{"id":120178,"date":"2025-05-18T11:46:08","date_gmt":"2025-05-18T11:46:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/120178\/"},"modified":"2025-05-18T11:46:08","modified_gmt":"2025-05-18T11:46:08","slug":"auf-der-suche-nach-liebe-alexander-zverev-tritt-nun-doch-in-hamburg-an-sport","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/120178\/","title":{"rendered":"Auf der Suche nach Liebe: Alexander Zverev tritt nun doch in Hamburg an &#8211; Sport"},"content":{"rendered":"<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Am vergangenen Freitag weilte <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/Alexander_Zverev\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Alexander Zverev<\/a> noch in Monte-Carlo. Er lebt ja an der C\u00f4te d\u2019Azur, wenn er nicht gerade beruflich unterwegs ist, er wollte ein paar Tage abschalten. Da erhielt er am Nachmittag einen Anruf, den er so noch nie erhalten hatte. \u201eMein Team entschied f\u00fcr mich: Wir fahren jetzt nach Hamburg.\u201c Zverev, so schilderte er es am Samstag in einem englischsprachigen Interview mit der ATP-Tour, antwortete erstaunt: \u201eWirklich?\u201c &#8211;\u00a0 \u201eJa.\u201c\u00a0 &#8211; \u201eOkay, fahren wir nach Hamburg.\u201c<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">So kam es, dass der Weltranglistendritte nun doch \u00fcberraschend in seiner Geburtsstadt das ATP-Turnier in dieser Woche bestreitet, das seit Sonntag l\u00e4uft. Zverev erhielt eine Wildcard, einen bis zuletzt offen gehaltenen Startplatz im Hauptfeld.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Dieser Vorgang war insofern ungew\u00f6hnlich, da Zverev in der Regel schon derjenige ist, der selbst \u00fcber sein Schicksal richtet, als CEO der Zverev-AG. Als er gefragt wurde, ob er schon mal derart \u00fcberstimmt wurde, lachte er erst mal herzlich. \u201eSo noch nie\u201c, gab er am\u00fcsiert zu. Um dann ernst zu werden. \u201eAber ich vertrauen ihnen. Wir stimmten alle ja miteinander \u00fcberein: Mein <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/Tennis\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Tennis<\/a> geht in die richtige Richtung. Aber ich war mental schlecht drauf gegen Musetti.\u201c<\/p>\n<p>\u201eIch liebe den Center Court. Die Leute pushen mich durch die Matches\u201c<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Zverev sprach von seiner Niederlage j\u00fcngst im Viertelfinale des Masters-Turniers in Rom gegen den Italiener Lorenzo Musetti. Sein Tennis, in dieser Saison von Wankelm\u00fctigkeit gepr\u00e4gt, habe sich stabilisiert und sei zuletzt in die richtige Richtung gegangen, meinte er zwar. Doch gegen den Weltranglistenneunten agierte er schlecht, nicht nur spielerisch: \u201eIch war sehr negativ mir selbst gegen\u00fcber. Ich war sehr negativ auf dem Platz. Auch nach dem Match mir gegen\u00fcber.\u201c Eigentlich wollte Zverev danach pausieren, bis das zweite Grand-Slam-Turnier der Saison beginnt, die French Open in Paris (ab 25. Mai). Aber sein Team\u00a0\u2013 Vater Alexander senior, Manager Sergej Bubka, Bruder Mischa\u00a0\u2013 sahen das anders.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">\u201eDer Grund ist\u201c, erz\u00e4hlte Zverev, seit Samstag in Hamburg: \u201eSie sahen meine Mentalit\u00e4t. Sie sahen, wo ich war. Ich verstehe das komplett, ich brauche Positivit\u00e4t vor den French Open.\u201c Genau darum geht es jetzt f\u00fcr ihn, den Mentalit\u00e4tssuchenden: sich innerlich neu auszurichten. So eine Aufgabe hatte er sich noch nie gestellt, ein Novum. Und nat\u00fcrlich, so sieht er das, ist das Traditionsturnier am Hamburger Rothenbaum ideal daf\u00fcr geeignet.\u00a0 \u201eIch liebe das Hamburger Turnier, ich liebe den Center Court. Die Leute pushen mich durch die Matches.\u201c<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Deutschlands bester Tennisprofi, aktuell die Nummer drei der Weltrangliste, ist weit davon entfernt, in einer Krise zu sein. Aber Zverev gibt auch zu verstehen, dass er sich tiefe Gedanken dar\u00fcber macht, wie er wieder verl\u00e4sslich erfolgreicher sein k\u00f6nnte. F\u00fcr Kristoff Puelinckx ist das nachvollziehbar. Der Belgier ist Chef der Agentur Tennium, die vom Deutschen Tennis-Bund bis 2028 die Lizenz f\u00fcr das Hamburger Turnier gepachtet hat. \u201eEs ist normal, dass Spieler in ihrer Karriere H\u00f6hen und Tiefen haben\u201c, sagt Puelinckx der SZ. \u201eManchmal m\u00fcssen sie die Liebe und Unterst\u00fctzung ihrer Fans sp\u00fcren. Und mit ein paar guten Matches erh\u00e4lt das Selbstvertrauen einen Boost. Es ist eine lange Saison, sie ist mental hart.\u201c Puelinckx ist sich sicher: \u201eWenn er hier gut spielt, kann sich das absolut positiv auf Roland Garros f\u00fcr ihn auswirken.\u201c In Frankreich werden die French Open so genannt.<\/p>\n<p>Das Turnier ist auch dankbar: Zverev kommt nun als Retter eines ausged\u00fcnnten Tableaus<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">F\u00fcr das Hamburger Turnier ist Zverevs kurzfristige Zusage aber auch ein Gl\u00fccksfall. Erstmals findet die Veranstaltung nicht mehr im Juli am Ende der Sandplatzsaison, sondern direkt vor den French Open statt. Viele Topspieler wollten teilnehmen, viele sagten erwartungsgem\u00e4\u00df ab, etwa Jannik Sinner (Italien), Musetti, Tommy Paul (USA), Stefanos Tsitsipas (Griechenland) und Holger Rune (D\u00e4nemark). \u201eWir sind sehr begeistert, dass er hier im letzten Moment zugesagt\u201c, sagt Puelinckx. \u201eEr ist sehr wichtig f\u00fcr uns. Einen Lokalmatador zu haben, ist immer besonders.\u201c Vor allem, wenn er als Retter eines ausged\u00fcnnten Tableaus erscheint.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Aber auch Zverev erhofft sich ja Rettung, in Form von Seelenpflege. Auf der Pressekonferenz in Hamburg bl\u00fchte er schon mal un\u00fcberh\u00f6rbar auf. \u201eHamburg ist ein Ort f\u00fcr mich, der sehr viele positive Emotionen aus mir rausbringt und etwas in mich bringt, was ich jetzt gerade brauche\u201c, betonte er. Wie ihn die Hamburger, die ihn, nun ein Globetrotter, tats\u00e4chlich als einen der ihren betrachten, hat Zverev vor zwei Jahren bei seinem Titelgewinn erlebt und im vergangenen Jahr bei seiner Finalteilnahme, als er gegen den Franzosen Arthur Fils ein hitziges Match verlor und doch gefeiert wurde.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Zverev ist mit seiner ganzen Familie in Hamburg, sie wohnen im Haus seiner Eltern in Hamburg-Lemsahl, das diese immer noch besitzen. Zverev schl\u00e4ft quasi noch in seinem Kinderzimmer. \u201eIch werde einfach meine Zeit im famili\u00e4ren Umfeld, zu Hause, in meinem Dorf, in dem ich aufgewachsen bin, genie\u00dfen. Das wird mir relativ gut tun\u201c, sagte der 28-J\u00e4hrige, der kein Problem darin sieht, sollte er das Finale am Samstag erreichen. \u201eIch werde ja nicht ein Turnier spielen und sagen, ich komm jetzt ins Viertelfinale, und das reicht mir dann. Das werde ich nicht machen und habe ich noch nie gemacht. Ich bin hier, um so viele Matches wie m\u00f6glich zu gewinnen.\u201c Sein erstes bestreitet er an diesem Montagabend.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Am vergangenen Freitag weilte Alexander Zverev noch in Monte-Carlo. 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