{"id":1200973,"date":"2026-07-29T12:01:14","date_gmt":"2026-07-29T12:01:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1200973\/"},"modified":"2026-07-29T12:01:14","modified_gmt":"2026-07-29T12:01:14","slug":"terroristischer-anschlag-beim-csd-berlin-abdul-ballout-gehoerte-salafistischer-gruppe-an","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1200973\/","title":{"rendered":"Terroristischer Anschlag beim CSD Berlin: Abdul Ballout geh\u00f6rte salafistischer Gruppe an"},"content":{"rendered":"<p>Polizeipr\u00e4sidentin Slowik Meisel: \u201eWir haben diesen Mann \u00fcberhaupt nicht aus dem Blick gelassen&#8220;Berlins Polizeipr\u00e4sidentin Barbara Slowik Meisel hat vor dem Innenausschuss einger\u00e4umt, dass die Polizei im Fall Abdul Ballout ihrem Auftrag nach Sicherheit nicht nachgekommen sei. Jede Polizei wolle einen Anschlag, einen Angriff auf unschuldige und schutzlose Menschen verhindern. Daf\u00fcr arbeite die Polizei jeden Tag hart. \u201eEs ist uns nicht gelungen\u201c, r\u00e4umte Slowik Meisel ein. <strong>\u201eWir werden hier nichts besch\u00f6nigen und nichts hinter dem Berg halten.\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Wie zuvor Innensenatorin Spranger bat die Polizeipr\u00e4sidentin um Verst\u00e4ndnis, dass sie nichts sagen k\u00f6nne, was die Ermittlungen durch den Generalbundesanwalt gef\u00e4hrden k\u00f6nne. Nach dem Ballout als Gef\u00e4hrder eingestuft worden sei, sei im Landeskriminalamt der Bereich \u201eGef\u00e4hrdermanagement\u201c zust\u00e4ndig geworden. Dort arbeiteten \u201ehochspezialisierte Kollegen\u201c, die ausschlie\u00dflich mit der Frage befasst seien, welche Ma\u00dfnahmen bei den jeweiligen Gef\u00e4hrdern angebracht seien. <strong>\u201eWir haben hier so gearbeitet, wie bundesweit gearbeitet wird\u201c<\/strong>, betonte Slowik. Die Arbeit sei vor dem Hintergrund der Gerichtsentscheidung gefolgt, die lautete, dass der junge Mann in die Freiheit zu entlassen sei.<\/p>\n<p>Tagt\u00e4gliche Begleitung k\u00f6nne niemand leistenMan habe das ganze Instrumentenset von langfristigen Observationen genutzt. \u201eWir haben nichts gefunden, was uns zu einer Prognose gebracht h\u00e4tte, dass die Voraussetzungen f\u00fcr eine Fu\u00dffessel oder eine Pr\u00e4ventivhaft gegeben gewesen w\u00e4ren\u201c, sagte sie. \u201eDas war f\u00fcr uns so nicht erkennbar\u201c, sagte Slowik.<\/p>\n<p>\u201eWir haben diesen Mann \u00fcberhaupt<strong> nicht aus dem Blick gelassen, <\/strong>und schon gar nicht aus Ressourcengr\u00fcnden\u201c, sagte sie mit Blick auf die seit dem Anschlag vielfach ge\u00e4u\u00dferte Kritik, die Beh\u00f6rden h\u00e4tten Ballout trotz ihres Wissens nicht ausreichend \u00fcberwacht. Die Ressourcen seien immer endlich, sagte die Polizeipr\u00e4sidentin. Eine tagt\u00e4gliche Begleitung k\u00f6nne keiner in der Bundesrepublik Deutschland leisten. \u201eWenn wir das vorh\u00e4tten, br\u00e4uchten wir eine dreistellige Zahl an Menschen nur f\u00fcr das Thema.\u201c<\/p>\n<p>Eine Begleitung rund um die Uhr mache die Polizei nur, wenn es entsprechende Hinweise gebe. Das binde ungef\u00e4hr die H\u00e4lfte der Kapazit\u00e4ten, die Berlin habe. F\u00fcr so eine Ma\u00dfnahme brauche es aber <strong>\u201eganz klare Hinweise\u201c,<\/strong> dass eine Straftat geplant sei.<\/p>\n<p>Slowik Meisel \u00e4u\u00dferte sich auch zu der Frage, warum Gef\u00e4hrder vor Gro\u00dfveranstaltungen nicht eingesperrt w\u00fcrden. Sie verwies darauf, wie h\u00e4ufig solche Events in Berlin stattfinden, zuletzt das Motzstra\u00dfen-Fest und der Karneval der Kulturen. \u201eWir werden nie einen Richter finden, der jemanden alle ein, zwei Wochen in Pr\u00e4ventivhaft bringt\u201c, sagte sie. Insbesondere nicht mit dem Verweis auf eine Veranstaltung, die ein m\u00f6gliches Ziel eines Gef\u00e4hrders sei.\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Polizeipr\u00e4sidentin Slowik Meisel: \u201eWir haben diesen Mann \u00fcberhaupt nicht aus dem Blick gelassen&#8220;Berlins Polizeipr\u00e4sidentin Barbara Slowik Meisel hat&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1200686,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[1825],"tags":[21130,20,296,241986,29,30,7175,184],"class_list":["post-1200973","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-berlin","tag-islamischer-staat","tag-alexander-dobrindt","tag-berlin","tag-christopher-street-day-2026","tag-deutschland","tag-germany","tag-homosexualitaet","tag-spd"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/117003163245338323","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1200973","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1200973"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1200973\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1200686"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1200973"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1200973"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1200973"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}