{"id":118819,"date":"2025-05-17T22:36:28","date_gmt":"2025-05-17T22:36:28","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/118819\/"},"modified":"2025-05-17T22:36:28","modified_gmt":"2025-05-17T22:36:28","slug":"knockout-festival-bei-oktagon-71-lkw-fahrer-und-real-life-gladiator-bringen-muenchen-zum-beben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/118819\/","title":{"rendered":"Knockout-Festival bei Oktagon 71: Lkw-Fahrer und Real-Life-Gladiator bringen M\u00fcnchen zum Beben"},"content":{"rendered":"<p>                    Knockout-Festival bei Oktagon 71<br \/>\n                Lkw-Fahrer und Real-Life-Gladiator bringen M\u00fcnchen zum Beben<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t              \tVon Michael Bauer, M\u00fcnchen<br \/>\n\t\t\t\t              17.05.2025, 18:35 Uhr<\/p>\n<p>Die bayerische Landeshauptstadt wird zur Kampfsportmetropole. Rund 7000 Zuschauer erleben im ausverkauften BMW Park ein Knockout-Festival. Im Hauptkampf konnte Alexander Poppeck seine Titelambitionen untermauern. Beim Balinger Arijan Topallaj und seinem Duell gegen den Iren Denis Frimpong war ordentlich Feuer drin. <a href=\"https:\/\/plus.rtl.de\/video-tv\/live\/weitere-live-events\/oktagon-71-17-05-2025-1023524?utm_campaign=textlink&amp;utm_source=ntv&amp;utm_medium=owned&amp;utm_content=25772763\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_self\">Alle Highlights und Einzelk\u00e4mpfe sind auf RTL+ verf\u00fcgbar.<\/a><\/p>\n<p>Im Hauptkampf machte <b>Alexander &#8222;Ironside&#8220; Poppeck<\/b> kurzen Prozess mit <b>Pavol Langer<\/b>. Waren beide vor einige Jahren noch \u00fcber die volle Distanz gegangen, war nach knapp 90 Sekunden schon Schluss. Poppecks Wucht war einfach zu viel f\u00fcr den Slowaken. Immer wieder klingelte er Langer an, ehe er ihn mit einer rechten Geraden zu Boden schickte. F\u00fcr Poppeck d\u00fcrfte es nun um den Titel im Halbschwergewicht gehen<\/p>\n<p>Den Auftakt in M\u00fcnchen machte aber ein Mann aus Rosenheim: <b>Endrit Brajshori<\/b>. Er stand im Weltergewicht <b>Jan Malach<\/b> gegen\u00fcber. Der Tscheche hatte zuletzt gegen Brajshoris Teamkollegen G\u00f6khan Aksu verloren. Die entsprechenden Wege zum Sieg sollte der Deutsch-Kosovar daher kennen. Mit der F\u00fchrhand bearbeitete Brajshori seinen Gegner, landete immer wieder den Jab und trieb Malach vor sich her. Nach knapp 90 Sekunden hatte der Tscheche die Deckung unten, Brajshori packte einen &#8222;Uppercut aus der H\u00f6lle&#8220; aus &#8211; Malach ging sofort k.o.. &#8222;Es war f\u00fcr mich eine Ehre, die bayerischen und die albanischen Fans zu repr\u00e4sentieren. Ich habe geh\u00f6rt, Oktagon kommt wieder nach M\u00fcnchen. Ich k\u00e4mpfe gegen jeden.&#8220;<\/p>\n<p>Jakobi wird in M\u00fcnchen zum Holzf\u00e4ller<\/p>\n<p>Der M\u00fcnchner <b>Elias Jakobi<\/b> h\u00e4tte schon im Herbst sein Deb\u00fct bei Oktagon geben sollen, eine Verletzung machte ihm einen Strich durch die Rechnung. Gegen den Tschechen <b>Peter Gabal<\/b> wollte er seine lupenreine Bilanz von 4-0 im Leichtgewicht ausbauen. In Runde eins zeigten beide Fighter vereinzelt Kicks zum K\u00f6rper und Bein des Gegners. Gabal war stets im Vorw\u00e4rtsgang. Gegen Ende der Runde zeigte er eine Spinning Fist, Jakobi konterte mit einem Axt-Kick, der voll ins Schwarze traf. Der Deutsche setzte nach, Gabal rettete sich aber in die zweite Runde. Jakobi wirkte fortan m\u00fcde und versch\u00e4tzte sich nach wenigen Sekunden im R\u00fcckw\u00e4rtsgang. Gabal landete einen wilden Schwinger und der M\u00fcnchner ging zu Boden. Der Kampf war entschieden.<\/p>\n<p>Der Dortmunder <b>Harun Uzun<\/b> hatte im Halbschwergewicht gegen <b>Zdenek Polivka<\/b> einen schweren Stand. Der Pole war \u00fcber zwei Runden lang der bessere Boxer, landete viele Treffer, die Uzun aus dem Konzept brachten. Der 32-J\u00e4hrige hatte zwar auch gute Momente, besonders in Runde drei, als er den Tschechen mit einem rechten Haken anklingelte. Unter dem n\u00e4chsten Schwinger tauchte Polivka ab und klammerte sich am Deutsch-T\u00fcrken fest, so dass dieser nicht nachsetzen konnten. Nach Punkten entschied Polivka entsprechend den Kampf f\u00fcr sich.<\/p>\n<p>Der M\u00fcnchner <b>Hafeni Nafuka <\/b>und der Brite <b>George Staines<\/b> z\u00e4hlen zu Europas Leichtgewichten, haben ihre St\u00e4rken aber am Boden. Entsprechend schaltete der Deutsche mit namibischen Wurzeln schnell in den Vorw\u00e4rtsgang, nachdem er im Striking stetig den K\u00fcrzeren gegen Staines gezogen hatte. Nafuka arbeitete hart f\u00fcr seine Takedowns, konnte in Runde eins auch einen durchbringen, aktiver war aber der Brite, der sich am Boden als zu steif und stabil pr\u00e4sentierte.<\/p>\n<p>   <a href=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/B1-04553.jpg\">     <img decoding=\"async\" alt=\"Hafeni Nafuka (l.) hatte massive Probleme gegen george Staines.\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/B1-04553.jpg\" class=\"lazyload\"\/>  <\/a>  <\/p>\n<p class=\"article__aside__caption\">Hafeni Nafuka (l.) hatte massive Probleme gegen george Staines.<\/p>\n<p>Nafuka hatte Probleme, Wirkungstreffer zu landen, auch wenn er in den folgenden beiden Runden viel Kontrollzeit hatte. Ein ums andere Mal konnte sich Staines herauswinden und mit Ellbogen den Kopf des Lokalmatadoren maltr\u00e4tieren. Nach Punkten sicherte sich der Brite den Sieg. Eine klare Entscheidung der Punktrichter, weil Nafuka in seinen dominanten Sequenzen einfach zu passiv agierte. <\/p>\n<p>Der &#8222;Ostrava Express&#8220; rollt an<\/p>\n<p>Der Paderborner <b>Ozan Aslaner <\/b>und <b>Tomas Mudroch<\/b> traten anschlie\u00dfend gegeneinander im Leichtgewicht an. Mudroch hatte sein Gewicht verpasst und enorm unter den Folgen des harten Abnahmeprozesses gelitten. Alsaner machte gleich Druck und wollte den Zustand seines Gegners auf die Probe stellen. Immer wieder hatte der Paderborner im Schlagabtausch die besseren Argumente, Mudroch fand im R\u00fcckw\u00e4rtsgang keinen Rhythmus.<\/p>\n<p>Als sich beide Fighter aus einer Clinchsituation l\u00f6sten, stolperte Aslaner Richtung K\u00e4figzaun. Der &#8222;Ostrava Express&#8220; Mudroch setzte schnell nach und landete einen rechten Haken. Der Paderborner ging zu Boden, der Tscheche musste gar nicht mehr nachsetzen und war der Sieger.<\/p>\n<p>Der Rosenheimer <b>G\u00f6khan Aksu<\/b> bekam es mit <b>Ognjen Dimic<\/b> zu tun. Druckvoll legte der hauptberufliche Lkw-Fahrer los, jagte den Serben f\u00f6rmlich durch den Ring. Nach dem ersten Knockdown lie\u00df der \u00d6sterreicher mit t\u00fcrkischen Wurzeln Dimic noch aufstehen, beim zweiten Mal setzte er mit Ground-and-Pound nach. Der Ringrichter schritt sofort ein, als Dimic nur noch die H\u00e4nde nach oben nahm. Das Publikum feierte den Rosenheimer, der zahlreiche Anh\u00e4nger mit Bengalos und Fahnen dabei hatte, frenetisch.<\/p>\n<p>Vespaziani!!!<\/p>\n<p>Es folgte der Kampf zwischen <b>Patrick Vespaziani <\/b>aus Frankfurt und dem <b>Jovan Zelijkovic<\/b> im Schwergewicht. Vespaziani fackelte nicht lange. Er landete eine Eins-Zwei-Kombination, der Serbe wackelte. Der deutsche Ex-Soldat dr\u00fcckte seinen Gegner zu Boden und es hagelte Ellbogenst\u00f6\u00dfe. Nach wenigen Sekunden schritt der Referee bereits ein. Vespaziani war der Sieger, die Menge jubelte.<\/p>\n<p>Mit Spannung wurde der Kampf zwischen Attila Korkmaz und Shem Rock erwartet. Die beiden Fighter hatten sich auf ein Kampfgewicht von 73 Kilogramm geeinigt, weil Korkmaz kurzfristig eingesprungen war. Der Berliner Softwareentwickler hatte aber einige \u00fcberraschende Attacken im Petto, mit denen er dem Iren zusetzte. Dieser nutzte seinen Reichweitenvorteil im Wechsel mit gutem Grappling. Auch wenn er den Deutsch-T\u00fcrken nicht zu Boden ringen konnte, hatte Rock mehr Kontrolle, wenn es in den Clinch ging.<\/p>\n<p>In der zweiten Runde drehte Korkmaz dann auf. Mit einem Spinning Elbow und einer guten Schlagkombination landete er starke Treffer. Rock musste sich kr\u00e4ftig durchsch\u00fctteln. In Runde drei war der lautstarke Ire aber wieder der dominanter und konnte einen Split Decision Sieg mir nach Hause nehmen.<\/p>\n<p>&#8222;Albanischem Adler geht die Puste aus&#8220;<\/p>\n<p>Mit Arijan Topallaj und Denis Frimpong gab es ein kleines Hassduell in M\u00fcnchen. Der Deutsch-Albaner hatte lautstarke Unterst\u00fctzung von den R\u00e4ngen und ging druckvoll in die erste Runde. Mit einem Fu\u00dffeger bef\u00f6rderte er Frimpong auf den Boden. Er folgten f\u00fcnf Minuten pure Dominanz des Lokalmatadoren. Allerdings ging das zulasten der Kondition. In Runde zwei war der Elan und die Ausdauer bereits aufgebraucht. Zwar hatte Topallaj auch gute Momente, Frimpong konnte aber im Striking zeigen, dass er ein gef\u00e4hrlicher Mann ist. Die Runde ging nach Punkten an Frimpong.<\/p>\n<p>In der dritten Runde konnte der Fighter aus dem Balinger Planet Eater Gym kaum noch stehen, versuchte aber alles, um den Kampf noch f\u00fcr sich zu entscheiden. Bei seinen wilden Schwingern wurde er erst mit einem paar Haken abgekontert, dann mit einem Kniesto\u00df zu Boden bef\u00f6rdert. Es kam keine Gegenwehr mehr, Frimpong siegte durch technischen Knockout.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Knockout-Festival bei Oktagon 71 Lkw-Fahrer und Real-Life-Gladiator bringen M\u00fcnchen zum Beben Von Michael Bauer, M\u00fcnchen 17.05.2025, 18:35 Uhr&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":118820,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1860],"tags":[3364,29,548,663,3934,30,4062,17332,13,13073,14,15,17331,860,12,265],"class_list":{"0":"post-118819","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-halle-saale","8":"tag-de","9":"tag-deutschland","10":"tag-eu","11":"tag-europa","12":"tag-europe","13":"tag-germany","14":"tag-halle","15":"tag-halle-saale","16":"tag-headlines","17":"tag-mixed-martial-arts","18":"tag-nachrichten","19":"tag-news","20":"tag-saale","21":"tag-sachsen-anhalt","22":"tag-schlagzeilen","23":"tag-sport"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114525567902518037","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/118819","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=118819"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/118819\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/118820"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=118819"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=118819"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=118819"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}