{"id":1184635,"date":"2026-07-22T10:40:18","date_gmt":"2026-07-22T10:40:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1184635\/"},"modified":"2026-07-22T10:40:18","modified_gmt":"2026-07-22T10:40:18","slug":"personalentscheidung-frei-soll-spahn-als-unionsfraktionschef-folgen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1184635\/","title":{"rendered":"Personalentscheidung: Frei soll Spahn als Unionsfraktionschef folgen"},"content":{"rendered":"<p class=\"tspBLlp tspBLlq\">Der bisherige Kanzleramtschef Thorsten Frei (CDU) soll Nachfolger von Jens Spahn (CDU) an der Spitze der Unionsbundestagsfraktion werden. Darauf verst\u00e4ndigten sich die Chefs von CDU und CSU, Friedrich Merz und Markus S\u00f6der, wie die Deutsche Presse-Agentur aus Unionskreisen erfuhr.\u00a0<\/p>\n<p class=\"tspBLlp\">Vorangegangen waren zudem Gespr\u00e4che in den Parteigremien der Union und in der Bundestagsfraktion. Merz hatte nach Spahns R\u00fcckzug angek\u00fcndigt, in Abstimmung mit der Schwesterpartei \u201erelativ bald\u201c einen Personalvorschlag zu machen. Offiziell ins Amt kommt der Nachfolger erst durch Wahl in der Fraktion, die daf\u00fcr am kommenden Mittwoch in Berlin zu einer Sondersitzung zusammenkommen soll. Dem Vernehmen nach soll dann auch erst in der kommenden Woche die Nachfolge von Frei verk\u00fcndet werden. Unklar ist bisher, ob es neben der Nachbesetzung im Kanzleramt auch noch zu weiteren \u00c4nderungen im Kabinett kommen wird.<\/p>\n<p> R\u00fcckkehr in den Bundestag <\/p>\n<p class=\"tspBLlp\">Frei kehrt damit in seinen angestammten Bereich in der Bundespolitik zur\u00fcck. Er war in der vergangenen Legislaturperiode Parlamentarischer Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer unter dem damaligen Fraktionschef und Oppositionsf\u00fchrer Merz und kennt die Arbeit an der Spitze der Unions-Abgeordneten bestens. Der 52-j\u00e4hrige CDU-Politiker aus dem Schwarzwald war schon nach der Bundestagswahl 2025 f\u00fcr den Fraktionsvorsitz im Gespr\u00e4ch. Merz holte seinen engen Vertrauten dann aber doch ins Kanzleramt.<\/p>\n<p class=\"tspBLlp\">Dort hat er nur schwer Fu\u00df gefasst. Frei wurde von einigen in der Union vorgeworfen, lieber Interviews zu geben, als die Koalitionsarbeit zu koordinieren. Beim Reformpaket \u00fcbernahmen dann die Fraktionsspitzen selbst diese Aufgabe. Die Fraktionsarbeit passe besser zu Frei, meinen viele. Mit ihm bekommt Merz einen loyalen Vertrauten an der Fraktionsspitze.\u00a0<\/p>\n<p> Spahn-R\u00fcckzug nach wachsendem Druck <\/p>\n<p class=\"tspBLlp\">Spahn war am Wochenende nach wachsendem parteiinternem Druck von seinem Amt zur\u00fcckgetreten. Er und sein Mann Daniel Funke hatten bekanntgegeben, mit Hilfe einer Leihmutter in den USA Eltern geworden zu sein. Das wurde kritisiert, weil Leihmutterschaft in Deutschland verboten ist und sich Spahns Partei klar gegen eine Legalisierung ausspricht. Er selbst hatte das in der Vergangenheit auch getan.<\/p>\n<p class=\"tspBLlp\">Nach Gespr\u00e4chen mit Merz hatte der 46-J\u00e4hrige seinen R\u00fccktritt per Schreiben an die Bundestagsabgeordneten von CDU und CSU erkl\u00e4rt. Der Spagat zwischen seiner privaten Entscheidung zu einem Kind durch Leihmutterschaft und der nachvollziehbaren Erwartung an ihn als Fraktionschef sei gr\u00f6\u00dfer geworden, als von ihm erwartet.Bis zur offiziellen Neuwahl des Nachfolgers f\u00fchrt Spahns bisheriger Stellvertreter, der Chef der CSU-Landesgruppe im Bundestag, Alexander Hoffmann die Amtsgesch\u00e4fte an der Spitze der Unionsfraktion.<\/p>\n<p class=\"tspBLlp\">\u00a9 dpa-infocom, dpa:260722-930-420565\/3<\/p>\n<p class=\"tspBLlp\">Das ist eine Nachricht direkt aus dem dpa-Newskanal.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der bisherige Kanzleramtschef Thorsten Frei (CDU) soll Nachfolger von Jens Spahn (CDU) an der Spitze der Unionsbundestagsfraktion werden.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1184636,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[1816],"tags":[1960,1958,1959,1957,1956,1890,29,30],"class_list":["post-1184635","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-brandenburg","tag-aktuelle-nachrichten-aus-berlin-und-brandenburg","tag-aktuelle-nachrichten-aus-brandenburg","tag-aktuelle-news-aus-berlin-und-brandenburg","tag-aktuelle-news-aus-brandenburg","tag-berlin-und-brandenburg","tag-brandenburg","tag-deutschland","tag-germany"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116963208776239824","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1184635","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1184635"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1184635\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1184636"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1184635"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1184635"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1184635"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}