{"id":1179339,"date":"2026-07-20T04:24:20","date_gmt":"2026-07-20T04:24:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1179339\/"},"modified":"2026-07-20T04:24:20","modified_gmt":"2026-07-20T04:24:20","slug":"hoover-speisung-rettet-karlsruher-kinder-nach-dem-zweiten-weltkrieg-das-leben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1179339\/","title":{"rendered":"Hoover-Speisung rettet Karlsruher Kinder nach dem Zweiten Weltkrieg das Leben"},"content":{"rendered":"<p class=\"mb-6 text-xs-varying md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Nach dem Zweiten Weltkrieg standen in Deutschland viele Millionen Menschen ohne Nahrung, Kleidung und Medikamente da. Hilfe kam aus den USA, haupts\u00e4chlich in Form von Nahrungsmittelpaketen. Neben dem Hilfsprogramm CARE, das 1946 &#8211; also vor genau 80 Jahren &#8211; startete, haben auch die 1947 begonnenen sogenannten Hoover-Speisungen daf\u00fcr gesorgt, dass insbesondere Kinder w\u00e4hrend dieser Zeit genug zu essen bekamen.\n  <\/p>\n<p>            Herbert Hoover bereist das hungernde Deutschland<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs-varying md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Benannt sind die Hoover-Speisungen nach ihrem Erfinder, Herbert Hoover. Er ist von 1929 bis 1933 Pr\u00e4sident der Vereinigten Staaten. W\u00e4hrend des Zweiten Weltkriegs engagiert er sich in der Lebensmittelhilfe und sammelt Spenden f\u00fcr die Bev\u00f6lkerung in Polen und Finnland.\n  <\/p>\n<p>    <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/herbert-hoover-1181949.jpg\" alt=\"Herbert Hoover.\" title=\"Herbert Hoover.\" loading=\"lazy\" class=\"h-full w-full object-cover\"\/><\/p>\n<p>      Icon vergr\u00f6\u00dfern<\/p>\n<p>    Herbert Hoover.<br \/>\n    Foto: Karlsruhe, Badische Landesbibliothek, Badische Abendzeitung, 11.8.1949<\/p>\n<p>        Schlie\u00dfen <\/p>\n<p>      Icon Schlie\u00dfen<\/p>\n<p>        Icon vergr\u00f6\u00dfern<\/p>\n<p>        Icon verkleinern<\/p>\n<p>      Icon Pfeil bewegen<\/p>\n<p>    Herbert Hoover.<br \/>\n    Foto: Karlsruhe, Badische Landesbibliothek, Badische Abendzeitung, 11.8.1949<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs-varying md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Am 1. M\u00e4rz 1946 beauftragt der amtierende US-Pr\u00e4sident Harry S. Truman Hoover, die vom Krieg betroffenen Nationen in Europa und Asien zu besuchen. Hoover besucht 38 L\u00e4nder in knapp drei Monaten und berichtet \u00fcber die Hungersn\u00f6te &#8211; auch im gespaltenen Deutschland.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs-varying md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Daraufhin setzt er sich in der amerikanischen Besatzungszone, in der auch <a href=\"https:\/\/www.ka-news.de\/karlsruhe\" target=\"_self\" class=\"underline \" rel=\"nofollow noopener\">Karlsruhe<\/a> liegt, f\u00fcr die Einf\u00fchrung einer Schulspeisung ein: Ab Mai 1947 wird hier an alle Sch\u00fcler im Alter von 6 bis 17 Jahren im Rahmen der sogenannten Hoover-Speisung ein Zusatzfr\u00fchst\u00fcck ausgeteilt.\n  <\/p>\n<p>            Die Anzahl der Mahlzeiten ist begrenzt<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs-varying md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Doch es gibt ein Problem: Da es in W\u00fcrttemberg-Baden, wie der Staat damals hei\u00dft, insgesamt \u00fcber 700.000 Kinder im Alter von 6 bis 18 Jahren gibt, k\u00f6nnen nicht alle Kinder gleichzeitig versorgt werden, da die Anzahl der Mahlzeiten begrenzt ist.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs-varying md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Eine L\u00f6sung muss her: Die Heranwachsenden werden in Altersgruppen eingeteilt. Durch ein regelm\u00e4\u00dfiges Durchwechseln der Gruppen wird versucht, Kinder jedes Alters f\u00fcr begrenzte Zeit in die Hoover-Speisungen einzubeziehen.\n  <\/p>\n<p>    <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/evangelische-stadtkirche-karlsruhe-1946.jpg\" alt=\"Die evangelische Stadtkirche Karlsruhe 1946.\" title=\"Die evangelische Stadtkirche Karlsruhe 1946.\" loading=\"lazy\" class=\"h-full w-full object-cover\"\/><\/p>\n<p>      Icon vergr\u00f6\u00dfern<\/p>\n<p>    Die evangelische Stadtkirche Karlsruhe 1946.<br \/>\n    Foto: privat<\/p>\n<p>        Schlie\u00dfen <\/p>\n<p>      Icon Schlie\u00dfen<\/p>\n<p>        Icon vergr\u00f6\u00dfern<\/p>\n<p>        Icon verkleinern<\/p>\n<p>      Icon Pfeil bewegen<\/p>\n<p>    Die evangelische Stadtkirche Karlsruhe 1946.<br \/>\n    Foto: privat<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs-varying md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    W\u00e4hrend so etwa zuerst die Versorgung von rund 300.000 teils unterern\u00e4hrten Schulkindern im Staat im Vordergrund steht, d\u00fcrfen sp\u00e4ter auch Jugendliche von 14 bis 17 Jahren an den Hoover-Speisungen teilnehmen.\n  <\/p>\n<p>            Viele Familien sind auf Spenden angewiesen<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs-varying md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    In Karlsruhe k\u00f6nnen diese meist Lehrlinge und Jungarbeiter sich &#8211; sofern sie nicht selbst in Schulen oder Gro\u00dfbetrieben gespeist werden &#8211; an verschiedenen Anlaufpunkten mit warmen Mahlzeiten versorgen &#8211; darunter in der \u201cKrone\u201c in Daxlanden, im \u201cR\u00f6\u00dfle\u201c in Gr\u00fcnwinkel und im \u201cHohentwiel\u201c in der Klauprechtstra\u00dfe.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs-varying md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Obwohl die ben\u00f6tigten Lebensmittel von den USA kostenlos zur Verf\u00fcgung gestellt werden, ist die Speisung nicht ganz umsonst und kostet pro Kind 1,50 Mark die Woche. In vielen Familien \u2013 bestehend aus Kriegswitwen, kranken V\u00e4tern oder mit kleinem Einkommen \u2013 ist dieses Geld nicht vorhanden, und es werden Spender gesucht, die die Kosten \u00fcbernehmen.\n  <\/p>\n<p>            54 Prozent der Karlsruher Kinder geht es gesundheitlich schlecht<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs-varying md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Das reicht f\u00fcr die Finanzierung jedoch nicht aus: Ab Oktober 1947 wird daher angeordnet, dass vorl\u00e4ufig nur alle 6- bis 10-j\u00e4hrigen Kinder mit Essen versorgt werden. Die 11- bis 17-J\u00e4hrigen sollen nur noch nach \u00e4rztlicher Anordnung in die Speisung einbezogen werden.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs-varying md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Daraufhin werden in Karlsruhe und im Landkreis 23.000 Schulkinder und Jugendliche \u00e4rztlich untersucht. Das Ergebnis: In der Stadt sind 54 und auf dem Land 41 Prozent der Kinder in schlechtem gesundheitlichem Zustand.\n  <\/p>\n<p>            Bis 1848 d\u00fcrfen Kinder allen Alters an der Speisung teilnehmen<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs-varying md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Bis Ende Oktober 1947 erhalten 12.000 Lehrlinge und Jungarbeiter die Hoover-Speisung w\u00e4hrend der Ferienzeit. Die St\u00e4dte und Gemeinden haben jetzt die Verpflichtung, alle Lehrlinge und Jungarbeiter mit zehn Prozent und mehr Untergewicht vorrangig zu versorgen. Bis Ende des Jahres 1947 entscheidet Karlsruhe jedoch, alle Lehrlinge und Jungarbeiter bis zum 18. Lebensjahr in die Hoover-Speisung aufzunehmen.\n  <\/p>\n<p>    <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/karlsruher-pyramide-1946.jpg\" alt=\"Die Karlsruher Pyramide im Jahr 1946.\" title=\"Die Karlsruher Pyramide im Jahr 1946.\" loading=\"lazy\" class=\"h-full w-full object-cover\"\/><\/p>\n<p>      Icon vergr\u00f6\u00dfern<\/p>\n<p>    Die Karlsruher Pyramide im Jahr 1946.<br \/>\n    Foto: privat<\/p>\n<p>        Schlie\u00dfen <\/p>\n<p>      Icon Schlie\u00dfen<\/p>\n<p>        Icon vergr\u00f6\u00dfern<\/p>\n<p>        Icon verkleinern<\/p>\n<p>      Icon Pfeil bewegen<\/p>\n<p>    Die Karlsruher Pyramide im Jahr 1946.<br \/>\n    Foto: privat<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs-varying md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Bis Juli 1948 bekommt jedes dritte Kind die Speisung umsonst, was bedeutet, dass die Stadt Karlsruhe monatlich etwa 100.000 Mark Unkosten decken muss. Die zahlungsf\u00e4higen Kinder zahlen jetzt 20 Pfennig f\u00fcr eine Mahlzeit.\n  <\/p>\n<p>            Karlsruher Gro\u00dfk\u00fcchen laufen auf Hochtouren<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs-varying md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Um die Versorgung der Heranwachsenden mit den Hoover-Speisungen zu gew\u00e4hrleisten, ist schnell eine gut ausgebaute Infrastruktur vonn\u00f6ten: Bis Mai 1948 sind neun Gro\u00dfk\u00fcchen der Karlsruher Wohlfahrtsverb\u00e4nde f\u00fcr die Speisungen eingesetzt, wo rund 700 Tonnen Lebensmittel verarbeitet werden.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs-varying md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Im Stadt- und Landkreis Karlsruhe werden 359.000 Mahlzeiten pro Tag mit einem durchschnittlichen Wert von 350 Kalorien ausgeteilt, \u00fcber acht Millionen waren es im vorigen Jahr insgesamt. Ein Jahr sp\u00e4ter, Mitte 1949, sind bereits \u00fcber 11 Millionen Portionen ausgeteilt worden. Zwischen 11.000 und 30.000 Kinder werden nun t\u00e4glich mit den Hoover-Portionen verk\u00f6stigt.\n  <\/p>\n<p>            Untergewicht geht zur\u00fcck: Hoover-Speisung zeigt Wirkung<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs-varying md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Zwar reicht diese Bilanz nicht, alle Kinder laufend sattzubekommen, tr\u00e4gt aber dazu bei, schwerwiegendere Gesundheitsprobleme zu vermeiden. Der Prozentsatz der Sch\u00fcler mit zehn Prozent Untergewicht ist seit Beginn der Aktion auf 26 Prozent zur\u00fcckgegangen. Zum Vergleich: 1947 waren es noch 54 Prozent.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs-varying md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Die Resonanz auf die Hoover-Speisung ist sehr positiv. So meint der w\u00fcrttemberg-badische CDU-Abgeordnete Josef Harter, dass \u201eM\u00e4nner wie Hoover mehr f\u00fcr den Frieden getan und zur geistigen und moralischen Wiedergeburt des deutschen Volkes beigetragen haben, als es die offizielle Politik der Besatzungsm\u00e4chte bisher zu erreichen vermocht hat\u201c.\n  <\/p>\n<p>    <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/ein-kind-geniesst-die-hoover-speisung-1948.jpg\" alt=\"Ein M\u00e4dchen genie\u00dft die Hoover-Speisung.\" title=\"Ein M\u00e4dchen genie\u00dft die Hoover-Speisung.\" loading=\"lazy\" class=\"h-full w-full object-cover\"\/><\/p>\n<p>      Icon vergr\u00f6\u00dfern<\/p>\n<p>    Ein M\u00e4dchen genie\u00dft die Hoover-Speisung.<br \/>\n    Foto: Karlsruhe, Badische Landesbibliothek, Pforzheimer Neue Zeitung, 29.5.1948<\/p>\n<p>        Schlie\u00dfen <\/p>\n<p>      Icon Schlie\u00dfen<\/p>\n<p>        Icon vergr\u00f6\u00dfern<\/p>\n<p>        Icon verkleinern<\/p>\n<p>      Icon Pfeil bewegen<\/p>\n<p>    Ein M\u00e4dchen genie\u00dft die Hoover-Speisung.<br \/>\n    Foto: Karlsruhe, Badische Landesbibliothek, Pforzheimer Neue Zeitung, 29.5.1948<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs-varying md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Am 10. August 1949 fahren 35 Karlsruher Kinder nach Stuttgart. Sie sind als G\u00e4ste zu einer Geburtstagsfeier eingeladen, die anl\u00e4sslich des 75. Geburtstages von Herbert Hoover veranstaltet wird. Die Kinder werden bewirtet, d\u00fcrfen die Hoover-Ausstellung am Schlossplatz besuchen und eine Stadtrundfahrt genie\u00dfen.\n  <\/p>\n<p>            Nach drei Jahren Hoover-Speisung ist Schluss<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs-varying md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Zu Beginn der Hoover-Speisung kommen die Lebensmittelbest\u00e4nde &#8211; sowohl deutscher als auch amerikanischer Herkunft, aus amerikanischen Armeebest\u00e4nden. Bis Anfang 1948 jedoch stammen die verwendeten Lebensmittel zu ungef\u00e4hr 95 Prozent aus Importen aus den USA.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs-varying md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Mit den unentgeltlichen Lebensmittellieferungen aus den USA ist mit dem 30. Juni 1950 allerdings Schluss: Der Landesausschuss \u00fcberlegt, wie die deutsche Verwaltung die Speisung \u00fcbernehmen kann und kommt zu dem Schluss, dass die Schulspeisung auch k\u00fcnftig eine dringende Notwendigkeit ist: Mahlzeiten m\u00fcssen zu erm\u00e4\u00dfigten Preisen an die bed\u00fcrftigsten Kinder ausgegeben werden k\u00f6nnen.\n  <\/p>\n<p>            Drei neue Schulspeisungen werden eingef\u00fchrt<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs-varying md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Ab Oktober 1950 gibt es deshalb eine Neuregelung: Das Pr\u00e4sidium der Hoover-Speisung entscheidet, dass es drei neue Arten von Schulspeisungen geben wird: eine f\u00fcr Kinder, die das ganze Fr\u00fchst\u00fcck bezahlen, ein verbilligtes Fr\u00fchst\u00fcck und ein kostenloses Fr\u00fchst\u00fcck. Hierf\u00fcr \u00fcbernehmen Bund und L\u00e4nder die Kosten.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs-varying md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Heute sind in Baden-W\u00fcrttemberg die Tr\u00e4ger von Schulen und Kitas f\u00fcr die Verpflegung der Kinder in ihren Einrichtungen zust\u00e4ndig. Das LErn BW &#8211; Landeszentrum f\u00fcr Ern\u00e4hrung ber\u00e4t sie dabei als Teil des Ministeriums f\u00fcr L\u00e4ndlichen Raum, Landwirtschaft und Heimat (MLR) \u201ezu einer genussvollen, nachhaltigen und gesundheitsf\u00f6rdernden Kita- und Schulverpflegung\u201c, wie es auf der Webseite des MLR hei\u00dft.\n  <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Nach dem Zweiten Weltkrieg standen in Deutschland viele Millionen Menschen ohne Nahrung, Kleidung und Medikamente da. 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