{"id":1203524,"date":"2026-07-30T13:55:37","date_gmt":"2026-07-30T13:55:37","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1203524\/"},"modified":"2026-07-30T13:55:37","modified_gmt":"2026-07-30T13:55:37","slug":"breitseite-aus-bielefeld-brandbrief-basis-attackiert-spd-spitze-wegen-doppelrollen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1203524\/","title":{"rendered":"Breitseite aus Bielefeld: Brandbrief: Basis attackiert SPD-Spitze wegen Doppelrollen"},"content":{"rendered":"<p class=\"paragraph article__item\">Der SPD-Unterbezirk <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/bielefeld\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Bielefeld<\/a> macht Druck auf die Bundesparteispitze. In einem Brandbrief an die Bundesvorsitzenden B\u00e4rbel Bas und Lars Klingbeil, die gleichzeitig Arbeits- und Finanzminister im Bundeskabinett sind, fordert die ostwestf\u00e4lische Basis eine Entscheidung.\u00a0\n<\/p>\n<p>Aktuelles<\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2026-07\/abschlagsfreie-rente-45-jahre-ostdeutschland-spd-gxe\" data-ct-label=\"Rentenreform: SPD-Kandidat in Sachsen-Anhalt kritisiert Rentenpl\u00e4ne\" data-uuid=\"d68395c3-344f-41ce-834e-d41161fc53d9\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>                        Rentenreform:<br \/>\n                        SPD-Kandidat in Sachsen-Anhalt kritisiert Rentenpl\u00e4ne<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2026-07\/wahlkampf-spd-jens-spahn-partei\" data-ct-label=\"Wahlkampf der SPD: \u00bbF\u00fcr das Herz ist es in diesem Fall zu sp\u00e4t\u00ab\" data-uuid=\"9c376809-7020-470d-8836-ede6ea99a29e\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>        Z+ (abopflichtiger Inhalt);<\/p>\n<p>    Wahlkampf der SPD:<br \/>\n                        \u00bbF\u00fcr das Herz ist es in diesem Fall zu sp\u00e4t\u00ab<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2026-07\/koalitionsauschuss-cdu-spd-reformen-steuer-rente-arbeitszeit-gesundheit-buerokratie-faq-gxe\" data-ct-label=\"Reformpaket: Um diese Reformpl\u00e4ne geht es im Koalitionsausschuss\" data-uuid=\"bc045d10-c1ff-4cd7-ad9f-07288e561106\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>                        Reformpaket:<br \/>\n                        Um diese Reformpl\u00e4ne geht es im Koalitionsausschuss<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Aus Sicht des Unterbezirksvorstands seien die hohen Partei- und Regierungs\u00e4mter nicht miteinander vereinbar, hei\u00dft es in dem Schreiben an die \u00abliebe <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/baerbel-bas\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">B\u00e4rbel<\/a>\u00bb und den \u00ablieben Lars\u00bb. Deshalb m\u00fcssten sie eine ihrer Doppelrollen aufgeben. Parteivorsitzende m\u00fcssten auch gegen\u00fcber der eigenen Regierung kritisch Position beziehen k\u00f6nnen.\n<\/p>\n<p>                        Entscheidung gefordert: Parteif\u00fchrung oder Ministersessel            <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">\u00abBeides gleichzeitig auszu\u00fcben, wird weder den Anforderungen an die Regierungsverantwortung noch den Erwartungen an eine starke, selbstbewusste und unabh\u00e4ngige Sozialdemokratie gerecht\u00bb, stellt der \u00f6rtliche Parteichef Markus Kollmeier fest. Eine glaubw\u00fcrdige Erneuerung der Partei setzte voraus, \u00abdass diese beiden Rollen k\u00fcnftig wieder klar voneinander getrennt werden.\u00bb\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Der Brief sei Ausdruck der Sorge um die Zukunft der Sozialdemokratie. \u00abDie <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/spd\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">SPD<\/a> war immer dann stark, wenn sie den Mut hatte, sich selbst kritisch zu hinterfragen, Fehlentwicklungen zu korrigieren und ihre Grundwerte entschlossen zu vertreten\u00bb, erinnerte die kritische Bielefelder Parteizelle \u00abWir erwarten von Euch, dass Ihr diesen Weg jetzt einschlagt.\u00bb\n<\/p>\n<p>                        \u00abVertrauen auf unverantwortliche Weise verspielt\u00bb            <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Viele Menschen seien \u00abzu Recht entt\u00e4uscht\u00bb, weil sie \u00fcber Jahre Hoffnungen in eine starke Sozialdemokratie \u00abals soziales Gewissen der <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/bundesregierung\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Bundesregierung<\/a>\u00bb und als Korrektiv zu einer nach rechts driftenden CDU gesetzt h\u00e4tten. Stattdessen habe die SPD Entscheidungen mitgetragen oder vertreten, die \u00abpolitisch und fachlich falsch sowie innerparteilich unzureichend legitimiert waren\u00bb, geht die Philippika weiter. Ein Beispiel sei die Reform der gesetzlichen Krankenversicherung. So werde \u00abVertrauen auf unverantwortliche Weise verspielt\u00bb.\u00a0\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Statt die Zustimmungswerte der AfD zu halbieren, sei die SPD \u00abauf dem besten Wege, unser eigenes &#8211; mit Abstand schlechtestes &#8211; Ergebnis noch zu halbieren\u00bb. Parteif\u00fchrung und Basis erlebten eine wachsende Entfremdung. \u00abWir erwarten, dass Ihr gegen\u00fcber der Partei und ihren Gliederungen umfassend Rechenschaft \u00fcber die ma\u00dfgeblichen politischen Entscheidungen der vergangenen Monate, ihre Vorbereitung sowie die jeweiligen Verantwortlichkeiten ablegt.\u00bb\n<\/p>\n<p>                                    SPD-Spitzenkandidat will keinen Personalstreit \u00abauf der Showb\u00fchne\u00bb            <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Der SPD-Spitzenkandidat f\u00fcr die Landtagswahl 2027 in Nordrhein-Westfalen, Jochen Ott, bem\u00fcht sich, den Dampf im Kessel etwas einzufangen. \u00abIch glaube, dass Personaldebatten uns in der jetzigen Situation nicht wirklich weiterhelfen\u00bb, sagte der Landtagsfraktionschef in D\u00fcsseldorf. \u00abDas sehen wir ja auch bei der Union, um es mal vorsichtig zu sagen.\u00bb\u00a0\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Selbstverst\u00e4ndlich werde \u00fcberall im Land \u00fcber die Performance der Bundesregierung und auch des SPD-Teils diskutiert, r\u00e4umte Ott ein. Die Fundamentalkritik aus Bielefeld teile er aber nicht. \u00abIch glaube, professionelles Arbeiten hei\u00dft, dass man intern deutlich macht, was geht und was nicht geht, aber das nicht auf der Showb\u00fchne veranstaltet, weil das bringt ja auch kein Ergebnis.\u00bb\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">\u00a9 dpa-infocom, dpa:260730-930-458178\/2<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der SPD-Unterbezirk Bielefeld macht Druck auf die Bundesparteispitze. 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