{"id":1183700,"date":"2026-07-22T00:53:28","date_gmt":"2026-07-22T00:53:28","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1183700\/"},"modified":"2026-07-22T00:53:28","modified_gmt":"2026-07-22T00:53:28","slug":"liveblog-zum-krieg-in-nahost-usa-greifen-iran-erneut-an-explosionen-in-teheran-politik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1183700\/","title":{"rendered":"Liveblog zum Krieg in Nahost: USA greifen Iran erneut an \u2013 Explosionen in Teheran &#8211; Politik"},"content":{"rendered":"<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Viele Angaben \u00fcber den Kriegsverlauf wie Opferzahlen oder Details zu K\u00e4mpfen lassen sich nicht unabh\u00e4ngig \u00fcberpr\u00fcfen.\u00a0F\u00fcr unseren Liveblog verwenden wir neben eigenen Recherchen Material der Nachrichtenagenturen dpa, Reuters, epd, KNA und Bloomberg.<\/p>\n<p>Wichtige Updates<\/p>\n<p>Explosionen in Teheran &#8211; Flugabwehr im Einsatz<\/p>\n<p>USA: Krieg gegen Iran kostet bisher 37,5 Milliarden Dollar<\/p>\n<p>\u00d6ltanker mit saudi-arabischem Roh\u00f6l drehen im Roten Meer um<\/p>\n<p>Berichte: Vermittler legen neuen Vorschlag f\u00fcr Waffenruhe vor<\/p>\n<p>Wieder n\u00e4chtliche Explosionen in Iran<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/1784681606_731_foqZuS3KNYN9Nrnx9GqP.jpeg\"  alt=\"Luzia Geier\" width=\"64\" height=\"64\" class=\"tik4-author__thumb__img\"\/>US-Milit\u00e4r meldet neue Angriffswelle gegen IranDas US-Milit\u00e4r hat nach eigenen Angaben neue Angriffe auf milit\u00e4rische Ziele in Iran gestartet. Damit sollten die M\u00f6glichkeiten des Landes geschw\u00e4cht werden, Handelsschiffe in der f\u00fcr den \u00d6lhandel wichtigen Stra\u00dfe von Hormus angreifen zu k\u00f6nnen, <a href=\"https:\/\/x.com\/CENTCOM\/status\/2079711263479705990\" rel=\"noopener nofollow\" target=\"_blank\">teilte das f\u00fcr die Region zust\u00e4ndige US-Kommando Centcom auf der Plattform X mit<\/a>. Es ist die elfte Nacht in Folge, in der die USA die Islamische Republik angreifen. Die genauen Ziele der neuen Angriffe machte Centcom nicht bekannt.<\/p>\n<p>US-Pr\u00e4sident Donald Trump hatte Iran Stunden zuvor mit weiteren Angriffen gedroht und dabei konkret ein Areal rund um eine Anlage genannt, die als \u201ePickaxe Mountain\u201c bekannt ist. Bei einem Treffen mit dem libanesischen Pr\u00e4sidenten Joseph Aoun im Wei\u00dfen Haus sagte Trump:\u00a0<\/p>\n<blockquote class=\"tik4-quote__blockquote\">\n<p>\u201eWir werden diesen Bereich in K\u00fcrze ins Visier nehmen, und zwar mit voller Wucht.\u201c<\/p>\n<p>Donald Trump<\/p><\/blockquote>\n<p>Bereits zuvor hatte der Republikaner eine Attacke auf den Komplex angedroht, der im Berg Kuh-e Kolang s\u00fcdlich der Nuklearanlage Natans im Zentraliran liegt. Trump betonte zudem, dass das US-Milit\u00e4r jede Anlage ins Visier nehmen werde, die die F\u00fchrung in Teheran f\u00fcr atomare Zwecke nutzen wolle.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/1784681606_731_foqZuS3KNYN9Nrnx9GqP.jpeg\"  alt=\"Luzia Geier\" width=\"64\" height=\"64\" class=\"tik4-author__thumb__img\"\/>Explosionen in Teheran &#8211; Flugabwehr im Einsatz<\/p>\n<p>Erstmals seit Beginn der j\u00fcngsten Eskalation im Iran-Krieg ist wieder die Flugabwehr in der Hauptstadt Teheran aktiviert worden. Im Nordosten der Millionenmetropole waren in der Nacht dumpfe Detonationen zu h\u00f6ren, wie ein dpa-Reporter berichtete. Auch iranische Staatsmedien berichteten \u00fcber Flugabwehrfeuer in verschiedenen Bezirken der Stadt, in der rund 15 Millionen Menschen leben. Kurz darauf herrschte zun\u00e4chst wieder Ruhe.<\/p>\n<p>Die n\u00e4chtlichen Geschehnisse in Teheran k\u00f6nnten darauf hindeuten, dass die Eskalation des Konflikts in eine neue Phase tritt. Die bislang letzten Angriffe auf die Metropole hatte es Anfang Juni gegeben, also vor mehr als einem Monat. Damals hatte die israelische Luftwaffe als Reaktion auf iranische Raketenangriffe Ziele in der Stadt attackiert.<\/p>\n<p><a class=\"tik4-author__wrapper\" href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/autoren\/katja-guttmann-1.5706162\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/profilepic-6363d9815f7e2e236a1eed33-6580b895e6bad107f9ad424a.webp\"  alt=\"Katja Guttmann\" width=\"64\" height=\"64\" class=\"tik4-author__thumb__img\"\/><\/a>USA: Krieg gegen Iran kostet bisher 37,5 Milliarden DollarDer Krieg gegen Iran kostet die USA nach Angaben von Verteidigungsminister Pete Hegseth inzwischen 37,5 Milliarden Dollar (rund 32 Milliarden Euro). Das sagte Hegseth bei einer Anh\u00f6rung im US-Senat auf Nachfrage des demokratischen Senators Dick Durbin. Die bisherige Sch\u00e4tzung hatte bei 29 Milliarden Dollar gelegen.<\/p>\n<p>Hegseth machte zugleich deutlich, dass es sich nicht ausschlie\u00dflich um bereits angefallene Kosten handelt. Die Summe umfasse neben den bisherigen Ausgaben auch erwartete Kosten bis zum Ende des laufenden Haushaltsjahres am 30. September. Dazu z\u00e4hlten unter anderem Soldzahlungen f\u00fcr Milit\u00e4rangeh\u00f6rige sowie Betriebs- und Wartungskosten.\u00a0<\/p>\n<p>Hegseth warb im Kongress f\u00fcr einen Nachtragshaushalt in H\u00f6he von 67 Milliarden Dollar f\u00fcr das Verteidigungsministerium. Das Geld soll unter anderem die Einsatzbereitschaft der Streitkr\u00e4fte sichern, verbrauchtes Material ersetzen und Investitionen in Munition sowie neue Waffensysteme beschleunigen.\u00a0<\/p>\n<p><a class=\"tik4-author__wrapper\" href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/autoren\/leon-wenz-li.3278649\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/1784681607_390_foqRjymu3AG1GM1U9Rfv.jpeg\"  alt=\"Leon Wenz\" width=\"64\" height=\"64\" class=\"tik4-author__thumb__img\"\/><\/a>\u00d6ltanker mit saudi-arabischem Roh\u00f6l drehen im Roten Meer um<\/p>\n<p>Zwei mit saudi-arabischem Roh\u00f6l f\u00fcr China und Indien beladene Tanker haben am Dienstag im Roten Meer umgedreht und Kurs auf den Suezkanal genommen. Dies ging aus Schifffahrtsdaten des Anbieters LSEG hervor. Vorausgegangen war eine Warnung der mit Iran verb\u00fcndeten Huthi-Miliz in Jemen. Die Huthi hatten am Montag eine \u201eSeeblockade\u201c gegen Saudi-Arabien verk\u00fcndet. Dies k\u00f6nnte eine neue Front im Konflikt zwischen den USA und Iran er\u00f6ffnen und die \u2060Gefahr f\u00fcr die weltweite Energieversorgung sowie f\u00fcr den Seehandel \u00fcber die Golf-Region hinaus erh\u00f6hen.<\/p>\n<p>Die von der Huthi-Miliz kontrollierte Nachrichtenagentur Saba berichtete, es seien innerhalb von 24 Stunden sogar sechs Schiffe zur Umkehr gezwungen worden, nachdem die Blockade ausgerufen worden war. Eine unabh\u00e4ngige Best\u00e4tigung daf\u00fcr gibt es bislang nicht.\u00a0<\/p>\n<p>US-Pr\u00e4sident Donald Trump k\u00fcndigte eine Reaktion an, sollten die Huthi ihre Drohung \u2060einer Seeblockade gegen die Handelsschifffahrt im Roten Meer wahr machen. Falls eine solche entstehe, \u201ewerden wir uns um die Sache k\u00fcmmern\u201c, so Trump weiter. Die USA seien zuvor schon \u201eenergisch\u201c gegen die Huthi vorgegangen, sagte Trump mit Verweis auf US-Luftangriffe in Jemen im vergangenen Jahr.\u00a0<\/p>\n<p><a class=\"tik4-author__wrapper\" href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/autoren\/christoph-heinlein-1.2338588\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/fncGvUwaVY6wAKXX245R.jpeg\"  alt=\"Christoph Heinlein\" width=\"64\" height=\"64\" class=\"tik4-author__thumb__img\"\/><\/a>Huthi warnen Reedereien vor Nutzung saudi-arabischer H\u00e4fen\u00a0Die Huthi-Rebellen in Jemen warnen Reedereien davor, saudi-arabische H\u00e4fen zu nutzen. Schiffen sei es untersagt, dort Fracht zu laden oder zu l\u00f6schen, hei\u00dft es in einer E-Mail der mit Iran \u200bverb\u00fcndeten Miliz vom 20. Juli, die bei mehreren Reedereien eingegangen ist und von der Nachrichtenagentur Reuters eingesehen wurde. Solche Aktivit\u00e4ten k\u00f6nnten dazu f\u00fchren, \u2060dass die Schiffe \u201ean jedem Ort\u201c von den Huthi angegriffen w\u00fcrden. \u201eWir empfehlen Ihrem Unternehmen dringend, bei all seinen Gesch\u00e4ftsbeziehungen die gebotene Sorgfalt und \u00e4u\u00dferste Vorsicht walten zu lassen\u201c, hei\u00dft es in der \u200bMail \u200bweiter. \u201eJegliche derartige Aktivit\u00e4t w\u00fcrde die betroffenen Schiffe Sanktionen aussetzen. Dar\u00fcber hinaus k\u00f6nnten \u200csie an jedem Ort innerhalb der Einsatzreichweite der jemenitischen Streitkr\u00e4fte \u200cins Visier genommen werden.\u201c\u00a0<\/p>\n<p>Die Huthi haben eine Seeblockade gegen das Nachbarland Saudi-Arabien verh\u00e4ngt. Sie k\u00f6nnen von dem unter ihrer Kontrolle stehenden Gebiet in Jemen aus die Meerenge Bab al-Mandab zum Roten \u200bMeer beschie\u00dfen.\u00a0<\/p>\n<p><a class=\"tik4-author__wrapper\" href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/autoren\/leon-wenz-li.3278649\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/1784681607_390_foqRjymu3AG1GM1U9Rfv.jpeg\"  alt=\"Leon Wenz\" width=\"64\" height=\"64\" class=\"tik4-author__thumb__img\"\/><\/a>Jordanien und Bahrain wehren erneut iranische Angriffe abJordanien und Bahrain haben nach eigenen Angaben erneut iranische Angriffe abgewehrt. In der Nacht und am Morgen seien f\u00fcnf aus Iran abgefeuerte Drohnen abgefangen worden, teilten die jordanischen Streitkr\u00e4fte mit. Verletzte oder Sachsch\u00e4den habe es nicht gegeben.\u00a0<\/p>\n<p>Auch Bahrain meldete erneut iranischen Beschuss. Die Luftverteidigung habe mehrere aus Iran kommende Flugk\u00f6rper abgefangen, teilte das Milit\u00e4r in Bahrain mit. Die Streitkr\u00e4fte warfen Iran vor, gezielt Zivilisten und zivile Einrichtungen im K\u00f6nigreich anzugreifen. Alle Einheiten bef\u00e4nden sich in h\u00f6chster Alarmbereitschaft. Die USA attackieren seit Tagen wieder Ziele in Iran, w\u00e4hrend Teheran Vergeltungsangriffe auf L\u00e4nder mit US-Milit\u00e4rst\u00fctzpunkten in der Region durchf\u00fchrt. In Jordanien sind wie in den Golfstaaten US-Soldaten stationiert.<\/p>\n<p><a class=\"tik4-author__wrapper\" href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/autoren\/nadja-lissok-1.5698622\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/profilepic-6363d62eb7aac7433c7a6f58-6374f5ce5838e183e46a7f5d.webp\"  alt=\"Nadja Lissok\" width=\"64\" height=\"64\" class=\"tik4-author__thumb__img\"\/><\/a>Berichte: Vermittler legen neuen Vorschlag f\u00fcr Waffenruhe vorBerichten zufolge bem\u00fchen sich die Vermittler zwischen USA und Iran um eine neue Waffenruhe. Katar, \u00c4gypten, Pakistan und andere regionale Vermittler h\u00e4tten den beiden Kriegsparteien einen Vorschlag f\u00fcr eine zehnt\u00e4gige Waffenruhe unterbreitet, erfuhr das US-Nachrichtenportal Axios aus Quellen. Auch das Wall Street Journal berichtete \u00fcber den Vorschlag.<\/p>\n<p>Die Vermittler f\u00fcrchteten, Washington und Teheran k\u00f6nnten in einen Kreislauf geraten, in dem sie den Konflikt zwar unterhalb der Schwelle eines umfassenden Krieges halten, aber die regionalen Volkswirtschaften auf unbestimmte Zeit beeintr\u00e4chtigen, schrieb die Zeitung. Die US-Regierung pr\u00fcfe den Vorschlag derzeit und habe Israel aufgefordert, Ma\u00dfnahmen zu vermeiden, die das diplomatische Fenster schlie\u00dfen k\u00f6nnten, zitierte Axios US-Beamte. Die F\u00fchrung in Teheran verlangt f\u00fcr ein endg\u00fcltiges Abkommen zur Beendigung des Krieges mit Washington nicht nur die eigene Kontrolle \u00fcber die Stra\u00dfe von Hormus, sondern auch ein dauerhaftes Ende des milit\u00e4rischen Konflikts zwischen dem Erzfeind Israel und der mit ihr verb\u00fcndeten Hisbollah in Libanon.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/1784681606_731_foqZuS3KNYN9Nrnx9GqP.jpeg\"  alt=\"Luzia Geier\" width=\"64\" height=\"64\" class=\"tik4-author__thumb__img\"\/>USA: Weitere Angriffswelle gegen Iran beendetDas US-Milit\u00e4r hat eigenen Angaben zufolge nach f\u00fcnf Stunden seine neuesten Angriffe gegen Iran beendet. Ziel seien milit\u00e4rische Einrichtungen gewesen, darunter Luftverteidigungssysteme, Kommandozentralen und Startanlagen f\u00fcr Drohnen und Raketen, <a href=\"https:\/\/x.com\/CENTCOM\/status\/2079375365743530139\" rel=\"noopener nofollow\" target=\"_blank\">teilte das f\u00fcr die Region zust\u00e4ndige US-Kommando Centcom mit<\/a>.<\/p>\n<p>So sollen die M\u00f6glichkeiten Irans, weiter Handelsschiffe in der f\u00fcr den \u00d6lhandel wichtigen Stra\u00dfe von Hormus anzugreifen, geschw\u00e4cht werden. Die USA griffen in der inzwischen zehnten Nacht in Folge Ziele der Islamischen Republik an. Teheran hatte zuvor Vergeltungsschl\u00e4ge gegen L\u00e4nder mit US-Milit\u00e4rst\u00fctzpunkten in der Region ausgef\u00fchrt.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/1784681606_731_foqZuS3KNYN9Nrnx9GqP.jpeg\"  alt=\"Luzia Geier\" width=\"64\" height=\"64\" class=\"tik4-author__thumb__img\"\/>Wieder n\u00e4chtliche Explosionen in IranNach Beginn der erneuten Angriffswelle des US-Milit\u00e4rs auf Ziele in Iran melden \u00f6rtliche Medien wieder Explosionen in mehreren Gebieten der Islamischen Republik. Laut der iranischen Nachrichtenagentur Tasnim wurden Explosionen aus Konarak in der s\u00fcd\u00f6stlichen Provinz Sistan-Belutschistan und der Hafenstadt Tschahbahar am Golf vom Oman gemeldet.<\/p>\n<p>Der regierungstreue Sender Press TV berichtete zudem von US-Angriffen im Gebiet der Stadt Schiras im zentralen S\u00fcden Irans. Die Nachrichtenagentur Fars meldete mehrere Explosionen im Bereich der Insel Gheschm in der Stra\u00dfe von Hormus und bei der Gro\u00dfstadt Bandar Abbas.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/1784681606_731_foqZuS3KNYN9Nrnx9GqP.jpeg\"  alt=\"Luzia Geier\" width=\"64\" height=\"64\" class=\"tik4-author__thumb__img\"\/>Beh\u00f6rde: Erneut Tanker in Stra\u00dfe von Hormus angegriffenIn der Stra\u00dfe von Hormus ist erneut ein Tanker angegriffen worden. Er sei vor der K\u00fcste des Omans von einem \u201eunbekannten Geschoss\u201c getroffen worden, meldete die britische Beh\u00f6rde zur Sicherheit der Schifffahrt in der Nacht. Der Vorfall ereignete sich demnach acht Seemeilen (knapp 15 Kilometer) nord\u00f6stlich des omanischen Ortes Limah. Erst am Vortag war vor der K\u00fcste Omans ein Schiff angegriffen worden und in Brand geraten. Iran verlangt, dass Schiffe eine Route entlang der eigenen K\u00fcste nehmen.<\/p>\n<p>Die F\u00fchrung in Teheran hatte zuvor wiederholt erkl\u00e4rt, nur die von Iran vorgegebene Route durch die Stra\u00dfe von Hormus sei sicher. Der Streit um die f\u00fcr den globalen Handel mit \u00d6l, Gas und D\u00fcnger wichtige Meerenge und die Frage, wie die Durchfahrt geregelt wird, ist der wesentliche Grund, warum der Krieg zwischen den USA und Iran derzeit wieder eskaliert.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/1784681606_731_foqZuS3KNYN9Nrnx9GqP.jpeg\"  alt=\"Luzia Geier\" width=\"64\" height=\"64\" class=\"tik4-author__thumb__img\"\/>Israel: Pilotprojekt f\u00fcr Sicherheitszonen in S\u00fcdlibanon gestartet<\/p>\n<p>Das israelische Milit\u00e4r startet nach eigenen Angaben in Zusammenarbeit mit US- und libanesischen Streitkr\u00e4ften ein Pilotprojekt f\u00fcr Sicherheitszonen in S\u00fcdlibanon. Das sei ein Schritt zur Wiederherstellung der staatlichen Autorit\u00e4t Libanons in dem Gebiet, erkl\u00e4rt ein US-Regierungsvertreter. Die Einrichtung der Zonen ist Teil eines von den USA vermittelten Abkommens, das die Entwaffnung der von Iran unterst\u00fctzten Hisbollah, den Abzug der israelischen Truppen und die Stationierung libanesischer Soldaten vorsieht.<\/p>\n<p><a class=\"tik4-author__wrapper\" href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/autoren\/christoph-heinlein-1.2338588\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/fncGvUwaVY6wAKXX245R.jpeg\"  alt=\"Christoph Heinlein\" width=\"64\" height=\"64\" class=\"tik4-author__thumb__img\"\/><\/a>USA starten neue Angriffe gegen Iran<\/p>\n<p>Das US-Milit\u00e4r hat eine neue Angriffswelle gegen Iran gestartet. Die um 16 Uhr US-Ostk\u00fcstenzeit (22 Uhr deutscher Zeit) begonnen Angriffe zielten darauf ab, die milit\u00e4rischen Mittel Irans, um Handelsschiffe in der Stra\u00dfe von Hormus attackieren zu k\u00f6nnen, zu schw\u00e4chen, teilte das f\u00fcr die Region zust\u00e4ndige US-Regionalkommando Centcom auf der Plattform X mit. Zu den genauen Zielen der neuen Angriffe wurden keine Angaben gemacht. Damit greifen die USA in der inzwischen zehnten Nacht in Folge Ziele der Islamischen Republik an. Teheran hatte zuvor Vergeltungsschl\u00e4ge gegen L\u00e4nder mit US-Milit\u00e4rst\u00fctzpunkten in der Region ausgef\u00fchrt.\u00a0<\/p>\n<p><a class=\"tik4-author__wrapper\" href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/autoren\/christoph-heinlein-1.2338588\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/fncGvUwaVY6wAKXX245R.jpeg\"  alt=\"Christoph Heinlein\" width=\"64\" height=\"64\" class=\"tik4-author__thumb__img\"\/><\/a>Trump droht Iran nach Tod von US-Soldaten mit Vergeltung\u00a0<\/p>\n<p>US-Pr\u00e4sident Donald Trump droht Iran nach dem Tod weiterer US-Milit\u00e4rangeh\u00f6riger mit massiver Vergeltung. \u201eJedes Mal, wenn Iran einen amerikanischen Soldaten t\u00f6tet, wird er vielfach daf\u00fcr bezahlen\u201c, erkl\u00e4rte Trump auf seiner Plattform Truth Social. Er habe Verteidigungsminister Pete Hegseth und Generalstabschef Daniel Caine entsprechend angewiesen \u2013 was genau das US-Milit\u00e4r auf seine Anordnung hin tun soll, lie\u00df der Pr\u00e4sident offen.<\/p>\n<blockquote class=\"tik4-quote__blockquote\">\n<p>\u201eJedes Mal, wenn Iran einen amerikanischen Soldaten t\u00f6tet, wird er vielfach daf\u00fcr bezahlen.\u201c<\/p>\n<p>Donald Trumps Droh-Rhetorik<\/p><\/blockquote>\n<p>Am Wochenende hatte das US-Milit\u00e4r erstmals seit den Anfangstagen des Iran-Kriegs wieder den Tod von drei weiteren US-Soldaten nach iranischem Beschuss verk\u00fcndet. Zwei von ihnen waren demnach am Freitag bei einem Einsatz in Jordanien ums Leben gekommen, als sich US-Streitkr\u00e4fte und Verb\u00fcndete gegen iranische Raketen- und Drohnenangriffe verteidigten. Ein Dritter sei bei einer \u201ekontrollierten\u201c Sprengung nicht detonierter Kampfmittel aus einer abgeschossenen iranischen Einwegdrohne ums Leben gekommen. Damit steigt die Zahl der Gefallenen auf amerikanischer Seite in dem seit Februar andauernden Krieg auf 17. Zudem wurden bislang rund 430 US-Soldaten verletzt.\u00a0<\/p>\n<p><a class=\"tik4-author__wrapper\" href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/autoren\/christoph-heinlein-1.2338588\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/fncGvUwaVY6wAKXX245R.jpeg\"  alt=\"Christoph Heinlein\" width=\"64\" height=\"64\" class=\"tik4-author__thumb__img\"\/><\/a>Rotes Meer: Jemenitische Huthi verh\u00e4ngen Seeblockade gegen Saudi-ArabienDie mit Iran \u200bverb\u00fcndeten Huthi-Rebellen in Jemen verh\u00e4ngen nach eigenen Angaben eine Seeblockade gegen Saudi-Arabien. Diese gelte ab sofort, teilte der Milit\u00e4rsprecher der Huthi im Fernsehen mit. Damit ger\u00e4t der Transport von Millionen Barrel \u00d6l in Gefahr, die das K\u00f6nigreich \u00fcber das Rote Meer exportiert. Die Blockade \u201egegen den kriminellen saudi-arabischen Feind\u201c basiere auf \u200bdem Prinzip \u201eAuge um Auge\u201c und trete mit sofortiger Wirkung in Kraft. Sie sei eine Reaktion auf \u2060die seit fast zw\u00f6lf Jahren andauernde \u201eungerechte und unterdr\u00fcckende Belagerung unseres geliebten Volkes durch Saudi-Arabien\u201c. Dabei w\u00fcrden die Ressourcen in Jemen gepl\u00fcndert sowie die H\u00e4fen \u200bund \u200bFlugh\u00e4fen blockiert.<\/p>\n<p>Bereits vergangene Woche hatten die Huthi Saudi-Arabien mit Angriffen \u200cauf \u00d6lanlagen gedroht, sollte sich das Nachbarland \u200can einer \u201eumfassenden Aggression\u201c gegen Jemen beteiligen. Insider hatten zudem verlauten lassen, die Huthi sollten sich auf Bitten Irans auf eine Sperrung des \u200bSeeweges f\u00fcr \u00d6ltransporte im \u200bRoten Meer vorbereiten. Vor der K\u00fcste \u200bJemens liegt die Meerenge Bab al-Mandab, der Zugang zum Roten Meer. Dieser ist f\u00fcr die internationale Schifffahrt \u00e4hnlich wichtig wie der Persische Golf. Dort hat Iran \u200cdie vor seiner K\u00fcste liegende Stra\u00dfe von Hormus gesperrt.<\/p>\n<p>Die Huthi hatten vergangene Woche Raketen auf Saudi-Arabien abgefeuert, nachdem \u200csie das K\u00f6nigreich beschuldigt \u200chatten, einen unter ihrer Kontrolle stehenden Flughafen bombardiert zu haben. Damit \u200bendete eine vierj\u00e4hrige Waffenruhe zwischen den schiitischen Huthi und dem sunnitischen K\u00f6nigreich Saudi-Arabien.\u00a0<\/p>\n<p><a class=\"tik4-author__wrapper\" href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/autoren\/nadja-lissok-1.5698622\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/profilepic-6363d62eb7aac7433c7a6f58-6374f5ce5838e183e46a7f5d.webp\"  alt=\"Nadja Lissok\" width=\"64\" height=\"64\" class=\"tik4-author__thumb__img\"\/><\/a>Angriffe in Kuwait \u2013 Sirenen in BahrainIran greift erneut in Kuwait an, teilt die das kuwaitische Milit\u00e4r mit. Die Luftverteidigung sei im Einsatz, um feindliche Raketen und Drohnen abzufangen, <a href=\"https:\/\/x.com\/KuwaitArmyGHQ\/status\/2079197371209031798\" rel=\"noopener nofollow\" target=\"_blank\">teilte die Armee auf X mit<\/a>. M\u00f6gliche Explosionen seien auf Abfangma\u00dfnahmen der Luftverteidigung zur\u00fcckzuf\u00fchren. Auch in Bahrain heulten erneut die Sirenen auf. Das bahrainische Innenministerium rief die Bev\u00f6lkerung auf, sich an einen sicheren Ort zu begeben. <\/p>\n<p>Lesen Sie mehr \u00fcber die aktuelle Situation der Golfstaaten:<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Viele Angaben \u00fcber den Kriegsverlauf wie Opferzahlen oder Details zu K\u00e4mpfen lassen sich nicht unabh\u00e4ngig \u00fcberpr\u00fcfen.\u00a0F\u00fcr unseren Liveblog&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1183701,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[3977],"tags":[331,332,147,15825,106,13,18544,345,411,577,30157,148,7296,14,5796,6000,581,15,10670,16,42691,12,29839,149,58,4017,4018,4016,64,831,4019,4020],"class_list":["post-1183700","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-usa","tag-aktuelle-nachrichten","tag-aktuelle-news","tag-ausland","tag-bahrain","tag-donald-trump","tag-headlines","tag-hisbollah","tag-iran","tag-israel","tag-krieg-in-nahost","tag-kuwait","tag-leserdiskussion","tag-libanon","tag-nachrichten","tag-naher-osten","tag-nahost","tag-nahostkonflikt","tag-news","tag-pakistan","tag-politik","tag-proteste-zum-nahostkonflikt","tag-schlagzeilen","tag-strasse-von-hormus","tag-sueddeutsche-zeitung","tag-syrien","tag-united-states","tag-united-states-of-america","tag-us","tag-usa","tag-vereinigte-arabische-emirate","tag-vereinigte-staaten","tag-vereinigte-staaten-von-amerika"],"share_on_mastodon":{"url":"","error":"Validation failed: Text character limit of 500 exceeded"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1183700","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1183700"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1183700\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1183701"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1183700"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1183700"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1183700"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}