{"id":1191138,"date":"2026-07-25T03:35:22","date_gmt":"2026-07-25T03:35:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1191138\/"},"modified":"2026-07-25T03:35:22","modified_gmt":"2026-07-25T03:35:22","slug":"liveblog-zum-krieg-in-nahost-trump-will-iran-fuer-schaeden-an-schiffen-bezahlen-lassen-politik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1191138\/","title":{"rendered":"Liveblog zum Krieg in Nahost: Trump will Iran f\u00fcr Sch\u00e4den an Schiffen bezahlen lassen &#8211; Politik"},"content":{"rendered":"<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Viele Angaben \u00fcber den Kriegsverlauf wie Opferzahlen oder Details zu K\u00e4mpfen lassen sich nicht unabh\u00e4ngig \u00fcberpr\u00fcfen.\u00a0F\u00fcr unseren Liveblog verwenden wir neben eigenen Recherchen Material der Nachrichtenagenturen dpa, Reuters, epd, KNA und Bloomberg.<\/p>\n<p>Wichtige Updates<\/p>\n<p>Huthi-Miliz in Jemen droht Saudi-Arabien mit Vergeltung<\/p>\n<p>USA beenden ihre j\u00fcngste Angriffswelle gegen Iran<\/p>\n<p>USA starten die 13. Nacht in Folge Angriffe gegen Iran<\/p>\n<p>Trump warnt Iran wegen Angriffen der Huthi-Miliz auf Schiffe<\/p>\n<p>Preis f\u00fcr Brent-Roh\u00f6l steigt wieder auf 100 Dollar\u00a0<\/p>\n<p>Nach Angriff auf Schiff: Saudi-Koalition greift Ziele in Jemen anInfolge des Konflikts zwischen den USA und Iran um die Stra\u00dfe von Hormus spitzt sich auch die Lage im Roten Meer zu. Nach einem Angriff auf ein Schiff hat die von Saudi-Arabien angef\u00fchrte Milit\u00e4rkoalition Luftangriffe auf Ziele in Jemen geflogen. Sie macht die von Iran unterst\u00fctzte Huthi-Miliz verantwortlich f\u00fcr die Attacke auf das unter saudi-arabischer Flagge fahrende Schiff und wirft ihr \u201emaritimen Terrorismus&#8220; vor. Ziel seien \u201elegitime milit\u00e4rische Ziele&#8220; der Huthi in der jemenitischen Provinz Hudaida gewesen, die mit der Bedrohung des Schiffsverkehrs im Roten Meer in Verbindung st\u00fcnden, erkl\u00e4rte Koalitionssprecher Turki al-Maliki auf X. Die inzwischen abgeschlossene Milit\u00e4raktion sei verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig gewesen und habe die Einsatzziele erreicht. Der Hafen von Hudaida sei nicht angegriffen worden.<\/p>\n<p>Huthi-nahe Medien hatten zuvor Luftangriffe in der Hafenstadt Hudaida gemeldet. In den Berichten hie\u00df es, Einrichtungen der staatlichen Telekommunikationsgesellschaft in Hudaida sowie die Insel Kamaran seien getroffen worden. Andere Berichte sprachen auch von Angriffen auf den Hafen. Anwohner berichteten der Deutschen Presse-Agentur von mehreren Luftangriffen und Explosionen in der Umgebung des Hafens. \u00dcber dem Gebiet seien Flammen und dichte Rauchwolken aufgestiegen. Ein Huthi-naher TV-Sender bezeichnete die Angriffe als \u201esaudi-arabische Aggression&#8220;.<\/p>\n<p>Zuvor war es im Roten Meer erneut zu einem Angriff auf ein unter saudi-arabischer Flagge fahrendes Schiff gekommen. Dabei sei der Rumpf der NCC Masa leicht besch\u00e4digt worden, berichtete die staatliche saudi-arabische Nachrichtenagentur SPA unter Berufung auf eine Quelle in der Verkehrsbeh\u00f6rde. In der Nacht zum Donnerstag war bereits der saudi-arabische \u00d6ltanker Encelia angegriffen worden. Die schiitischen Huthi reklamierten zwei Angriffe auf \u00d6ltanker des sunnitischen K\u00f6nigreichs f\u00fcr sich.<\/p>\n<p>Der Konflikt zwischen den Huthi und hatte sich zuletzt erneut zugespitzt. Die Huthi hatten am Montag eine \u201eBlockade&#8220; f\u00fcr saudi-arabische Schiffe angek\u00fcndigt \u2013 rund eine Woche nach einer neuen Konfrontation mit dem benachbarten K\u00f6nigreich, mit dem die Miliz seit mehr als zehn Jahren Krieg f\u00fchrt. Zum erneuten Angriff auf ein Schiff \u00e4u\u00dferte sich die Miliz zun\u00e4chst nicht. Mit der Verh\u00e4ngung einer Blockade gegen saudi-arabische \u00d6llieferungen durch das Rote Meer und dem Beschuss von Schiffen wollen die Huthi einen zweiten Seeweg praktisch abschneiden: die Meerenge Bab al-Mandab, die das Rote Meer mit dem Golf von Aden und dem Indischen Ozean verbindet und zusammen mit der Stra\u00dfe von Hormus zu den weltweit wichtigsten Schifffahrtswegen z\u00e4hlt. <\/p>\n<p>Mehr dazu, wie die Huthi eine weitere wichtige \u00d6lroute abschneiden, lesen Sie hier:\u00a0<\/p>\n<p>Huthi-Miliz in Jemen droht Saudi-Arabien mit Vergeltung<\/p>\n<p>Nach den Luftangriffen der von Saudi-Arabien angef\u00fchrten Milit\u00e4rkoalition im Jemen haben die vom Iran unterst\u00fctzten Huthi-Rebellen dem benachbarten K\u00f6nigreich Vergeltung geschworen. Die Angriffe auf zivile Ziele w\u00fcrden \u00abnicht ungestraft bleiben\u00bb, zitierte die von der Miliz kontrollierte Nachrichtenagentur Saba deren Mitteilung. Laut dem iranischen Sender Press TV folgten in der Nacht Gegenangriffe der Huthi in Saudi-Arabien. Demnach gab es unter anderem Explosionen in der Hafenstadt Yanbu. Auch die K\u00fcstenstadt Dschisan soll mit Raketen attackiert worden sein.<\/p>\n<p>US-Milit\u00e4r feuert auf Schiff: Tanker auf dem Weg nach Iran gestoppt<\/p>\n<p>Das US-Milit\u00e4r hat nach eigenen Angaben erneut einen Tanker auf dem Weg zu einem iranischen Hafen angegriffen. Man habe das Schiff durch Beschuss des Maschinenraums au\u00dfer Gefecht gesetzt, teilte ein Sprecher des f\u00fcr die Region zust\u00e4ndigen US-Kommandos Centcom mit. Demnach soll die Besatzung des Schiffs zuvor mindestens viermal versucht haben, die US-Blockade zu umgehen.\u00a0<\/p>\n<p><a class=\"tik4-author__wrapper\" href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/autoren\/leon-wenz-li.3278649\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/1784681607_390_foqRjymu3AG1GM1U9Rfv.jpeg\"  alt=\"Leon Wenz\" width=\"64\" height=\"64\" class=\"tik4-author__thumb__img\"\/><\/a>Iran meldet US-Beschuss im Norden des LandesW\u00e4hrend sich US-Angriffe zumeist auf den S\u00fcden Irans beschr\u00e4nkt hatten, meldet die Islamische Republik nun US-Beschuss im Norden. Eine Marinebasis am Kaspischen Meer sei getroffen worden, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Irna unter Berufung auf den Vizegouverneur der Provinz Gilan. Auch in Piranschahr im n\u00f6rdlichen Iran an der Grenze zum Irak seien am Morgen Projektile eingeschlagen, hie\u00df es in einem separaten Bericht der Agentur unter Berufung auf den \u00f6rtlichen Katastrophenschutz. Die Angaben lassen sich nicht unabh\u00e4ngig \u00fcberpr\u00fcfen.\u00a0<\/p>\n<p>Das US-Milit\u00e4r hatte in der Nacht von Angriffen auf Kommandozentralen, Drohnenlager und K\u00fcsten\u00fcberwachungsanlagen gesprochen. Angriffe im Norden Irans waren zuletzt selten. In der Nacht zum Mittwoch war erstmals wieder die Flugabwehr in Teheran aktiviert worden.<\/p>\n<p><a class=\"tik4-author__wrapper\" href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/autoren\/julia-bergmann-1.4893599\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/profilepic-60a2451d2a1a51699f87a662-60eff0ad425b2caa8cb5ef57.webp\"  alt=\"Julia Bergmann\" width=\"64\" height=\"64\" class=\"tik4-author__thumb__img\"\/><\/a>Teheran: Beschlagnahmung von Verm\u00f6gen f\u00fchrt zu Chaos\u00a0Iran hat auf die von US-Pr\u00e4sident Donald Trump angek\u00fcndigte Verwendung iranischer Gelder zur Begleichung von Sch\u00e4den an Handelsschiffen mit warnenden Worten reagiert. Die Beschlagnahmung von Verm\u00f6genswerten eines anderen Landes zur Begleichung k\u00fcnftiger Forderungen, die in keinem Zusammenhang st\u00fcnden, sei ein \u201ebrandgef\u00e4hrlicher Pr\u00e4zedenzfall\u201c, schrieb Au\u00dfenminister Abbas Araghtschi auf der Plattform X.<\/p>\n<p>Im Streit um die f\u00fcr den globalen Handel mit \u00d6l, Gas und D\u00fcnger wichtige Stra\u00dfe von Hormus hatte Trump kurz zuvor angek\u00fcndigt, Iran f\u00fcr Sch\u00e4den an Schiffen und Frachtgut aufkommen zu lassen.<\/p>\n<p>Araghtschi warnte daraufhin andere L\u00e4nder. Wer solche Gelder feiere oder davon profitiere, solle bedenken: \u201eSobald Regierungen die Beschlagnahmung zur Normalit\u00e4t machen, sind die Verm\u00f6genswerte von niemandem mehr sicher. Das daraus resultierende Chaos wird weder sch\u00f6n noch friedlich sein\u201c, schrieb er. Wie Trump sein angek\u00fcndigtes Vorgehen rechtlich begr\u00fcnden und umsetzen will, ist unklar.\u00a0<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/1784681606_731_foqZuS3KNYN9Nrnx9GqP.jpeg\"  alt=\"Luzia Geier\" width=\"64\" height=\"64\" class=\"tik4-author__thumb__img\"\/>USA beenden ihre j\u00fcngste Angriffswelle gegen IranDas US-Milit\u00e4r hat nach eigenen Angaben die 13. Nacht in Folge milit\u00e4rische Ziele in Iran angegriffen. Die j\u00fcngste Angriffswelle endete um 21 Uhr US-Ostk\u00fcstenzeit (4.30 Ortszeit in Iran) nach gut zwei Stunden, wie das f\u00fcr die Region zust\u00e4ndige US-Kommando Centcom \u00fcber die Plattform X mitteilte. Die US-Streitkr\u00e4fte nahmen demnach unter anderem Kommandozentralen, Drohnenlager und K\u00fcsten\u00fcberwachungsanlagen ins Visier.\u00a0<\/p>\n<p>Erkl\u00e4rtes Ziel war wie bei vorherigen Angriffen, von Iran ausgehende Bedrohungen der Handelsschiffe und zivilen Seeleute in der Stra\u00dfe von Hormus zu unterbinden. Das US-Milit\u00e4r bekr\u00e4ftigte auch die bekannte US-Darstellung, dass die f\u00fcr den weltweiten \u00d6lhandel zentrale Meerenge offenbleibe und Handelsschiffe sie mit Unterst\u00fctzung des US-Milit\u00e4rs durchfahren k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>Wie in den vorangegangenen N\u00e4chten reagierte Iran mit Gegenangriffen. So wehrten die Streitkr\u00e4fte in Kuwait nach eigenen Angaben erneut Raketen und Drohnen aus Iran ab. Die Bev\u00f6lkerung des Emirats wurde aufgerufen, Sicherheits- und Schutzanweisungen zu befolgen. Laut der iranischen Nachrichtenagentur Tasnim galten die Attacken einem Milit\u00e4rst\u00fctzpunkt, der auch von der US-Luftwaffe genutzt wird.\u00a0<\/p>\n<p>Kuwait geh\u00f6rt zu den Staaten am Golf, die zuletzt immer wieder Ziel iranischer Gegenangriffe wurden. Die L\u00e4nder des sogenannten Golfkooperationsrats sowie Jordanien verurteilten am Donnerstag die Attacken, die sich auch gegen die Zivilbev\u00f6lkerung und nicht-milit\u00e4rische Infrastruktur wie Wasserentsalzungsanlagen und Flugh\u00e4fen richteten. Dem Golfkooperationsrat geh\u00f6ren Bahrain, Katar, Kuwait, Oman, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate an.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/1784681606_731_foqZuS3KNYN9Nrnx9GqP.jpeg\"  alt=\"Luzia Geier\" width=\"64\" height=\"64\" class=\"tik4-author__thumb__img\"\/>Erneut n\u00e4chtliche Explosionen in Iran<\/p>\n<p>Nach Beginn der erneuten Angriffswelle des US-Milit\u00e4rs gegen Ziele in Iran haben \u00f6rtliche Medien mehrere Explosionen gemeldet. Wie die iranische Nachrichtenagentur Fars unter Berufung auf amtliche Angaben berichtete, wurden unter anderem Gebiete nahe den St\u00e4dten Ahwaz, Andimeschk und Omidiyeh in der Provinz Chusestan Ziel von US-Attacken. Auch aus dem Bereich der Insel Gheschm in der Stra\u00dfe von Hormus sowie bei der Gro\u00dfstadt Bandar Abbas gebe es Berichte \u00fcber Explosionen, hie\u00df es.\u00a0<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/1784681606_731_foqZuS3KNYN9Nrnx9GqP.jpeg\"  alt=\"Luzia Geier\" width=\"64\" height=\"64\" class=\"tik4-author__thumb__img\"\/>USA starten die 13. Nacht in Folge Angriffe gegen IranDas US-Milit\u00e4r greift nach eigenen Angaben wieder milit\u00e4rische Ziele in Iran an &#8211; die 13. Nacht in Folge. Die j\u00fcngste Angriffswelle begann um 18.45 Uhr US-Ostk\u00fcstenzeit (2.15 Ortszeit in Iran), wie das f\u00fcr die Region zust\u00e4ndige US-Kommando Centcom \u00fcber die Plattform X mitteilte. Ziel sei es, Iran zur Rechenschaft zu ziehen und die Bedrohung der Handelsschifffahrt durch die iranischen Revolutionsgarden zu verringern.\u00a0<\/p>\n<p>Der Iran-Krieg war Anfang des Monats erneut eskaliert, nachdem Irans Streitkr\u00e4fte Handelsschiffe in der Stra\u00dfe von Hormus beschossen hatten.\u00a0<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/1784681606_731_foqZuS3KNYN9Nrnx9GqP.jpeg\"  alt=\"Luzia Geier\" width=\"64\" height=\"64\" class=\"tik4-author__thumb__img\"\/>Trump will Iran f\u00fcr Sch\u00e4den an Schiffen bezahlen lassen<\/p>\n<p>Inmitten des Streits um die Stra\u00dfe von Hormus will US-Pr\u00e4sident Donald Trump Iran f\u00fcr Sch\u00e4den an Schiffen und Frachtgut zur Rechenschaft ziehen. Jegliche Sch\u00e4den dieser Art w\u00fcrden ab sofort mit iranischem Geld beglichen, das von den USA kontrolliert werde, schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social. Damit bezog er sich offensichtlich auf eingefrorene iranische Verm\u00f6genswerte, allerdings blieb unklar, wie genau Trump das Vorgehen rechtlich begr\u00fcnden will. Der US-Pr\u00e4sident sprach von einer \u201efairen und gerechten Vorgehensweise\u201c, selbst wenn die Entsch\u00e4digungen erheblich sein k\u00f6nnten.\u00a0<\/p>\n<p>Der Iran-Krieg war Anfang des Monats erneut eskaliert, nachdem Irans Streitkr\u00e4fte Handelsschiffe in der Stra\u00dfe von Hormus beschossen hatten. Trump nannte die f\u00fcr den globalen \u00d6lhandel wichtige Meerenge in seinem Post nun nicht explizit. Seit Tagen greift das US-Milit\u00e4r aber immer wieder Ziele in Iran an mit der erkl\u00e4rten Absicht, Iran an weiteren Attacken auf Handelsschiffe und Seeleute zu hindern.<\/p>\n<p><a class=\"tik4-author__wrapper\" href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/autoren\/christoph-heinlein-1.2338588\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/fncGvUwaVY6wAKXX245R.jpeg\"  alt=\"Christoph Heinlein\" width=\"64\" height=\"64\" class=\"tik4-author__thumb__img\"\/><\/a>Merz verurteilt Huthi-Seeblockade<\/p>\n<p>Bundeskanzler Friedrich Merz hat die jemenitische Huthi-Miliz f\u00fcr ihre Versuche, die Durchfahrt durchs Rote Meer zu sperren, kritisiert. \u201eDie Bundesregierung verurteilt die Angriffe der Huthi auf saudische Schiffe [&#8230;] auf das Sch\u00e4rfste. Sie m\u00fcssen unverz\u00fcglich eingestellt werden\u201c, erkl\u00e4rte er in einer Mitteilung.<\/p>\n<blockquote class=\"tik4-quote__blockquote\">\n<p>\u201eDie Bundesregierung verurteilt die Angriffe der Huthi auf saudische Schiffe im Roten Meer auf das Sch\u00e4rfste. Sie m\u00fcssen unverz\u00fcglich eingestellt werden.\u201c<\/p>\n<p>Bundeskanzler Friedrich Merz<\/p><\/blockquote>\n<p>Die Attacken gef\u00e4hrdeten die Freiheit der Schifffahrt und drohten die regionale Stabilit\u00e4t weiter zu untergraben. Deutschland stehe solidarisch an der Seite Saudi-Arabiens und der Partner in der Region.\u00a0<\/p>\n<p><a class=\"tik4-author__wrapper\" href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/autoren\/christoph-heinlein-1.2338588\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/fncGvUwaVY6wAKXX245R.jpeg\"  alt=\"Christoph Heinlein\" width=\"64\" height=\"64\" class=\"tik4-author__thumb__img\"\/><\/a>Deutsche Kriegsschiffe werden aus Nahost ins Mittelmeer verlegt<\/p>\n<p>Angesichts des andauernden Iran-Kriegs will die Bundesregierung zwei nahe der Region stationierte deutsche Schiffe in den kommenden Tagen ins \u00f6stliche Mittelmeer verlegen. Die Schiffe, die Teil einer m\u00f6glichen Milit\u00e4rmission zur Sicherung der Stra\u00dfe von Hormus sein sollten, befinden sich nach Angaben eines Sprechers des Verteidigungsministeriums noch im ostafrikanischen Dschibuti am Golf von Aden. Das Verteidigungsministerium in Berlin machte in einer Mitteilung deutlich, dass nicht damit gerechnet werde, dass sich die volatile politische Lage zeitnah so stabilisiert, dass ein Einsatz zur Sicherung der Route m\u00f6glich w\u00e4re. Die Schiffe sollen sich im Mittelmeer in Bereitschaft halten, bis ein Missionsbeginn absehbar sei, hei\u00dft es. Die Bundesregierung hatte das Minenjagdboot \u201eFulda\u201c und das Versorgungsschiff \u201eMosel\u201c in die Region geschickt, um dort f\u00fcr einen m\u00f6glichen Einsatz zur R\u00e4umung von Minen bereitzustehen.\u00a0<\/p>\n<p><a class=\"tik4-author__wrapper\" href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/autoren\/christoph-heinlein-1.2338588\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/fncGvUwaVY6wAKXX245R.jpeg\"  alt=\"Christoph Heinlein\" width=\"64\" height=\"64\" class=\"tik4-author__thumb__img\"\/><\/a>Trump warnt Iran wegen Angriffen der Huthi-Miliz auf Schiffe<\/p>\n<p>Nach Angriffen der Huthi-Miliz im Roten Meer hat US-Pr\u00e4sident Donald Trump Iran im Falle einer erneuten Attacke mit Vergeltung gedroht. \u201eSollten sie dies erneut tun, werden die USA Iran zur Rechenschaft ziehen, da die Huthi als Stellvertreter Irans agieren\u201c, teilte Trump auf seiner Plattform Truth Social mit. Er k\u00fcndigte \u201eschwere milit\u00e4rische Strafen gegen Iran und nat\u00fcrlich auch gegen die Huthi selbst\u201c an. Zugleich zeigte sich Trump von der Miliz entt\u00e4uscht, die sich zuletzt \u201esehr verantwortungsbewusst\u201c verhalten habe.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/truthsocial.com\/@realDonaldTrump\/posts\/116969243226176328\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"tik4-we-simple tik4-we-simple--icon\"><\/p>\n<p>Donald J. Trump (@realDonaldTrump)<\/p>\n<p>A year ago the United States of America attacked, very powerfully, the Houthis, for their interference with commerce and trade, by shooting at ships. Since that time, and during our conflict with Iran, they have acted very responsibly. Unfortunately, now they are starting up again, shooting at two Saudi Arabian ships last night. Please let this TRUTH serve to represent that if they do this again, the U.S. will hold Iran responsible, in that the Houthis are a Surrogate and\/or Proxy of Iran, and major military punishment will be inflicted upon Iran and, of course, the Houthis, themselves, who I am very disappointed with in that they have, until now, acted very professionally and smart. Thank you for your attention to this matter! President DONALD J. TRUMP<\/p>\n<p>truthsocial.com<\/p>\n<p><\/a><\/p>\n<p>Externer InhaltBeim Anzeigen externer Inhalte werden Daten an Dritte \u00fcbertragen.<\/p>\n<p>Die Huthi hatten am Montag eine \u201eBlockade\u201c der Seefahrt f\u00fcr Saudi-Arabien erkl\u00e4rt. In der Nacht zum Donnerstag wurde der saudische \u00d6ltanker Encelia angegriffen, woraufhin an Bord ein Feuer ausbrach. Ein Beamter der saudischen Verkehrsbeh\u00f6rde TGA sagte, der Angriff versto\u00dfe gegen das V\u00f6lkerrecht und das Prinzip der sicheren Passage von Handelsschiffen. Der Vorfall ereignete sich laut der britischen Beh\u00f6rde zur Sicherheit der Schifffahrt UKMTO knapp 130 Kilometer s\u00fcdwestlich des K\u00fcstenorts Al-Schukaik in Saudi-Arabien.<\/p>\n<p>Die Huthi-Miliz teilte etwa zur gleichen Zeit mit, sie habe zwei saudische \u00d6ltanker angegriffen, die die von ihr ausgerufene \u201eBlockade\u201c im Roten Meer verletzt h\u00e4tten, wie die von der Miliz kontrollierte Nachrichtenagentur Saba berichtete. Es seien Raketen, Marschflugk\u00f6rper und Drohnen eingesetzt worden. Auf beiden Schiffen brachen demnach Feuer aus, etwa zehn Schiffe seien zur Umkehr gezwungen worden.\u00a0<\/p>\n<p><a class=\"tik4-author__wrapper\" href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/autoren\/julia-daniel-1.4350386\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/profilepic-5e5796cd0e1be9f73a547fa8-656d72d4a717a707cfe1a679.webp\"  alt=\"Julia Daniel\" width=\"64\" height=\"64\" class=\"tik4-author__thumb__img\"\/><\/a>Preis f\u00fcr Brent-Roh\u00f6l steigt wieder auf 100 Dollar\u00a0Der Preis f\u00fcr Roh\u00f6l der Referenzsorte Brent ist auf 100 Dollar je Barrel (159 Liter) gestiegen. Das entspricht einem Preisanstieg von 6,5 Prozent. Damit erreicht der Preis erstmals seit Ende Mai die 100-Dollar-Marke. US-Leicht\u00f6l WTI legt um rund 5,5 Prozent auf 91,49 Dollar pro Barrel zu. <\/p>\n<p>Grund f\u00fcr den Preisanstieg sind die anhaltenden Angriffe im Iran-Krieg. Die von Iran unterst\u00fctzten Huthi-Rebellen in Jemen hatten zuvor nach eigenen Angaben zwei saudische \u00d6ltanker angegriffen. Das sch\u00fcrte die Sorge vor einer Ausweitung der Lieferunterbrechungen im Nahen Osten.<\/p>\n<p>Neben dem Konflikt \u200bum die Stra\u00dfe von Hormus haben die Huthi eine neue Front er\u00f6ffnet und nehmen nun auch Schiffe mit saudischem \u00d6l in der Meerenge Bab el-Mandeb am Roten Meer ins Visier. Sollte auch die Stra\u00dfe von Hormus l\u00e4nger blockiert bleiben, k\u00f6nnte \u2060der Preis f\u00fcr Brent im vierten Quartal die Marke von 120 Dollar pro Barrel \u00fcberschreiten, schreiben die Analysten von Goldman Sachs. <\/p>\n<p>Mehr zu den Angriffen der Huthi auf einen \u00d6ltanker im Roten Meer lesen sie hier:<\/p>\n<p>Kuwait meldet Drohnenangriff auf Grenz\u00fcbergang zum Irak \u2013 Angriffe auch in JordanienEin Grenz\u00fcbergang zwischen Kuwait und dem Irak ist nach Angaben des kuwaitischen Verteidigungsministeriums von Drohnen angegriffen worden. Bei dem Angriff auf den Grenz\u00fcbergang Al-Abdali seien Sachsch\u00e4den entstanden, Verletzte habe es nicht gegeben, teilte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums mit. Seit der j\u00fcngsten Eskalation zwischen den USA und Iran stand Kuwait erneut mehrfach unter Beschuss. In dem Golfstaat sind wie in anderen L\u00e4ndern der Region US-Truppen stationiert, die wiederholt zum Ziel iranischer Vergeltungsangriffe geworden sind.\u00a0<\/p>\n<p>Zuvor hatte Iran gemeldet, US-Camps in Kuwait angegriffen zu haben. Es seien die St\u00fctzpunkte Al-Adiri, Doha und Arifjan sowie die Luftwaffenbasis \u200bAli Al-Salem \u200bins Visier genommen worden.<\/p>\n<p>Auch Jordanien steht nach eigenen Angaben weiterhin unter iranischem Beschuss. Dort seien \u200bUS-Raketensysteme sowie \u200bWaffen- und Treibstofflager die Ziele \u200cgewesen. Die jordanische Luftwaffe habe innerhalb von 24 Stunden wiederholt iranische Raketen und Drohnen abgefangen, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Petra unter Berufung auf die jordanischen Streitkr\u00e4fte. Drei Raketen seien abgeschossen worden, eine vierte sei in einem abgelegenen, unbewohntem Gebiet niedergegangen.<\/p>\n<p><a class=\"tik4-author__wrapper\" href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/autoren\/leon-wenz-li.3278649\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/1784681607_390_foqRjymu3AG1GM1U9Rfv.jpeg\"  alt=\"Leon Wenz\" width=\"64\" height=\"64\" class=\"tik4-author__thumb__img\"\/><\/a>Rubio: Iran bricht immer wieder VereinbarungenUS-Au\u00dfenminister Marco Rubio hat Iran vorgeworfen, Vereinbarungen mit \u200bden Vereinigten Staaten systematisch zu brechen. Die USA h\u00e4tten sich an ihre Zusagen gehalten, \u2060w\u00e4hrend die F\u00fchrung in Teheran Abkommen immer wieder verletze, sagt Rubio am Rande der Konferenz der s\u00fcdostasiatischen Staatengemeinschaft Asean \u200bin \u200bder philippinischen Hauptstadt Manila.\u00a0<\/p>\n<p>\u201eDiese Leute schlie\u00dfen Vereinbarungen und \u200cbrechen sie fast umgehend wieder oder beschlie\u00dfen, \u200cdie Vereinbarung zu \u00e4ndern\u201c, erkl\u00e4rte er. So funktioniere das nicht. Iran zahle nun den Preis daf\u00fcr. M\u00f6glicherweise \u200b\u00e4ndere die \u200bF\u00fchrung in Teheran in den kommenden Tagen \u200bihre Meinung, w\u00e4hrend das Land weiterhin gro\u00dfe Verluste erleide, f\u00fcgt Rubio hinzu.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Viele Angaben \u00fcber den Kriegsverlauf wie Opferzahlen oder Details zu K\u00e4mpfen lassen sich nicht unabh\u00e4ngig \u00fcberpr\u00fcfen.\u00a0F\u00fcr unseren Liveblog&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1191139,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[3977],"tags":[331,332,147,15825,106,13,18544,345,411,577,30157,148,7296,14,5796,6000,581,15,10670,16,42691,12,29839,149,58,4017,4018,4016,64,831,4019,4020],"class_list":["post-1191138","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-usa","tag-aktuelle-nachrichten","tag-aktuelle-news","tag-ausland","tag-bahrain","tag-donald-trump","tag-headlines","tag-hisbollah","tag-iran","tag-israel","tag-krieg-in-nahost","tag-kuwait","tag-leserdiskussion","tag-libanon","tag-nachrichten","tag-naher-osten","tag-nahost","tag-nahostkonflikt","tag-news","tag-pakistan","tag-politik","tag-proteste-zum-nahostkonflikt","tag-schlagzeilen","tag-strasse-von-hormus","tag-sueddeutsche-zeitung","tag-syrien","tag-united-states","tag-united-states-of-america","tag-us","tag-usa","tag-vereinigte-arabische-emirate","tag-vereinigte-staaten","tag-vereinigte-staaten-von-amerika"],"share_on_mastodon":{"url":"","error":"Validation failed: Text character limit of 500 exceeded"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1191138","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1191138"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1191138\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1191139"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1191138"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1191138"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1191138"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}