{"id":120186,"date":"2025-05-18T11:50:13","date_gmt":"2025-05-18T11:50:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/120186\/"},"modified":"2025-05-18T11:50:13","modified_gmt":"2025-05-18T11:50:13","slug":"die-plaene-der-deutschen-oper-berlin-heiter-und-publikumsnah","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/120186\/","title":{"rendered":"Die Pl\u00e4ne der Deutschen Oper Berlin: Heiter und publikumsnah"},"content":{"rendered":"<p class=\"tspAUhl tspAUhm\">Er hat den Job schon einmal gemacht. Vor 14 Jahren war das, zwischen dem Ende der Amtszeit von Kirsten Harms und dem Start von <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/kultur\/die-plane-der-deutschen-oper-fur-die-saison-202425-lodernde-leidenschaften-11493842.html?icid=in-text-link_13691275\" class=\"link link--internal\" data-gtm-class=\"article-text-link\" data-gtm-val=\"internal\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Dietmar Schwarz<\/a> an der Deutschen Oper. In diesem Juli wird Schwarz nun in Rente gehen, der Vertrag seines Nachfolgers<a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/kultur\/frischer-wind-an-der-deutschen-oper-berlin-aviel-cahn-ubernimmt-die-intendanz-9299879.html?icid=in-text-link_13691275\" class=\"link link--internal\" data-gtm-class=\"article-text-link\" data-gtm-val=\"internal\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"> Aviel Cahn <\/a>startet aber erst zum Herbst 2026. Also muss Christoph Seuferle erneut ran, als Interims-Intendant. <\/p>\n<p> Ein Fels in der Brandung <\/p>\n<p class=\"tspAUhl\">Als Br\u00fcckenbauer will der 59-J\u00e4hrige nun wieder fungieren, den Bogen schlagen von einer \u00c4ra zur n\u00e4chsten. An Berlins gr\u00f6\u00dftem Musiktheater in der Charlottenburger Bismarckstra\u00dfe steht Seuferle damit f\u00fcr Kontinuit\u00e4t. <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/kultur\/musiktheater-in-berlin-was-soll-nur-aus-der-deutschen-oper-werden-11007949.html?icid=in-text-link_13691275\" class=\"link link--internal\" data-gtm-class=\"article-text-link\" data-gtm-val=\"internal\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Ein Fels in der Brandung<\/a> zu sein, ist allerdings auch die Grundvoraussetzung f\u00fcr die Position als Operndirektor, die er hier seit 2007 innehat. <\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/intendant-christoph-seuferle-foto-nancy-jesse.jpeg\"   alt=\"\" aria-labelledby=\"caption-13692616\" width=\"440\" height=\"330\" loading=\"lazy\" class=\"tspA4iu\"\/> In der Saison 2025\/26 wird Christoph Seuferle Interims-Intendant der Deutschen Oper Berlin sein.  <\/p>\n<p class=\"tspA0id\"> \u00a9 Nancy Jesse <\/p>\n<p class=\"tspAUhl\">Er ist f\u00fcr die S\u00e4ngerbesetzungen zust\u00e4ndig, lockt Stars ans Haus und entdeckt neue Talente, vergibt die vielen Partien im gro\u00dfen Repertoire an die Ensemblemitglieder oder verpflichtet daf\u00fcr spezialisierte G\u00e4ste. Und wenn die launische Primadonna mal wieder kurz vor Vorstellungsbeginn absagt, dann sorgt Christoph Seuferle mit seinem Team vom k\u00fcnstlerischen Betriebsb\u00fcro daf\u00fcr, dass abends trotzdem der Vorhang hochgehen kann. <\/p>\n<p> Sieben Neuinszenierungen <\/p>\n<p class=\"tspAUhl\">Er hat also Nerven wie Stahlseile \u2013 und eine allumfassende Kenntnis der Opernwelt. Was es ihm nicht leicht machte, jene Werke auszuw\u00e4hlen, die in der Spielzeit 2025\/26 als Neuinszenierungen pr\u00e4sentiert werden sollen. Dutzende Ideen h\u00e4tte er gehaben, finanziell m\u00f6glich sind aber nur sieben Premieren. <\/p>\n<p class=\"tspTef\">Empfohlener redaktioneller Inhalt<\/p>\n<p> An dieser Stelle finden Sie einen von unseren Redakteuren ausgew\u00e4hlten, externen Inhalt, der den Artikel f\u00fcr Sie mit zus\u00e4tzlichen Informationen anreichert. 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Mai auf ungew\u00f6hnliche Weise vorstellt: Nicht mit einer Pressekonferenz, sondern mit einem moderierten Konzert, bei dem Arien aus allen kommenden Premieren erklingen, aber auch aus einigen Repertoire-Hits.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/giulio-cesare-foto-richard-hubert-smith.jpeg\"   alt=\"\" aria-labelledby=\"caption-13692622\" width=\"440\" height=\"330\" loading=\"lazy\" class=\"tspA4iu\"\/> Szene aus H\u00e4ndels Oper \u201eGiulio Cesare\u201c in der Inszenierung von David McVicar. <\/p>\n<p class=\"tspA0id\"> \u00a9 Richard Hubert Smith <\/p>\n<p class=\"tspAUhl\">Generalmusikdirektor Donald Runnicles, der sich im Sommer 2026 von der Deutschen Oper verabschieden wird, leitet den Abend \u2013 auch um zu zeigen, dass er in seiner letzten Spielzeit keine lame duck ist. Michael Thalheimers Inszenierung von Wagners \u201eTristan und Isolde\u201c wird er herausbringen sowie eine sp\u00e4tromantische Rarit\u00e4t, \u201eViolanta\u201c von Erich Wolfgang Korngold. Au\u00dferdem betreut Runnicles noch zweimal den \u201eRing des Nibelungen\u201c und pr\u00e4sentiert im Konzert Arnold Sch\u00f6nbergs monumentale \u201eGurrelieder\u201c.<\/p>\n<p> Barockes f\u00fcr die Bismarckstra\u00dfe <\/p>\n<p class=\"tspAUhl\"><a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/kultur\/kirill-petrenko-dirigiert-madama-butterfly-harakiri-in-der-philharmonie-13597249.html?icid=in-text-link_13691275\" class=\"link link--internal\" data-gtm-class=\"article-text-link\" data-gtm-val=\"internal\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Tenor-Publikumsliebling Jonathan Tetelman<\/a> ist der Star in Umberto Giordanos Verismo-Oper \u201eFedora\u201c, als Rossinis \u201eItaliana in Algeri\u201c wird Aigul Akhmetisha gl\u00e4nzen, die junge russische Mezzosopranistin, die derzeit eine kometenhafte Karriere macht. Den Dirigenten <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/kultur\/webers-freischutz-in-der-philharmonie-das-bose-ist-immer-und-uberall-13645219.html?icid=in-text-link_13691275\" class=\"link link--internal\" data-gtm-class=\"article-text-link\" data-gtm-val=\"internal\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Antonello Manacorda <\/a>und den Regisseur Martin G. Berger hat Christoph Seuferle f\u00fcr einen neuen Blick auf Albert Lortzings einst so beliebte Spieloper \u201eZar und Zimmermann\u201c gewonnen. 150 Kinder und Jugendliche werden bei Detlev Glanerts \u201eDie drei W\u00fcnsche\u201c auf der B\u00fchne zu erleben sein.<\/p>\n<p class=\"tspAUhl\">Und dann ist da noch H\u00e4ndels \u201eGiulio Cesare\u201c: Christoph Seuferle will einerseits beweisen, dass der 1800-Pl\u00e4tze-Saal der Deutschen Oper bei entsprechender Solistenauswahl durchaus nicht zu gro\u00df ist f\u00fcr barocke Werke. Und andererseits erf\u00fcllt er sich einen Herzenswunsch \u2013 n\u00e4mlich David McVicars t\u00e4nzerisch-witzige Inszenierung nach Berlin zu bringen, die ihn vor 20 Jahren beim Festival im englischen Glyndebourne restlos begeistert hat. <\/p>\n<p> 34 Euro auf allen Pl\u00e4tzen <\/p>\n<p class=\"tspAUhl\">Trotz des Spardrucks, den der Berliner Senat auf die Kulturszene aus\u00fcbt, verzichtet die Deutsche Oper auf Preiserh\u00f6hungen \u2013 und reduziert stattdessen das Angebot bei den kleinen Veranstaltungsformaten. Um neues Publikum zu gewinnen, hat sich Seuferle ein niedrigschwelliges Format ausgedacht, n\u00e4mlich den \u201eOperntag\u201c: Bei insgesamt 21 Vorstellungen kosten alle Tickets dann f\u00fcr Erwachsene nur 34 Euro und zehn Euro f\u00fcr Minderj\u00e4hrige.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Er hat den Job schon einmal gemacht. 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