{"id":1203051,"date":"2026-07-30T09:25:26","date_gmt":"2026-07-30T09:25:26","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1203051\/"},"modified":"2026-07-30T09:25:26","modified_gmt":"2026-07-30T09:25:26","slug":"energiewende-stellt-oft-belastung-dar","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1203051\/","title":{"rendered":"Energiewende stellt oft Belastung dar"},"content":{"rendered":"<p class=\"wp-block-paragraph\">Viele Unternehmen sehen in der Energiewende weiterhin vor allem Belastungen. Die Einsch\u00e4tzung der Unternehmen zur Energiewende hat sich im Vergleich zum Vorjahr sogar weiter verschlechtert.\u00a0 Das geht aus dem aktuellen Energiewende-Barometer der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK) hervor, an dem sich mehr als 3.000 Unternehmen beteiligt haben, davon 627 aus Nordrhein-Westfalen. Bundesweit ist der Barometerwert von -8,3 auf -11,5 gefallen. In NRW fiel das Ergebnis noch pessimistischer aus: Hier sank der Wert von -14,8 im Vorjahr auf -18,1.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eDas Warnsignal darf die Politik nicht l\u00e4nger \u00fcbersehen. Ein Weitermachen wie bisher gef\u00e4hrdet unseren Wirtschaftsstandort\u201c, macht Michael F. Bayer, Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Aachen, deutlich. \u201eInternationale Wettbewerbsf\u00e4higkeit, zukunftsf\u00e4hige Arbeitspl\u00e4tze und klimaneutrales Wirtschaften m\u00fcssen wieder miteinander vereinbar werden.\u201c<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Fast jedes zweite Unternehmen sieht im aktuellen Verlauf der Energiewende negative Auswirkungen auf die eigene Wettbewerbsf\u00e4higkeit. In der Industrie sind es sogar 67,5 Prozent. Nur 18,3 Prozent verbinden mit ihr eher Vorteile. Jedes dritte Unternehmen stellt Investitionen in Kernprozesse zur\u00fcck, jedes vierte investiert weniger in Klimaschutz. Bei jedem zweiten Unternehmen ist der Strompreis in diesem Jahr weiter gestiegen. Daraus ergibt sich eine eindeutige Forderung: 77,8 Prozent der Unternehmerinnen und Unternehmer verlangen eine Senkung des Strompreises. Gleichzeitig erwarten fast 80 Prozent der Befragten von der Bundesregierung eine klare Strategie zum Ausbau der Energieinfrastruktur und mehr staatliche Investitionen in die erforderliche Infrastruktur f\u00fcr die Energiewende.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die IHK Aachen fordert gemeinsam mit IHK NRW einen konsequenten Kurswechsel in der Politik, damit die Energiewende gelingt, ohne den Unternehmensstandort Deutschland, Arbeitspl\u00e4tze und Wohlstand weiter zu gef\u00e4hrden. \u201eDen Strompreis mit Subventionen niedrig zu halten, ist keine Dauerl\u00f6sung. Wir m\u00fcssen das Energieangebot ausweiten und mit h\u00f6chster Priorit\u00e4t die Energieinfrastruktur ausbauen\u201c, betont Bayer. Die Politik ist angehalten, gemeinsam mit der Wirtschaft tragf\u00e4hige L\u00f6sungen zu entwickeln, um die Zukunftsf\u00e4higkeit des Standorts Deutschland zu sichern.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bayer macht deutlich: \u201eDie Unternehmerinnen und Unternehmer in der St\u00e4dteregion Aachen sowie in den Kreisen D\u00fcren, Euskirchen und Heinsberg unterst\u00fctzen den Klimaschutz, erwarten dabei aber Augenma\u00df und verl\u00e4ssliche Rahmenbedingungen. Die Politik ist jetzt gefordert, die wachsende Belastung f\u00fcr die Unternehmen endlich ernst zu nehmen und entschlossen gegenzusteuern.\u201c<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das aktuelle Energiewende-Barometer der DIHK ist unter <a href=\"https:\/\/www.dihk.de\/de\/newsroom\/energiewende-barometer-2026-184272\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">www.dihk.de\/energiewende-barometer<\/a> zu finden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Viele Unternehmen sehen in der Energiewende weiterhin vor allem Belastungen. 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