{"id":1203388,"date":"2026-07-30T12:40:14","date_gmt":"2026-07-30T12:40:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1203388\/"},"modified":"2026-07-30T12:40:14","modified_gmt":"2026-07-30T12:40:14","slug":"bank-of-england-haelt-leitzins-trotz-inflationsrisiken-bei-375-prozent","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1203388\/","title":{"rendered":"Bank of England h\u00e4lt Leitzins trotz Inflationsrisiken bei 3,75 Prozent"},"content":{"rendered":"<p>  Von&amp;nbsp<a href=\"https:\/\/de.euronews.com\/profile\/2872\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Indrabati Lahiri<\/a>&amp;nbspmit&amp;nbsp<b>AP<\/b><\/p>\n<p>\n                    Zuerst ver\u00f6ffentlicht am                 30\/07\/2026 &#8211; 13:37 MESZ\u2022Zuletzt aktualisiert<br \/>\n                                     13:41\n                                        <\/p>\n<p>Die Bank of England hat ihren Leitzins am Donnerstag zum f\u00fcnften Mal in diesem Jahr unver\u00e4ndert bei 3,75 Prozent gelassen. Der st\u00e4rker als erwartet ausgefallene R\u00fcckgang der Inflation im Vormonat verschafft den geldpolitischen Entscheidungstr\u00e4gern Luft, um die Folgen der wieder aufgeflammten K\u00e4mpfe im Iran zu beurteilen.<\/p>\n<p>          <img decoding=\"async\" class=\"c-ad__placeholder__logo\" src=\"https:\/\/static.euronews.com\/website\/images\/logos\/logo-euronews-stacked-outlined-72x72-grey-9.svg\" width=\"72\" height=\"72\" alt=\"\" loading=\"lazy\"\/><br \/>\n          WERBUNG<\/p>\n<p>          <img decoding=\"async\" class=\"c-ad__placeholder__logo\" src=\"https:\/\/static.euronews.com\/website\/images\/logos\/logo-euronews-stacked-outlined-72x72-grey-9.svg\" width=\"72\" height=\"72\" alt=\"\" loading=\"lazy\"\/><br \/>\n          WERBUNG<\/p>\n<p>Die Zinsen liegen damit auf dem niedrigsten Stand seit Januar 2023. Fachleute waren mehrheitlich davon ausgegangen, dass die Notenbank die Konditionen trotz des Inflationsr\u00fcckgangs im Juni unver\u00e4ndert l\u00e4sst.<\/p>\n<p>Die Inflation hat zuletzt nachgelassen. Zugleich sch\u00fcren die neuen Spannungen zwischen Iran und den USA im Nahen Osten Sorgen vor wieder steigenden Energiepreisen.<\/p>\n<p>Geldpolitischer Ausschuss der Bank gespalten bei Zinspolitik<\/p>\n<p>Der geldpolitische Ausschuss der Bank stimmte mit sechs zu drei Stimmen daf\u00fcr, den Leitzins bei 3,75 Prozent zu belassen. Das entsprach den Prognosen der meisten \u00d6konomen. Die W\u00e4hrungsh\u00fcter halten den Satz seit Dezember auf diesem Niveau, nachdem sie im Jahr 2025 viermal gesenkt hatten.<\/p>\n<p>Die knappe Entscheidung macht deutlich, wie gro\u00df die Spannungen zwischen Notenbanken weltweit sind. Sie ringen darum, wie sie auf die hartn\u00e4ckig hohe Inflation und die Sorge reagieren sollen, dass der Krieg im Iran eine weitere Preisrunde ausl\u00f6st.<\/p>\n<p>Die<a href=\"https:\/\/de.euronews.com\/2026\/07\/29\/us-notenbank-lasst-zinsen-unverandert-drei-ratsmitglieder-fordern-anhebung\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"> <strong>US-Notenbank Federal Reserve hat am Mittwoch ihren Leitzins<\/strong> <\/a>weiter in einer Spanne von 3,5 bis 3,75 Prozent gehalten. Fed-Chef Kevin Warsh erkl\u00e4rte, die Zentralbank \u201ewird nicht z\u00f6gern zu handeln\u201c, um die Inflation in Schach zu halten.<\/p>\n<p>\u201eDie M\u00e4rkte rechnen in Gro\u00dfbritannien in diesem Jahr mit mindestens einem weiteren Zinsschritt. Daran \u00e4ndert sich nichts, wenn heute drei Ausschussmitglieder f\u00fcr eine Anhebung stimmen und die Lage im Nahen Osten den Druck nicht mindert\u201c, schrieb Richard Carter, Leiter der Zinsanalyse beim Verm\u00f6gensverwalter Quilter Cheviot, in einer E-Mail.<\/p>\n<p>Er f\u00fcgte hinzu: \u201eDie neue Regierung hat die Lebenshaltungskosten zu ihrer Priorit\u00e4t Nummer eins erkl\u00e4rt. Erste Ma\u00dfnahmen d\u00fcrften die Inflation leicht d\u00e4mpfen, aber nicht genug, um bei den Zinsen einen gro\u00dfen Unterschied zu machen.\u201c<\/p>\n<p>Inflation im Vereinigten K\u00f6nigreich sinkt, geopolitische Spannungen bleiben<\/p>\n<p>Die Verbraucherpreise im Vereinigten K\u00f6nigreich stiegen in den zw\u00f6lf Monaten bis Juni um 2,6 Prozent, nach 2,8 Prozent im Vormonat. Das geht aus neuen Daten des Statistikamts ONS hervor. Der R\u00fcckgang fiel st\u00e4rker aus als von \u00d6konomen erwartet, doch die Teuerung liegt nun den 21. Monat in Folge \u00fcber dem Inflationsziel der Bank von 2 Prozent.<\/p>\n<p>Erneute Angriffe der Vereinigten Staaten und Irans im Nahen Osten haben die \u00d6lpreise in diesem Monat in die H\u00f6he getrieben. Hintergrund sind Sorgen vor St\u00f6rungen des Schiffsverkehrs durch die Stra\u00dfe von Hormus, \u00fcber die vor Ausbruch des Kriegs rund ein F\u00fcnftel des weltweiten \u00d6lverbrauchs und des Handels mit Fl\u00fcssigerdgas liefen.<\/p>\n<p>Das Referenz\u00f6l Brent, das als globaler Ma\u00dfstab f\u00fcr die \u00d6lpreise gilt, kletterte am 23. Juli auf mehr als 100 Dollar (87,2 Euro) je Barrel. Drei Wochen zuvor hatte der Preis noch unter 71 Dollar (61,9 Euro) gelegen, nachdem die Waffenruhe zwischen den USA und Iran zusammengebrochen war. Am Donnerstag wurde Brent bei rund 91 Dollar (79,3 Euro) je Barrel gehandelt.<\/p>\n<p>In Gro\u00dfbritannien beobachten \u00d6konomen zudem genau, welche Steuer- und Ausgabenpolitik der neue Premierminister Andy Burnham verfolgt. Sie wollen einsch\u00e4tzen, ob seine Versuche, Verbraucher vor steigenden Preisen zu sch\u00fctzen und das Wachstum anzukurbeln, die Inflation zus\u00e4tzlich anheizen k\u00f6nnten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Von&amp;nbspIndrabati Lahiri&amp;nbspmit&amp;nbspAP Zuerst ver\u00f6ffentlicht am 30\/07\/2026 &#8211; 13:37 MESZ\u2022Zuletzt aktualisiert 13:41 Die Bank of England hat ihren Leitzins&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1203389,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[3976],"tags":[331,332,250939,13,871,14,15,12,3992,3993,3994,3995,3996,3997,55,12212],"class_list":["post-1203388","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-vereinigtes-koenigreich","tag-aktuelle-nachrichten","tag-aktuelle-news","tag-bank-von-england","tag-headlines","tag-inflation","tag-nachrichten","tag-news","tag-schlagzeilen","tag-uk","tag-united-kingdom","tag-united-kingdom-of-great-britain-and-northern-ireland","tag-vereinigtes-koenigreich","tag-vereinigtes-koenigreich-grossbritannien-und-nordirland","tag-vereinigtes-koenigreich-von-grossbritannien-und-nordirland","tag-wirtschaft","tag-zinssaetze"],"share_on_mastodon":{"url":"","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1203388","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1203388"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1203388\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1203389"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1203388"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1203388"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1203388"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}