{"id":1188676,"date":"2026-07-24T03:08:21","date_gmt":"2026-07-24T03:08:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1188676\/"},"modified":"2026-07-24T03:08:21","modified_gmt":"2026-07-24T03:08:21","slug":"exporte-nach-uk-2026-kensington-vertrag-bietet-chancen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1188676\/","title":{"rendered":"Exporte nach UK 2026: Kensington-Vertrag bietet Chancen"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/deutsch-britischer-freundschaftsvertrag-herobild.jpg\" alt=\"Wimpelkette mit britischen Flaggen vor einer gr\u00fcnen Hecke. \" title=\"Deutsch-britischer_Freundschaftsvertrag_Herobild | \u00a9 Gary Yeowell\/DigitalVision\/Getty Images\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p><a data-lightbox=\"\" href=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/deutsch-britischer-freundschaftsvertrag-herobild.jpg\" data-type=\"image\" title=\"Bild vergr\u00f6\u00dfern\" aria-label=\"Bild vergr\u00f6\u00dfern\"\/><\/p>\n<p>Ein Jahr deutsch-britischer Freundschaftsvertrag &#8211; ein Grund zu feiern.<br \/>\n|<br \/>\n\u00a9 Gary Yeowell\/DigitalVision\/Getty Images<\/p>\n<p class=\"article-taxonomies\">\nMarkets | Vereinigtes K\u00f6nigreich | Wirtschaftsbeziehungen\n<\/p>\n<p>Ein Jahr nach Unterzeichnung des deutsch-britischen Freundschaftsvertrags kann ein leicht positives Res\u00fcmee gezogen werden: Erste Projekte gingen an den Start. Wo sich neue Chancen ergeben und welche H\u00fcrden f\u00fcr deutsche Exporteure bleiben.\u00a0<\/p>\n<p class=\"article-date\">\n20.07.2026 <\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/schneiderhoehn-leonie-data.jpg\" alt=\"Leonie Schneiderh\u00f6hn\"\/><\/p>\n<p class=\"gtai-author-info__text\">\n<strong><br \/>\nVon<br \/>\nLeonie Schneiderh\u00f6hn<br \/>\n|<br \/>\nBonn<br \/>\n<\/strong>\n<\/p>\n<p class=\"Paragraph SCXW140316933 BCX8\">Ein neuer Meilenstein in der au\u00dfenpolitischen Beziehung zwischen und Deutschland: Am 17. Juli 2025 unterzeichnen die Staatsoberh\u00e4upter beider L\u00e4nder den deutsch-britischen Freundschaftsvertrag, den Kensington-Vertrag.\u00a0<\/p>\n<p class=\"Paragraph SCXW140316933 BCX8\">Er soll eine neue Phase der bilateralen Zusammenarbeit einl\u00e4uten: Ziel des Vertrags ist es, die Zusammenarbeit in den Bereichen Sicherheit, Verteidigung, Wirtschaft, Migration, Bildung und Forschung zu vertiefen. \u201eWir wollen enger zusammenarbeiten, insbesondere nach dem Austritt des Vereinigten K\u00f6nigreichs aus der Europ\u00e4ischen Union. Es ist \u00fcberf\u00e4llig, dass wir einen solchen Vertrag miteinander abschlie\u00dfen\u201c, bekr\u00e4ftigte Bundeskanzler Friedrich Merz die Wichtigkeit der Unterzeichnung.\u00a0\u00a0<\/p>\n<p>Brexit-Folgen: Handelsbeziehungen bleiben herausfordernd\u00a0<\/p>\n<p class=\"Paragraph SCXW140316933 BCX8\">Dass im Jahr 2025 der Handel zwischen beiden L\u00e4ndern einen neuen Post-Brexit-Rekord erzielte, unterstreicht die positive Entwicklung: Rund 118 Milliarden Euro betrug das gemeinsame Handelsvolumen in dem Jahr. Aber: \u201eEs fehlen konkrete Impulse im Kensington-Vertrag\u201c, gibt Sara Borella, Referatsleiterin West- und Mitteleuropa der Deutschen Industrie- und Handelskammer, zu Bedenken.\u00a0\u00a0<\/p>\n<p class=\"Paragraph SCXW140316933 BCX8\">Denn noch immer hat das bilaterale Handelsvolumen zwischen den beiden L\u00e4ndern nicht den Pre-Brexit-Rekordwert von 127 Milliarden Euro aus dem Jahr 2015 geknackt. Bis dahin lag es stabil auf einem f\u00fcnften Platz im deutschen Handelspartnerranking, das sich auf Warenlieferungen bezieht. Nach dem EU-Austritt des Vereinigten K\u00f6nigreichs rutschte das Land zeitweise auf den elften Platz ab und konsolidierte sich 2025 auf einem schwachen neunten Platz.\u00a0\u00a0<\/p>\n<p>Kensington-Vertrag soll die Wirtschaft ankurbeln\u00a0<\/p>\n<p class=\"Paragraph SCXW140316933 BCX8\">Die Grundlage des Kensington-Vertrags ist ein Aktionsplan mit 17 gemeinsamen Leuchtturmprojekten in Bereichen wie Verteidigung, Wirtschaft, Wissenschaft, Klima oder Gesellschaft. Die Projekte sollen die Handelsbeziehung beider L\u00e4nder verbessern.\u00a0<\/p>\n<p class=\"Paragraph SCXW140316933 BCX8\">Einige davon bauen auf bereits bestehende Kooperationen auf. Darunter f\u00e4llt beispielsweise das Trinity-House-Abkommen aus dem Jahr 2024. Es legt eine Vertiefung der sicherheitspolitischen Zusammenarbeit fest. Der Fokus liegt auf gemeinsamen R\u00fcstungsprojekten, wie der Entwicklung neuer Waffensysteme. Dieses Projekt wurde im Juni 2026 auf dem gemeinsamen Defence-Industry-Forum erneut gefestigt.\u00a0<\/p>\n<p class=\"Paragraph SCXW140316933 BCX8\">\u00a0<\/p>\n<p>Enge Verbindung der Stromm\u00e4rkte angestrebt\u00a0<\/p>\n<p class=\"Paragraph SCXW140316933 BCX8\">Andere Leuchtturmprojekte wiederum haben zeitliche Vorgaben. So soll zum Beispiel bis Ende 2030 der Nordsee-Interkonnektor GriffinLink entwickelt und in Betrieb genommen worden sein. GriffinLink soll den deutschen und britischen Strommarkt miteinander verbinden und dabei auch Offshore-Windparks einbeziehen. Daran arbeitet der deutsche Netzbetreiber TenneT Germany gemeinsam mit dem britischen Energieinfrastrukturunternehmen National Grid Ventures. Ziel ist es, mit dem Interkonnektor die Versorgungssicherheit von ganz Europa zu verbessern. Erster Zwischenschritt dieses Projekts: Im Januar 2026 trafen sich Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche und UK-Energieminister Ed Miliband auf dem Hamburger Nordsee-Energiegipfel, um gemeinsam mit sieben weiteren EU-Staaten ein Memorandum of Understanding zu unterzeichnen.\u00a0\u00a0<\/p>\n<p>Reiseerleichterungen umgesetzt, Bahnverbindung noch ungewiss\u00a0<\/p>\n<p class=\"Paragraph SCXW140316933 BCX8\">Sofort in die Praxis umgesetzt wurden Ma\u00dfnahmen, die Reisen zwischen den L\u00e4ndern erleichtern: Schon Ende August 2025 \u00f6ffnete Deutschland die automatisierte Grenzkontrolle (E-Gates) f\u00fcr britische Staatsangeh\u00f6rige an Flugh\u00e4fen. Weitere Schritte sollen folgen.\u00a0\u00a0<\/p>\n<p class=\"Paragraph SCXW140316933 BCX8\">Einzelne Projekte, wie zum Beispiel die Einrichtung einer direkten Zugverbindung von Deutschland ins Vereinigte K\u00f6nigreich, haben dagegen lange Planungsziele. Ob und ab wann die Bahnen tats\u00e4chlich fahren werden, h\u00e4ngt stark von politischer Kontinuit\u00e4t und von b\u00fcrokratischen H\u00fcrden ab.\u00a0<\/p>\n<p>EU-UK-Verbindung: zahlreiche Fragen offen\u00a0<\/p>\n<p class=\"Paragraph SCXW140316933 BCX8\">Au\u00dferdem agiert das Vereinigte K\u00f6nigreich weiterhin au\u00dferhalb des EU-Binnenmarkts: Handels- und zollbedingte B\u00fcrokratie sowie uneinheitliche Standards bleiben f\u00fcr Unternehmen komplexe Kostentreiber. Ebenso fehlen L\u00f6sungen, was die Arbeitskr\u00e4ftemobilit\u00e4t angeht: Freiz\u00fcgigkeit besteht nicht, was die Rekrutierung von Fachkr\u00e4ften in beiden L\u00e4ndern erschwert.\u00a0\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Ein Jahr deutsch-britischer Freundschaftsvertrag &#8211; ein Grund zu feiern. | \u00a9 Gary Yeowell\/DigitalVision\/Getty Images Markets | Vereinigtes K\u00f6nigreich&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1188677,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[3976],"tags":[331,332,13935,248234,13,14,15,12,3992,3993,3994,3995,3996,3997],"class_list":["post-1188676","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-vereinigtes-koenigreich","tag-aktuelle-nachrichten","tag-aktuelle-news","tag-brexit","tag-handelsvertrag","tag-headlines","tag-nachrichten","tag-news","tag-schlagzeilen","tag-uk","tag-united-kingdom","tag-united-kingdom-of-great-britain-and-northern-ireland","tag-vereinigtes-koenigreich","tag-vereinigtes-koenigreich-grossbritannien-und-nordirland","tag-vereinigtes-koenigreich-von-grossbritannien-und-nordirland"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116972756525478636","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1188676","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1188676"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1188676\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1188677"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1188676"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1188676"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1188676"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}