{"id":1186318,"date":"2026-07-23T03:21:21","date_gmt":"2026-07-23T03:21:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1186318\/"},"modified":"2026-07-23T03:21:21","modified_gmt":"2026-07-23T03:21:21","slug":"liveblog-zum-krieg-in-nahost-usa-starten-neue-angriffe-gegen-iran-politik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1186318\/","title":{"rendered":"Liveblog zum Krieg in Nahost: USA starten neue Angriffe gegen Iran &#8211; Politik"},"content":{"rendered":"<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Viele Angaben \u00fcber den Kriegsverlauf wie Opferzahlen oder Details zu K\u00e4mpfen lassen sich nicht unabh\u00e4ngig \u00fcberpr\u00fcfen.\u00a0F\u00fcr unseren Liveblog verwenden wir neben eigenen Recherchen Material der Nachrichtenagenturen dpa, Reuters, epd, KNA und Bloomberg.<\/p>\n<p>Wichtige Updates<\/p>\n<p>Teheran antwortet auf Trumps Drohungen<\/p>\n<p>US-Milit\u00e4r beendet weitere Angriffswelle gegen Iran<\/p>\n<p>Explosionen in Teheran &#8211; Flugabwehr im Einsatz<\/p>\n<p>USA: Krieg gegen Iran kostet bisher 37,5 Milliarden Dollar<\/p>\n<p>\u00d6ltanker mit saudi-arabischem Roh\u00f6l drehen im Roten Meer um<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/1784681606_731_foqZuS3KNYN9Nrnx9GqP.jpeg\"  alt=\"Luzia Geier\" width=\"64\" height=\"64\" class=\"tik4-author__thumb__img\"\/>USA starten neue Angriffe gegen IranDas US-Milit\u00e4r hat nach eigenen Angaben neue Angriffe gegen milit\u00e4rische Ziele in Iran gestartet. Diese h\u00e4tten um 17.30 US-Ostk\u00fcstenzeit (1.00 Uhr Ortszeit in Iran) begonnen, <a href=\"https:\/\/x.com\/CENTCOM\/status\/2080051307834970386?s=20\" rel=\"noopener nofollow\" target=\"_blank\">teilte das f\u00fcr die Region zust\u00e4ndige US-Kommando Centcom auf der Plattform X mit<\/a>. Ziel sei es, die F\u00e4higkeiten Irans weiter zu schw\u00e4chen, Handelsschiffe und zivile Seeleute zu bedrohen. Es ist die zw\u00f6lfte Nacht in Folge, in der die USA die Islamische Republik angriffen.<\/p>\n<p>Kurz zuvor hatte US-Pr\u00e4sident Donald Trump bei einer Veranstaltung in Marietta im US-Bundesstaat Georgia betont, dass Iran aus seiner Sicht noch nicht bereit f\u00fcr einen Deal sei. Immer wenn Teheran einen Kompromiss schlie\u00dfe, wollten sie ihn danach wieder \u00e4ndern, kritisierte Trump. \u201eSie sind noch nicht bereit. Sie werden aber sehr bald bereit sein\u201c, betonte er &#8211; was sich als indirekte Drohung interpretieren lie\u00df.<\/p>\n<p>Bereits am Mittwochmorgen (US-Ostk\u00fcstenzeit) hatte Trump Iran sehr deutlich gedroht: Die Vereinigten Staaten w\u00fcrden k\u00fcnftig jedes Mal eine Br\u00fccke oder ein Kraftwerk in Iran \u201ebombardieren und zerst\u00f6ren\u201c, wenn die Islamische Republik ein Schiff in der Stra\u00dfe von Hormus beschie\u00dft, schrieb er auf seiner Plattform Truth Social. Dabei w\u00fcrden auch Br\u00fccken und Kraftwerke in Teheran oder in der N\u00e4he der Hauptstadt ins Visier genommen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/1784681606_731_foqZuS3KNYN9Nrnx9GqP.jpeg\"  alt=\"Luzia Geier\" width=\"64\" height=\"64\" class=\"tik4-author__thumb__img\"\/>Bericht: USA entsenden Spezialeinheiten, Bomber in Bereitschaft<\/p>\n<p>Wegen des Streits um die f\u00fcr den weltweiten Handel mit Energietr\u00e4gern wie \u00d6l und Fl\u00fcssiggas wichtige Stra\u00dfe von Hormus eskaliert der Iran-Krieg seit Anfang des Monats wieder. US-Medien berichten seit Tagen \u00fcber Indizien f\u00fcr eine m\u00f6gliche Ausweitung der US-Angriffe &#8211; etwa \u00fcber die Verlegung weiterer Kampfflugzeuge in die Region.<\/p>\n<p>Das Wall Street Journal berichtet nun \u00fcber weitere Anzeichen daf\u00fcr. So seien in der vergangenen Woche laut Flugverfolgungsdaten und Aussagen von US-Beamten Spezialeinheiten in die Region entsandt worden. Zudem bef\u00e4nden sich Bomber auf St\u00fctzpunkten in den USA und Gro\u00dfbritannien in h\u00f6chster Einsatzbereitschaft, zitiert die Zeitung einen der Beamten. Au\u00dferdem seien in den vergangenen Tagen mehr als 150 Sanit\u00e4ter im Landstuhl Regional Medical Center in Rheinland-Pfalz eingetroffen, der wichtigsten Anlaufstelle f\u00fcr die Behandlung von im Nahen Osten verletzten US-Soldaten.\u00a0<\/p>\n<p>Nach Einsch\u00e4tzung des Wall Street Journal k\u00f6nnte die Truppenverst\u00e4rkung auch darauf abzielen, US-Pr\u00e4sident Donald Trump mehr Handlungsspielraum zu geben, um gegen die von Iran unterst\u00fctzte Huthi-Miliz im Jemen vorzugehen. Die Islamisten hatten am Montag eine \u201eBlockade\u201c f\u00fcr saudische Schiffe angek\u00fcndigt &#8211; rund eine Woche nach einer neuen Konfrontation mit dem K\u00f6nigreich, das an den Jemen grenzt und seit mehr als zehn Jahren Krieg gegen die Miliz f\u00fchrt.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/1784681606_731_foqZuS3KNYN9Nrnx9GqP.jpeg\"  alt=\"Luzia Geier\" width=\"64\" height=\"64\" class=\"tik4-author__thumb__img\"\/>US-Angriffe auf Iran und Huthi-Attacken lassen \u00d6lpreis steigen<\/p>\n<p>Angesichts der Eskalation der Konflikte im Nahen Osten ist der \u00d6lpreis auf den h\u00f6chsten Stand seit mehr als sechs Wochen gestiegen. Ein Fass der Nordseesorte Brent verteuerte sich um zwei Prozent auf 96 Dollar. Als Gr\u00fcnde nannten H\u00e4ndler die fortgesetzten US-Angriffe auf Iran sowie Attacken der Huthi-Rebellen auf \u00d6ltanker im Roten Meer. Die Angriffe sch\u00fcren Sorgen vor einer Beeintr\u00e4chtigung der wichtigen Schifffahrtsrouten durch die Stra\u00dfe von Hormus und das Rote Meer, was die weltweite Energieversorgung gef\u00e4hrden k\u00f6nnte.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/1784681606_731_foqZuS3KNYN9Nrnx9GqP.jpeg\"  alt=\"Luzia Geier\" width=\"64\" height=\"64\" class=\"tik4-author__thumb__img\"\/>Beh\u00f6rde: Schiff im Roten Meer beschossen<\/p>\n<p>Im Roten Meer hat die Besatzung eines Tankers Beschuss gemeldet. Das Schiff sei nach Angaben des Kapit\u00e4ns von einem unbekannten Geschoss getroffen worden, das ein Feuer ausgel\u00f6st habe, teilte die britische Beh\u00f6rde zur Sicherheit der Schifffahrt (UKMTO) mit. Die Besatzung bek\u00e4mpfe das Feuer, es seien keine Verletzten gemeldet worden. Der Vorfall ereignete sich demnach rund 70 Seemeilen (knapp 130 Kilometer) s\u00fcdwestlich von Al-Schukaik in Saudi-Arabien. Die Herkunft des Schiffes war unklar.<\/p>\n<p>Die von Iran unterst\u00fctzte Huthi-Miliz im Jemen teilte etwa zur gleichen Zeit mit, sie habe zwei saudi-arabische \u00d6ltanker angegriffen, die die von ihr ausgerufene \u201eBlockade\u201c im Roten Meer verletzt h\u00e4tten. Das berichtete die von der Miliz kontrollierte Nachrichtenagentur Saba. Es seien Raketen, Marschflugk\u00f6rper und Drohnen eingesetzt worden. Auf beiden Schiffen brachen demnach Feuer aus, etwa zehn Schiffe seien zur Umkehr gezwungen worden. Ob die beiden Mitteilungen sich auf den gleichen Vorfall beziehen, war nicht klar.<\/p>\n<p>Die Huthi hatten am Montag eine \u201eBlockade\u201c f\u00fcr saudische Schiffe angek\u00fcndigt &#8211; rund eine Woche nach einer neuen Konfrontation mit dem Nachbarland des Jemens, mit dem die Miliz seit mehr als zehn Jahren Krieg f\u00fchrt. F\u00fcr Saudi-Arabien gelte ab sofort ein \u201eVerbot der Schifffahrt\u201c, sagte Huthi-Milit\u00e4rsprecher Jahja Sari. Er lie\u00df aber offen, in welchen Gew\u00e4ssern das Verbot gelten soll.<\/p>\n<p><a class=\"tik4-author__wrapper\" href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/autoren\/katja-guttmann-1.5706162\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/profilepic-6363d9815f7e2e236a1eed33-6580b895e6bad107f9ad424a.webp\"  alt=\"Katja Guttmann\" width=\"64\" height=\"64\" class=\"tik4-author__thumb__img\"\/><\/a>Teheran antwortet auf Trumps DrohungenIran droht seinerseits \u2060mit Vergeltung, sollten die USA Infrastruktur wie Br\u00fccken oder Kraftwerke angreifen. Dies berichtet die Nachrichtenagentur Tasnim unter Berufung auf Milit\u00e4rkreise.\u00a0<\/p>\n<p>Zuvor hatte US-Pr\u00e4sident Donald Trump seine Drohungen wiederholt: \u201eJedes Mal, wenn die Islamische Republik Iran in der Stra\u00dfe von \u200bHormus auf \u200bein Schiff schie\u00dft \u2013 sei es mit einer Lenkrakete, einer Rakete, einer Drohne oder einem \u200canderen Ger\u00e4t oder einer anderen Waffe \u2013 werden die Vereinigten Staaten EINE BR\u00dcCKE \u200cODER EIN KRAFTWERK bombardieren und zerst\u00f6ren, einschlie\u00dflich solcher, die sich in der N\u00e4he oder innerhalb der Hauptstadt Teheran befinden\u201c, schreibt Trump in einem Beitrag auf Truth Social.\u00a0<\/p>\n<p><a class=\"tik4-author__wrapper\" href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/autoren\/katja-guttmann-1.5706162\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/profilepic-6363d9815f7e2e236a1eed33-6580b895e6bad107f9ad424a.webp\"  alt=\"Katja Guttmann\" width=\"64\" height=\"64\" class=\"tik4-author__thumb__img\"\/><\/a>Iranischer Chefunterh\u00e4ndler droht mit Blockade von \u00d6lexporten<\/p>\n<p>Der iranische Chefunterh\u00e4ndler Mohammed Bagher Kalibaf warnt davor, dass niemand in der Region \u00d6l verkaufen k\u00f6nne, wenn dies Iran verwehrt bleibe. Wenn die Sicherheit Teherans nicht gew\u00e4hrleistet sei, sei keine Infrastruktur sicher, erkl\u00e4rt er auf der Kurznachrichtenplattform X. \u201eDie Logik dieses Krieges \u200bist klar: entweder alle oder keiner\u201c, schreibt Kalibaf weiter. Die Sicherheit der Stra\u00dfe von Hormus h\u00e4nge vom Fernbleiben der US-Streitkr\u00e4fte ab.<\/p>\n<p><a class=\"tik4-author__wrapper\" href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/autoren\/christoph-heinlein-1.2338588\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/fncGvUwaVY6wAKXX245R.jpeg\"  alt=\"Christoph Heinlein\" width=\"64\" height=\"64\" class=\"tik4-author__thumb__img\"\/><\/a>Weitere Schiffe \u00e4ndern Kurs nach Huthi-Drohung<\/p>\n<p>Nach einer Warnung \u2060der jemenitischen Huthi-Miliz vor dem Anlaufen saudi-arabischer H\u00e4fen haben weitere \u200bTanker \u200bim Roten Meer ihren Kurs \u200cge\u00e4ndert. Zwei Schiffe steuern \u200cnun den Suezkanal an, w\u00e4hrend zwei weitere offene Gew\u00e4sser \u200bals Ziel angeben, \u200bwie aus Schiffsortungsdaten \u200bvon LSEG und Marine Traffic hervorgeht. Ein f\u00fcnftes Schiff, ein Fahrzeugtransporter, scheint zudem im \u200cGolf von Aden abgedreht zu haben, nachdem \u200ces zuvor \u200cden saudischen Hafen Dschidda als \u200bn\u00e4chstes Ziel gemeldet hatte. Am Dienstag hatten \u200bbereits drei mit saudi-arabischem Roh\u00f6l \u200cbeladene Tanker auf dem Weg nach China und Indien abgedreht und fortan den Suezkanal angesteuert, um die jemenitische \u2060K\u00fcste zu meiden.\u00a0<\/p>\n<p><a class=\"tik4-author__wrapper\" href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/autoren\/christoph-heinlein-1.2338588\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/fncGvUwaVY6wAKXX245R.jpeg\"  alt=\"Christoph Heinlein\" width=\"64\" height=\"64\" class=\"tik4-author__thumb__img\"\/><\/a>Pakistan droht Jemen mit Milit\u00e4reinsatzInmitten des neu aufflammenden Konflikts zwischen der von Iran unterst\u00fctzten Huthi-Miliz in Jemen mit dem K\u00f6nigreich Saudi-Arabien droht Pakistan mit einem Milit\u00e4reinsatz. Man behalte sich auch den Einsatz von Gewalt vor, um eigene Interessen zu sch\u00fctzen, hie\u00df es in einer Stellungnahme des pakistanischen Au\u00dfenministeriums. Die Atommacht Pakistan unterh\u00e4lt mit Saudi-Arabien ein weitreichendes Milit\u00e4rb\u00fcndnis.\u00a0<\/p>\n<p>Die Huthi hatten am Montag eine \u201eBlockade\u201c f\u00fcr saudische Schiffe angek\u00fcndigt &#8211; rund eine Woche nach einer neuen Konfrontation mit dem Nachbarland, mit dem die Miliz seit mehr als zehn Jahren Krieg f\u00fchrt. Der pakistanischen Stellungnahme nach verurteilt das s\u00fcdasiatische Land die Drohungen der Huthi gegen\u00fcber Saudi-Arabien. Eigene pakistanische Interessen k\u00f6nnte im Sinne des B\u00fcndnisses zwischen Pakistan und Saudi-Arabien auch bei einem Angriff auf das K\u00f6nigreich als verletzt gelten.\u00a0<\/p>\n<p>Ein milit\u00e4rischer Eintritt Pakistans in den Konflikt w\u00fcrde Pakistan im Jemen-Krieg zu einem Kontrahenten Teherans machen. Die Regierung in Islamabad tritt bislang als Vermittler im Konflikt zwischen Iran und den USA auf.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/1784681606_731_foqZuS3KNYN9Nrnx9GqP.jpeg\"  alt=\"Luzia Geier\" width=\"64\" height=\"64\" class=\"tik4-author__thumb__img\"\/>US-Milit\u00e4r beendet weitere Angriffswelle gegen IranNach gut einer Stunde hat <a href=\"https:\/\/x.com\/CENTCOM\/status\/2079727235431371205\" rel=\"noopener nofollow\" target=\"_blank\">Centcom auf der Plattform X bekannt gegeben<\/a>, dass die Angriffswelle gegen Iran beendet sei. Zu den Zielen der gut einst\u00fcndigen Angriffswelle geh\u00f6rten demnach milit\u00e4rische Kommandozentren, die iranische Marine und Standorte der Luftwaffe. Es war die inzwischen elfte Nacht in Folge, in der das US-Milit\u00e4r Ziele in Iran bombardiert hat.<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/1784681606_731_foqZuS3KNYN9Nrnx9GqP.jpeg\"  alt=\"Luzia Geier\" width=\"64\" height=\"64\" class=\"tik4-author__thumb__img\"\/>Explosionen in Teheran &#8211; Flugabwehr im Einsatz<\/p>\n<p>Erstmals seit Beginn der j\u00fcngsten Eskalation im Iran-Krieg ist wieder die Flugabwehr in der Hauptstadt Teheran aktiviert worden. Im Nordosten der Millionenmetropole waren in der Nacht dumpfe Detonationen zu h\u00f6ren, wie ein dpa-Reporter berichtete. Auch iranische Staatsmedien berichteten \u00fcber Flugabwehrfeuer in verschiedenen Bezirken der Stadt, in der rund 15 Millionen Menschen leben. Kurz darauf herrschte zun\u00e4chst wieder Ruhe.<\/p>\n<p>Die n\u00e4chtlichen Geschehnisse in Teheran k\u00f6nnten darauf hindeuten, dass die Eskalation des Konflikts in eine neue Phase tritt. Die bislang letzten Angriffe auf die Metropole hatte es Anfang Juni gegeben, also vor mehr als einem Monat. Damals hatte die israelische Luftwaffe als Reaktion auf iranische Raketenangriffe Ziele in der Stadt attackiert.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/1784681606_731_foqZuS3KNYN9Nrnx9GqP.jpeg\"  alt=\"Luzia Geier\" width=\"64\" height=\"64\" class=\"tik4-author__thumb__img\"\/>US-Milit\u00e4r meldet neue Angriffswelle gegen IranDas US-Milit\u00e4r hat nach eigenen Angaben neue Angriffe auf milit\u00e4rische Ziele in Iran gestartet. Damit sollten die M\u00f6glichkeiten des Landes geschw\u00e4cht werden, Handelsschiffe in der f\u00fcr den \u00d6lhandel wichtigen Stra\u00dfe von Hormus angreifen zu k\u00f6nnen, <a href=\"https:\/\/x.com\/CENTCOM\/status\/2079711263479705990\" rel=\"noopener nofollow\" target=\"_blank\">teilte das f\u00fcr die Region zust\u00e4ndige US-Kommando Centcom auf der Plattform X mit<\/a>. Es ist die elfte Nacht in Folge, in der die USA die Islamische Republik angreifen. Die genauen Ziele der neuen Angriffe gab Centcom nicht bekannt.<\/p>\n<p>US-Pr\u00e4sident Donald Trump hatte Iran Stunden zuvor mit weiteren Angriffen gedroht und dabei konkret ein Areal rund um eine Anlage genannt, die als \u201ePickaxe Mountain\u201c bekannt ist. Bei einem Treffen mit dem libanesischen Pr\u00e4sidenten Joseph Aoun im Wei\u00dfen Haus sagte Trump:\u00a0<\/p>\n<blockquote class=\"tik4-quote__blockquote\">\n<p>\u201eWir werden diesen Bereich in K\u00fcrze ins Visier nehmen, und zwar mit voller Wucht.\u201c<\/p>\n<p>Donald Trump, US-Pr\u00e4sident<\/p><\/blockquote>\n<p>Bereits zuvor hatte der Republikaner eine Attacke auf den Komplex angedroht, der im Berg Kuh-e Kolang s\u00fcdlich der Nuklearanlage Natans im Zentraliran liegt. Trump betonte zudem, dass das US-Milit\u00e4r jede Anlage ins Visier nehmen werde, die die F\u00fchrung in Teheran f\u00fcr atomare Zwecke nutzen wolle.<\/p>\n<p><a class=\"tik4-author__wrapper\" href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/autoren\/katja-guttmann-1.5706162\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/profilepic-6363d9815f7e2e236a1eed33-6580b895e6bad107f9ad424a.webp\"  alt=\"Katja Guttmann\" width=\"64\" height=\"64\" class=\"tik4-author__thumb__img\"\/><\/a>USA: Krieg gegen Iran kostet bisher 37,5 Milliarden DollarDer Krieg gegen Iran kostet die USA nach Angaben von Verteidigungsminister Pete Hegseth inzwischen 37,5 Milliarden Dollar (rund 32 Milliarden Euro). Das sagte Hegseth bei einer Anh\u00f6rung im US-Senat auf Nachfrage des demokratischen Senators Dick Durbin. Die bisherige Sch\u00e4tzung hatte bei 29 Milliarden Dollar gelegen.<\/p>\n<p>Hegseth machte zugleich deutlich, dass es sich nicht ausschlie\u00dflich um bereits angefallene Kosten handelt. Die Summe umfasse neben den bisherigen Ausgaben auch erwartete Kosten bis zum Ende des laufenden Haushaltsjahres am 30. September. Dazu z\u00e4hlten unter anderem Soldzahlungen f\u00fcr Milit\u00e4rangeh\u00f6rige sowie Betriebs- und Wartungskosten.\u00a0<\/p>\n<p>Hegseth warb im Kongress f\u00fcr einen Nachtragshaushalt in H\u00f6he von 67 Milliarden Dollar f\u00fcr das Verteidigungsministerium. Das Geld soll unter anderem die Einsatzbereitschaft der Streitkr\u00e4fte sichern, verbrauchtes Material ersetzen und Investitionen in Munition sowie neue Waffensysteme beschleunigen.\u00a0<\/p>\n<p><a class=\"tik4-author__wrapper\" href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/autoren\/leon-wenz-li.3278649\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/1784681607_390_foqRjymu3AG1GM1U9Rfv.jpeg\"  alt=\"Leon Wenz\" width=\"64\" height=\"64\" class=\"tik4-author__thumb__img\"\/><\/a>\u00d6ltanker mit saudi-arabischem Roh\u00f6l drehen im Roten Meer um<\/p>\n<p>Zwei mit saudi-arabischem Roh\u00f6l f\u00fcr China und Indien beladene Tanker haben am Dienstag im Roten Meer umgedreht und Kurs auf den Suezkanal genommen. Dies ging aus Schifffahrtsdaten des Anbieters LSEG hervor. Vorausgegangen war eine Warnung der mit Iran verb\u00fcndeten Huthi-Miliz in Jemen. Die Huthi hatten am Montag eine \u201eSeeblockade\u201c gegen Saudi-Arabien verk\u00fcndet. Dies k\u00f6nnte eine neue Front im Konflikt zwischen den USA und Iran er\u00f6ffnen und die \u2060Gefahr f\u00fcr die weltweite Energieversorgung sowie f\u00fcr den Seehandel \u00fcber die Golf-Region hinaus erh\u00f6hen.<\/p>\n<p>Die von der Huthi-Miliz kontrollierte Nachrichtenagentur Saba berichtete, es seien innerhalb von 24 Stunden sogar sechs Schiffe zur Umkehr gezwungen worden, nachdem die Blockade ausgerufen worden war. Eine unabh\u00e4ngige Best\u00e4tigung daf\u00fcr gibt es bislang nicht.\u00a0<\/p>\n<p>US-Pr\u00e4sident Donald Trump k\u00fcndigte eine Reaktion an, sollten die Huthi ihre Drohung \u2060einer Seeblockade gegen die Handelsschifffahrt im Roten Meer wahr machen. Falls eine solche entstehe, \u201ewerden wir uns um die Sache k\u00fcmmern\u201c, so Trump weiter. Die USA seien zuvor schon \u201eenergisch\u201c gegen die Huthi vorgegangen, sagte Trump mit Verweis auf US-Luftangriffe in Jemen im vergangenen Jahr.\u00a0<\/p>\n<p><a class=\"tik4-author__wrapper\" href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/autoren\/christoph-heinlein-1.2338588\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/fncGvUwaVY6wAKXX245R.jpeg\"  alt=\"Christoph Heinlein\" width=\"64\" height=\"64\" class=\"tik4-author__thumb__img\"\/><\/a>Huthi warnen Reedereien vor Nutzung saudi-arabischer H\u00e4fen\u00a0Die Huthi-Rebellen in Jemen warnen Reedereien davor, saudi-arabische H\u00e4fen zu nutzen. Schiffen sei es untersagt, dort Fracht zu laden oder zu l\u00f6schen, hei\u00dft es in einer E-Mail der mit Iran \u200bverb\u00fcndeten Miliz vom 20. Juli, die bei mehreren Reedereien eingegangen ist und von der Nachrichtenagentur Reuters eingesehen wurde. Solche Aktivit\u00e4ten k\u00f6nnten dazu f\u00fchren, \u2060dass die Schiffe \u201ean jedem Ort\u201c von den Huthi angegriffen w\u00fcrden. \u201eWir empfehlen Ihrem Unternehmen dringend, bei all seinen Gesch\u00e4ftsbeziehungen die gebotene Sorgfalt und \u00e4u\u00dferste Vorsicht walten zu lassen\u201c, hei\u00dft es in der \u200bMail \u200bweiter. \u201eJegliche derartige Aktivit\u00e4t w\u00fcrde die betroffenen Schiffe Sanktionen aussetzen. Dar\u00fcber hinaus k\u00f6nnten \u200csie an jedem Ort innerhalb der Einsatzreichweite der jemenitischen Streitkr\u00e4fte \u200cins Visier genommen werden.\u201c\u00a0<\/p>\n<p>Die Huthi haben eine Seeblockade gegen das Nachbarland Saudi-Arabien verh\u00e4ngt. Sie k\u00f6nnen von dem unter ihrer Kontrolle stehenden Gebiet in Jemen aus die Meerenge Bab al-Mandab zum Roten \u200bMeer beschie\u00dfen.\u00a0<\/p>\n<p><a class=\"tik4-author__wrapper\" href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/autoren\/leon-wenz-li.3278649\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/1784681607_390_foqRjymu3AG1GM1U9Rfv.jpeg\"  alt=\"Leon Wenz\" width=\"64\" height=\"64\" class=\"tik4-author__thumb__img\"\/><\/a>Jordanien und Bahrain wehren erneut iranische Angriffe abJordanien und Bahrain haben nach eigenen Angaben erneut iranische Angriffe abgewehrt. In der Nacht und am Morgen seien f\u00fcnf aus Iran abgefeuerte Drohnen abgefangen worden, teilten die jordanischen Streitkr\u00e4fte mit. Verletzte oder Sachsch\u00e4den habe es nicht gegeben.\u00a0<\/p>\n<p>Auch Bahrain meldete erneut iranischen Beschuss. Die Luftverteidigung habe mehrere aus Iran kommende Flugk\u00f6rper abgefangen, teilte das Milit\u00e4r in Bahrain mit. Die Streitkr\u00e4fte warfen Iran vor, gezielt Zivilisten und zivile Einrichtungen im K\u00f6nigreich anzugreifen. Alle Einheiten bef\u00e4nden sich in h\u00f6chster Alarmbereitschaft. Die USA attackieren seit Tagen wieder Ziele in Iran, w\u00e4hrend Teheran Vergeltungsangriffe auf L\u00e4nder mit US-Milit\u00e4rst\u00fctzpunkten in der Region durchf\u00fchrt. In Jordanien sind wie in den Golfstaaten US-Soldaten stationiert.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Viele Angaben \u00fcber den Kriegsverlauf wie Opferzahlen oder Details zu K\u00e4mpfen lassen sich nicht unabh\u00e4ngig \u00fcberpr\u00fcfen.\u00a0F\u00fcr unseren Liveblog&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1186319,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[3977],"tags":[331,332,147,15825,106,13,18544,345,411,577,30157,148,7296,14,5796,6000,581,15,10670,16,42691,12,29839,149,58,4017,4018,4016,64,831,4019,4020],"class_list":["post-1186318","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-usa","tag-aktuelle-nachrichten","tag-aktuelle-news","tag-ausland","tag-bahrain","tag-donald-trump","tag-headlines","tag-hisbollah","tag-iran","tag-israel","tag-krieg-in-nahost","tag-kuwait","tag-leserdiskussion","tag-libanon","tag-nachrichten","tag-naher-osten","tag-nahost","tag-nahostkonflikt","tag-news","tag-pakistan","tag-politik","tag-proteste-zum-nahostkonflikt","tag-schlagzeilen","tag-strasse-von-hormus","tag-sueddeutsche-zeitung","tag-syrien","tag-united-states","tag-united-states-of-america","tag-us","tag-usa","tag-vereinigte-arabische-emirate","tag-vereinigte-staaten","tag-vereinigte-staaten-von-amerika"],"share_on_mastodon":{"url":"","error":"Validation failed: Text character limit of 500 exceeded"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1186318","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1186318"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1186318\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1186319"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1186318"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1186318"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1186318"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}