{"id":1182090,"date":"2026-07-21T09:07:15","date_gmt":"2026-07-21T09:07:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1182090\/"},"modified":"2026-07-21T09:07:15","modified_gmt":"2026-07-21T09:07:15","slug":"frankreich-social-media-verbot-fuer-unter-15-jaehrige-wohl-nach-den-sommerferien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1182090\/","title":{"rendered":"Frankreich: Social-Media-Verbot f\u00fcr Unter-15-J\u00e4hrige wohl nach den Sommerferien"},"content":{"rendered":"<p>    close notice<\/p>\n<p class=\"notice-banner__text a-u-mb-0\">\n      This article is also available in<br \/>\n        <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/en\/news\/France-Social-media-ban-for-under-15s-likely-after-summer-break-11371892.html\" class=\"notice-banner__link a-u-inline-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">English<\/a>.<\/p>\n<p>      It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.\n    <\/p>\n<p class=\"notice-banner__link a-u-mb-0\">\n    Don\u2019t show this again.\n<\/p>\n<p>Frankreichs Parlament hat den Weg f\u00fcr Europas erste Social-Media-Sperre f\u00fcr Kinder und junge Jugendliche freigemacht. Abgeordnete der Nationalversammlung und des Senats haben am gestrigen Montag einen Kompromiss gefunden, schon am heutigen Dienstag k\u00f6nnten Frankreichs Unter- und Oberhaus diesen beschlie\u00dfen, berichtet France24. Schon ab Beginn des neuen Schuljahrs k\u00f6nnte es dann Unter-15-J\u00e4hrigen untersagt sein, neue Konten auf den betroffenen Plattformen einzurichten. Bestehende Konten m\u00fcssten ab Januar 2027 gesperrt werden. Ausnahmen soll es demnach f\u00fcr Onlineenzyklop\u00e4dien und Bildungsplattformen geben.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Aufweichung verhindert<\/p>\n<p>Die Grundlage der jetzt erreichten Einigung hat die Nationalversammlung <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Frankreichs-Parlament-fuer-Social-Media-Verbot-unter-15-11155078.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">im Januar gelegt<\/a>. Dabei war sie \u00fcber die urspr\u00fcnglichen Pl\u00e4ne hinausgegangen, laut denen Eltern bestimmte Seiten f\u00fcr ihre Kinder von dem Verbot h\u00e4tten ausnehmen k\u00f6nnen. In den sich <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Frankreichs-Senat-beraet-zu-Social-Media-Verbot-unter-15-11241048.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">anschlie\u00dfenden Verhandlungen<\/a> habe die Vertretung des Oberhauses dann f\u00fcr eine zweistufige Sperre mit einem vergleichbaren Ziel pl\u00e4diert, <a href=\"https:\/\/www.france24.com\/en\/france\/20260721-french-lawmakers-expected-to-pass-social-media-ban-for-children-under-15\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">berichtet France24 nun<\/a>. Unter der w\u00e4ren bestimmte Plattformen auf einer schwarzen Liste gelandet und f\u00fcr alle Kinder und Jugendlichen unter 15 Jahren gesperrt worden. Dienste auf einer zweiten Liste h\u00e4tten Kinder und Jugendliche dann noch nutzen d\u00fcrfen, wenn ihre Eltern das erlaubten. Auch in den Kompromissverhandlungen konnte sich diese weichere Alternative aber nicht durchsetzen.<\/p>\n<p>In Frankreich werde erwartet, dass beide Parlamentskammern dem Kompromiss mehrheitlich zustimmten, schreibt France24. Damit kann Pr\u00e4sident Emmanuel Macron das letzte gro\u00dfe Vorhaben seiner Amtszeit umsetzen, bei den Wahlen im kommenden Jahr darf er nicht wieder antreten. Mit dem Verbot folgt Frankreich als erstes Land in Europa dem Vorgehen in Australien, das seit Dezember 2025 in Kraft ist und weltweit mit gro\u00dfem Interesse beobachtet wird. In Europa wird Frankreich dabei wohl nicht alleine bleiben, Debatten \u00fcber \u00e4hnliche Verbote gibt es in verschiedenen Staaten und der EU. In Gro\u00dfbritannien soll eine solche Sperre gar um eine Sperrstunde f\u00fcr 16- und 17-J\u00e4hrige erg\u00e4nzt werden, die die Anwendungen dann nachts nicht mehr benutzen k\u00f6nnen sollen. Die Einstellung soll sich aber \u00e4ndern lassen.<\/p>\n<p>(<a class=\"redakteurskuerzel__link\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/mailto:mho@heise.de\" title=\"Martin Holland\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">mho<\/a>)<\/p>\n<p>\n      Dieser Link ist leider nicht mehr g\u00fcltig.\n    <\/p>\n<p>Links zu verschenkten Artikeln werden ung\u00fcltig,<br \/>\n      wenn diese \u00e4lter als 7\u00a0Tage sind oder zu oft aufgerufen wurden.\n    <\/p>\n<p><strong>Sie ben\u00f6tigen ein heise+ Paket, um diesen Artikel zu lesen. Jetzt eine Woche unverbindlich testen \u2013 ohne Verpflichtung!<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"close notice This article is also available in English. 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