{"id":1179223,"date":"2026-07-20T03:03:24","date_gmt":"2026-07-20T03:03:24","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1179223\/"},"modified":"2026-07-20T03:03:24","modified_gmt":"2026-07-20T03:03:24","slug":"oldtimer-christian-deisler-bewaeltigt-2700-kilometer-schlagloch-rennen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1179223\/","title":{"rendered":"Oldtimer: Christian Deisler bew\u00e4ltigt 2700 Kilometer Schlagloch-Rennen"},"content":{"rendered":"<p class=\"mb-6 text-xs-varying md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Beim Wort ,,Oldtimer\u201c denken die meisten Menschen an ein in die Jahre gekommenes <a href=\"https:\/\/www.ka-news.de\/auto\" target=\"_self\" class=\"underline \" rel=\"nofollow noopener\">Auto<\/a>, das man vielleicht besser in der Garage stehen lassen sollte. Der Gundelfinger Christian Deisler sieht das ganz anders. Er assoziiert mit dem Stichwort &#8222;Oldtimer\u201c Abenteuer, Nervenkitzel und sogar eine Europa-Tour. Der 49-J\u00e4hrige nahm mit seinem Oldtimer an einem au\u00dfergew\u00f6hnlichen Rennen teil. Dabei erlebte er so manche kuriose Situationen.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs-varying md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Eigentlich wollte er anl\u00e4sslich seiner Hochzeit 2024 seinen Junggesellenabschied in Form einer Oldtimer-Tour gestalten, nur hatten seine Freunde dieselben Assoziationen mit besagtem Wort, wie oben beschrieben. Deshalb beschloss er zwei Jahre sp\u00e4ter, seinen Traum wahr werden zu lassen. Und dieses Mal fand er einen Verb\u00fcndeten, der ihn auf seinem Abenteuer begleitete, ihn auf engen Wegen navigierte und wie ein pers\u00f6nlicher Mechaniker fungierte. Zusammen mit seinem Beifahrer Phillip Blauer meldete er sich auf der Website ,,Back-Road-Club\u201c, zu Deutsch ,,Nebenstra\u00dfen-Club\u201c f\u00fcr das ,,Pot-Hole-Race\u201c an. An diesem 2700 Kilometer langen  \u201eSchlagloch-Rennen\u201c nahmen insgesamt 240 Teams mit ungef\u00e4hr 400 Fahrern und Mitfahrern teil. Die Anmeldung erfolgte zwei Tage vor dem Rennen, die Teilnehmer trafen sich daf\u00fcr ,,an einem gro\u00dfen Zeltplatz\u201c, erz\u00e4hlt Deisler. Man wollte sich zuvor einmal kennenlernen und die anderen Oldtimer bestaunen. Die 2700 Kilometer-Reise f\u00fchrte innerhalb von sieben Tagen, genauer vom 20. bis zum 26. Juni, durch f\u00fcnf verschiedene L\u00e4nder Europas: durch \u00d6sterreich, die Schweiz, Italien, Slowenien und die Deutschen Alpen.\n  <\/p>\n<p>            Wie l\u00e4uft ein derartiges Rennen ab?<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs-varying md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Nachdem sich alle Teilnehmer an einem Treffpunkt zusammengefunden hatten, erhielten sie einen QR-Code, der sie zum n\u00e4chsten Zielpunkt f\u00fchrte. Rein nach dem Motto: Der Weg ist das Ziel. Ob \u00fcber Schotterpisten, Wald oder Wiese \u2013 wie man dorthin gelangte, war jedem selbst \u00fcberlassen. Lediglich das Benutzen der Autobahn war nicht so gern gesehen, teilt Deisler mit, schlie\u00dflich ginge es um das Abenteuer, das man gemeinsam erlebe. So war es gestattet, sich anderen Teilnehmern auf ihrer Route anzuschlie\u00dfen.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs-varying md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Wo das Abenteuer die Teilnehmer als N\u00e4chstes hinf\u00fchrte, wussten diese im Vorfeld nicht. Es war eine Reise, die nur durch QR-Codes geregelt wurde. Das eigentliche Ziel des Schlagloch-Rennens stellte die Ankunft im Ziel selbst dar. Denn die Voraussetzungen daf\u00fcr, dass ein Oldtimer \u00fcberhaupt am Rennen registriert wurde, waren hart. So gab es drei Fahrzeugkategorien, die das Auto erf\u00fcllen musste. Der Wagen durfte weniger als 1,2 Liter Hubraum haben, musste weniger als 1000 Euro wert sein und mehr als 500.000 Kilometer auf dem Tacho nachweisen k\u00f6nnen.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs-varying md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Die Liebe f\u00fcr Oldtimer hatte Deisler mit 18 Jahren entdeckt. Seine Oma hatte ihm damals einen alten Simca geschenkt, den er einige Jahre sp\u00e4ter weggegeben hatte, und sich einen neuen zugelegt hatte. Nun nahm er mit einem \u00e4hnlichen Modell, dem Simca 1100, am Rennen Teil. Er selbst bezeichnet es als \u201eungeeignetes Auto\u201c, da es n\u00e4chstes Jahr 50 Jahre alt wird und \u00fcber eine dementsprechend alte Benzinpumpe verf\u00fcgt. Diese sorgte unterwegs f\u00fcr einige Strapazen, denn bei einer Bergauffahrt mussten Deisler und Blauer ganze drei Kilometer r\u00fcckw\u00e4rtsfahren. Denn die Benzinpumpe weigerte sich, den Sprit vom Kofferraum in den Motor zu pumpen, die Fahrt auf dem Berg dauerte dementsprechend \u00fcber eine Stunde. Sie mussten n\u00e4mlich immer wieder anhalten und warten, bis der Motor wieder abk\u00fchlte, da er zwischendurch viel zu hei\u00df wurde. Doch genau um solche Dinge ginge es im Schlagloch-Rennen, berichtete Deisler. Nicht darum, die einfachste Route zu w\u00e4hlen, sondern um eine ereignisreiche Reise zu erleben.\n  <\/p>\n<p>            Was Deisler aus dem Rennen f\u00fcr sein Leben mitnehmen konnte<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs-varying md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    \u201eEs war ein gro\u00dfes Abenteuer\u201c, schw\u00e4rmt er. Besonders gut gefiel Deisler die Hilfsbereitschaft der anderen Menschen. Denn alle Teilnehmer waren in einer WhatsApp-Gruppe, um im Notfall die anderen kontaktieren zu k\u00f6nnen. Wer beispielsweise eine Panne hatte, konnte die anderen \u00fcber die Gruppe verst\u00e4ndigen, und Fahrer, die sich in der N\u00e4he befanden, zu Hilfe eilen. Oder auch die Unterst\u00fctzung durch kleinerer Werkst\u00e4tten in der Umgebung, die zum Beispiel in Deislers Fall die Benzinpumpe wechselten, hatte Deisler positiv \u00fcberrascht. Am Ende kamen alle heil und unversehrt am letzten Ziel an und konnten zusammen die Siegerehrung und die Liebe f\u00fcr Oldtimer feiern.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs-varying md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Deisler hat durch das Rennen gelernt, dass nicht alles gleich beim ersten Versuch klappt. Auch wenn man einen ungem\u00fctlichen und anstrengenden Weg vor sich hat, r\u00e4t Deisler dazu, nie die Hoffnung zu verlieren. Man solle lieber abwarten, ruhig bleiben und rational denken, um am Ende des Tages am Ziel anzukommen. Und er ist \u00fcberzeugt, dass immer jemand da ist, der einem in Krisenzeiten zur Seite steht.\n  <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Beim Wort ,,Oldtimer\u201c denken die meisten Menschen an ein in die Jahre gekommenes Auto, das man vielleicht besser&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1179224,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[3933],"tags":[331,332,7887,513,246620,548,663,158,3934,3935,14673,13,355,14,15,1433,4562,12,293,246621],"class_list":["post-1179223","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-eu","tag-aktuelle-nachrichten","tag-aktuelle-news","tag-alpen","tag-auto","tag-christian-deisler","tag-eu","tag-europa","tag-europaeische-union","tag-europe","tag-european-union","tag-gundelfingen","tag-headlines","tag-italien","tag-nachrichten","tag-news","tag-oesterreich","tag-reise","tag-schlagzeilen","tag-schweiz","tag-societe-industrielle-de-mecanique-et-carosserie-automobile"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116950087011983769","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1179223","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1179223"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1179223\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1179224"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1179223"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1179223"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1179223"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}