{"id":1191432,"date":"2026-07-25T06:40:18","date_gmt":"2026-07-25T06:40:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1191432\/"},"modified":"2026-07-25T06:40:18","modified_gmt":"2026-07-25T06:40:18","slug":"bruessel-bleibt-gelassen-warum-trumps-neue-zoelle-die-eu-vorerst-nicht-beunruhigen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1191432\/","title":{"rendered":"Br\u00fcssel bleibt gelassen: Warum Trumps neue Z\u00f6lle die EU vorerst nicht beunruhigen"},"content":{"rendered":"<p>Die Europ\u00e4ische Union reagiert \u00fcberraschend gelassen auf neue US-Z\u00f6lle in H\u00f6he von 10 Prozent auf Importe aus der EU und sieht das transatlantische Handelsabkommen vorerst nicht grunds\u00e4tzlich infrage gestellt. Die EU-Kommission erkl\u00e4rte, die Massnahme entspreche den im gemeinsamen EU-US-Abkommen vereinbarten Obergrenzen und bewege sich damit im Rahmen der bestehenden Vereinbarungen.<\/p>\n<p>                <img src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/720584865_highres-scaled-4-1024x683.jpg\" alt=\"Ezra Acayan\/AP\/Keystone\" itemprop=\"contentUrl\" class=\"story-img story-img--landscape\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\"\/><\/p>\n<p>                                                    Kaja Kallas und Theresa Lazaro in Pasay, Philippinen<br \/>\n                                                                            <\/p>\n<p>                                        Ezra Acayan\/AP\/Keystone<\/p>\n<p>Ausl\u00f6ser der neuen Z\u00f6lle ist eine f\u00fcnf Monate dauernde Untersuchung der US-Regierung zu Importen von Waren, die unter Zwangsarbeit hergestellt worden sein sollen. Washington wirft der Europ\u00e4ischen Union vor, bislang keine ausreichenden Massnahmen gegen solche Produkte ergriffen zu haben. Die Vereinigten Staaten begr\u00fcnden den Schritt damit, dass die entsprechende EU-Verordnung erst ab Dezember 2027 vollst\u00e4ndig angewendet wird. Anders als bei zahlreichen anderen Handelspartnern werden die neuen 10-Prozent-Z\u00f6lle f\u00fcr EU-Produkte allerdings nicht zus\u00e4tzlich zu den regul\u00e4ren Meistbeg\u00fcnstigungsz\u00f6llen erhoben. Damit bleibt die im vergangenen Jahr im schottischen Turnberry vereinbarte Obergrenze von 15 Prozent f\u00fcr die meisten EU-Exporte vorerst gewahrt.<\/p>\n<p>Der stellvertretende Sprecher der EU-Kommission, Olof Gill, erkl\u00e4rte, Br\u00fcssel nehme \u00abpositiv zur Kenntnis\u00bb, dass Washington seine Verpflichtungen aus der gemeinsamen EU-US-Erkl\u00e4rung einhalte. Zugleich forderte die Kommission die USA auf, auch bei weiteren laufenden Handelsuntersuchungen die vereinbarten Grenzen zu respektieren.<\/p>\n<p>Deutlich kritischer \u00e4usserte sich die EU-Aussenbeauftragte Kaja Kallas. \u00abWir hatten mit Amerika eine Vereinbarung getroffen, und wir haben unseren Teil dieses Deals eingehalten. Deshalb ist es eine negative \u00dcberraschung, dass diese Vereinbarung nun nicht eingehalten wird\u00bb, sagte sie gegen\u00fcber <a href=\"https:\/\/www.reuters.com\/business\/eus-kallas-questions-us-rationale-tariffs-bloc-seeks-clarification-2026-07-24\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Reuters<\/a> am Rande eines Treffens mit den ASEAN-Staaten auf den Philippinen. Die Begr\u00fcndung Washingtons mit angeblich unzureichenden Arbeitsstandards wies sie ebenfalls zur\u00fcck: \u00abWenn man unsere Arbeitsgesetze mit jenen der Vereinigten Staaten vergleicht \u2013 wir haben bezahlte Ferien und sehr gute Arbeitsbedingungen f\u00fcr unsere Besch\u00e4ftigten. Deshalb ist diese Begr\u00fcndung nicht stichhaltig.\u00bb Trotz der unterschiedlichen T\u00f6ne signalisiert Br\u00fcssel vorerst, am eingeschlagenen Kurs der transatlantischen Handelsvereinbarung festhalten zu wollen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Europ\u00e4ische Union reagiert \u00fcberraschend gelassen auf neue US-Z\u00f6lle in H\u00f6he von 10 Prozent auf Importe aus der&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1191433,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[3933],"tags":[331,332,548,663,158,3934,3935,3986,13,32924,14,15,16,12,14658,55,211],"class_list":["post-1191432","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-eu","tag-aktuelle-nachrichten","tag-aktuelle-news","tag-eu","tag-europa","tag-europaeische-union","tag-europe","tag-european-union","tag-handel","tag-headlines","tag-internationalebeziehungen","tag-nachrichten","tag-news","tag-politik","tag-schlagzeilen","tag-vertraege","tag-wirtschaft","tag-zoelle"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116979251744683764","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1191432","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1191432"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1191432\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1191433"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1191432"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1191432"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1191432"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}