{"id":1192002,"date":"2026-07-25T12:23:55","date_gmt":"2026-07-25T12:23:55","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1192002\/"},"modified":"2026-07-25T12:23:55","modified_gmt":"2026-07-25T12:23:55","slug":"tour-de-france-sprinter-jasper-philipsen-gewinnt-17-etappe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1192002\/","title":{"rendered":"Tour de France: Sprinter Jasper Philipsen gewinnt 17. Etappe"},"content":{"rendered":"<p>Der bislang so bitterlich entt\u00e4uschende belgische Sprintstar Jasper Philipsen hat seinen ersten Etappensieg bei der 113. Tour de France gefeiert. <\/p>\n<p style=\"text-align:start\">f\u00fcr die deutschen Radprofis erf\u00fcllte sich am Tag nach dem Drama um Florian Lipowitz der Traum vom ersten Tageserfolg seit f\u00fcnf Jahren dagegen nicht. W\u00e4hrend Philipsen im Spurt einer gro\u00dfen Gruppe nach 174,7 km in Voiron triumphierte, kam der deutsche Meister Felix Engelhardt bei einem mutigen Fluchtversuch nicht durch.<\/p>\n<p style=\"text-align:start\">Der 28 Jahre alte Philipsen, der bei f\u00fcnf Massensprints v\u00f6llig entt\u00e4uscht hatte, schlug ausgerechnet bei einer Etappe zu, die nicht f\u00fcr die Sprinter gemacht war. &#8222;Die ersten zw\u00f6lf Tage waren schrecklich. Den Sieg gebe ich ans Team weiter, das nie aufgeh\u00f6rt hat, an mich zu glauben&#8220;, sagte er.<\/p>\n<p style=\"text-align:start\">Nach einem wilden Rennen setzte sich der Gewinner des Gr\u00fcner Trikots von 2023, dem Ex-Weltmeister Mathieu van der Poel perfekt das Finale vorbereitete, vor dem Schweizer Mauro Schmid von Engelhardts Jayco-Team durch, der die 13. Etappe gewonnen hatte. Nach van der Poels Erfolg vor dem ersten Ruhetag war es der zweite Etappensieg f\u00fcr das Alpecin-Team.<\/p>\n<p style=\"text-align:start\">Bester der sehr aktiven deutschen Radprofis war Georg Zimmermann auf Rang 18. &#8222;Ich bin sehr zufrieden, wir hatten uns viel vorgenommen&#8220;, sagte der fr\u00fchere deutsche Meister, der im Finale seinen Lotto-Kollegen Huub Artz auf Platz sieben f\u00fchrte. Engelhardt hatte nach gro\u00dfem Kampf letztlich rund drei Minuten R\u00fcckstand.<\/p>\n<p>Engelhardt: &#8222;Wir haben vieles richtig gemacht&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align:start\">&#8222;Wir haben vieles richtig gemacht und waren vorne dabei, die Teamtaktik ist aufgegangen, auch wenn wir gerne einen weiteren Sieg gehabt h\u00e4tten&#8220;, sagte Engelhardt, der lange einer Fluchtgruppe angeh\u00f6rt hatte, in der ARD: &#8222;In meiner Spitzengruppe war ich die kleinste Kerze, da muss man realistisch sein.&#8220;<\/p>\n<p><img class=\"fco-image__image\" alt=\"florian lipowitz 2026\"   loading=\"lazy\" decoding=\"async\" fetchpriority=\"auto\" width=\"1600\" height=\"900\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/GettyImages-2268436958.jpg\" style=\"aspect-ratio:1600 \/ 900;width:100%;height:100%\"\/>getty<\/p>\n<p style=\"text-align:start\">W\u00e4hrend die Tour ihrem Finish in den Alpen entgegen rollte, erlebte Lipowitz die Etappe im Krankenhaus. Der Co-Kapit\u00e4n des Red-Bull-Teams war am Vortag beim Einzelzeitfahren in Thonons-les-Bains \u00fcbel gest\u00fcrzt und hatte einen Schl\u00fcsselbeinbruch erlitten &#8211; aus der Traum vom erneuten Tour-Podest. &#8222;Es geht ihm gut, aber er ist nat\u00fcrlich mega entt\u00e4uscht&#8220;, sagte Teamchef Ralph Denk.<\/p>\n<p style=\"text-align:start\">Am &#8222;Zwischentag&#8220; nach dem Kampf gegen die Uhr und vor der Alpen-Trilogie mit \u00fcber 10.000 H\u00f6henmetern, die am Donnerstag mit der Bergankunft in Orci\u00e8res-Merlette beginnt, hielten sich die Klassementfahrer zur\u00fcck. In der Gesamtwertung f\u00fchrt weiter der slowenische Topfavorit Tadej Pogacar mit 4:32 Minuten Vorsprung auf Lipowitz&#8216; belgischen Teamkollegen Remco Evenepoel.<\/p>\n<p>Deutsche Fahrer warten seit f\u00fcnf Jahren auf Etappensieg<\/p>\n<p style=\"text-align:start\">Der Traum vom Etappensieg lebte hingegen bei den elf noch im Feld verblieben deutschen Profis weiter &#8211; zuletzt hatte Nils Politt 2021 in Nimes triumphiert. Die Fahrt am Rande des Chartreuse-Nationalparks bot die letzte realistische Chance auf einen Ausrei\u00dfersieg, dementsprechend verbissen k\u00e4mpfte das Gros der Profis um einen Platz in der Ausrei\u00dfergruppe. &#8222;Ich habe mir den Tag rot im Kalender angestrichen&#8220;, sagte der fr\u00fchere deutsche Meister Zimmermann.<\/p>\n<p style=\"text-align:start\">Der Augsburger schaffte es zun\u00e4chst nicht in die gro\u00dfe F\u00fchrungsgruppe, wohl aber sein Nachfolger: Engelhardt biss sich fest und setzte sich rund 50 km vor dem Ziel in einer Sechsergruppe ab. Kurz nach dem Zwischensprint trat Jasper Stuyven an &#8211; und der Belgier durfte vom Sieg tr\u00e4umen, ehe ihn die zusammengelaufene gro\u00dfe Gruppe drei Kilometer vor dem Ziel schnappte.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der bislang so bitterlich entt\u00e4uschende belgische Sprintstar Jasper Philipsen hat seinen ersten Etappensieg bei der 113. 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