemproblemen sterben als sonst, schreiben die Wissenschaftler. F\u00fcr langfristige Folgen wie Asthma, chronische Bronchitis oder Staublunge fehlten aber noch Langzeitstudien.<\/p>\n<p class=\"pg\">Vorgeschlagen werden Warnsysteme, wie sie bereits f\u00fcr st\u00e4dtischen Feinstaub oder Pollenflug existieren. Wer gesundheitlich vorbelastet ist, k\u00f6nnte an solchen Tagen dann k\u00f6rperliche Aktivit\u00e4ten im Freien einschr\u00e4nken und m\u00f6glichst in Innenr\u00e4umen bleiben.<\/p>\n<p class=\"pg\">Zum einen beschattet W\u00fcstenstaub in der Luft die Anlagen, zum anderen lagert er sich auf Solarmodulen ab. Beides mindert den Stromertrag. Energieversorger k\u00f6nnten mit Vorwarnung andere Kraftwerke hochfahren und die Netzstabilit\u00e4t so sichern.<\/p>\n<p>Wieso gibt es heute mehr W\u00fcstenstaub als fr\u00fcher?<\/p>\n<p class=\"pg\">W\u00fcstengebiete wie die Sahara dehnen sich im Zuge des Klimawandels aus. Zudem habe sich die atmosph\u00e4rische Zirkulation ge\u00e4ndert, heisst es in dem Bericht: Es gebe mehr starke Winde aus der Sahara-Region Richtung Europa.<\/p>\n<p class=\"pg\">Besonders betroffen ist S\u00fcdeuropa, von Griechenland \u00fcber Italien bis Spanien und Portugal. Dort liegt die durchschnittliche W\u00fcstenstaubkonzentration bei 5,3 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft \u2013 mehr als doppelt so viel wie in Mittel- und Nordeuropa mit 2,1 Mikrogramm.<\/p>\n<p class=\"pg\">Man kann W\u00fcstenstaub anhand der Aluminiumkonzentration klar von Feinstaub aus Verkehr, Industrie oder anderen Quellen unterscheiden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Tr\u00fcbe Aussichten in Europa | 19. 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