{"id":1194563,"date":"2026-07-26T16:17:16","date_gmt":"2026-07-26T16:17:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1194563\/"},"modified":"2026-07-26T16:17:16","modified_gmt":"2026-07-26T16:17:16","slug":"karnevalszug-der-vielfalt-zog-durch-wuppertal","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1194563\/","title":{"rendered":"Karnevalszug der Vielfalt zog durch Wuppertal"},"content":{"rendered":"<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Der Karneval der Vielfalt, als Programmpunkt des Ubuntu-Festivals, zeigte am Samstagmittag auf die sch\u00f6nste Art und Weise, wie man aus dem \u201eIch\u201c ein \u201eWir\u201c macht. Mehr als 200 Menschen brachen mit dem Zug am Laurentiusplatz auf und knapp 300 kamen an dem Festivalgel\u00e4nde vor dem Pina Bausch Zentrum under construction an.<\/p>\n<p>Zeigen, dass Wuppertal<br \/>einfach mehr ist      <\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Schon l\u00e4nger vor dem offiziellen Start des Zuges um 12 Uhr war der Laurentiusplatz in Musik und Tanz eingeh\u00fcllt. Zahlreiche Transparente lie\u00dfen das Thema der Zusammenkunft erkennen: \u201eVielfalt macht gl\u00fccklich\u201c, \u201eBunt ist sch\u00f6n\u201c, \u201eDiskriminierung hat keinen Platz\u201c oder auch \u201eUnterschiede machen uns einzigartig\u201c. W\u00e4hrend sich die Musik von einem Balkon herunter auf die Leute ergoss, wurde auf dem Laurentiusplatz getanzt und mehr. Die ASV HunterZ, die Cheerleading-Abteilung des ASV Wuppertal, pr\u00e4sentierte ihr akrobatisches K\u00f6nnen und auch die Tanzgarde der Ka. Ge. Ehrengarde stand alles andere als still. Um die Menschen f\u00fcr den Zug in die richtige Stimmung zu bringen, performte Horst Jesu\u00e9 Wegener vom Balkon hinunter, um nach drei St\u00fccken den Aufbruch des Umzugs einzuleiten. Von Trommlern angef\u00fchrt machten sich \u00fcber 200 Menschen in rhythmischen Schritten auf den Weg. Die Gemeinschaft zog in Richtung Kasino-Kreisel und von dort \u00fcber die Herzogstra\u00dfe in die Innenstadt, w\u00e4hrend die Polizei den Verkehr auf der Strecke sicherte. Schon zu Beginn der Herzogstra\u00dfe schlossen Passanten, ob zu Fu\u00df oder mit dem Fahrrad, sich dem Zug spontan an. Es ging weiter in Richtung Wall und auf dem Weg sammelten sich Gruppen von Interessierten, die die gro\u00dfen Kaufh\u00e4user verlassen hatten, um zu sehen, was da vor sich geht. Sie filmten das fr\u00f6hliche Treiben und schenkten den Teilnehmern des Zuges ein breites L\u00e4cheln. <\/p>\n<p>Der Umzug kam auch<br \/>bei den Passanten gut an      <\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">\u201eWie sch\u00f6n\u201c, war h\u00e4ufig als Bekundung zu h\u00f6ren, aber auch die Frage: \u201eWogegen demonstrieren die?\u201c Doch es war keine Demonstration und auch kein Protestzug. Es war der Aufruf zusammenzukommen, sich als Gemeinschaft zu zeigen, Grenzen abzubauen und die Freude am Leben zu teilen. Nach dem Wall ging es am Elberfelder Rathaus vorbei und zum Hofkamp. Hinter der Fu\u00dfg\u00e4ngerzone befanden sich schon knapp 300 Menschen in dem Zug, die sich nicht nur friedlich, sondern mit sichtlichem Spa\u00df in Richtung des ehemaligen Schauspielhauses bewegten.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Dort befanden sich schon zahlreiche ehrenamtliche Helfer bei den Vorbereitungen. Unter ihnen auch Kyebo Kafuta, der den Karneval der Vielfalt federf\u00fchrend f\u00fcr das \u201eColour Collective Wuppertal\u201c organisiert hat. Er zeigte sich hocherfreut \u00fcber den allgemeinen Zuspruch, denn es wurde mit weniger Leuten gerechnet. \u201eSogar die Polizei sagt, dass es eine ihrer besten Veranstaltungen ist\u201c, so Kafuta \u00fcber die Eskorte. \u00dcberall werde das rein Positive ausgestrahlt und genau so sollte es auch sein: \u201eZiel war es, \u00fcber den Karneval zu zeigen, dass Wuppertal einfach mehr ist.\u201c<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Zugleich war er voll des Dankes f\u00fcr die vielseitige Unterst\u00fctzung. Sei es von Horst Jesu\u00e9 Wegener, der die Leute \u201eauf Temperatur\u201c brachte, Parisa Gilbert-Sadafi, Gleichstellungsbeauftragte der SPD Wuppertal, die viele Kontakte herstellte, oder auch Wilfried Michaelis, Pr\u00e4sident vom \u201eCarneval Comitee Wuppertal\u201c, der sich mit seinem Verein stark einbrachte.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Michaelis freute sich sehr \u00fcber die Gelegenheit, an diesem Karneval mitwirken zu k\u00f6nnen: \u201eDie Teilnahme bedeutet uns viel, weil wir uns gerne anderen \u00f6ffnen und Gruppen kennenlernen m\u00f6chten\u201c, so der Pr\u00e4sident. Sollte der klassische Karnevalszug in Wuppertal wiederbelebt werden, k\u00f6nnte das Kollektiv ja auch dabei mitwirken, was f\u00fcr ihn ein beidseitiger Nutzen w\u00e4re.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Mit Jubel wurde der Karneval der Vielfalt dann auf dem Festivalgel\u00e4nde empfangen, wo kurz darauf das Open-Air-Treiben er\u00f6ffnet wurde.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der Karneval der Vielfalt, als Programmpunkt des Ubuntu-Festivals, zeigte am Samstagmittag auf die sch\u00f6nste Art und Weise, wie&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1194564,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[1840],"tags":[13204,33634,3364,29,20389,30,2065,165719,26096,1209,61,4418,2036,43613],"class_list":["post-1194563","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-wuppertal","tag-karneval","tag-33634","tag-de","tag-deutschland","tag-festivalgelaende","tag-germany","tag-innenstadt","tag-karnevalszug","tag-laurentiusplatz","tag-nordrhein-westfalen","tag-vielfalt","tag-wuppertal","tag-zug","tag-zuges"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116987182963418954","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1194563","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1194563"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1194563\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1194564"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1194563"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1194563"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1194563"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}