{"id":1192160,"date":"2026-07-25T13:55:23","date_gmt":"2026-07-25T13:55:23","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1192160\/"},"modified":"2026-07-25T13:55:23","modified_gmt":"2026-07-25T13:55:23","slug":"spanien-ruft-notstand-wegen-waldbraenden-aus-frankreich-bittet-eu-um-hilfe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1192160\/","title":{"rendered":"Spanien ruft Notstand wegen Waldbr\u00e4nden aus \u2013 Frankreich bittet EU um Hilfe"},"content":{"rendered":"<p>Waldbr\u00e4nde halten die Feuerwehren quer durch Europa in Atem. In Spanien wird ein \u201eNotstand nationaler Tragweite\u201c ausgerufen. Frankreich bittet andere EU-L\u00e4nder um Hilfe. Auch im Saarland sind Einsatzkr\u00e4fte besch\u00e4ftigt.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Sowohl in Deutschland als auch in S\u00fcdwesteuropa k\u00e4mpfen die <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/feuerwehr\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/feuerwehr\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Feuerwehren<\/a> an mehreren Orten gegen <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/waldbraende\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/waldbraende\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Waldbr\u00e4nde<\/a>. In <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/spanien\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/spanien\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Spanien<\/a> hat die Regierung f\u00fcr zwei Regionen den \u201eNotstand nationaler Tragweite\u201c ausgerufen. Dieser gelte ab sofort f\u00fcr die Hauptstadtregion <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/madrid\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/madrid\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Madrid<\/a> sowie in der nahegelegenen Provinz \u00c1vila, teilte das Innenministerium in der Nacht zum Freitag mit.<\/p>\n<p>Durch die Ausrufung des Notstands kann der Staat mehr Mittel und Gelder im Kampf gegen die Flammen mobilisieren. Unter anderem wird die Leitung der Eins\u00e4tze automatisch in die H\u00e4nde einer milit\u00e4rischen Kriseneinheit gelegt.<\/p>\n<p>In den vergangenen Tagen sind in Spanien zahlreiche Br\u00e4nde ausgebrochen. Vor allem ein au\u00dfer Kontrolle geratener Waldbrand westlich von Madrid besorgt Einsatzkr\u00e4fte und Anwohner. Am Donnerstag wurde deshalb f\u00fcr 3500 Menschen eine Evakuierung angeordnet. Bereits am Vortag hatten die Beh\u00f6rden in Gemeinden s\u00fcdwestlich der spanischen Hauptstadt wegen eines weiteren Brandes Evakuierungen verf\u00fcgt. Insgesamt mussten rings um Madrid bereits 10.000 Menschen ihre H\u00e4user verlassen.<\/p>\n<p>Im S\u00fcdwesten Frankreichs sind am Donnerstag mehr als 20.000 Menschen in Sicherheit gebracht worden. Das Feuer w\u00fctete in der N\u00e4he des bei Touristen beliebten K\u00fcstenorts L\u00e8ge-Cap-Ferret an der Atlantikk\u00fcste. In Bordeaux wurde auch eine Messehalle zur Einquartierung evakuierter Touristen ge\u00f6ffnet. Die Gendarmerie koordinierte die Evakuierungen und bewacht die verwaisten Campingpl\u00e4tze und Ferienzentren, wo viele Menschen Wohnwagen und Zelte zur\u00fccklassen mussten.<\/p>\n<p>Wie die Pr\u00e4fektur in Bordeaux am Abend mitteilte, hat der Brand sich inzwischen auf 4800 Hektar ausgedehnt. Die Lage bleibe weiterhin ung\u00fcnstig, da das Feuer im gesamten betroffenen Gebiet nach wie vor sehr aktiv sei. Auch am heutigen Freitag wurden erneut Temperaturen von bis zu 39 Grad in der Region erwartet. Ein Feuerwehrmann wurde bislang verletzt, ansonsten kam niemand ernsthaft zu Schaden. Die Feuerwehr war mit 800 Kr\u00e4ften, 260 Fahrzeugen, f\u00fcnf L\u00f6schflugzeugen und einem L\u00f6schhubschrauber im Einsatz. Der Waldbrand sei nach Angaben der Beh\u00f6rden noch nicht unter Kontrolle gebracht worden.<\/p>\n<p>Frankreich bittet EU um Hilfe<\/p>\n<p>Frankreich hat wegen der schweren Waldbr\u00e4nde \u2013 die auch s\u00fcdlich von Bordeaux im Bereich des Ortes Biscarrosse sowie im bergigen Hinterland nord\u00f6stlich von Marseille rund um den Ort Pontev\u00e8s w\u00fcteten \u2013 EU-Staaten um Hilfe gebeten. Es sei die Ausl\u00f6sung des Zivilschutzmechanismus der Europ\u00e4ischen Union beantragt worden, teilte Pr\u00e4sident Emmanuel Macron in der Nacht zum Freitag mit. Frankreich werde damit \u201eschnell\u201c Hilfe aus anderen L\u00e4ndern f\u00fcr die Brandbek\u00e4mpfung aus der Luft bekommen. \u201eWir werden bald auf Verst\u00e4rkung z\u00e4hlen k\u00f6nnen\u201c, erkl\u00e4rte Macron im Onlinedienst X. Unter anderem sollten L\u00f6schflugzeuge und Schwerlast-Hubschrauber aus Kroatien, Portugal, Tschechien und der Slowakei die franz\u00f6sischen Einsatzkr\u00e4fte unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p>Unterdessen r\u00fcstet Frankreich kurzfristig ein gro\u00dfes Milit\u00e4rtransportflugzeug des Typs Airbus A400M f\u00fcr L\u00f6scheins\u00e4tze um. Die entsprechend ausger\u00fcstete Maschine, die 20 Tonnen Wasser auf einen Schlag abwerfen kann, werde binnen zehn Tagen einsatzklar sein, k\u00fcndigte das Verteidigungsministerium in Paris an. Die technischen Vorbereitungen, die Ausbildung des Milit\u00e4rpersonals und Testfl\u00fcge h\u00e4tten am Montag begonnen. Der Transportflieger fasst doppelt so viel Wasser wie ein herk\u00f6mmliches L\u00f6schflugzeug.<\/p>\n<p>Waldbr\u00e4nde w\u00fcteten am Donnerstag auch auf Sizilien. Dort war einen Tag zuvor ein Mitglied der Feuerwehr bei L\u00f6scharbeiten in Caltanissetta ums Leben gekommen. Der italienische Pr\u00e4sident Sergio Mattarella sprach der Familie und den Kollegen des Feuerwehrmanns sein Beileid aus.<\/p>\n<p>Im Saarland hat ein Waldbrand zwischen Primstal und Kastel (Kreis St. Wendel) die ganze Nacht lang Einsatzkr\u00e4fte besch\u00e4ftigt. Auch am fr\u00fchen Morgen waren noch etwa 50 Helfer vor Ort. Zuvor waren es zwischenzeitlich mehr als 300 gewesen. Das Feuer breite sich aktuell nicht weiter aus, sagte ein Sprecher der Polizei am Morgen.<\/p>\n<p>Der Brand war am Donnerstagabend rasch gr\u00f6\u00dfer geworden: Das Feuer breitete sich von einer Fl\u00e4che von etwa zwei Fu\u00dfballfeldern auf rund f\u00fcnf Hektar aus. Die Lage sei inzwischen statisch, so der Sprecher weiter. Auch der Polizeihubschrauber aus Rheinland-Pfalz war zwischenzeitlich im Einsatz.<\/p>\n<p>Trotz des Ausma\u00dfes des Brandes waren keine Evakuierungen erforderlich, da sich die Flammen ausschlie\u00dflich in dem Waldgebiet ausbreiteten. Die nahe Landstra\u00dfe 147 sei aber vorsorglich gesperrt worden. Rauch habe sich auch auf der nahegelegenen Autobahn 1 bemerkbar gemacht.<\/p>\n<p>Mit einer Warnmeldung am Abend wurden die Menschen in der Umgebung zeitweise aufgefordert, Fenster und T\u00fcren zu schlie\u00dfen sowie L\u00fcftungen und Klimaanlagen abzuschalten. Die Warnung wurde sp\u00e4ter wieder aufgehoben.<\/p>\n<p>Der Brandherd befand sich in der N\u00e4he einer Kl\u00e4ranlage an einem Steilhang, hie\u00df es. Das Feuer dort war zu Beginn schwer unter Kontrolle zu bekommen. Landesbrandinspekteur Timo Meyer und Saar-Innenminister Reinhold Jost (SPD) machten sich am Donnerstagabend vor Ort ein Bild von der Lage und den Einsatzma\u00dfnahmen.<\/p>\n<p>dpa\/AP\/AFP\/luwi<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Waldbr\u00e4nde halten die Feuerwehren quer durch Europa in Atem. In Spanien wird ein \u201eNotstand nationaler Tragweite\u201c ausgerufen. 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