{"id":118379,"date":"2025-05-17T18:26:11","date_gmt":"2025-05-17T18:26:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/118379\/"},"modified":"2025-05-17T18:26:11","modified_gmt":"2025-05-17T18:26:11","slug":"zweimal-lumix-und-streit-um-historisches-bild-fotonews-der-woche-20-2024","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/118379\/","title":{"rendered":"Zweimal Lumix und Streit um historisches Bild \u2013 Fotonews der Woche 20\/2024"},"content":{"rendered":"<ol class=\"a-toc__list\">\n<li class=\"a-toc__item&#10;          &#10;            a-toc__item--counter&#10;          &#10;            a-toc__item--current\">\n<p>              Zweimal Lumix und Streit um historisches Bild \u2013 Fotonews der Woche 20\/2024<\/p>\n<\/li>\n<\/ol>\n<p>Fast f\u00fcnf Jahre hat Panasonic f\u00fcr die Nachfolger der S1 und S1 R gebraucht \u2013 dazwischen lag allerdings eine Pandemie, in welcher die Kameras vor allem bei Filmern immer beliebter wurden. Also war gen\u00fcgend Zeit f\u00fcr eine Runderneuerung, und an eines muss man sich gleich gew\u00f6hnen: das &#8222;E&#8220;. Diesen Namenszusatz kannten die S-Kameras bisher nicht, er steht f\u00fcr &#8222;Essential&#8220;. Die S1 II ist also die h\u00f6herwertige Kamera, die S1 IIE das Einstiegsmodell. Daher auch gleich die Preise: 3500 und 2800 Euro kosten die Bodies.<\/p>\n<p>In diesen Preisregionen kein riesiger Unterschied, und auch der fl\u00fcchtige Blick auf <a href=\"https:\/\/www.panasonic.com\/de\/consumer\/foto-video\/lumix-s-wechselobjektivkameras\/dc-s1m2.html#specs\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">die technischen Daten<\/a> zeigt den Unterschied nicht klar. Beide Kameras arbeiten mit einem 24-Megapixel-Sensor und filmen mit 4K und 6K jeweils mit 60 oder 30 Bildern pro Sekunde. Das gro\u00dfe Aber: Die S1 II hat einen zum Teil mit Speicher und Logik best\u00fcckten Sensor (part-stacked) und ist damit deutlich schneller: 70 statt 30 Serienbilder mit elektronischem Verschluss und Filmen mit 5,8K bei 60 fps sowie 4K mit 120 fps sind es bei der teureren Kamera. Die ist also in allen Belangen schneller.<\/p>\n<p>Geh\u00e4use der S1R II<\/p>\n<p>Zu loben ist, dass Panasonic die bei den Lumixen besonders wichtigen Videofunktionen in der g\u00fcnstigeren Kamera nicht beschnitten hat. Beide Modelle bieten unter anderem verschiedene Log-Profile und die Aufzeichnung in Apples ProRes und ProRes Raw verschiedene besonders breite Bildformate bis zu 2,4:1. Zwei Slots jeweils nach CFExpress B und SD-UHS-II sollten gen\u00fcgend Platz bieten. Auch beim wetterfesten Geh\u00e4use wurde nicht gespart: Es stammt von der S1R II. Der integrierte Stabilisator (IBIS) gleicht nun acht Blendenstufen aus, und der KI-Autofokus erkennt diverse Sportarten und nat\u00fcrlich Tiere und Personen. Ab Juni sollen beide Modelle verf\u00fcgbar sein \u2013 bei dem nach Aktenlage runden Paket d\u00fcrften sie schnell knapp werden.<\/p>\n<p>Mavic 4 Pro setzt Ma\u00dfst\u00e4be<\/p>\n<p>Das ist bei DJIs neuer Drohne Mavic 4 Pro vielleicht nicht zu bef\u00fcrchten, denn durch das aktuelle Zollchaos in den USA wird die fliegende Kamera dort vorerst nicht ausgeliefert. Zwar ist auch die kleinste Version mit 64 GByte internem Speicher \u2013 Micro-SDs werden weiter unterst\u00fctzt \u2013 mit 2099 Euro UVP kein Schn\u00e4ppchen, aber der Sprung zu fr\u00fcheren Generationen ist enorm: Bis zu 50 Minuten Flugzeit mit einer Akkuladung und drei Kameras, eine mit 100 Megapixeln und Hasselblad-Logo sowie 4K-Filmen in HDR sind nur die gr\u00f6\u00dften Marketing-Argumente.<\/p>\n<p>Was wirklich \u00fcberrascht, ist das neue Gimbal, das die komplette Kameraeinheit um 360 Grad drehen kann. Das ist nicht nur f\u00fcr Aufnahmen im Hochformat mit voller Sensoraufl\u00f6sung n\u00fctzlich, auch f\u00fcr bisher bei Drohnen unbekannte Kameraperspektiven. Looks, die man sonst eher von gro\u00dfen Filmproduktionen mit ferngesteuertem Kran kannte, sind so m\u00f6glich. Clever ist auch das optionale Ladeger\u00e4t f\u00fcr drei Akkus, das unter anderem die restliche Kapazit\u00e4t von zwei der Stromspeicher in einen \u00fcberf\u00fchren kann \u2013 damit hat man dann mit einem Flug die maximale Dauer ohne Zwischenlandung. Alles Weitere verr\u00e4t unsere ausf\u00fchrliche <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/DJI-Mavic-4-Pro-Drohne-fuer-Luftbildaufnahmen-aus-jedem-Winkel-10381486.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Meldung zur Mavic 4 Pro<\/a>.<\/p>\n<p>Provenienz eines historischen Kriegsfotos bleibt umstritten<\/p>\n<p>In dieser Kolumne geht es auch immer wieder um die digitalen Echtheitssiegel nach CAI\/C2PA f\u00fcr Pressefotos, und in dieser Woche zeigte sich wieder einmal, warum die so wichtig sind. Denn der seit Jahren anhaltende Streit um den Urheber eines der wohl wichtigsten Pressefotos des 20. Jahrhunderts geht in eine neue Runde. Die zu kl\u00e4rende Frage ist: &#8222;Wer hat das Bild &#8218;Napalm Girl&#8216; aufgenommen?&#8220; Nick \u00dat, der daf\u00fcr bisher genannt wurde, war es nicht, sagt nun die Organisation World Press Photo, gedeckt durch Uts damaligen Arbeitgeber Associated Press (AP). Stattdessen gibt es gleich mehrere M\u00f6glichkeiten, wie <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/World-Press-Photo-entzieht-Nick-Ut-Anerkennung-fuer-Napalm-Girl-10386632.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">eine aktuelle Meldung zeigt<\/a>.<\/p>\n<p>An diesem Tag im Juni 1972 waren n\u00e4mlich mehrere Fotografen und Kamerateams anwesend, als die schwer verletzte und neun Jahre alte Phan Th\u1ecb Kim Ph\u00fac nach einem Angriff mit Brandbomben auf ihr Dorf aus diesem floh. Das Bild steht wie kaum ein anderes f\u00fcr die Schrecken des Krieges, eben weil es keine Kampfhandlungen oder Soldaten zeigt, sondern nur die Auswirkungen auf die Zivilbev\u00f6lkerung.<\/p>\n<p>Trotz des schweren Themas ist das <a href=\"https:\/\/www.ap.org\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/TerrorOfWarReportUpdate_May2025.pdf\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">PDF zur Analyse der World Press Photo<\/a> unsere Empfehlung f\u00fcr einen Long Read zum Wochenende. Darin wird n\u00e4mlich unter anderem erkl\u00e4rt \u2013 leider nicht besonders genau \u2013 wie die Organisationen sich vorwiegend auf technische Untersuchungen wie Abst\u00e4nde zum Motiv und den genutzten Kameras verlassen haben. Denn grobe Ortsangaben und Zeugenaussagen sind, vor allem nach \u00fcber 50 Jahren, eben eher nicht zuverl\u00e4ssig, wenn es darum geht, wichtige Fragen zu kl\u00e4ren. Daher wird es h\u00f6chste Zeit, das im digitalen Zeitalter endlich sicher schon bei der Aufnahme festzuhalten.<\/p>\n<p>        Lesen Sie auchMehr anzeigenWeniger anzeigen<\/p>\n<p>(<a class=\"redakteurskuerzel__link\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/mailto:nico.ernst@gmail.com\" title=\"Nico Ernst\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">nie<\/a>)<\/p>\n<p>\n      Dieser Link ist leider nicht mehr g\u00fcltig.\n    <\/p>\n<p>Links zu verschenkten Artikeln werden ung\u00fcltig,<br \/>\n      wenn diese \u00e4lter als 7\u00a0Tage sind oder zu oft aufgerufen wurden.\n    <\/p>\n<p><strong>Sie ben\u00f6tigen ein heise+ Paket, um diesen Artikel zu lesen. 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