{"id":1198464,"date":"2026-07-28T10:07:17","date_gmt":"2026-07-28T10:07:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1198464\/"},"modified":"2026-07-28T10:07:17","modified_gmt":"2026-07-28T10:07:17","slug":"csd-anschlag-es-ist-einfach-wahnsinn-extremismus-experte-mansour-attackiert-die-linke","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1198464\/","title":{"rendered":"CSD-Anschlag: \u201eEs ist einfach Wahnsinn\u201c \u2013 Extremismus-Experte Mansour attackiert die Linke"},"content":{"rendered":"<p>Extremismus-Experte Ahmad Mansour erhebt nach einem Beitrag in den sozialen Medien schwere Vorw\u00fcrfe gegen die Linke Neuk\u00f6lln: Nach dem t\u00f6dlichen Terroranschlag auf den Berliner CSD verharmlose die Partei Islamismus.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Extremismus-Experte Ahmad Mansour hat der Berliner Linken vorgeworfen, Islamismus aus identit\u00e4tspolitischen Gr\u00fcnden zu verharmlosen und Kritik daran pauschal als antimuslimischen Rassismus zur\u00fcckzuweisen. \u201eDie Linke in Berlin verfolgt eine Ideologie. Und diese Ideologie hei\u00dft: Identit\u00e4tspolitik. Jegliche Kritik an Islamismus wird als antimuslimischer Rassismus abgetan\u201c, sagte Mansour im Gespr\u00e4ch mit WELT TV. <\/p>\n<p>Nach dem t\u00f6dlichen islamistischen Terrorangriff am Rande des <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article6a65a9c5e4e0a5362b8fbc34\/csd-anschlag-arche-sprecher-80-90-prozent-aller-jungen-maenner-die-zu-uns-gekommen-sind-unterstuetzen-diese-radikalen-liveticker.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article6a65a9c5e4e0a5362b8fbc34\/csd-anschlag-arche-sprecher-80-90-prozent-aller-jungen-maenner-die-zu-uns-gekommen-sind-unterstuetzen-diese-radikalen-liveticker.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Berliner CSD<\/a> am Wochenende hatte die Linke Neuk\u00f6lln ihre Anteilnahme bekundet, in einer Stellungnahme aber das Wort \u201eIslamismus\u201c nicht ein Mal erw\u00e4hnt. Der 21-j\u00e4hrige mutma\u00dfliche Attent\u00e4ter Abdul Ballout war den Beh\u00f6rden als Angeh\u00f6riger der islamistischen Szene und als Gef\u00e4hrder bekannt. Im Statement des Neuk\u00f6llner Bezirksverbands hie\u00df es, dass man sich dagegen wehre, die Tat f\u00fcr \u201erassistische, antimuslimische oder sonstige reaktion\u00e4re Hetze\u201c zu instrumentalisieren.<\/p>\n<p>Nach kritischen Kommentaren erg\u00e4nzte die Neuk\u00f6llner Linke den Post einen Tag sp\u00e4ter durch eine \u201eKlarstellung\u201c: \u201eWenn wir vom Erstarken rechter und antifeministischer Kr\u00e4fte sprechen, dann geh\u00f6ren der IS und andere reaktion\u00e4re islamistisch-fundamentalistische Gruppen f\u00fcr uns selbstverst\u00e4ndlich dazu, deren frauen-, queer- und transfeindliches und unterdr\u00fcckerisches Weltbild wir ablehnen und bek\u00e4mpfen.\u201c Und weiter: \u201eDiesen Anschlag verurteilen wir aufs Sch\u00e4rfste. Wir stehen unmissverst\u00e4ndlich an der Seite queerer Menschen.\u201c<\/p>\n<p>Mansour sagte dazu: \u201eWir d\u00fcrfen nicht vergessen, dass es in den Reihen der Linke in Berlin auch islamistische Akteure gibt oder solche, die den Islamismus bewusst verharmlosen m\u00f6chten.\u201c Die Partei h\u00e4lt er nicht f\u00fcr einen \u201ePartner im Kampf gegen Islamismus\u201c. <\/p>\n<p>Die Berliner Linke pl\u00e4diert daf\u00fcr, die Mittel der Polizei zu streichen. \u201eEs ist einfach Wahnsinn\u201c, sagte Mansour dazu. \u201eEs fehlen Ressourcen \u00fcberall.\u201c Wer wollte Polizist in einem Staat werden, wo eigentlich fast jeden Tag Polizisten angegangen und verteufelt w\u00fcrden?<\/p>\n<p>Er kritisierte weiter, dass Ballouts Teilnahme am Deradikalisierungsprogramm als Ersatzstrafe gehandhabt wurde. Er hatte seine Jugendstrafe mit der Auflage erhalten, eine Beratung zur Deradikalisierung wahrzunehmen. \u201eDeradikalisierungsarbeit ist keine Ersatzstrafe\u201c, sagte Mansour. Sie funktioniere am besten, wenn diese Menschen im Gef\u00e4ngnis sitzen und intensiv begleitet werden. \u201eDas macht mich unfassbar w\u00fctend, weil die Richter genau dort eine Fehleinsch\u00e4tzung getroffen haben. Und das hat Menschenleben gekostet\u201c, sagte Mansour.  <\/p>\n<p>Wie h\u00e4tte man in diesem Fall entscheiden m\u00fcssen? Ballout hatte die deutsche Staatsb\u00fcrgerschaft, seine Familie stammt aus dem Libanon. Dorthin konnte er nicht abgeschoben werden. Es werde ein konsequenter Rechtsstaat ben\u00f6tigt, so Mansour. Im Gef\u00e4ngnis k\u00f6nne man daran arbeiten, dass Extremisten sich von der Ideologie distanzieren. Es g\u00e4be viele Islamisten mit deutscher Staatsb\u00fcrgerschaft. \u201eSie haben sich vor zehn Jahren dem IS angeschlossen. Und sie waren fast alle Deutsche\u201c, sagte Mansour. Sind sie auf freiem Fu\u00df, m\u00fcssten die Richter anders entscheiden, meint der Extremismus-Experte. \u201eSie m\u00fcssen beobachtet werden. Und man muss alles tun, um zu verhindern, dass diese Menschen ein Auto mieten und in eine Menschenmenge reinfahren.\u201c<\/p>\n<p>Ballout hat sich seit Jahren radikalisiert<\/p>\n<p>Ballout hat sich nach Einsch\u00e4tzung der ihn betreuenden Pr\u00e4ventionsberatung \u00fcber mehrere Jahre hinweg radikalisiert. \u201eEr hatte einen jahrelangen Radikalisierungsprozess hinter sich. Es war keine Turboradikalisierung\u201c, sagte Thomas M\u00fccke vom Violence Prevention Network (VPN) der \u201eBerliner Morgenpost\u201c. Vor diesem Hintergrund stelle sich die Frage, \u201ewarum er einem Deradikalisierungsprogramm erst so sp\u00e4t zugef\u00fchrt wird\u201c.<\/p>\n<p>Bei \u2060einer Amokfahrt \u200bam Samstagabend unweit des Christopher Street Days (CSD) war der 21-j\u00e4hrige Abdul Ballout nach Angaben der Ermittler mit einem Transporter in eine Menschenmenge gefahren. Eine Frau aus Polen starb, 29 weitere wurden teils schwer \u200cverletzt. Die Bundesregierung \u2060geht \u200cvon \u200beinem islamistischen \u2060Anschlag \u200baus. Ballout war daraufhin geflohen und konnte am Sonntagabend nach intensiver Fahndung gestellt werden. Nach bisherigen Erkenntnissen wurde er dabei angeschossen und erlag anschlie\u00dfend den Verletzungen. Er hatte zuvor Polizisten mit einer Stichwaffe angegriffen. <\/p>\n<p>Ballout war deutscher Staatsb\u00fcrger und hatte einen libanesischen Hintergrund. Der Berliner Generalstaatsanwaltschaft zufolge hatte er sich in den <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/plus6a65ac6bfe2765826e0fd8b0\/angriff-auf-csd-abdul-b-galt-als-gefaehrder-und-sollte-montag-zum-beratungstermin-fuer-deradikalisierung-erscheinen.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/plus6a65ac6bfe2765826e0fd8b0\/angriff-auf-csd-abdul-b-galt-als-gefaehrder-und-sollte-montag-zum-beratungstermin-fuer-deradikalisierung-erscheinen.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">vergangenen Monaten radikalisiert<\/a> und 2025 mehrmals versucht, sich im Ausland der Terrormiliz Islamischer Staat anzuschlie\u00dfen. Im Mai wurde er demnach zu einem Jahr und zehn Monaten Haft auf Bew\u00e4hrung verurteilt. Dagegen legte die Staatsanwaltschaft <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article6a66baa3fe2765826e0fe5f0\/anschlag-auf-csd-da-fehlen-schon-die-worte-unions-politiker-wundern-sich-dass-abdul-ballout-auf-freiem-fuss-war.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article6a66baa3fe2765826e0fe5f0\/anschlag-auf-csd-da-fehlen-schon-die-worte-unions-politiker-wundern-sich-dass-abdul-ballout-auf-freiem-fuss-war.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Beschwerde<\/a> ein.<\/p>\n<p>shem<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Extremismus-Experte Ahmad Mansour erhebt nach einem Beitrag in den sozialen Medien schwere Vorw\u00fcrfe gegen die Linke Neuk\u00f6lln: Nach&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1198465,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[5],"tags":[177593,331,332,296,249589,3364,29,30,13,49172,227365,14,15,110,12,2544,45],"class_list":["post-1198464","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-nachrichten","tag-ahmad","tag-aktuelle-nachrichten","tag-aktuelle-news","tag-berlin","tag-csd-anschlag-in-berlin-25-juli-2026","tag-de","tag-deutschland","tag-germany","tag-headlines","tag-islamismus-ks","tag-mansour","tag-nachrichten","tag-news","tag-newsteam","tag-schlagzeilen","tag-terrorismus","tag-texttospeech"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116997052591126382","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1198464","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1198464"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1198464\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1198465"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1198464"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1198464"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1198464"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}