{"id":1201943,"date":"2026-07-29T21:40:19","date_gmt":"2026-07-29T21:40:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1201943\/"},"modified":"2026-07-29T21:40:19","modified_gmt":"2026-07-29T21:40:19","slug":"usa-news-neue-corona-debatte-fauci-verweigert-aussage-politik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1201943\/","title":{"rendered":"USA News: Neue Corona-Debatte &#8211; Fauci verweigert Aussage &#8211; Politik"},"content":{"rendered":"<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">F\u00fcr unseren Liveblog verwenden wir neben eigenen Recherchen Material der Nachrichtenagenturen dpa, Reuters, epd, KNA und Bloomberg.<\/p>\n<p>Wichtige Updates<\/p>\n<p>US-Senat best\u00e4tigt Clayton als neuen Chef der Geheimdienste<\/p>\n<p>Treffen mit Netanjahu und Selenskij: Wei\u00dfes Haus bezeichnet beide Gespr\u00e4che als \u201epositiv und produktiv\u201c\u00a0<\/p>\n<p>Zwei Kriege im Fokus: Netanjahu und Selenskij bei Trump<\/p>\n<p>Trump ruft Supreme Court im Streit um Briefwahl an<\/p>\n<p>Sch\u00fcsse auf Veranstaltungsgel\u00e4nde: Mehrere Tote in Seattle \u2013 Tatverd\u00e4chtiger festgenommen<\/p>\n<p><a class=\"tik4-author__wrapper\" href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/autoren\/christoph-heinlein-1.2338588\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/1785311118_957_fncGvUwaVY6wAKXX245R.jpeg\"  alt=\"Christoph Heinlein\" width=\"64\" height=\"64\" class=\"tik4-author__thumb__img\"\/><\/a>Fauci verweigert Aussage zu Rolle in Corona-PandemieNach der Ver\u00f6ffentlichung von Tagebucheintr\u00e4gen des durch die Corona-Pandemie bekannt gewordenen US-Immunologen Anthony Fauci ist in den USA erneut eine Debatte zum Ursprung des Virus entflammt. In einer Anh\u00f6rung des Senatsausschusses f\u00fcr Innere Sicherheit und Regierungsangelegenheiten versuchten vor allem republikanische Senatoren, Fauci Antworten zu entlocken. Fauci hingegen berief sich auf den f\u00fcnften Zusatzartikel der US-Verfassung und machte von seinem Schweigerecht Gebrauch. Dieser sieht vor, dass niemand sich selbst belasten muss.<\/p>\n<p>Fauci war medizinischer Chefberater von Ex-US-Pr\u00e4sident Joe Biden und Direktor des Nationalen Instituts f\u00fcr Infektionskrankheiten. Zuvor war er in den USA zu einer zentralen Figur im Kampf gegen das Coronavirus geworden. Der renommierte Wissenschaftler leitete das Nationale Institut f\u00fcr Infektionskrankheiten fast vier Jahrzehnte lang und arbeitete unter insgesamt sieben US-Pr\u00e4sidenten. F\u00fcr die Republikaner steht Fauci dagegen f\u00fcr die Pandemie \u2013 und alles, was im Kampf gegen das Coronavirus falsch gelaufen ist. Fauci wies die Vorw\u00fcrfe zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Der demokratische Senator Richard Blumenthal warf dem Ausschussvorsitzenden Rand Paul in der jetzigen Anh\u00f6rung vor, \u201edass das laufende Verfahren lediglich ein Versuch ist, Dr. Fauci eines strafrechtlichen Fehlverhaltens zu bezichtigen\u201c. Dies sei nicht der legitime Zweck von Ausschussanh\u00f6rungen. \u00a0<\/p>\n<blockquote class=\"tik4-quote__blockquote\">\n<p>\u201eJetzt wissen wir, dass der Markt nicht der Ursprung, sondern der Verst\u00e4rker war.\u201c<\/p>\n<p>Einer der Tagebucheintr\u00e4ge Faucis, die in den USA f\u00fcr Aufregung sorgen<\/p><\/blockquote>\n<p>Kurz vor der Anh\u00f6rung hatte Paul Ausz\u00fcge aus Tagebucheintr\u00e4gen von Fauci ver\u00f6ffentlicht. Laut Wall Street Journal schrieb der Immunologe darin etwa im Januar 2020 \u00fcber chinesische M\u00e4rkte: \u201eJetzt wissen wir, dass der Markt nicht der Ursprung, sondern der Verst\u00e4rker war.\u201c Im Mai 2021 schrieb er dann: \u201eIch habe immer gesagt, dass es sehr wahrscheinlich ist, dass das Virus nat\u00fcrlichen Ursprungs ist und von einem Tier auf den Menschen \u00fcbergesprungen ist. Angesichts der vielen Spekulationen \u00fcber ein m\u00f6gliches Laborleck in den letzten Tagen habe ich jedoch betont, dass niemand, mich eingeschlossen, sich hundertprozentig sicher \u00fcber den Ursprung ist, und fordere daher eine gr\u00fcndliche Untersuchung.\u201c\u00a0<\/p>\n<p>Paul ist seit Jahren davon \u00fcberzeugt, dass Fauci die Theorie eines nat\u00fcrlichen Ursprungs des Virus verbreitet hat und damit versuchen wollte zu verschleiern, dass das Virus eigentlich aus einem Labor in der chinesischen Metropole Wuhan kam. Im vergangenen Jahr hatte die US-Regierung ihre Einsch\u00e4tzungen zum Ursprung des Coronavirus ge\u00e4ndert. Der Direktor des US-Auslandsgeheimdienstes CIA, John Ratcliffe, geht mittlerweile von einer Laborpanne aus. Die CIA sch\u00e4tze, wenn auch mit geringer Sicherheit, dass ein forschungsbedingter Ursprung der Covid-19-Pandemie wahrscheinlicher sei als ein nat\u00fcrlicher Ursprung. Anfang Dezember hatte bereits ein Unterausschuss des US-Repr\u00e4sentantenhauses einen Bericht vorgelegt, in dem ebenfalls die Labortheorie gest\u00fctzt wird.\u00a0<\/p>\n<p>US-Senat best\u00e4tigt Clayton als neuen Chef der GeheimdiensteDer US-Senat hat den von US-Pr\u00e4sident Donald Trump vorgeschlagenen Juristen Jay Clayton als neuen Chef der Geheimdienste best\u00e4tigt. Mit 51 zu 47 Stimmen votierten die Mitglieder der mehrheitlich republikanischen Kongresskammer f\u00fcr den Staatsanwalt aus New York. Trump muss die Ernennung noch offiziell unterzeichnen, bevor Clayton vereidigt wird. \u201eJay ist in jeder Hinsicht herausragend und wird als Direktor hervorragende Arbeit leisten!\u201c, schrieb Trump nach der Best\u00e4tigung durch den Senat auf Truth Social.<\/p>\n<p>Der US-Pr\u00e4sident hatte Clayton als Nachfolger von Tulsi Gabbard nominiert, die ihren R\u00fcckzug mit famili\u00e4ren Gr\u00fcnden erkl\u00e4rt hatte. Ihr Mann sei an einer seltenen Form von Knochenkrebs erkrankt. Medien hatten zuvor berichtet, dass Gabbards und Trumps Meinungen rund um den Iran-Krieg auseinandergingen.<\/p>\n<p>Clayton wird nun die dauerhafte Nachfolge Gabbards antreten, nachdem es Kritik an Trumps \u00dcbergangsl\u00f6sung gegeben hatte. Der Republikaner hatte zuvor seinen Vertrauten Bill Pulte, den Chef der staatlichen Wohnungsbaufinanzierungsbeh\u00f6rde, als Interimsl\u00f6sung benannt. Bem\u00e4ngelt wurde unter anderem, dass Pulte keine Erfahrung im Geheimdienstbereich mitbringe.\u00a0<\/p>\n<p>Clayton hatte bei einer Anh\u00f6rung des Geheimdienstausschusses im Senat vor zwei Wochen mit widerspr\u00fcchlichen Aussagen und z\u00f6gerlichen Positionierungen Kritik der oppositionellen Demokraten auf sich gezogen. So lehnte er zun\u00e4chst auf mehrfache Nachfrage vehement ab, Joe Biden klar als Sieger der Pr\u00e4sidentschaftswahl 2020 zu benennen. \u201eWir haben unz\u00e4hlige verschiedene Wege versucht, um Ihnen die M\u00f6glichkeit zu geben, einfach anzuerkennen, dass Joe Biden der Pr\u00e4sident war\u201c, bedauerte der stellvertretende Vorsitzende des Geheimdienstausschusses, Mark Warner.<\/p>\n<p>Trump gesteht seine Niederlage gegen den Demokraten Biden bis heute nicht ein. Er und viele seiner Verb\u00fcndeten haben immer wieder das Narrativ bedient, es habe Betrug bei der Wahl gegeben. Dabei ist diese Behauptung l\u00e4ngst und vielfach widerlegt.\u00a0<\/p>\n<p><a class=\"tik4-author__wrapper\" href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/autoren\/juri-auel-1.3339432\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/1785286535_337_profilepic-5b3f3bbde4b0da57da555eea-62473c7a0003730f2cb8ec07.webp\"  alt=\"Juri Auel\" width=\"64\" height=\"64\" class=\"tik4-author__thumb__img\"\/><\/a>USA verbieten Import neuer chinesischer Roboter und Wechselrichter\u00a0<\/p>\n<p>Die US-Regierung hat ein Einfuhrverbot \u200bf\u00fcr neue humanoide und vierbeinige Roboter sowie vernetzte Wechselrichter aus China verh\u00e4ngt. Die US-Kommunikationsaufsicht FCC teilte am Dienstag mit, die Ma\u00dfnahme solle die heimische Infrastruktur f\u00fcr K\u00fcnstliche Intelligenz (KI) vor nationalen Sicherheitsrisiken wie Datendiebstahl und Cyberangriffen \u200bsch\u00fctzen. Zudem solle die Produktion von Schl\u00fcsseltechnologien in die USA zur\u00fcckgeholt werden. Die betroffenen Ger\u00e4te k\u00f6nnten Schwachstellen in \u2060der Lieferkette verursachen, die die wirtschaftliche und nationale Sicherheit der USA gef\u00e4hrden, hie\u00df es in der Erkl\u00e4rung der Beh\u00f6rde. Die Regelung trat mit ihrer \u200bVer\u00f6ffentlichung in \u200bKraft und gilt f\u00fcr Modelle, die noch nicht auf \u200cdem Markt sind. Die chinesische Botschaft in Washington \u200creagierte zun\u00e4chst nicht auf eine Bitte um Stellungnahme.\u00a0<\/p>\n<p><a class=\"tik4-author__wrapper\" href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/autoren\/juri-auel-1.3339432\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/1785286535_337_profilepic-5b3f3bbde4b0da57da555eea-62473c7a0003730f2cb8ec07.webp\"  alt=\"Juri Auel\" width=\"64\" height=\"64\" class=\"tik4-author__thumb__img\"\/><\/a>Treffen mit Netanjahu und Selenskij: Wei\u00dfes Haus bezeichnet beide Gespr\u00e4che als \u201epositiv und produktiv\u201c\u00a0Das Treffen zwischen US-Pr\u00e4sident Donald Trump und Israels Ministerpr\u00e4sident Benjamin Netanjahu im Wei\u00dfen Haus ist beendet. Das teilte Trumps Sprecherin Karoline Leavitt nach dem Ende der knapp anderthalbst\u00fcndigen Begegnung auf der Plattform X mit. Unmittelbar zuvor hatte Trump dort bereits den ukrainischen Pr\u00e4sidenten Wolodimir Selenskij empfangen. \u201eBeide Treffen verliefen positiv und produktiv!\u201c, <a href=\"https:\/\/x.com\/PressSec\/status\/2082140120346415104\" rel=\"noopener nofollow\" target=\"_blank\">schrieb Leavitt<\/a>. An beiden Gespr\u00e4chen nahmen unter anderem auch US-Au\u00dfenminister Marco Rubio und US-Verteidigungsminister Pete Hegseth teil, wie Fotos der Treffen zeigen.<\/p>\n<p>Bei dem Gespr\u00e4ch zwischen Trump und Netanjahu sollte es vor allem um Iran gehen, wie Israels Ministerpr\u00e4sident zu Beginn seiner US-Reise klar sagte. Nach Darstellung von Trump versucht der israelische Ministerpr\u00e4sident die USA davon zu \u00fcberzeugen, sich nicht vom Krieg in Iran abzuwenden. Berichten zufolge wollte Netanjahu Trump auch Geheimdienstinformationen \u00fcber mutma\u00dfliche Bestrebungen Irans vorlegen, seine milit\u00e4rischen F\u00e4higkeiten wieder aufzubauen.<\/p>\n<p>Netanjahu und Selenskij planten auch die Teilnahme an einer Gedenkveranstaltung f\u00fcr den k\u00fcrzlich gestorbenen US-Senator Lindsey Graham. Dieser galt sowohl als wichtiger Unterst\u00fctzer der Ukraine als auch Israels im US-Kongress.<\/p>\n<p><a class=\"tik4-author__wrapper\" href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/autoren\/juri-auel-1.3339432\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/1785286535_337_profilepic-5b3f3bbde4b0da57da555eea-62473c7a0003730f2cb8ec07.webp\"  alt=\"Juri Auel\" width=\"64\" height=\"64\" class=\"tik4-author__thumb__img\"\/><\/a>Druck aus Washington: Kolumbien bricht mit Kuba\u00a0Nach Ecuador und Costa Rica will nun auch Kolumbien die diplomatischen Beziehungen zu Kuba kappen \u2013 Havanna hat die Pl\u00e4ne scharf kritisiert. Kuba warf der k\u00fcnftigen Regierung Kolumbiens vor, sich einer \u201ePolitik der Spaltung und Konfrontation\u201c unterzuordnen. Diese werde seit jeher von den USA gef\u00f6rdert, erkl\u00e4rte das kubanische Au\u00dfenministerium.<\/p>\n<p>Kuba wies die Pl\u00e4ne des designierten rechten kolumbianischen Pr\u00e4sidenten Abelardo de la Espriella als unbegr\u00fcndet zur\u00fcck. Sie entspr\u00e4chen nicht den nationalen Interessen Kolumbiens und st\u00fcnden im Widerspruch zu den historischen Beziehungen zwischen beiden L\u00e4ndern, hie\u00df es weiter.\u00a0<\/p>\n<p>De la Espriella hatte am Sonntag angek\u00fcndigt, nach seinem Amtsantritt am 7. August die diplomatischen Beziehungen zu Kuba und Nicaragua abzubrechen. Seine Regierung werde keine \u201eBeziehungen zu Tyranneien\u201c unterhalten, sagte er. Insgesamt sollen 14 Botschaften und 15 Konsulate geschlossen werden, unter anderem in Algerien, Haiti, Ungarn, \u00c4thiopien und S\u00fcdafrika. Bei den anderen betroffenen L\u00e4ndern bedeute diese Ma\u00dfnahme jedoch keinen Abbruch der diplomatischen Beziehungen.<\/p>\n<p>Bereits im M\u00e4rz hatten Ecuador und Costa Rica die diplomatischen Beziehungen zu Kuba abgebrochen. Havanna wertete dies als Teil einer von den USA betriebenen Offensive zur Isolierung der Insel.<\/p>\n<p>Vor dem Hintergrund der Spannungen mit Washington unterst\u00fctzen nun kaum noch lateinamerikanischen L\u00e4nder den sozialistischen Karibikstaat. Eine Ausnahme ist die linke Regierung Mexikos. In j\u00fcngster Zeit hat die Region einen Rechtsruck erlebt. In L\u00e4ndern wie Bolivien und Argentinien, die fr\u00fcher enge Verb\u00fcndete Kubas waren, kamen rechtsgerichtete Politiker an die Macht, die dem US-Pr\u00e4sidenten Donald Trump politisch nahestehen. Auch in Kolumbien l\u00f6st mit De la Espriella ein rechter Politiker eine linke Regierung ab.\u00a0<\/p>\n<p><a class=\"tik4-author__wrapper\" href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/autoren\/nadja-lissok-1.5698622\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/1785361217_650_profilepic-6363d62eb7aac7433c7a6f58-6374f5ce5838e183e46a7f5d.webp\"  alt=\"Nadja Lissok\" width=\"64\" height=\"64\" class=\"tik4-author__thumb__img\"\/><\/a>R\u00fcckhalt f\u00fcr Iran-Krieg in den USA schwindet weiter<\/p>\n<p>Die Unterst\u00fctzung der US-Bev\u00f6lkerung f\u00fcr den Iran-Krieg ist einer Umfrage zufolge auf den niedrigsten Stand seit Beginn des Konflikts vor f\u00fcnf Monaten gefallen. Nur ein Drittel \u200bder US-B\u00fcrger bef\u00fcrwortet den Milit\u00e4reinsatz, wie aus einer Erhebung der Nachrichtenagentur Reuters \u2060und des Instituts Ipsos hervorgeht. Zudem seien 69 Prozent der Befragten der Ansicht, dass Pr\u00e4sident Donald Trump die \u200bZiele der \u200bIntervention nicht klar dargelegt habe.\u00a0Die allgemeine \u200cZustimmung f\u00fcr Trump stieg in der Umfrage \u200cvom Wochenende jedoch leicht um drei Punkte auf 37 Prozent. Der Krieg hatte am 28. \u200cFebruar mit gemeinsamen Angriffen der USA und Israels auf Iran begonnen. Seitdem verharrt \u200cder R\u00fcckhalt in der \u200cUS-Bev\u00f6lkerung bei unter 40 Prozent.<\/p>\n<p><a class=\"tik4-author__wrapper\" href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/autoren\/philipp-saul-1.4050452\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/1785361218_305_profilepic-5b4e1972e4b062f57ed4273c-5b4e2ecde4b082f269fdec19.webp\"  alt=\"Philipp Saul\" width=\"64\" height=\"64\" class=\"tik4-author__thumb__img\"\/><\/a>Zwei Kriege im Fokus: Netanjahu und Selenskij bei TrumpDer k\u00fcrzlich gestorbene US-Senator Lindsey Graham war einer der wichtigsten Unterst\u00fctzer Israels und der Ukraine in Washington. Nun werden zu seiner Trauerfeier in Washington Israels Ministerpr\u00e4sident Benjamin Netanjahu und der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodimir Selenskij erwartet. F\u00fcr beide ist der Besuch auch eine willkommene Gelegenheit, Donald Trump zu treffen.<\/p>\n<p><strong>Was will Netanjahu?<\/strong> Das Verh\u00e4ltnis des israelischen Ministerpr\u00e4sidenten zu Trump galt in den vergangenen Monaten wegen des Iran-Kriegs als belastet. W\u00e4hrend Israel den Krieg wohl fortsetzen und wom\u00f6glich ausweiten will, lag Trumps Fokus zuletzt lange auf einer diplomatischen L\u00f6sung, auch wenn dieser Prozess arg ins Stocken geraten ist. Trump sagte am Montag, dass er und Netanjahu mit Blick auf Iran zwar eine \u201ekleine Unstimmigkeit\u201c h\u00e4tten, aber ziemlich nah beieinander l\u00e4gen.<\/p>\n<p>Der israelische TV-Sender N12 berichtete vor dem Treffen, Netanjahu wolle Trump Geheimdienstinformationen \u00fcber mutma\u00dfliche Bestrebungen Irans vorlegen, seine milit\u00e4rischen F\u00e4higkeiten wiederaufzubauen. Dazu geh\u00f6rten auch das angebliche Ziel von Irans oberstem F\u00fchrer, Ayatollah Modschtaba Chamenei, auf eine Atomwaffe hinzuarbeiten. Teheran dementiert solche Berichte schon seit Jahren.<\/p>\n<p><strong>Was will Selenskij?<\/strong> F\u00fcr den ukrainischen Pr\u00e4sidenten d\u00fcrften vor allem zwei Dinge von Bedeutung sein: Zum einen, dass die USA ein neues Sanktionspaket gegen Russland verabschieden, das schon lange im US-Senat feststeckt. Die Initiative richtet sich unter anderem gegen L\u00e4nder, die russische Energietr\u00e4ger importieren und damit helfen, den Krieg gegen die Ukraine zu finanzieren. Senator Graham war ein gro\u00dfer Unterst\u00fctzer neuer Sanktionen.<\/p>\n<p>Zum anderen sind f\u00fcr Selenskij neue Lieferungen von Patriot-Flugabwehrraketen relevant. Zwar steht Kiew vor dem Erhalt einer Produktionslizenz f\u00fcr diese Flugk\u00f6rper. Doch wird die Einrichtung einer Produktion in der Ukraine noch Monate in Anspruch nehmen und die Produktionszahlen werden den ukrainischen Bedarf angesichts des steigenden russischen Raketenbeschusses kaum decken k\u00f6nnen. Die USA k\u00e4mpfen Medienberichten zufolge jedoch selbst mit schwindenden Reserven an Luftabwehr-Munition im eigenen Krieg gegen Iran.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/1785311119_431_foqZuS3KNYN9Nrnx9GqP.jpeg\"  alt=\"Luzia Geier\" width=\"64\" height=\"64\" class=\"tik4-author__thumb__img\"\/>US-Abgeordneter befragt Fifa-Chef zu Kontakten mit TrumpDas offenkundig enge Verh\u00e4ltnis von Fifa-Pr\u00e4sident Gianni Infantino zu Pr\u00e4sident Donald Trump st\u00f6\u00dft auch im US-Kongress auf Argwohn. Der einflussreiche demokratische Abgeordnete Jamie Raskin forderte den Fu\u00dfball-Weltverband und Infantino auf, bis zum 9. August Informationen \u00fcber Kontakte zur US-Regierung vorzulegen. Zudem verlangte er von Infantino, f\u00fcr eine Befragung im Justizausschuss des Repr\u00e4sentantenhauses zu erscheinen, wenn er in den USA sei.<\/p>\n<p>Infantino wird vorgeworfen, mit fragw\u00fcrdigen Gef\u00e4lligkeiten das Wohlwollen des US-Pr\u00e4sidenten erworben zu haben. Raskin forderte eine Liste an, der alle Geldtransfers und Geschenke an Trump, dessen Regierung sowie Familienmitglieder zu entnehmen sind. Zudem solle die Fifa jegliche Kommunikation mit der US-Regierung rund um Ticketpreise bei der diesj\u00e4hrigen WM offenlegen, die vielfach als v\u00f6llig \u00fcberzogen kritisiert wurden. Auch will er Besucherlisten aus den Fifa-B\u00fcros in Miami und New York einsehen.<\/p>\n<p>Raskin ist der rangh\u00f6chste Demokrat im Justizausschuss. Wenn die Demokraten Trumps Republikanern bei den Parlamentswahlen im November die Mehrheit abnehmen sollten, hat er gute Aussichten, den Vorsitz in dem Ausschuss zu \u00fcbernehmen. Dann k\u00f6nnten seine Nachforschungen zu Kontakten zwischen Infantino und Trump mehr Gewicht bekommen. Aus dem Lager der Demokraten gab es \u00fcber eine anonyme Quelle in der New York Times die Warnung, aus heutigen Fragen k\u00f6nnte sp\u00e4ter f\u00f6rmliche Untersuchungen werden.<\/p>\n<p>Unter der \u00c4gide des Schweizers hatte der Weltverband einen neu eingef\u00fchrten Friedenspreis an den Republikaner verliehen, nachdem dieser keinen Friedensnobelpreis bekommen hatte. W\u00e4hrend der Weltmeisterschaft gab es Kritik daran, dass die Rotsperre des US-St\u00fcrmers Folarin Balogun nach einem Anruf Trumps bei Infantino aufgehoben und damit ein Einsatz des Spielers im Achtelfinale erm\u00f6glicht wurde &#8211; ein \u00e4u\u00dferst ungew\u00f6hnliches Vorgehen. Nach Darstellung der Fifa wurde die umstrittene Entscheidung von der formal unabh\u00e4ngigen Disziplinarkommission getroffen.<\/p>\n<p>Raskin verwies in seinem Brief auch darauf, dass die Fifa eine B\u00fcrofl\u00e4che im New Yorker Trump Tower angemietet hatte, die zu Marktpreisen um die 600 000 Dollar pro Jahr kosten k\u00f6nne. Zusammen mit dem \u201eurkomisch unechten\u201c Friedenspreis erwecke dies den Eindruck, dass die Fifa sich dadurch von Trump und dessen Regierung Entscheidungen zugunsten des Weltverbandes erhoffe, schrieb der Kongressabgeordnete.<\/p>\n<p>Mehr zu Trump und Infantino lesen Sie hier:<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/1785311119_431_foqZuS3KNYN9Nrnx9GqP.jpeg\"  alt=\"Luzia Geier\" width=\"64\" height=\"64\" class=\"tik4-author__thumb__img\"\/>Trump ruft Supreme Court im Streit um Briefwahl anWenige Monate vor der US-Parlamentswahl will Pr\u00e4sident Donald Trump vor dem Obersten Gerichtshof umfassende \u00c4nderungen im Wahlrecht durchsetzen. Das Justizministerium reichte <a href=\"https:\/\/www.supremecourt.gov\/DocketPDF\/26\/26A124\/417370\/20260727144320600_Trump%20v.%20California%20Application%20and%20Appendix.pdf\" rel=\"noopener nofollow\" target=\"_blank\">einen entsprechenden Eilantrag<\/a> ein, um die Entscheidung einer unteren Instanz auszusetzen. Diese hatte die Trump-Regierung daran gehindert, W\u00e4hlerdatenbanken zu erheben und neue Regeln f\u00fcr die Briefwahl aus Anlass der Kongresswahlen am 3. November 2026 umzusetzen.<\/p>\n<p>Zuvor hatte ein Gericht Trump davon abgehalten, gravierende \u00c4nderungen im Wahlrecht durchzusetzen. Trump \u00fcberschreite mit seinem Dekret seine Befugnisse: Laut Verfassung und Bundesrecht obliegt es den Bundesstaaten, wie sie ihre Wahlen organisieren \u2013 die Regierung darf nicht einfach per Pr\u00e4sidialdekret ohne ausdr\u00fcckliche gesetzliche Erm\u00e4chtigung des Kongresses eingreifen.<\/p>\n<p>Trump wollte mit seinem Dekret Ende M\u00e4rz neue Wahlrechtsformalit\u00e4ten etablieren. So sollten die US-Einwanderungsbeh\u00f6rde USCIS und die Sozialversicherungsbeh\u00f6rde SSA Listen zu jenen Personen erstellen, deren US-Staatsb\u00fcrgerschaft best\u00e4tigt ist, die zum Zeitpunkt einer anstehenden Wahl mindestens 18 Jahre alt sind und in dem entsprechenden Bundesstaat wohnhaft gemeldet sind. Der staatliche Postdienstleister USPS solle au\u00dferdem nur noch Briefunterlagen an registrierte W\u00e4hler versenden.<\/p>\n<p>Anders als in Deutschland gibt es in den USA kein zentrales Meldewesen. Man wird nicht automatisch ins W\u00e4hlerverzeichnis eingetragen. In Deutschland d\u00fcrfen Personen laut Bundeswahlgesetz nur dann w\u00e4hlen, wenn sie im W\u00e4hlerverzeichnis eingetragen sind oder einen Wahlschein haben. Das W\u00e4hlerverzeichnis wird \u00fcber das amtliche Melderegister der Gemeinden erstellt. In den USA m\u00fcssen sich B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger dagegen aktiv f\u00fcr eine Wahl registrieren \u2013 auch hier fordert Trump strengere Auflagen, etwa den Nachweis der Identit\u00e4t und Staatsb\u00fcrgerschaft durch entsprechende Dokumente.<\/p>\n<p>Trump argumentiert, dass durch die \u00c4nderungen Wahlen fairer abgehalten werden k\u00f6nnen und Menschen ohne US-Staatsangeh\u00f6rigkeit ihre Stimme nicht abgeben d\u00fcrfen. Kritiker behaupten stattdessen, dass dieser Umstand selten vorkomme, und stattdessen Menschen, die etwa Geburtsurkunden oder P\u00e4sse nicht zur Hand haben, von der Wahl ausgeschlossen werden. Eine Personalausweispflicht wie in Deutschland gibt es nicht. Nach Angaben des US-Au\u00dfenministeriums verf\u00fcgt nur etwa jede zweite Person einen Reisepass.<\/p>\n<p>Mehr zum Thema lesen Sie hier:<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/1785311119_431_foqZuS3KNYN9Nrnx9GqP.jpeg\"  alt=\"Luzia Geier\" width=\"64\" height=\"64\" class=\"tik4-author__thumb__img\"\/>Sch\u00fcsse auf Veranstaltungsgel\u00e4nde: Mehrere Tote in Seattle \u2013 Tatverd\u00e4chtiger festgenommenIn der Innenstadt von Seattle im US-Bundesstaat Washington sind mindestens zwei Menschen durch Sch\u00fcsse get\u00f6tet worden. Der Vorfall ereignete sich auf dem Veranstaltungsgel\u00e4nde des Seattle Center, wie die Polizei auf der Online-Plattform X mitteilte. Neben den zwei Todesopfern gebe es mehrere Verletzte, sagte eine Sprecherin der st\u00e4dtischen Feuerwehr US-Medien \u2013 darunter sei ein Kleinkind.\u00a0<\/p>\n<p>Die Polizei nahm einen Tatverd\u00e4chtigen fest, wie Katie Wilson, die B\u00fcrgermeisterin, in einer Mitteilung schrieb. Sie sprach von einem \u201eAkt schrecklicher Gewalt\u201c. Die Hintergr\u00fcnde der Tat waren zun\u00e4chst unklar. Auch gab es keine weiteren Informationen zu dem Festgenommenen.\u00a0<\/p>\n<p>Auf dem Gel\u00e4nde des Seattle Center, das im Zentrum der Stadt im Nordwesten der USA liegt, fand am Wochenende das \u201eBite of Seattle\u201c-Festival statt \u2013 ein Food Festival mit Dutzenden St\u00e4nden, das nach Angaben der Organisatoren jedes Jahr mehrere hunderttausend Besucher anzieht. <\/p>\n<p>Die Seattle Times und andere Medien zitierten Augenzeugen, nach deren Schilderungen pl\u00f6tzlich Panik infolge der Sch\u00fcsse ausgebrochen sei und ver\u00e4ngstigte Menschen die Flucht ergriffen h\u00e4tten. \u201eWaffengewalt ver\u00e4ndert Familien f\u00fcr immer\u201c, sagte Wilson in der Mitteilung weiter. An die Opfer und Angeh\u00f6rigen gerichtet f\u00fcgte sie hinzu: \u201eSeattle trauert mit Ihnen, und wir werden Ihnen in den vor uns liegenden schweren Tagen zur Seite stehen.\u201c Der Vorfall werde in den kommenden Tagen untersucht und die \u00d6ffentlichkeit \u201etransparent\u201c \u00fcber die Ermittlungsergebnisse informiert.\u00a0<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/1785311119_431_foqZuS3KNYN9Nrnx9GqP.jpeg\"  alt=\"Luzia Geier\" width=\"64\" height=\"64\" class=\"tik4-author__thumb__img\"\/>Viele Kanadier meiden Reisen in die USAViele Kanadier meiden seit dem zweiten Amtsantritt von US-Pr\u00e4sident Donald Trump laut kanadischen Beh\u00f6rden Reisen in die benachbarten USA. Die Vereinigten Staaten seien lange Zeit Kanadas wichtigstes internationales Reiseziel gewesen, \u201enach dem Regierungswechsel in den USA Anfang 2025 und der Einf\u00fchrung der &#8218;America First&#8216;-Politik \u00e4nderten sich die Reisepl\u00e4ne der Kanadier jedoch abrupt\u201c, hie\u00df es von Kanadas Statistikbeh\u00f6rde. Im Jahr 2025 reisten 7,1 Millionen Menschen weniger in die USA als 2024. Das sei ein R\u00fcckgang um 23,5 Prozent.\u00a0<\/p>\n<p>Gleichzeitig seien Reisen im Inland und in andere L\u00e4nder in vergleichbarem Ma\u00dfe angestiegen. Daten aus diesem Jahr legten nahe, dass sich dieser Trend verstetige. Die Reiseausgaben f\u00fcr Besuche in den USA sind laut der Beh\u00f6rde 2025 um 3,3 Milliarden auf insgesamt 18,8 Milliarden kanadische Dollar (aktuell knapp 12 Mrd Euro) gesunken.\u00a0<\/p>\n<p>Das US-Handelsministerium gibt an, dass 2024 rund 20,2 Millionen internationale Besucher aus Kanada in die USA gereist seien. 2025 seien es 16 Millionen gewesen. Die Zahlen sind nur eingeschr\u00e4nkt vergleichbar, da beide Beh\u00f6rden unterschiedliche statistische Konzepte verwenden. Mit Blick auf deutsche Touristen fiel die Zahl von rund 2 Millionen im Jahr 2024 auf rund 1,8 Millionen.<\/p>\n<p>Die Beziehungen zwischen Kanada und den USA haben sich seit dem Amtsantritt Trumps deutlich verschlechtert. Ausl\u00f6ser sind unter anderem neue Z\u00f6lle, wiederholte Drohungen des US-Pr\u00e4sidenten gegen Kanada sowie seine mehrfach ge\u00e4u\u00dferte Idee, das Nachbarland zum 51. Bundesstaat der USA zu machen. Als Reaktion auf US-Z\u00f6lle entfernten viele kanadische Provinzen etwa amerikanischen Alkohol aus den Regalen und riefen Verbraucher zum Kauf heimischer Produkte auf.<\/p>\n<p><a class=\"tik4-author__wrapper\" href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/autoren\/philipp-saul-1.4050452\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/1785361218_305_profilepic-5b4e1972e4b062f57ed4273c-5b4e2ecde4b082f269fdec19.webp\"  alt=\"Philipp Saul\" width=\"64\" height=\"64\" class=\"tik4-author__thumb__img\"\/><\/a>Trump will missliebiges Museum mit Warnschildern brandmarkenUS-Pr\u00e4sident Donald Trump will ein ihm missliebiges Museum zur amerikanischen Geschichte mit Warnschildern vor dem Eingang brandmarken. Entlang der Wege, die zum National Museum of American History in Washington f\u00fchren, sollen die Hinweistafeln angebliche Falschinformationen in Ausstellungen korrigieren. In einer vom Wei\u00dfen Haus ver\u00f6ffentlichten Anordnung Trumps hei\u00dft es, damit werde die \u201eideologische Vereinnahmung\u201c des Museums gekontert.<\/p>\n<p>Das National Museum of American History geh\u00f6rt zur Smithsonian Institution, die zahlreiche ber\u00fchmte Ausstellungsh\u00e4user im Herzen Washingtons betreibt. Sie ziehen Touristen aus aller Welt an. Die Warnschilder sollen nach Darstellung der Regierung verl\u00e4ssliche Ausk\u00fcnfte zur Geschichte Amerikas geben, die den Besuchern vorenthalten w\u00fcrden. Wann genau sie aufgestellt werden sollen, geht aus der Anordnung nicht hervor.<\/p>\n<p>Die Trump-Regierung wirft der Leitung der Smithsonian-Institution schon l\u00e4nger vor, Ausstellungen zu zeigen, die ideologisch motiviert seien. Trump beruft sich in der neuen Anordnung auf einen von ihm angesto\u00dfenen Untersuchungsbericht, der zum Schluss komme, dass man der derzeitigen Leitung nicht vertrauen k\u00f6nne, die Geschichte Amerikas \u201eehrlich\u201c zu vermitteln.<\/p>\n<p>Mit dem Dekret versch\u00e4rft die US-Regierung ihr Vorgehen gegen ber\u00fchmte Museen in der Hauptstadt. Kritiker werfen Trump vor, Geschichtsklitterung zu betreiben und mit der Unterdr\u00fcckung unbequemer Wahrheiten \u00fcber Sklaverei, Diskriminierung von Minderheiten und andere Missst\u00e4nde einen regelrechten Kulturkampf angezettelt zu haben. Daf\u00fcr sei er auch bereit, die k\u00fcnstlerische Freiheit und freie Meinungs\u00e4u\u00dferung einzuschr\u00e4nken \u2013 ein Vorwurf, den umgekehrt auch die politische Rechte linksliberalen Kreisen in den USA macht.<\/p>\n<p><a class=\"tik4-author__wrapper\" href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/autoren\/julia-daniel-1.4350386\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/1785361219_479_profilepic-5e5796cd0e1be9f73a547fa8-656d72d4a717a707cfe1a679.webp\"  alt=\"Julia Daniel\" width=\"64\" height=\"64\" class=\"tik4-author__thumb__img\"\/><\/a>Wegen Strafe gegen Google: Trump droht EU mit neuen Z\u00f6llenUS-Pr\u00e4sident Donald Trump drohte mit neuen Z\u00f6llen auf Produkte aus der Europ\u00e4ischen Union. Trump reagiert damit <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/google-eu-strafe-890-millionen-li.3520320\" rel=\"noopener nofollow\" target=\"_blank\">auf die von der EU gegen Google verh\u00e4ngte Geldstrafe in H\u00f6he von 890 Millionen Euro.<\/a> In einem Beitrag in den sozialen Medien am Freitag erkl\u00e4rte der Pr\u00e4sident, die USA w\u00fcrden eine Handelsuntersuchung \u201ezur Praxis der \u201aAbzocke\u2018 amerikanischer Unternehmen und damit auch des amerikanischen Steuerzahlers\u201c einleiten. \u201eDie Strafen werden vollst\u00e4ndig r\u00fcckg\u00e4ngig gemacht, und wir gehen davon aus, dass zum fr\u00fchestm\u00f6glichen Zeitpunkt betr\u00e4chtliche Z\u00f6lle gegen sie verh\u00e4ngt werden\u201c, schrieb Trump.\u00a0<a class=\"tik4-author__wrapper\" href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/autoren\/julia-daniel-1.4350386\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/1785361219_479_profilepic-5e5796cd0e1be9f73a547fa8-656d72d4a717a707cfe1a679.webp\"  alt=\"Julia Daniel\" width=\"64\" height=\"64\" class=\"tik4-author__thumb__img\"\/><\/a>Trump nominiert Kommandeur f\u00fcr US-Heer in Europa und Afrika\u00a0Generalleutnant Kevin D. Admiral soll nach dem Willen von US-Pr\u00e4sident Donald Trump der neue Befehlshaber der US-Landstreitkr\u00e4fte in Europa und Afrika mit Hauptsitz in Wiesbaden werden. Zudem solle er zum Kommandeur der f\u00fcr die Nato-Landstreitkr\u00e4fte zust\u00e4ndigen Kommandobeh\u00f6rde Landcom ernannt werden, teilte das Pentagon mit. Admiral ist derzeit im US-Bundesstaat Texas stationiert. Der US-Senat muss der Personalie noch zustimmen, bevor Admiral offiziell ernannt werden und den Posten \u00fcbernehmen kann.<\/p>\n<p>Mit seiner Versetzung nach Deutschland w\u00fcrde Admiral dann auf General Christopher Donahue folgen, der nach nur 18 Monaten Anfang Juli seinen Posten in Wiesbaden verlassen hatte. Der 56-J\u00e4hrige ist hoch angesehen; 2021 verlie\u00df er als letzter US-Soldat Afghanistan. Er galt als Beispiel f\u00fcr ranghohe Milit\u00e4rs, die von US-Verteidigungsminister Pete Hegseth geschasst wurden \u2013 teils ohne Begr\u00fcndung. Seit Hegseths Amtsantritt wurden bereits zahlreiche Spitzenmilit\u00e4rs entlassen oder zum R\u00fcckzug gedr\u00e4ngt.\u00a0<\/p>\n<p><a class=\"tik4-author__wrapper\" href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/autoren\/julia-daniel-1.4350386\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/1785361219_479_profilepic-5e5796cd0e1be9f73a547fa8-656d72d4a717a707cfe1a679.webp\"  alt=\"Julia Daniel\" width=\"64\" height=\"64\" class=\"tik4-author__thumb__img\"\/><\/a>Maserninfektionen in den USA auf h\u00f6chstem Stand seit 35 JahrenDie Zahl der Masernf\u00e4lle in den USA hat im Jahr 2026 bereits den Gesamtwert des Vorjahres \u00fcbertroffen und das h\u00f6chste Niveau seit mehr als drei Jahrzehnten erreicht. Die US-Gesundheitsbeh\u00f6rde CDC (Centers for Disease Control and Prevention) meldete am Freitag insgesamt 2318 best\u00e4tigte Infektionen; damit wurde die Vorjahreszahl von 2289 F\u00e4llen \u00fcberschritten und der h\u00f6chste Stand seit 1991 erreicht. In 43 Bundesstaaten sowie in Washington, D.C., wurde in diesem Jahr mindestens eine Infektion registriert. <\/p>\n<p>Der amtierende Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. gilt als Kritiker der Masernimpfung. W\u00e4hrend eines Masernausbruchs in Texas im Jahr 2025 propagierte Kennedy unbewiesene Heilmittel wie Lebertran und Vitamin A. Unter seiner Amtszeit wurden Tausende erfahrener Wissenschaftler der CDC (Centers for Disease Control and Prevention), der wichtigsten nationale Gesundheitsbeh\u00f6rde der USA, entlassen und die Finanzierung lokaler Gesundheits\u00e4mter eingefroren. Kennedy vertritt die Ansicht, die Entscheidung f\u00fcr eine Masernimpfung solle eine \u201epers\u00f6nliche Wahl\u201c sein. <\/p>\n<p>Was Trumps Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. und Anti-Impf-Aktivisten mit ihrer Wissenschaftsfeindlichkeit anrichten, hat SZ-Wirtschaftskorrespondentin Ann-Kathrin Nezik im Januar in Texas beobachten k\u00f6nnen:<\/p>\n<p>Zahlreiche Amerikaner misstrauen den auf mRNA-Technologie basierenden Impfstoffen und lehnten Impfpflichten ab; zu ihnen geh\u00f6rte auch Kennedy. Der R\u00fcckgang staatlicher Vorschriften, die eine Impfung vor Schuleintritt vorschreiben, hat dazu gef\u00fchrt, dass in einigen Gemeinden die Impfquote unter 90 Prozent gefallen ist; dieser Wert ist jedoch das Minimum, das f\u00fcr eine Herdenimmunit\u00e4t erforderlich ist, um alle vor der Ausbreitung des Virus zu sch\u00fctzen \u2013 auch jene, die sich aus medizinischen Gr\u00fcnden nicht impfen lassen k\u00f6nnen. Die Impfquoten gegen Masern in den USA waren bereits in den 1990er Jahren r\u00fcckl\u00e4ufig, doch die Covid-Pandemie hat diesen Trend noch verst\u00e4rkt.<\/p>\n<p>Masern sind eine hochansteckende Krankheit: Neun von zehn ungeimpften Personen, die mit dem Erreger in Kontakt kommen, infizieren sich. Die Krankheit kann zu gef\u00e4hrlichen Komplikationen wie Lungenentz\u00fcndung, Gehirnschwellung und sogar zum Tod f\u00fchren; im Jahr 2025 forderte das Virus in den USA drei Todesopfer, darunter zwei kleine Kinder.\u00a0<\/p>\n<p>Die diesj\u00e4hrigen Ausbr\u00fcche in den USA betrafen Hunderte Menschen in Internierungslagern in Texas, in Utah sowie an einer katholischen Universit\u00e4t in Florida. In South Carolina kam es zu einem Ausbruch im Norden des Bundesstaates, der seinen Ursprung in einer osteurop\u00e4ischen Gemeinschaft hatte, die Impfungen und beh\u00f6rdlichen Empfehlungen misstrauisch gegen\u00fcberstand. Die Bewohner des Epizentrums in South Carolina und der angrenzenden Gebiete lie\u00dfen sich schlie\u00dflich doch impfen und trugen so dazu bei, die Ausbreitung der Krankheit zu stoppen; im April konnte der Bundesstaat das Ende des Ausbruchs verk\u00fcnden.\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"F\u00fcr unseren Liveblog verwenden wir neben eigenen Recherchen Material der Nachrichtenagenturen dpa, Reuters, epd, KNA und Bloomberg. 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