{"id":1201769,"date":"2026-07-29T19:50:15","date_gmt":"2026-07-29T19:50:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1201769\/"},"modified":"2026-07-29T19:50:15","modified_gmt":"2026-07-29T19:50:15","slug":"augsburgs-sportpolitik-debattiert-ueber-machbarkeitsstudien-fuer-baederprojekte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1201769\/","title":{"rendered":"Augsburgs Sportpolitik debattiert \u00fcber Machbarkeitsstudien f\u00fcr B\u00e4derprojekte"},"content":{"rendered":"<p class=\"mb-6 text-xs-varying md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Eine umfangreiche Tagesordnung mit m\u00f6glichen B\u00e4der-Investitionen im Millionenbereich hat <a href=\"https:\/\/www.augsburger-allgemeine.de\/augsburg\/\" target=\"_self\" class=\"underline \" rel=\"nofollow noopener\">Augsburgs<\/a> Sportreferent Dirk Wurm dem Gremium in seiner ersten Sportausschusssitzung vorgelegt. Nicht alle Mitglieder waren angetan von seinem Arbeitseifer. Schlie\u00dflich sollten sie nicht nur erneut de<a href=\"https:\/\/www.augsburger-allgemeine.de\/sport\/spickel-hallenbad-in-augsburg-soll-zusaetzliche-sprunganlage-fuer-fuenf-millionen-euro-erhalten-114838756\" target=\"_self\" class=\"underline \" rel=\"nofollow noopener\">n Ersatz-Neubau des Spickelbades genehmigen, der nun um eine Sprunganlage erweitert wird<\/a> (wir berichteten), sondern auch \u00fcber drei zus\u00e4tzliche Machbarkeitsstudien: Eine zu einer m\u00f6glichen Parkgarage am Spickelbad, eine zur Reaktivierung des alten Sportbads und eine zur Modernisierung des Familienbads. Jede Studie mit einem Kostenpunkt von 30.000 Euro.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs-varying md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    W\u00e4hrend Sportreferent Dirk Wurm (<a href=\"https:\/\/www.augsburger-allgemeine.de\/organisationen\/aa-spd\" target=\"_self\" class=\"underline \" rel=\"nofollow noopener\">SPD<\/a>) sein Vorgehen damit rechtfertigte, dass man nicht wisse, was eine Bauma\u00dfnahme kostet, wenn man die Machbarkeit nicht ermittle, zweifelte Johannes Rauscher (<a href=\"https:\/\/www.augsburger-allgemeine.de\/organisationen\/aa-buendnis-90-die-gruenen\" target=\"_self\" class=\"underline \" rel=\"nofollow noopener\">B\u00fcndnis 90\/Die Gr\u00fcnen<\/a>) die Sinnhaftigkeit einiger Studien an und sprach von \u201eNebelkerzen\u201c. Hier insbesondere das alte Sportbad, das seit fast 20 Jahren brach liegt, und das Familienbad. \u201eIch wei\u00df nicht, inwieweit wir die Bev\u00f6lkerung verschaukeln wollen. Das hat etwas mit Glaubw\u00fcrdigkeit zu tun. Das sind Projekte, die in absehbarer Zeit nicht kommen k\u00f6nnen. Ich verstehe den Sinn dahinter absolut nicht\u201c, sagte Rauscher mit Blick auf den finanziellen Aufwand, der hinter der Realisierung solcher Pl\u00e4ne stecken w\u00fcrde. Die Unfinanzierbarkeit sei seiner Ansicht und der seiner Fraktion nach auch ohne Machbarkeitsstudien erkennbar. \u201eVielleicht w\u00e4re es sinnvoll, das Geld in den Bauunterhalt zu stecken, als eine Machbarkeitsstudie nach der anderen zu machen. Ich w\u00fcrde eine andere Politik bevorzugen, sonst bauen wir Luftschl\u00f6sser und senden falsche Signale an die B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger.\u201c\n  <\/p>\n<p>            Kosten im Spickelbad belaufen sich mit Sprunganlage auf rund 46 Millionen Euro<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs-varying md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Ganz anders sah das Dirk Wurm, und ihm folgte die Mehrheit im Sportausschuss, da letztendlich alle drei Machbarkeitsstudien genehmigt wurden. Nur durch die konkreten Informationen einer Machbarkeitsstudie sehe er die M\u00f6glichkeit, die Projekte zu priorisieren, betonte Wurm. \u201eDann k\u00f6nnen wir entscheiden, gehen wir den einen Weg oder den anderen.\u201c Fragen nach den Kosten oder der Realisierbarkeit k\u00f6nnten nur so verl\u00e4sslich beantwortet werden. Er warb damit, dass ein weiterf\u00fchrender Projektbeschluss ja immer noch abgelehnt werden k\u00f6nne. \u201eWenn man grundlegend nein sagt, kann man keine Fragen beantworten\u201c, so Wurm.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs-varying md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Gem\u00e4\u00df der mehrheitlich getroffenen Beschl\u00fcsse wird die Verwaltung nun beauftragt, die Machbarkeitsstudien zu veranlassen. Am dringlichsten ist dabei die \u00dcberpr\u00fcfung einer Parkgarage am Spickelbad, da der Abriss und Ersatzneubau bereits beschlossen sind. Formell wurde der Beschluss dazu noch einmal gefasst \u2013 nun aber inklusive einer Sprunganlage, da im Haunstetter Bad ein Wiederaufbau aufgrund der Bausubstanz nicht mehr wirtschaftlich ist. Die Zusatzkosten f\u00fcr eine Sprunganlage im Spickelbad mit variablen 1-Meter, 3-Meter und 5-Meter-Sprungm\u00f6glichkeiten belaufen sich auf rund f\u00fcnf Millionen Euro. Das Bad musste in der Planung der asp Architekten GmbH deshalb an bestimmten Stellen tiefer, breiter und h\u00f6her gemacht werden. So kommt das komplette Bauprojekt nun auf ein veranschlagtes Kostenvolumen von rund 46 Millionen Euro.\n  <\/p>\n<p>            Fribbebecken ben\u00f6tigt nach Abriss des Spickelbads eigene Versorgungstechnik<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs-varying md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Sollte w\u00e4hrend der geplanten dreij\u00e4hrigen Bauzeit des Spickelbads auch das Fribbe-Schwimmbecken weiterbetrieben werden, k\u00e4men voraussichtlich noch einmal knapp zwei Millionen Euro on top. Die Fertigstellung und Inbetriebnahme des neuen Spickelbades ist f\u00fcr den Herbst 2030 vorgesehen. Der Stadt liegt daran, das Fribbe-Schwimmbecken w\u00e4hrend dieser Zeit weiterzunutzen. Allerdings ben\u00f6tigt es dann eine eigene Versorgungstechnik. Bisher ist das Becken technisch an das Spickelbad angeschlossen, nach einem Abriss m\u00fcsste das Fribbebecken ohne eigene Versorgung geschlossen werden. Neben einer Technik werden au\u00dferdem Interimsr\u00e4ume f\u00fcr Verwaltung, Personal und Sanit\u00e4r ben\u00f6tigt. Mit drei Gegenstimmen von B\u00fcndnis 90\/Die Gr\u00fcnen und Die Linke wurde der Grundsatzbeschluss aber dennoch mehrheitlich gefasst \u2013 auch wenn so manches Ausschussmitglied anzweifelte, ob das Becken samt Rutsche neben einer mehrj\u00e4hrigen Gro\u00dfbaustelle noch attraktiv genug f\u00fcr die Bev\u00f6lkerung ist.\n  <\/p>\n<p>            Knapp zwei Millionen Euro w\u00fcrde die neue Technik im Fribbebad kosten<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs-varying md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Stadtrat Bernd Zitzelsberger (CSU) hatte da gar keine Zweifel: \u201eDie Wasserrutsche ist ein richtiger Magnet. Wenn es mehr Geld kostet, wird man sich nochmal unterhalten m\u00fcssen, aber ich halte die zwei Millionen f\u00fcr vertretbar. Wir haben dort mit dem Becken eine ordentliche Wasserfl\u00e4che geschaffen und die Leute brauchen Abk\u00fchlung. Wir m\u00fcssen ein Mindestma\u00df an Infrastruktur schaffen\u201c, sieht er die Notwendigkeit, das Fribbebecken weiterzubetreiben.\n  <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Eine umfangreiche Tagesordnung mit m\u00f6glichen B\u00e4der-Investitionen im Millionenbereich hat Augsburgs Sportreferent Dirk Wurm dem Gremium in seiner ersten&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1200733,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[1846],"tags":[250646,680,772,21,3364,29,177651,548,663,3934,30,13,12891,14,250647,15,12,161878,34769,250648,4175],"class_list":["post-1201769","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-augsburg","tag-arbeitseifer","tag-augsburg","tag-bayern","tag-buendnis-90-die-gruenen","tag-de","tag-deutschland","tag-dirk-wurm","tag-eu","tag-europa","tag-europe","tag-germany","tag-headlines","tag-machbarkeitsstudie","tag-nachrichten","tag-nebelkerze","tag-news","tag-schlagzeilen","tag-spickelbad","tag-sportausschuss","tag-sprunganlage","tag-tagesordnung"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/117005007413037593","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1201769","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1201769"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1201769\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1200733"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1201769"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1201769"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1201769"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}