{"id":1201060,"date":"2026-07-29T12:50:21","date_gmt":"2026-07-29T12:50:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1201060\/"},"modified":"2026-07-29T12:50:21","modified_gmt":"2026-07-29T12:50:21","slug":"bmw-will-rund-8-000-jobs-abbauen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1201060\/","title":{"rendered":"BMW will rund 8.000 Jobs abbauen"},"content":{"rendered":"<p>            <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"ts-image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/bmw-302.jpg\" alt=\"BMW-Werk in Leipzig.\" title=\"BMW-Werk in Leipzig. | dpa\"\/><\/p>\n<p class=\"metatextline\">Stand: 29.07.2026 \u2022 14:18 Uhr<\/p>\n<p class=\"article-head__shorttext\">\n        <strong>Die deutsche Automobilindustrie steckt tief in der Krise. Als letzter gro\u00dfer deutscher Autobauer hat jetzt auch BMW ein Stellenabbauprogramm angek\u00fcndigt. Bis Ende 2027 sollen laut Medienberichten rund 8.000 Jobs wegfallen.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">BMW will bis Ende 2027 bis zu 8.000 Jobs abbauen. Der Stellenabbau soll \u00fcbereinstimmenden Medienberichten zufolge \u00fcber nat\u00fcrliche Fluktuation sowie ein Abfindungsprogramm auf freiwilliger Basis in Deutschland erfolgen. Betroffen sind demnach B\u00fcrojobs und nicht die Produktion.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Das Programm, das laut den Angaben aus Unternehmenskreisen weitgehend mit den Arbeitnehmervertretern ausgehandelt ist, wird den Konzern voraussichtlich einen dreistelligen Millionenbetrag kosten, auch wenn dies derzeit noch schwer abzusch\u00e4tzen sei. Es komme darauf an, wie viele Besch\u00e4ftigte die Abfindung n\u00e4hmen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Weltweit besch\u00e4ftigt BMW etwa 154.000 Menschen. Da mehr als die H\u00e4lfte davon in Deutschland t\u00e4tig ist und hier auch das Abfindungsprogramm aufgelegt wird, ist es wahrscheinlich, dass am Ende eine betr\u00e4chtliche Zahl der abgebauten Stellen auf Deutschland entf\u00e4llt.<\/p>\n<p>    Erste Abg\u00e4nge noch in diesem Jahr erwartet<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Wie AFP weiter berichtet, werden die ersten Abg\u00e4nge noch in diesem Jahr erwartet. Im kommenden Jahr solle das Abfindungsprogramm dann Fahrt aufnehmen und sich 2028 bereits positiv in den Kennzahlen niederschlagen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Bereits seit Mitte des Monats wird spekuliert, dass BMW ein Stellenabbauprogramm bevorsteht. Lange war BMW der letzte gro\u00dfe deutsche Autohersteller, der ohne umfangreiches Sparprogramm auskam. Volkswagen, Mercedes, Audi, Porsche &#8211; alle hatten schon im vergangenen Jahr Stellenstreichungen angek\u00fcndigt, teilweise in weit h\u00f6herem Umfang.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">So standen beim gr\u00f6\u00dften deutschen und europ\u00e4ischen Autokonzern, Volkswagen, bis zu 100.000 Stellenstreichungen und mehrere <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/unternehmen\/vw-vorstandschef-blume-interview-100.html\" title=\"VW-Chef Blume: &quot;Ein Werk zu schlie\u00dfen, ist immer die letzte L\u00f6sung&quot;\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Werksschlie\u00dfungen<\/a> im Raum. Bei Mercedes-Benz l\u00e4uft ebenfalls ein Abfindungsprogramm. BMW galt lange als am widerstandsf\u00e4higsten, doch im vergangenen Monat gab der M\u00fcnchener Konzern eine Gewinnwarnung wegen eines Absatzeinbruchs in China aus. Die Verk\u00e4ufe im gr\u00f6\u00dften Automobilmarkt der Welt entwickelten sich demnach noch schlechter als gedacht.<\/p>\n<p>    Kein beispielloser Schritt<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Ein R\u00fcckgang der Belegschaft bei BMW hatte schon vor dem jetzt angek\u00fcndigten Abbau eingesetzt: Von Mitte 2025 bis Mitte 2026 sank die Zahl der Mitarbeitenden bereits um rund 2.000. Und auch die Jahresprognose f\u00fcr 2026 hatte einen leichten R\u00fcckgang vorgesehen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Beispiellos ist der Jobabbau bei BMW nicht: Anfang 2008 hatte der damalige Konzernchef Norbert Reithofer einen Abbau in \u00e4hnlicher Dimension angek\u00fcndigt. Bis Ende 2010 schrumpfte die Belegschaft dann sogar um mehr als 10.000 &#8211; auf damals 95.000. Danach ging es allerdings wieder steil nach oben. Dass das wieder gelingen wird, ist angesichts der aktuellen Prognosen f\u00fcr die deutsche Autoindustrie eher unwahrscheinlich.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Wie es finanziell um BMW steht, will der Konzern morgen erkl\u00e4ren: Dann werden die Halbjahreszahlen vorgelegt.<\/p>\n<p>    IG Metall reagiert zur\u00fcckhaltend<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die IG Metall Bayern reagierte relativ zur\u00fcckhaltend auf den Stellenabbau: &#8222;BMW reagiert jetzt auf den wegbrechenden Markt in China und arbeitet parallel daran, die Wettbewerbsf\u00e4higkeit der deutschen Standorte zu st\u00e4rken&#8220;, sagte Bezirksleiter Horst Ott. Zudem betonte er, dass der Abbau &#8222;mit den Instrumenten der Betriebsparteien&#8220; geschehe und tarifvertragliche Regelungen nicht zur Disposition st\u00fcnden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 29.07.2026 \u2022 14:18 Uhr Die deutsche Automobilindustrie steckt tief in der Krise. 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