{"id":1185251,"date":"2026-07-22T16:34:17","date_gmt":"2026-07-22T16:34:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1185251\/"},"modified":"2026-07-22T16:34:17","modified_gmt":"2026-07-22T16:34:17","slug":"jens-spahn-nachfolge-thorsten-frei-soll-neuer-unionsfraktionschef-werden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1185251\/","title":{"rendered":"Jens Spahn Nachfolge: Thorsten Frei soll neuer Unionsfraktionschef werden"},"content":{"rendered":"<p>In einer Schalte mit der Unionsfraktion haben Kanzler Merz und CSU-Chef S\u00f6der Kanzleramtsminister Frei offiziell als Nachfolger f\u00fcr den zur\u00fcckgetretenen Spahn genannt. Noch offen ist, wer ihm an der Spitze des Kanzleramts nachfolgen soll.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">BKanzleramtschef Thorsten Frei (CDU) soll neuer Chef der Unionsfraktion im Bundestag werden. Diesen Vorschlag \u200bh\u00e4tten sie dem Fraktionsvorstand in einer Videokonferenz unterbreitet, teilten Kanzler und CDU-Chef Friedrich Merz \u2060und der CSU-Vorsitzende Markus S\u00f6der in einer gemeinsamen Erkl\u00e4rung am Mittwoch mit. Die Fraktion werde anschlie\u00dfend informiert und soll am 29. Juli in einer Sondersitzung dar\u00fcber abstimmen. Wer Frei an der Spitze des Kanzleramts nachfolgen soll, bleibt offen.<\/p>\n<p>\u201eIch bitte \u2060um Zustimmung \u200bder Fraktion \u200cf\u00fcr Thorsten Frei, der einen ma\u00dfgeblichen Anteil am bisherigen Erfolg der Regierungsarbeit und der Stabilit\u00e4t der Koalition hat\u201c, erkl\u00e4rte Kanzler Merz. Die Reformerfolge der vergangenen Wochen seien auch sein Verdienst. Frei werde an der Spitze der Fraktion \u201ef\u00fcr das perfekte Zusammenspiel zwischen Parlament, Koalitionspartner und Bundesregierung sorgen\u201c.<\/p>\n<p>S\u00f6der sagte, dass \u200cer als CSU-Chef den Vorschlag von Merz \u2060unterst\u00fctze. \u201eThorsten Frei wird \u200bein guter Vorsitzender der gemeinsamen Bundestagsfraktion werden\u201c, teilte der bayerische Ministerpr\u00e4sident mit. \u201eSchon als Kanzleramtsminister \u2060oder fr\u00fcher als Parlamentarischer Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer haben wir mit ihm gut zusammengearbeitet.\u201c<\/p>\n<p>Merz \u00e4u\u00dferte sich auch zu dem zur\u00fcckgetretenen Fraktionsvorsitzenden Jens Spahn. \u200cDieser habe den Aufbau \u2060der Unionsregierungsfraktion \u201ein kritischer \u200cZeit \u200bzielstrebig, zuverl\u00e4ssig und \u2060erfolgreich vorangetrieben\u201c. Er \u200bdanke Spahn, auch weil er gerade in den vergangenen \u200cWochen \u200beine bedeutende Rolle bei den Reformvorhaben der Regierung \u200cgespielt \u200chabe.<\/p>\n<p>Thorsten Frei als Kanzleramtsminister in der Kritik<\/p>\n<p>Die Personalie war bereits am Vormittag bekannt geworden. Frei wird damit in seinen angestammten Bereich in der Bundespolitik zur\u00fcckkehren. Er war in der vergangenen Legislaturperiode Parlamentarischer Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer unter dem damaligen Fraktionschef und Oppositionsf\u00fchrer Merz und kennt die Arbeit an der Spitze der Unions-Abgeordneten bestens. Der 52-j\u00e4hrige CDU-Politiker aus dem Schwarzwald war schon nach der Bundestagswahl 2025 f\u00fcr den Fraktionsvorsitz im Gespr\u00e4ch. Merz holte seinen engen Vertrauten dann aber doch ins Kanzleramt.<\/p>\n<p>Dort hat er nur schwer Fu\u00df gefasst. Frei wurde von einigen in der Union vorgeworfen, lieber Interviews zu geben, als die Koalitionsarbeit zu koordinieren. Beim Reformpaket \u00fcbernahmen dann die Fraktionsspitzen selbst diese Aufgabe. Die Fraktionsarbeit passe besser zu Frei, meinen viele. Mit ihm bekommt Merz einen loyalen Vertrauten an der Fraktionsspitze.<\/p>\n<p>CSU-Landesgruppenchef Alexander Hoffmann, der die Unionsfraktion derzeit kommissarisch leitet, begr\u00fc\u00dfte die Nominierung. \u201eEr kennt diese Fraktion, er kennt parlamentarisches Arbeiten. Und er hat einen hervorragenden Draht zum Koalitionspartner, in die SPD hinein\u201c, sagte Hoffmann auf einer Pressekonferenz mit dem ersten Parlamentarischen Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Steffen Bilger. Frei kenne die Erwartungen einer selbstbewussten Fraktion, betonte der CDU-Politiker. <\/p>\n<p>Zur Nachfolge \u200cFreis wollten sich beide nicht \u00e4u\u00dfern. Hoffmann verwies \u2060nur auf die \u200b\u00c4u\u00dferung von Kanzler Merz, dass dieser die Frage zeitnah l\u00f6sen wolle. \u201eUns war \u2060wichtig, im Zuge dieser Personalfindung zun\u00e4chst einmal auch zu versuchen, eine Sondersitzung des Deutschen Bundestages zu vermeiden\u201c, f\u00fcgte er unter Hinweis auf die \u200cKosten hinzu, wenn alle \u2060Abgeordneten \u200caus der parlamentarischen \u200bSommerpause anreisen \u2060m\u00fcssten. Er erwarte, dass \u200bkommende Woche bei der Wahl Freis zum Fraktionschef \u200ceine hohe \u200bAnwesenheit der CDU\/CSU-Parlamentarier in der Sondersitzung zu verzeichnen sei, \u200csagte \u200cBilger.<\/p>\n<p>Spahn war nach massiver Kritik an seiner Vaterschaft mithilfe einer Leihmutter in den USA am Samstag zur\u00fcckgetreten. Eine Leihmutterschaft ist in Deutschland verboten, in den USA aber erlaubt. Ihm waren  auch aus seiner eigenen Fraktion und Partei eine verz\u00f6gerte Kommunikation und Doppelmoral vorgeworfen worden. <\/p>\n<p>Er war in der Vergangenheit f\u00fcr ein Verbot der Leihmutterschaft in Deutschland eingetreten, hatte f\u00fcr seinen Kinderwunsch nun selbst aber \u200cdiesen Weg \u00fcber die USA gew\u00e4hlt. Am Samstag trat er auch auf \u2060Druck von Merz zur\u00fcck.<\/p>\n<p>rct\/ll\/sebe mit AFP\/Reuters<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"In einer Schalte mit der Unionsfraktion haben Kanzler Merz und CSU-Chef S\u00f6der Kanzleramtsminister Frei offiziell als Nachfolger f\u00fcr&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1185252,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[2],"tags":[29,183,30,13,6837,13213,182,14,15,110,12,13212,18479,45,1533,10,8,9,11],"class_list":["post-1185251","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-deutschland","tag-deutschland","tag-friedrich-cdu","tag-germany","tag-headlines","tag-jens","tag-markus","tag-merz","tag-nachrichten","tag-news","tag-newsteam","tag-schlagzeilen","tag-soeder","tag-spahn","tag-texttospeech","tag-thorsten-frei","tag-top-news","tag-top-meldungen","tag-topmeldungen","tag-topnews"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116964600405772776","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1185251","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1185251"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1185251\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1185252"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1185251"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1185251"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1185251"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}