{"id":1188195,"date":"2026-07-23T21:54:12","date_gmt":"2026-07-23T21:54:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1188195\/"},"modified":"2026-07-23T21:54:12","modified_gmt":"2026-07-23T21:54:12","slug":"google-fuehrt-selfie-video-als-kontoschluessel-ein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1188195\/","title":{"rendered":"Google f\u00fchrt Selfie-Video als Kontoschl\u00fcssel ein"},"content":{"rendered":"<p>Jeden Tag werden zahllose Google-Konten stillgelegt, die rechtm\u00e4\u00dfigen Inhaber verlieren den Zugang. Nun f\u00fchrt Google eine neue M\u00f6glichkeit ein, mit der nat\u00fcrliche Personen Zugang zu ihrem versperrten Konto wahrscheinlich zur\u00fcckerlangen k\u00f6nnen (account recovery): Selfie-Videos.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Wer diese Option in der Hinterhand haben m\u00f6chte, muss <a href=\"https:\/\/g.co\/signin-selfie\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">im Voraus ein Selfie-Video von sich selbst<\/a> hochladen. Google schreibt daf\u00fcr bestimmte Kopfbewegungen vor, um das Gesicht des Nutzers aus verschiedenen Winkeln aufzunehmen und Deepfakes zu erschweren.<\/p>\n<p>Sollte das Konto gesperrt werden, muss der Nutzer sich erneut der Kamera stellen und wieder seinen Kopf nach Anleitung bewegen. Googles System vergleicht dann die neue Aufnahme mit der alten. Bei hinreichender \u00dcbereinstimmung l\u00e4sst Google den Nutzer wieder in sein Konto.<\/p>\n<p>Nachher ist es zu sp\u00e4t<\/p>\n<p>Der <a href=\"https:\/\/blog.google\/innovation-and-ai\/technology\/safety-security\/selfie-video-sign-in\/\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">Datenkonzern verspricht<\/a>, das hinterlegte Selfie-Video nur f\u00fcr Login-Zwecke zu nutzen, sofern der Kontoinhaber keinen anderen Verwendungen zustimmt. User k\u00f6nnen ihre Selfie-Videos jederzeit l\u00f6schen, verlieren dann aber nat\u00fcrlich die damit verbundene Funktion.<\/p>\n<p>Wie gesagt, muss das Selfie-Video im Voraus, also bei noch vorhandenem Konto-Zugang hinterlegt werden. Ist der Kontozugang einmal weg, ist es zu sp\u00e4t. Google-Konten k\u00f6nnen aus unterschiedlichen Gr\u00fcnden gesperrt werden, selbst wenn der Nutzer sein Passwort noch kennt. Entweder weil Dritte versucht haben, sich Zugang zu verschaffen, oder weil Googles Sicherheitssysteme das f\u00e4lschlich annehmen. Solche false positives sind ein besonderes \u00c4rgernis, zumal es dann von Google null Unterst\u00fctzung gibt, auch nicht f\u00fcr zahlende Kunden.<\/p>\n<p>Allerdings sind Selfie-Videos nicht f\u00fcr alle pers\u00f6nlichen Google-Konten verf\u00fcgbar. Anl\u00e4ufe der Redaktion mit zwei Konten in unterschiedlichen L\u00e4ndern sind an einer Fehlermeldung gescheitert: \u201eSelfie isn&#8217;t available as a sign-in option for this account.\u201d (\u201eSelfie ist als Login-Option f\u00fcr dieses Konto nicht verf\u00fcgbar.\u201d) Einen Grund daf\u00fcr nennt die Fehlermeldung nicht.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>(<a class=\"redakteurskuerzel__link\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/mailto:ds@ct.de\" title=\"Daniel AJ Sokolov\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">ds<\/a>)<\/p>\n<p>\n      Dieser Link ist leider nicht mehr g\u00fcltig.\n    <\/p>\n<p>Links zu verschenkten Artikeln werden ung\u00fcltig,<br \/>\n      wenn diese \u00e4lter als 7\u00a0Tage sind oder zu oft aufgerufen wurden.\n    <\/p>\n<p><strong>Sie ben\u00f6tigen ein heise+ Paket, um diesen Artikel zu lesen. 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