{"id":1196222,"date":"2026-07-27T10:40:18","date_gmt":"2026-07-27T10:40:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1196222\/"},"modified":"2026-07-27T10:40:18","modified_gmt":"2026-07-27T10:40:18","slug":"bayreuther-festspiele-2026-was-es-wirklich-mit-wagners-rienzi-auf-sich-hat","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1196222\/","title":{"rendered":"Bayreuther Festspiele 2026: Was es wirklich mit Wagners \u201eRienzi\u201c auf sich hat"},"content":{"rendered":"<p>In Bayreuth \u201everboten\u201c und Hitlers \u201eLieblingsoper\u201c? Richard Wagners Fr\u00fchwerk \u201eRienzi\u201c ist legendenbehaftet. Zum 150. Jubil\u00e4um der Wagner-Festspiele feiert es erstmals im Festspielhaus Premiere. Was man \u00fcber die Oper wissen muss.<\/p>\n<p>Worauf \u201eRienzi\u201c zur\u00fcckgeht<\/p>\n<p>Edward Bulwer-Lytton (1803\u20131873), britischer Romanautor und Politiker, wurde mit \u201eDie letzten Tage von Pompeji\u201c (1834) ber\u00fchmt. 1835 erschien von ihm der dreib\u00e4ndige Roman \u201eRienzi, der letzte der Tribunen\u201c. Der Titelheld, Cola di Rienzo (1313\u201354), war ein r\u00f6mischer Politiker und Volkstribun. Er ist eine bis heute umstrittene Figur: F\u00fcr die einen ist er ein Humanist und Fixstern des Renaissance-Humanismus, f\u00fcr die anderen ein gr\u00f6\u00dfenwahnsinniger Tyrann. Er kam aus einfachen Verh\u00e4ltnissen, brachte es aber zum vom in Avignon residierenden Papst ernannten Notar der r\u00f6mischen Kammer. Ihm, der ein gro\u00dfer Bewunderer des untergegangenen R\u00f6mischen Reichs war, wurden die Ursachen f\u00fcr die Misere immer klarer: die gewaltsamen K\u00e4mpfe zwischen den Familien Colonna und Orsini um die Macht.<\/p>\n<p>1347 eroberte Cola di Rienzo mit dem revoltierenden Volk das Kapitol und vertrieb den verhassten Stadtadel. Er rief neuerlich die Republik aus, die R\u00f6mer verliehen ihm den Titel eines Tribuns. Doch di Rienzos Ziele wurden nicht von jedem geteilt. Die verfeindeten Adelsfamilien verb\u00fcndeten sich gegen ihn. Am 8. Oktober 1354 wurde di Rienzo vom Aufstand \u00fcberrascht und verhaftet. Er wurde von einem Handwerker hinterr\u00fccks ermordet, seine Leiche wurde gesch\u00e4ndet und vor dem Palazzo Colonna f\u00fcr zwei Tage aufgeh\u00e4ngt.<\/p>\n<p>&gt;&gt;&gt; WELT-Autor Peter Huth tickert live von den Bayreuther Wagner-Festspielen. Seine Berichte lesen Sie <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/kultur\/plus6a4e3bb343b7fd5185002235\/bayreuther-festspiele-2026-thielemann-triumphiert-sich-schon-mal-warm.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/kultur\/plus6a4e3bb343b7fd5185002235\/bayreuther-festspiele-2026-thielemann-triumphiert-sich-schon-mal-warm.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">hier<\/a>.<\/p>\n<p>Wie \u201eRienzi\u201c entstand<\/p>\n<p>Nach der Komposition seiner ersten, von Weber und Marschner beeinflussten vollst\u00e4ndigen Zauber- und M\u00e4rchenoper \u201eDie Feen\u201c (die erst 1888, f\u00fcnf Jahre nach seinem Tod, in M\u00fcnchen uraufgef\u00fchrt wurde) und der auf Shakespeares \u201eMa\u00df f\u00fcr Ma\u00df\u201c zur\u00fcckgehenden Oper \u201eDas Liebesverbot\u201c, die 1836 unter katastrophalen Umst\u00e4nden in Magdeburg uraufgef\u00fchrt worden war, suchte der bitterarm im Pariser Exil lebende Richard Wagner einen neuen Stoff. 1837 entdeckte er Bulwer-Lyttons \u201eRienzi\u201c-Roman und war fasziniert von dem Stoff, der seine einzige wirklich historisch-politische (wenn auch frei mit der Wahrheit umgehende) Oper werden sollte. Er komponierte das Werk von 1838 bis 1840 in Paris, umtost von den Erfolgen Meyerbeers und Spontinis, deren Grand Op\u00e9ras er mit seinem monumentalen Wurf nacheifern wollte.<\/p>\n<p>Was in \u201eRienzi\u201c passiert<\/p>\n<p>Die Oper spielt an f\u00fcnf aufeinanderfolgenden Tagen. Rienzi stellt sich gegen den Terror, den die verfeindeten Adelsfamilien Orsini und Colonna in Rom verbreiten, und gewinnt die B\u00fcrgerschaft f\u00fcr einen Aufstand. Schon bald kann Rienzi eine Verfassung in Rom installieren \u2013 und sich als Volkstribun. Auch die Geistlichkeit steht auf seiner Seite. Die vertriebenen Nobili planen die neuerliche Inbesitznahme Roms. Ein von ihnen auf Rienzi ver\u00fcbtes Attentat scheitert, der Tribun begnadigt sie, zum Unwillen des Volkes.<\/p>\n<p>Neuerlich ziehen die Nobili mit einer Armee gegen die Stadt. Rienzi f\u00fchrt die Plebejer in die Schlacht, die Nobili-Anf\u00fchrer Orsini und Colonna fallen. Rienzi wird als Sieger gefeiert, doch hat er einen neuen Feind: Adriano di Colonna, der Verehrer seiner Schwester Irene, will seinen Vater r\u00e4chen. Adriano hetzt die Plebejer und die Kirche durch eine Intrige gegen Rienzi auf. Rienzi erkennt die Verlorenheit seiner Lage; nur Irene, seine Schwester, h\u00e4lt noch zu ihm. Die Plebejer setzen das Kapitol in Brand, Rienzi und Irene gehen stolz und von allen verlassen unter; ebenso Adriano, der von Irene nicht lassen kann.<\/p>\n<p>Wie \u201eRienzi\u201c auf die B\u00fchne kam<\/p>\n<p>Rienzi ist die dritte vollendete Oper Richard Wagners und sein erster musikalischer Erfolg, mit dem er seinen Durchbruch erreichte. Die Urauff\u00fchrung fand am 20. Oktober 1842 am K\u00f6niglichen Hoftheater in Dresden statt. Solisten waren Joseph Tichatschek und als Adriano die vom Komponisten sehr gesch\u00e4tzte Wilhelmine Schr\u00f6der-Devrient, sp\u00e4ter die Wagnerinterpretin des 19. Jahrhunderts schlechthin.<\/p>\n<p>Einige Zugest\u00e4ndnisse an die Zensur lie\u00dfen sich nicht vermeiden: So musste die Figur des Kardinals, der Rienzi am Ende verr\u00e4t, im katholischen K\u00f6nigreich Sachsen in Raimondo umbenannt werden. Dar\u00fcber hinaus war die Oper f\u00fcr damalige Verh\u00e4ltnisse \u00e4u\u00dferst umfangreich \u2013 die \u00dcberl\u00e4nge sp\u00e4terer Wagneropern wurde hier vorweggenommen \u2013, was zu einigen Streichungen, etwa der gro\u00dfen, fast 40 Minuten langen Pantomime im 2.\u00a0Akt, f\u00fchrte.<\/p>\n<p>Wie \u201eRienzi\u201c wirkte<\/p>\n<p>Wagners erste Frau Minna und sein sch\u00e4rfster Gegner, der Wiener Kritiker Eduard Hanslick, hielten den von Meyerbeers Grand Op\u00e9ra und dem von Wagner geliebten italienischen Belcanto beeinflussten \u201eRienzi\u201c f\u00fcr dessen beste Oper. Er selbst war sich dessen nicht sicher, nannte die \u201eJugends\u00fcnde\u201c scherzhaft, seinen \u201eSchreihals\u201c. W\u00e4hrend des 19. Jahrhunderts wurde die musikalische Gestalt des \u201eRienzi\u201c mehrmals umge\u00e4ndert. Wagner selbst teilte die Oper 1843 in zwei H\u00e4lften (\u201eRienzis Gr\u00f6\u00dfe\u201c und \u201eRienzis Fall\u201c), sp\u00e4ter k\u00fcrzte er selbst das Werk auf einen Abend.<\/p>\n<p>Eine definitive Werkgestalt hat Wagner nicht hinterlassen, die Auff\u00fchrungspartitur verbrannte schon fr\u00fch in Dresden. Cosima Wagner inszenierte \u201eRienzi\u201c in Berlin als Musikdrama, wof\u00fcr Felix Mottl und zwei andere Kapellmeister das St\u00fcck in der Art sp\u00e4terer Wagner-Opern gr\u00fcndlich revidierten. Erst die Neuedition im Rahmen der Wagner-Gesamtausgabe (1974\u201377) stellte die Urfassung wieder her, einschlie\u00dflich jener Passagen, die nur noch in der Kompositionsskizze vorliegen. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das aufwendige Werk nur selten szenisch gespielt.<\/p>\n<p>Was es mit der \u201eRienzi\u201c-Verehrung Hitlers auf sich hat<\/p>\n<p>Wagner stellt das Leben des Cola di Rienzo weit heroischer und verkl\u00e4render dar als die Geschichtsschreibung. Sein Flammentod in den Tr\u00fcmmern des Kapitols nimmt bereits das Ende der \u201eG\u00f6tterd\u00e4mmerung\u201c vorweg. Ob \u201eRienzi\u201c wirklich die Lieblingsoper Adolf Hitlers war, wie es immer wieder hei\u00dft, ist tats\u00e4chlich umstritten. Mindestens mochte er \u201eDie Meistersinger\u201c ebenso. Und sein Lieblingskomponist war erkl\u00e4rterma\u00dfen der Operettenmeister Franz Leh\u00e1r.  \u201eIn jener Stunde begann es!\u201c, soll Hitler sp\u00e4ter gesagt haben, nachdem er \u201eRienzi\u201c mit 16 Jahren auf einem Stehplatz in Linz gesehen hatte, in welcher Fassung auch immer.<\/p>\n<p>Doch auch Hitler m\u00fcsste bemerkt haben, dass Rienzi von seinem eigenen Volk verraten wird und den Tod findet. Trotzdem gab es ab 1933 wieder vermehrt Neuinszenierungen des Werkes, die marschmelodische Ouvert\u00fcre erklang oftmals auf Reichsparteitagen, das Werk hatte also in der NS-Propaganda seinen Platz. Aber auch in der Sowjetunion wurde es gern auf Paraden und im Fernsehen gespielt. Zu Hitlers 50. Geburtstag 1939 wurde ihm, mit vier anderen Autografen, die Originalpartitur der Oper geschenkt, die einst K\u00f6nig Ludwig II. von Bayern geh\u00f6rt hatte. Heute ist sie verschwunden, man vermutete sie zuletzt im F\u00fchrerbunker.<\/p>\n<p>Warum \u201eRienzi\u201c in Bayreuth sonst nicht zu sehen ist<\/p>\n<p>\u201eRienzi\u201c war bisher in Bayreuth einmal im Rahmen des Internationalen Jugendfestspieltreffens zu sehen. 2013, zum 200. Wagner-Geburtstag, zeigten die Festspiele im Rahmen der gemeinsam mit der Oper Leipzig produzierten drei Jugendwerke auch den \u201eRienzi\u201c szenisch in der Sporthalle. Es dirigierte Christian Thielemann. Wieland Wagner inszenierte das Werk 1957 in Stuttgart, <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/kultur\/plus6a5dc76661b8a80211aaea72\/katharina-wagner-die-inszenierungen-werden-kuenftig-schneller-wechseln.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/kultur\/plus6a5dc76661b8a80211aaea72\/katharina-wagner-die-inszenierungen-werden-kuenftig-schneller-wechseln.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Katharina Wagner<\/a> 2008 in Bremen. In Bayreuth wollte Wagner nur die zehn Opern seiner reifen Zeit, vom \u201eHoll\u00e4nder\u201c bis zum \u201eParsifal\u201c, aufgef\u00fchrt wissen. Ein ausdr\u00fcckliches \u201eRienzi\u201c-Verbot gibt es allerdings nicht.<\/p>\n<p>Trotzdem musste die jetzige Premiere erst vom Stiftungsrat genehmigt werden. Man spielt vom 26. Juli bis zum 26. August neunmal und nur in diesem Jahr. Natalie Stutzmann dirigiert, Andreas Scharger ist Rienzi, Gabriela Scherer die Irene und Jennifer Holloway Adriano.<\/p>\n<p>Was der \u201eRienzi\u201c des Jubil\u00e4umsjahres bringt<\/p>\n<p>\u201eMonumental, politisch, dramatisch\u201c, so bewerben die <a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.bayreuther-festspiele.de\/\" target=\"_blank\" title=\"Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.bayreuther-festspiele.de\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\">Bayreuther Festspiele<\/a> selbst das erstmalige Erscheinen von \u201eRienzi\u201c im Festspielhaus auf dem Gr\u00fcnen H\u00fcgel. Der Topos des vollst\u00e4ndigen Untergangs findet sich im \u201eRienzi\u201c bereits ebenso wie der vom einsamen, \u00fcbermenschlichen Helden (\u201eDer Fliegende Holl\u00e4nder\u201c, \u201eLohengrin\u201c, \u201eSiegfried\u201c), den die Welt nicht versteht und der an ihr zugrunde geht. <\/p>\n<p>Ebenso wird die Geschwisterliebe zwischen Rienzi und Adriano, die zum Hauptthema der \u201eWalk\u00fcre\u201c werden wird, hier bereits mehr als nur angedeutet. Alles Motive, f\u00fcr die sich Alexandra Szemer\u00e9dy und Magdolna Parditka, die beiden ungarischen Regisseurinnen, die mit einem \u201eRing\u201c in Saarbr\u00fccken bekannt wurden, interessieren. \u201eDies ist der richtige Ort f\u00fcr diese Oper, weil Bayreuth schon immer auch eine gro\u00dfe politische Inszenierung gewesen ist\u201c, sagten sie unl\u00e4ngst im Interview.<\/p>\n<p>Wo man \u201eRienzi\u201c nachh\u00f6ren kann<\/p>\n<p>Die \u201eRienzi\u201c-Einspielungen haben eine L\u00e4nge zwischen zweieinhalb und viereinhalb Stunden. Das zeigt bereits, wie sehr die Oper ein Steinbruch ist, in dem f\u00fcr jede Produktion individuell gek\u00fcrzt wird. Die vollst\u00e4ndigste Aufnahme ist die von Edward Downes mit dem BBC Northern Symphony von 1976 mit John Mitchinson, Lois McDonall und Lorna Haywood. Die einzige, eine Stunde k\u00fcrzere Studio-Einspielung entstand im selben Jahr unter Heinrich Holreiser mit Ren\u00e9 Kollo, Janis Martin und Siv Wennberg. Es spielt die Staatskapelle Dresden.<\/p>\n<p>Weitere Aufnahmen gibt es unter Johannes Sch\u00fcler (1942), Winfried Zillig (1950), Robert Heger (1953), Lovro von Matacic (1957), Josef Krips (1960), Wolfgang Sawallisch (1983), Sebastian Weigle (2013). Zweimal gibt es die Oper auf DVD: von der Deutschen Oper Berlin unter Sebastian Lang-Lessing, inszeniert von Philipp St\u00f6lzl (Torsten Kerl, Camilla Nylund, Kate Aldrich, 2012) und aus Toulouse unter Pinchas Steinberg, inszeniert von Jorge Lavelli (Torsten Kerl, Marika Sch\u00f6nberg, Daniela Sindram, 2013).<\/p>\n<p>Wo man \u201eRienzi\u201c nicht erwartet<\/p>\n<p>Ein Ausschnitt aus der Ouvert\u00fcre zu \u201eRienzi\u201c war von 1998 bis 2014 als die markante Abspannmelodie von \u201eSpiegel-TV-Reportagen\u201c zu h\u00f6ren. Eine Verballhornung bekannter \u201eRienzi\u201c-Motive (meist aus der Ouvert\u00fcre) kommt in Helmut Dietls Film \u201eSchtonk!\u201c (1992) als Hintergrundmusik vor.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"In Bayreuth \u201everboten\u201c und Hitlers \u201eLieblingsoper\u201c? Richard Wagners Fr\u00fchwerk \u201eRienzi\u201c ist legendenbehaftet. Zum 150. 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