{"id":1189305,"date":"2026-07-24T09:38:17","date_gmt":"2026-07-24T09:38:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1189305\/"},"modified":"2026-07-24T09:38:17","modified_gmt":"2026-07-24T09:38:17","slug":"d-missio-muenchen-mahnt-handeln-gegen-weltweiten-menschenhandel-an","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1189305\/","title":{"rendered":"D: missio M\u00fcnchen mahnt Handeln gegen weltweiten Menschenhandel an"},"content":{"rendered":"<p>Zum Internationalen Tag gegen Menschenhandel am 30. Juli weist das katholische Hilfswerk missio M\u00fcnchen auf die Situation von Menschen hin, die von Zwangsarbeit und Ausbeutung betroffen sind.<\/p>\n<p>     <a href=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/de\/kirche\/news\/2026-06\/schweiz-deutschland-tod-jean-ziegler-missio-muenchen-stimme-not.html\" title=\"Zum Tod von Jean Ziegler: Eine Stimme gegen das globale Unrecht\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP\/\/\/yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7\" data-original=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/content\/dam\/vaticannews\/agenzie\/images\/afp\/2026\/06\/10\/20\/1781115378470.jpg\/_jcr_content\/renditions\/cq5dam.thumbnail.cropped.500.281.jpeg\" alt=\"Zum Tod von Jean Ziegler: Eine Stimme gegen das globale Unrecht\"\/><\/p>\n<p>      <\/a><\/p>\n<p>\n      Das katholische Hilfswerk missio M\u00fcnchen hat zum Tod des Schweizer Autors und Soziologen Jean Ziegler kondoliert. In einer Stellungnahme w\u00fcrdigte der Pr\u00e4sident des Werks, Wolfgang &#8230;\n     <\/p>\n<p>missio-Pr\u00e4sident Wolfgang Huber erkl\u00e4rt dazu: \u201eM\u00e4nner, Frauen und Kinder werden unter sklaven\u00e4hnlichen Bedingungen ausgebeutet und ihrer Rechte beraubt.\u201c Huber nennt extreme Armut, Kriege sowie Krisen als Faktoren, die Betroffene in die Abh\u00e4ngigkeit von Arbeitsvermittlern bringen. Er formuliert den Auftrag, den Betroffenen eine Stimme zu geben und ihre W\u00fcrde zu sch\u00fctzen.<\/p>\n<p>Nach Angaben des Hilfswerks sind Frauen und M\u00e4dchen besonders h\u00e4ufig von sexueller Ausbeutung betroffen. Zudem werden Arbeitsmigrantinnen aus afrikanischen Staaten sowie aus Bangladesch, den Philippinen, Sri Lanka und Nepal im Nahen Osten im Bereich der Hausarbeit eingesetzt und h\u00e4ufig um ihren Lohn gebracht. In Herkunfts- und Transitl\u00e4ndern wie Indien, Nepal, dem Libanon und Kenia beg\u00fcnstigt die \u00f6konomische Lage weiterhin die Anwerbung durch Menschenh\u00e4ndler. Monsignore Huber f\u00fchrt dazu aus: \u201eOffiziell ist die Sklaverei weltweit abgeschafft, doch sie besteht in Form von Kinderarbeit, Zwangsprostitution und Leibeigenschaft fort. Das ist eine Schande.\u201c Der Kampf gegen diese Zust\u00e4nde m\u00fcsse eine gemeinsame Aufgabe von Regierungen, zivilgesellschaftlichen Akteuren, internationalen Organisationen und der Kirche sein.<\/p>\n<blockquote>\n<p>\u201eDas ist eine Schande.\u201c<\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Das Hilfswerk missio M\u00fcnchen finanziert Projekte in verschiedenen L\u00e4ndern, von denen Frauen und M\u00e4dchen profitieren. In Kenia arbeitet das Hilfswerk mit der Organisation HAART (Awareness Against Human Trafficking) zusammen, die \u00dcberlebende von Menschenhandel begleitet. Im Libanon betreibt die Caritas das Olive Shelter in Beirut als Zufluchtsort f\u00fcr Arbeitsmigrantinnen und deren Kinder. In Nepal f\u00fchren lokale Partner Aufkl\u00e4rungsprogramme in Dorfgemeinschaften zu den Risiken ungesicherter Migration durch. In Malawi nutzt ein Partnerprojekt den lokalen H\u00f6rfunk, um Informationen zum Schutz vor Ausbeutung zu verbreiten.<\/p>\n<p>(pm &#8211; mg)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Zum Internationalen Tag gegen Menschenhandel am 30. 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