{"id":1203494,"date":"2026-07-30T13:37:18","date_gmt":"2026-07-30T13:37:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1203494\/"},"modified":"2026-07-30T13:37:18","modified_gmt":"2026-07-30T13:37:18","slug":"sprung-auf-28-prozent-inflationsrate-steigt-nach-tankrabatt-ende-deutlich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1203494\/","title":{"rendered":"Sprung auf 2,8 Prozent: Inflationsrate steigt nach Tankrabatt-Ende deutlich"},"content":{"rendered":"<p>Sprung auf 2,8 ProzentInflationsrate steigt nach Tankrabatt-Ende deutlich<\/p>\n<p>30.07.2026, 14:01 Uhr <\/p>\n<p>Artikel anh\u00f6ren(02:55 min)<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"Image_img__fQCi0 Image_Img_16_9__4BLfH widget-picture-inline_maximizable__t_E7h\" loading=\"eager\" fetchpriority=\"high\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Vor-allem-hoehere-Kraftstoffpreise-haben-die-Inflation-in-Sachsen-Anhalt-im-Juli-angetrieben.webp\" alt=\"Vor-allem-hoehere-Kraftstoffpreise-haben-die-Inflation-in-Sachsen-Anhalt-im-Juli-angetrieben\"\/>Die h\u00f6heren Preise f\u00fcr Kraftstoffe treiben die Inflation. TeilenFolgen auf:<a href=\"https:\/\/www.whatsapp.com\/channel\/0029Va5cdVJD8SDp5YZgYF01\" title=\"Auf WhatsApp folgen\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/socialIcons\/whatsapp.svg\" alt=\"whatsapp\" class=\"ArticleShare_icon__FsrC2\"\/><\/a><a href=\"https:\/\/www.google.com\/preferences\/source?q=n-tv.de\" title=\"ntv als bevorzugte Quelle auf Google hinzuf\u00fcgen\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/socialIcons\/google.svg\" alt=\"whatsapp\" class=\"ArticleShare_icon__FsrC2\"\/><\/a><\/p>\n<p class=\"Typography_text-m__XI0da Typography_weight-bold__uT6mq storyline_lead_text_leadtext__q_wg8\">Nach dem Auslaufen des Tankrabatts steigt die Inflation in Deutschland wie erwartet an. Diesen Sprung haben Experten aber nicht erwartet: Die Teuerung steigt auf 2,8 Prozent. Treiber sind aber nicht nur die Energiepreise.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die Inflation in Deutschland ist nach dem Auslaufen des Tankrabatts \u00fcberraschend deutlich gestiegen. Waren und Dienstleistungen verteuerten sich im Juli um durchschnittlich 2,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, wie das Statistische Bundesamt zu seiner ersten Sch\u00e4tzung mitteilte. Im Juni hatte der Wert bei 2,3 Prozent gelegen.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die \u00d6lpreise sind zuletzt durch den wiederaufgeflammten Nahost-Krieg gestiegen, w\u00e4hrend der staatliche Tankrabatt ausgelaufen ist. Er hatte die Preise an den Zapfs\u00e4ulen im Mai und Juni gedr\u00fcckt. Die tempor\u00e4re Senkung der Energiesteuer auf Kraftstoffe d\u00e4mpfte der Bundesbank zufolge die Inflation um etwa einen Viertel Prozentpunkt. Noch im April hatte der \u00d6lpreisschock infolge des Iran-Kriegs die Teuerungsrate mit 2,9 Prozent auf den h\u00f6chsten Stand seit Januar 2024 getrieben.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">&#8222;Es war klar, dass allein der Wegfall des Tankrabatts zu einem Preissprung von mehr als zehn Prozent bei den Benzinpreisen f\u00fchren w\u00fcrde&#8220;, sagte der Chef\u00f6konom des Verm\u00f6gensverwalters Bantleon, Daniel Hartmann, der Nachrichtenagentur Reuters. &#8222;Dies wurde nun durch die Daten der Bundesl\u00e4nder best\u00e4tigt.&#8220; In Bayern etwa musste f\u00fcr Kraftstoffe gut 21 Prozent mehr bezahlt werden als im Juli 2025.<\/p>\n<p>Weniger Unternehmen wollen Preise anheben<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Energie verteuerte sich um 8,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, nach 3,4 Prozent im Juni. An den Zapfs\u00e4ulen sind Preise \u00fcber zwei Euro f\u00fcr den Liter Sprit wieder die Regel. H\u00f6here Gro\u00dfhandelspreise f\u00fcr Gas kommen zumeist mit Verz\u00f6gerung bei privaten Haushalten an. Nahrungsmittel kosten erneut durchschnittlich 0,4 Prozent mehr. Weil viele Erzeuger h\u00f6here Energiekosten nach und nach auf ihre Preise aufschlagen, k\u00f6nnten Nahrungsmittel in den kommenden Monaten teurer werden.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">F\u00fcr Dienstleistungen wie Versicherungen oder Reisen wurden 2,9 Prozent mehr verlangt (Juni: plus 3,1 Prozent). Die Preise ohne Nahrungsmittel und Energie, auch als Kerninflation bezeichnet, legten um 2,4 Prozent zu. Von Juni auf Juli zogen die Verbraucherpreise insgesamt um 0,8 Prozent an.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">H\u00f6here Teuerungsraten schm\u00e4lern die Kaufkraft der Menschen, sie k\u00f6nnen sich dann f\u00fcr einen Euro weniger leisten. Das bremst den privaten Konsum, der eine wichtige St\u00fctze der Binnenkonjunktur ist. Nachhaltig sinken wird die Inflation in Deutschland nach Einsch\u00e4tzung von \u00d6konomen erst, wenn der kriegsbedingte Energiepreisanstieg nach der Jahreswende aus dem Vorjahresvergleich herausf\u00e4llt.<\/p>\n<p>Zinserh\u00f6hung der EZB k\u00f6nnte Inflation d\u00e4mpfen<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">In den n\u00e4chsten Monaten k\u00f6nnte es mit der Teuerung weiter nach oben gehen. &#8222;Die Unsicherheit ist nach wie vor hoch, und die Auswirkungen des Energieschocks auf die Inflation sind noch nicht vollst\u00e4ndig zum Tragen gekommen&#8220;, sagte j\u00fcngst die Pr\u00e4sidentin der Europ\u00e4ischen Zentralbank (EZB), Christine Lagarde.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Volkswirte erwarten, dass die EZB im September die Leitzinsen im Euroraum zum zweiten Mal in diesem Jahr anheben wird. Mit h\u00f6heren Zinsen kann die Notenbank die Inflation d\u00e4mpfen, weil dann Kredite teurer werden und die Nachfrage gebremst wird. Die EZB strebt f\u00fcr den Euroraum mittelfristig eine Teuerungsrate von 2,0 Prozent an. Bei dieser Marke sieht sie ihr oberstes Ziel erf\u00fcllt: f\u00fcr stabile Preise und einen stabilen Euro zu sorgen.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">K\u00fcnftig wollen allerdings weniger Unternehmen in Deutschland ihre Preise anheben. Das Barometer f\u00fcr ihre Preiserwartungen sank im Juli auf 21,6 Punkte, von 26,1 Z\u00e4hlern im Juni, wie das M\u00fcnchner Ifo-Institut zu seiner Umfrage mitteilte. &#8222;Die k\u00fcnftige Preisentwicklung wird jedoch stark vom weiteren Verlauf des Konflikts im Nahen Osten und den davon abh\u00e4ngigen Energiepreisen beeinflusst&#8220;, sagte Ifo-Forscherin Tiphaine Wibault.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-s__wu_cm Typography_weight-normal__pqUbH Typography_color-darkgrey__sZEnP article-detail-footer_source__KslPc\">Quelle: ntv.de, mli\/rts\/dpa<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Sprung auf 2,8 ProzentInflationsrate steigt nach Tankrabatt-Ende deutlich 30.07.2026, 14:01 Uhr Artikel anh\u00f6ren(02:55 min) Die h\u00f6heren Preise f\u00fcr&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1203495,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[5],"tags":[21315,13,871,186871,14,15,12,874,190295,10,8,9,11,55],"class_list":["post-1203494","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-nachrichten","tag-benzinpreis","tag-headlines","tag-inflation","tag-iran-krieg","tag-nachrichten","tag-news","tag-schlagzeilen","tag-statistisches-bundesamt","tag-tankrabatt","tag-top-news","tag-top-meldungen","tag-topmeldungen","tag-topnews","tag-wirtschaft"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/117009205302677029","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1203494","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1203494"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1203494\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1203495"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1203494"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1203494"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1203494"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}