{"id":11946,"date":"2025-04-07T02:20:24","date_gmt":"2025-04-07T02:20:24","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/11946\/"},"modified":"2025-04-07T02:20:24","modified_gmt":"2025-04-07T02:20:24","slug":"sune-haubek-ist-pastor-unter-seeleuten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/11946\/","title":{"rendered":"Sune Haubek ist Pastor unter Seeleuten"},"content":{"rendered":"<p class=\"\">\n                    Sune Haubek ist ein Schiff-Spotter. Fast jeder Tag beginnt f\u00fcr den 54-J\u00e4hrigen mit einem ersten Blick aufs Handy, um die App VesselTracker auf Schiffsanl\u00e4ufe zu \u00fcberpr\u00fcfen. F\u00fcr den D\u00e4nen ist das Beobachten von Schiffen allerdings kein Hobby, im Gegenteil.\n            <\/p>\n<p class=\"\">\n                    Der aus J\u00fctland stammende Theologe ist seit November 2020 Pastor an der d\u00e4nischen Seemannskirche in Hamburg \u2013 und als solcher f\u00fcr das geistliche Wohl der Besatzungen auf allen Schiffen aus seiner Heimat zust\u00e4ndig, die den drittgr\u00f6\u00dften Hafen Europas anlaufen. \u201eEigentlich sind es nur wenige Schritte hinter zu den Landungsbr\u00fccken und zur Kaikante\u201c, sagt Sune Haubek zu seinem m\u00f6glichen Arbeitsweg.\n            <\/p>\n<p class=\"\">\n                    Denn mit ihrer Lage an der Ditmar-Koel-Stra\u00dfe im Schatten der ber\u00fchmten Hauptkirche St. Michaelis mitten in Hamburg-Neustadt \u2013 und in direkter Nachbarschaft zu den skandinavischen Kirchen von Schweden, Finnland und Norwegen \u2013 liegt das nordische Gotteshaus \u201eBenediktekirken\u201c fast direkt am Wasser.\n            <\/p>\n<p>\n                                Der d\u00e4nische Seemannspastor Sune Haubek im Altarraum der \u201eBenediktekirken\u201c.<br \/>\n                            Foto: Christoph Schumann<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/23-190637925-1.jpg\" title=\"Der d\u00e4nische Seemannspastor Sune Haubek im Altarraum der \u201eBenediktekirken\u201c.\" alt=\"Der d\u00e4nische Seemannspastor Sune Haubek im Altarraum der \u201eBenediktekirken\u201c.\" class=\"lightbox__single-image__content__image-wrapper__img\" loading=\"lazy\" width=\"375\" height=\"257\"\/>Icon MaximizeIcon Lightbox Maximize<\/p>\n<p>SchliessenX ZeichenKleines Zeichen welches ein X symbolisiert<\/p>\n<p><img class=\"lightbox--enabled__container__image-wrapper__img\" alt=\"\"\/><\/p>\n<p class=\"\">\n                    Doch wo einst die Ozeanriesen an- und ablegten, sind heute nur noch die Hafenf\u00e4hren zu sehen. Sune Haubek muss darum immer auf die andere Seite der Elbe, wo sich die Terminals von HHLA und Eurogate befinden. \u201eMein Ziel ist mehrheitlich Eurogate\u201c, sagt der zweifache Familienvater, \u201eda die meisten Schiffe, die unter d\u00e4nischer Flagge fahren, zur Reederei M\u00e6rsk geh\u00f6ren. Und die steuern Waltershof an.\u201c\n            <\/p>\n<p>            Keine Zeit f\u00fcr Kirchenbesuch und Kaffee trinken<\/p>\n<p class=\"\">\n                    F\u00fcr den Seemannspastor und seine beiden Assistenten, die den J\u00fcten seit einigen Monaten bei seinen Aufgaben unterst\u00fctzen, bedeutet das in der Regel eine mindestens halbst\u00fcndige Autofahrt von der City durch den Elbtunnel gen S\u00fcderelbe. Denn anders als in den Anfangszeiten der Seemannskirchen f\u00fchrt der Weg der Seeleute nur noch in seltenen Ausnahmef\u00e4llen in die Gottesh\u00e4user \u2013 Geistliche wie Sune Haubek besuchen hingegen die Containerfrachter oder Tank- beziehungsweise Bulkcarrier. \u201eIch muss sehen, wo d\u00e4nische Schiffe sind\u201c, sagt Haubek, dessen Gemeinde rund 250 feste Mitglieder hat.\n            <\/p>\n<p>Mehr Informationen:<\/p>\n<p>150 Jahre  Seemannskirche gr\u00f6\u00dfer alsGr\u00f6\u00dfer als Zeichen<\/p>\n<p class=\"\">\n                    Im Herbst feiert die d\u00e4nische Seemannskirche an der Elbe ein rundes Jubil\u00e4um: 150 Jahre ist es dann her, dass in Kopenhagen der Entschluss zu einer Dependance in Hamburg fiel. Das erste Kirchenbuch der heute in der Dietmar-Koel-Stra\u00dfe im sogenannten Portugiesenviertel ans\u00e4ssigen Gemeinde ist auf den 1. Oktober 1875 datiert. Ihr gro\u00dfes Geburtstagsfest mit Gottesdiensten, Konzerten, Vortr\u00e4gen  wird die \u201eBenediktekirken \u2013 DanskS\u00f8mandskirke\u201c, die aufgrund ihrer filigranen Nachkriegsarchitektur von 1952 unter Denkmalschutz steht \u2013 darum voraussichtlich Anfang Oktober feiern.\n            <\/p>\n<p class=\"\">\n                    Ob D\u00e4nemarks K\u00f6nig Frederik 10. es als Anlass f\u00fcr einen Besuch in Hamburg-Neustadt nutzt, steht noch nicht fest. Fest steht aber, dass in den kommenden Monaten  mithilfe von Spenden und gef\u00f6rdert durch die d\u00e4nische Stiftung A.P. M\u00f8llerske St\u00f8ttefond sowohl der Innenraum wie der Glockenturm des 1952 erbauten Gotteshauses renoviert werden. Dar\u00fcber hinaus erscheint ein Buch zur bewegten Geschichte der d\u00e4nischen Kirche in der Hansestadt. \t\t<a href=\"#www.dankirke.de\" class=\"link underline-blue\" title=\"\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\">www.dankirke.de<\/a><\/p>\n<p class=\"\">\n                    \u201eFr\u00fcher lagen Boote oft eine Woche oder l\u00e4nger im Hafen. Da blieb den Seeleuten trotz Be- und Entladung immer Zeit f\u00fcr einen Besuch an Land\u201c, so Haubek. \u201eDagegen sind es heute maximal drei Tage. Und die sind voller Stress mit organisatorischen Aufgaben wie Zollabwicklung, Arztbesuchen, Proviantierung und anderem mehr.\u201c Hatte man einst im Hafen frei und an Bord immer zu tun, ist es heute umgekehrt.\n            <\/p>\n<p class=\"\">\n                    Dass sich das Leben der Besatzungen komplett ver\u00e4ndert hat, best\u00e4tigt auch Thomas Sletting Hvilborg. \u201eAls ich vor mehr als 30 Jahren bei M\u00e6rsk anfing, war es noch so, dass auch bei Landanl\u00e4ufen etwas Freizeit blieb\u201c, sagt der 51-j\u00e4hrige D\u00e4ne, der Kapit\u00e4n auf der \u201eAntonia M\u00e6rsk\u201c ist, einem der modernsten Schiffe der Flotte mit Methanol-angetriebenem Motor.\n            <\/p>\n<p>\n                                Thomas Sletting Hvilborg kennt die Seemannskirche noch als Treffpunkt.<br \/>\n                            Foto: Maersk<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/23-191297462.jpg\" title=\"Thomas Sletting Hvilborg kennt die Seemannskirche noch als Treffpunkt.  \" alt=\"Thomas Sletting Hvilborg kennt die Seemannskirche noch als Treffpunkt.  \" class=\"lightbox__single-image__content__image-wrapper__img\" loading=\"lazy\" width=\"375\" height=\"257\"\/>Icon MaximizeIcon Lightbox Maximize<\/p>\n<p>SchliessenX ZeichenKleines Zeichen welches ein X symbolisiert<\/p>\n<p><img class=\"lightbox--enabled__container__image-wrapper__img\" alt=\"\"\/><\/p>\n<p class=\"\">\n                     \u201eIch erinnere mich noch gut an meine Anf\u00e4nge auf See. Da war es zum Beispiel in Hongkong so, dass ich zuerst in die Seemannskirche auf eine Tasse Kaffee gegangen bin. Man wusste, dass dort andere Seeleute aus der Heimat waren. Mit denen konnte man sich mal treffen, etwas reden und austauschen. Man ging ganz selbstverst\u00e4ndlich dorthin und gr\u00fc\u00dfte kurz mal den Seemannspastor.\u201c\n            <\/p>\n<p class=\"\">\n                    Diese Zeiten seien wohl unwiderruflich vorbei, so Sletting, der derzeit meist auf der Route zwischen Fernost und Europa f\u00e4hrt. Es sei weder so einfach noch so selbstverst\u00e4ndlich wie damals, eine Seemannskirche zu besuchen. \u201eMan ging ja nicht zuletzt auch dorthin, um nach Hause zu telefonieren\u201c, erinnert sich Sletting. \u201eHeute gibt es auf allen Schiffen Internet, da ist jeder jederzeit erreichbar.\u201c\n            <\/p>\n<p class=\"\">\n                    Nicht zuletzt l\u00e4gen die meisten Containerterminals heute weitab von St\u00e4dten oder Innenst\u00e4dten. \u201eIn China beispielsweise kommen wir gar nicht mehr an Land, weil die Liegepl\u00e4tze weit drau\u00dfen sind.\u201c Das Gleiche gelte f\u00fcr die meisten europ\u00e4ischen H\u00e4fen, so Sletting: \u201eWenn wir etwa in Rotterdam f\u00fcnf, sechs Stunden Freizeit haben, k\u00f6nnen wir nicht drei Stunden Fahrzeit opfern. Das lohnt sich einfach nicht.\u201c\n            <\/p>\n<p>            Mehr Freizeithaus statt Kirche<\/p>\n<p class=\"\">\n                    Das ist auch ein Grund, warum das Netz der 1867 in Kopenhagen ins Leben gerufenen \u201eDe danske S\u00f8mandskirker\u201c von einst 24 rund um den Globus auf nun nur noch sechs Gottesh\u00e4user und einen sogenannten Seemannsclub geschrumpft ist. Und auch der Name der Institution passte sich im Lauf der Zeiten den ge\u00e4nderten Anforderungen \u00fcber \u201eDanske S\u00f8mands- og Udlandskirker\u201c (D\u00e4nische Seemanns- und Auslandskirchen) auf neuerdings \u201eDen Danske Kirke i Udlandet\u201c (Die d\u00e4nische Kirche im Ausland) an.\n            <\/p>\n<p>\n                                Die d\u00e4nische \u201eBenediktekirken\u201c von au\u00dfen.<br \/>\n                            Foto: Christoph Schumann<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/23-190637923.jpg\" title=\"Die d\u00e4nische \u201eBenediktekirken\u201c von au\u00dfen.\" alt=\"Die d\u00e4nische \u201eBenediktekirken\u201c von au\u00dfen.\" class=\"lightbox__single-image__content__image-wrapper__img\" loading=\"lazy\" width=\"375\" height=\"489\"\/>Icon MaximizeIcon Lightbox Maximize<\/p>\n<p>SchliessenX ZeichenKleines Zeichen welches ein X symbolisiert<\/p>\n<p><img class=\"lightbox--enabled__container__image-wrapper__img\" alt=\"\"\/><\/p>\n<p class=\"\">\n                    Denn die zur evangelisch-lutherischen d\u00e4nischen Volkskirche, Folkekirken, geh\u00f6renden Gemeinden sind mit Angeboten und Aktivit\u00e4ten wie Konzerten, Film- oder Fernsehabenden, Veranstaltungen f\u00fcr \u00c4ltere, Familien oder junge M\u00fctter oder in Hamburg dem beliebten Weihnachtsmarkt l\u00e4ngst ebenso Anlaufstelle und Ort des Zusammenhalts f\u00fcr \u201eExil\u201c-D\u00e4nen wie f\u00fcr d\u00e4nische Seeleute auf gro\u00dfer Fahrt.\n            <\/p>\n<p class=\"\">\n                    Gleichzeitig bedeutet der immer k\u00fcrzere Landgang der Schiffe, dass Sune Haubeks Arbeitswege immer l\u00e4nger werden: Seit vergangenem Jahr z\u00e4hlt auch der Hafen in Bremerhaven zum Betreuungsgebiet des Pastors: \u201eDort laufen immer mehr d\u00e4nische Containerfrachter ein, also m\u00fcssen wir dort sein zeigen.\u201c Auch wenn dies zwei- bis dreist\u00fcndige Autofahrten mehrmals im Monat zus\u00e4tzlich bedeutet.\n            <\/p>\n<p>            Sune Haubek ist nur noch teilweise Pastor<\/p>\n<p class=\"\">\n                     \u201eMein Alltag ist wirklich anders als \u00fcblich \u2013 ich bin nicht immer nur Pastor\u201c, fasst Haubek zusammen. So habe es im letzten Jahr in der Benediktekirken in Hamburg zum Beispiel nur vier Konfirmanden, vier oder f\u00fcnf Taufen, eine Beerdigung und gar keine Hochzeit gegeben. \u201eUnd auch die Seeleute suchen bei mir nur in Ausnahmef\u00e4llen seelsorgerischen Rat, bei dem es dann oft ums Alleinsein und Einsamkeit geht\u201c, so Sune Haubek.\n            <\/p>\n<p class=\"\">\n                    \u201eGenauso oft, wenn nicht \u00f6fter, helfen wir mit praktischen Dingen: Im Advent haben wir beispielsweise k\u00fcrzlich Weihnachtsgeschenke gekauft, die einige Besatzungsmitglieder ihren Liebsten schenken wollten. Daf\u00fcr haben sie ja keine Zeit. Und neulich hatte ich auch den Kofferraum voll mit einem Supermarkteinkauf. Das ist zwar nicht meine Kernaufgabe, aber ich tue es gern und unterst\u00fctze die Seefahrer nach Kr\u00e4ften.\u201c\n            <\/p>\n<p class=\"\">\n                    Deshalb ist Seemannspastor Haubek \u00fcberzeugt: \u201eSolange es d\u00e4nische Seeleute auf den Weltmeeren gibt, wird es d\u00e4nische Kirchen im Ausland geben.\u201c Der Branchenverband Danske Rederi sch\u00e4tzt die Zahl der d\u00e4nischen Seeleute auf Nachfrage aktuell auf 1500.  Thomas Sletting unterstreicht: \u201eIch denke auch nicht, dass die d\u00e4nischen Kirchen verschwinden. Sie stehen schlie\u00dflich allen offen. Sie missionieren auch nicht, sondern dienen dem sozialen Zusammenhalt. Das \u00fcberzeugt auch unseren jungen Nachwuchs.\u201c\n            <\/p>\n<p class=\"\">\n                    Auch die Benediktekirke in Hamburg werde es deshalb ganz sicher \u201emorgen und in zehn Jahren\u201c noch geben, so Sune Haubek.\n            <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Sune Haubek ist ein Schiff-Spotter. 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