{"id":1190807,"date":"2026-07-25T00:06:29","date_gmt":"2026-07-25T00:06:29","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1190807\/"},"modified":"2026-07-25T00:06:29","modified_gmt":"2026-07-25T00:06:29","slug":"im-rachemodus-gegen-iran-trumps-kriegslust-treibt-waehler-in-benzin-halluzinationen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1190807\/","title":{"rendered":"&#8222;Im Rachemodus&#8220; gegen Iran: Trumps Kriegslust treibt W\u00e4hler in Benzin-Halluzinationen"},"content":{"rendered":"<p>&#8222;Im Rachemodus&#8220; gegen IranTrumps Kriegslust treibt W\u00e4hler in Benzin-Halluzinationen24.07.2026, 20:03 Uhr <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/autoren\/Roland-Peters-article13639846.html\" class=\"article-detail-head_author___bDMZ\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" class=\"Image_img__fQCi0 Image_Img_1_1__Ei3jf\" loading=\"eager\" fetchpriority=\"high\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/rpeters_foto1x1.webp.webp\" alt=\"rpeters_foto1x1\"\/>Von Roland Peters, New York<\/a><\/p>\n<p>Artikel anh\u00f6ren(05:23 min)<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"Image_img__fQCi0 Image_Img_16_9__4BLfH widget-picture-inline_maximizable__t_E7h\" loading=\"eager\" fetchpriority=\"high\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Smoke-rises-from-an-explosion-at-an-unknown-location-during-what-the-U-S-Central-Command-CENTCOM-say.webp\" alt=\"Smoke-rises-from-an-explosion-at-an-unknown-location-during-what-the-U-S-Central-Command-CENTCOM-says-are-strikes-on-Iranian-military-targets-in-this-screengrab-taken-from-a-handout-video-released-on-July-23-2026-U-S-Central-Command-Handout-via-REUTERS-THIS-IMAGE-HAS-BEEN-SUPPLIED-BY-A-THIRD-PARTY-NO-RESALES-NO-ARCHIVES-MANDATORY-CREDIT\"\/>Seit zwei Wochen f\u00fchrt das US-Milit\u00e4r erneute Luftschl\u00e4ge gegen den Iran. Hier eine am 23. Juli vom Pentagon ver\u00f6ffentlichte Aufnahme. (Foto: via REUTERS)TeilenFolgen auf:<a href=\"https:\/\/www.whatsapp.com\/channel\/0029Va5cdVJD8SDp5YZgYF01\" title=\"Auf WhatsApp folgen\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/socialIcons\/whatsapp.svg\" alt=\"whatsapp\" class=\"ArticleShare_icon__FsrC2\"\/><\/a><a href=\"https:\/\/www.google.com\/preferences\/source?q=n-tv.de\" title=\"ntv als bevorzugte Quelle auf Google hinzuf\u00fcgen\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/socialIcons\/google.svg\" alt=\"whatsapp\" class=\"ArticleShare_icon__FsrC2\"\/><\/a><\/p>\n<p class=\"Typography_text-m__XI0da Typography_weight-bold__uT6mq storyline_lead_text_leadtext__q_wg8\">Die Z\u00f6lle, der Krieg im Nahen Osten und die Verbraucherpreise. Dieses Dilemma muss US-Pr\u00e4sident Trump aufl\u00f6sen, wenn er die Republikaner nicht versenken will. Die US-Amerikaner sehen schon Folgen, die es gar nicht gibt.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Ein m\u00f6glicher &#8222;forever war&#8220;, ein Endloskrieg im Nahen Osten. Benzinpreise, welche die Bev\u00f6lkerung st\u00e4ndig daran erinnern, dass dieser Krieg handfeste Auswirkungen auf die eigene Brieftasche hat. Und ein Pr\u00e4sident im Wei\u00dfen Haus, der sich in einen Konflikt verrennt, in welchem er zu unliebsamen Entscheidungen gezwungen wird. Donald Trump sei nun milit\u00e4risch &#8222;im Rachemodus&#8220; gegen den Iran, will das &#8222;Wall Street Journal&#8220; erfahren haben und bezweifelt, dass Diplomatie bei den Machthabern in Teheran etwas bewirken k\u00f6nnte.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Zugleich r\u00fccken in den USA die Kongresswahlen am 3. November n\u00e4her, der Regierungspartei l\u00e4uft die Zeit davon. Die republikanische Mehrheit im Senat steht auf der Kippe und die im Repr\u00e4sentantenhaus d\u00fcrfte Trumps Partei trotz seiner Wahlkreisneuzuschnitte verlieren. Die Frage ist: wie hoch? Das Repr\u00e4sentantenhaus steht wie alle zwei Jahre komplett neu zur Wahl, und die Umfragewerte der Republikaner sind schlecht.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die Abgeordneten gehen nun in die Sommerpause und damit in ihre Wahlkreise zur\u00fcck. Dort werden sie den Iran-Krieg erkl\u00e4ren m\u00fcssen und wohl auch, warum der Kongress den Pr\u00e4sidenten zwar per Beschluss aufgefordert hat, die Kampfhandlungen gegen die Islamische Republik zu beenden; dieser aber weiter bombt und so potenziell die Energie- und Benzinpreise mit hochh\u00e4lt. Die hatte er versprochen, dauerhaft zu senken. Bislang ist das Gegenteil der Fall. <a class=\"inline_link\" href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/Mit-den-neuen-Zoellen-setzt-Trump-endgueltig-die-Midterms-aufs-Spiel-id31121732.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Die Z\u00f6lle dr\u00fccken die Verbraucherpreise ohnehin nach oben<\/a>. Die &#8222;Erschwinglichkeitskrise&#8220; ist das wichtigste Wahlkampfthema.<\/p>\n<p>Preise, die es gar nicht gibt<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Angesichts des Hin und Her des Wei\u00dfen Hauses im Iran-Krieg ist die Verunsicherung so gro\u00df, dass die US-Amerikaner bereits \u00fcber die Benzinpreise vor der eigenen Haust\u00fcr halluzinieren. 60 Prozent von ihnen glauben unabh\u00e4ngig von ihrer politischen Orientierung, die Kosten an der Tankstelle seien h\u00f6her als sie tats\u00e4chlich sind, hat eine Umfrage von &#8222;Politico&#8220; festgestellt. Ein Viertel behauptet gar, sie bezahlten mindestens 3 US-Dollar je Gallone (rund 3,79 Liter) mehr als vor dem Krieg &#8211; was laut Branchenangaben nirgendwo in den Vereinigten Staaten der Fall ist.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die Republikaner m\u00fcssen sich also gegen ein Gef\u00fchl behaupten, das die Realit\u00e4t zu ihren Ungunsten verzerrt und sie offenbar selbst mit Donald Trump verursacht haben. Laut Umfrage sind die Aussichten daf\u00fcr d\u00fcster: 46 Prozent der W\u00e4hler sagten, die Benzinpreisver\u00e4nderungen beeinflussten ihr Stimmverhalten, fast 40 sogar, sie k\u00f6nnten sich deshalb gegen ihre Stammpartei entscheiden. Einige von Trumps Beratern bef\u00fcrchten laut &#8222;Wall Street Journal&#8220;, dass dieser &#8222;seine Pr\u00e4sidentschaft zerm\u00fcrbt&#8220; sowie die ohnehin schon schlechten Aussichten der Republikaner bei den bevorstehenden Zwischenwahlen weiter verschlechtere.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Ihnen und ihren W\u00e4hlern k\u00f6nnte sogar weiteres Ungemach bevorstehen. Die Huthi im Jemen drohen, die Zufahrt zwischen Rotem Meer und dem Golf von Aden in den Suezkanal zu blockieren. Bislang nutzt Saudi-Arabien die dortige Meerenge von Bab al-Mandab als Alternativroute zur Stra\u00dfe von Hormus, um sein \u00d6l nach Asien zu exportieren. Dies k\u00f6nnte die \u00d6l- und damit die Benzinpreise in den USA weiter nach oben treiben. Etwa 12 Prozent des Welthandels werden \u00fcber den Suezkanal abgewickelt.<\/p>\n<p>US-Milit\u00e4r verlegt weitere Truppen<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Der US-Pr\u00e4sident sei nach mehr als vier Monaten des Konflikts und einem gescheiterten Waffenstillstand mit dem Iran von der Situation zunehmend frustriert, berichtete das &#8222;Wall Street Journal&#8220; am Donnerstag. Zugleich verlegen die US-Streitkr\u00e4fte weitere Truppen in die Region. Trump versucht seit Monaten, den Krieg zu beenden, l\u00e4sst sich aber immer wieder hineinziehen, da Teheran seine Bedingungen offenbar nicht akzeptieren will.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Wegen der Kriegskosten f\u00fcr die Staatskassen und US-B\u00fcrger haben sich in den vergangenen zwei Monaten auch ein Teil von Trumps sonst so treuer MAGA-W\u00e4hlerbasis vom Vorgehen ihres Pr\u00e4sidenten abgewandt. Im Mai sagte noch die H\u00e4lfte, der Iran-Krieg sei die Kosten wert. Nun sagt dies nur noch knapp ein Drittel. Rund 20 Prozent fordern unabh\u00e4ngig davon ein sofortiges Ende des Krieges. <\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Doch Trump sei in den vergangenen Tagen zunehmend skeptisch geworden, dass Verhandlungen mit dem Iran zu einem dauerhaften Frieden f\u00fchren k\u00f6nnen, berichtet das US-Medium, und beruft sich auf dem Pr\u00e4sidenten nahestehende Personen. Eine davon habe erkl\u00e4rt, Trump sei der Ansicht, dass der Iran nur milit\u00e4rische Gewalt verstehe; er sehe kaum Alternativen zur Fortsetzung der US-Luftangriffe, welche das Pentagon vor zwei Wochen wieder begonnen hatte. Angesichts der Truppenbewegungen, unter anderem von Spezial-Bodenkr\u00e4ften und Sanit\u00e4tern, soll der Pr\u00e4sident sogar erw\u00e4gen, den Krieg zu intensivieren. <\/p>\n<p class=\"Typography_text-s__wu_cm Typography_weight-normal__pqUbH Typography_color-darkgrey__sZEnP article-detail-footer_source__KslPc\">Quelle: ntv.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"&#8222;Im Rachemodus&#8220; gegen IranTrumps Kriegslust treibt W\u00e4hler in Benzin-Halluzinationen24.07.2026, 20:03 Uhr Von Roland Peters, New York Artikel anh\u00f6ren(05:23&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1190808,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[134],"tags":[175,170,169,29,106,30,21935,186871,171,174,718,16,29839,173,172],"class_list":["post-1190807","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-unternehmen-maerkte","tag-business","tag-companies","tag-companies-markets","tag-deutschland","tag-donald-trump","tag-germany","tag-huthi","tag-iran-krieg","tag-markets","tag-maerkte","tag-pentagon","tag-politik","tag-strasse-von-hormus","tag-unternehmen","tag-unternehmen-maerkte"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116977704269126380","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1190807","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1190807"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1190807\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1190808"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1190807"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1190807"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1190807"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}