{"id":1203641,"date":"2026-07-30T15:00:17","date_gmt":"2026-07-30T15:00:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1203641\/"},"modified":"2026-07-30T15:00:17","modified_gmt":"2026-07-30T15:00:17","slug":"spanische-exklave-ceuta-hunderte-migranten-klettern-ueber-grenzzaun-in-spanische-exklave-ceuta","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1203641\/","title":{"rendered":"Spanische Exklave Ceuta: Hunderte Migranten klettern \u00fcber Grenzzaun in spanische Exklave Ceuta"},"content":{"rendered":"<p class=\"paragraph article__item\">Tausende Migranten sind nach Medienberichten in den vergangenen Tagen aus <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/gesellschaft\/zeitgeschehen\/2024-01\/migration-marokko-exklaven-ceuta-mellila-asylrecht\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Marokko<\/a> in der spanischen Exklave <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/ceuta\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Ceuta<\/a> in Nordafrika angekommen. Der spanische Staatssender TVE berichtete, dass inzwischen 2.000 bis 3.000 Menschen nach Ceuta geschwommen seien. Gebietspr\u00e4sident Juan Jes\u00fas Vivas sprach zuvor von rund 1.500 Ank\u00fcnften und forderte die Ausrufung eines nationalen Notstands und einen Milit\u00e4reinsatz in der Region.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Ein Sprecher der nationalen spanischen Polizeibeh\u00f6rde Guardia Civil sagte, zahlreiche Migranten seien \u00fcber den Wellenbrecher am Strand von Tarajal nach Ceuta gelangt. Eine genaue Zahl nannte er zun\u00e4chst nicht. Nach Aktivistenangaben sollen die Menschen zumeist aus <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/marokko\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Marokko<\/a> stammen. Auch einige Algerier seien unter den Migranten.\n<\/p>\n<p>            \u00bbTotaler humanit\u00e4rer und sozialer Notstand\u00ab            <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Zugleich meldete die amtliche spanische Nachrichtenagentur Efe die Ankunft von Hunderten Jugendlichen, die \u00fcber den Grenzzaun zwischen Marokko und der <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/exklave\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Exklave<\/a> kletterten. Auf Bildern war demnach zu sehen, dass die Sperranlage zu jenem Zeitpunkt nicht von der Polizei \u00fcberwacht wurde. Marokkanische Einsatzkr\u00e4fte zogen sich zur\u00fcck, als die Migranten die Grenze passierten. Einige riefen einem Fotografen, der f\u00fcr die Nachrichtenagentur AP filmte, \u00bbViva Espa\u00f1a!\u00ab zu.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Gebietspr\u00e4sident Vivas hatte zuvor den Radiosendern Cadena SER und Onda Cero gesagt, die Aufnahmezentren seien \u00fcberlastet. Hunderte Migranten schliefen im Freien. \u00bbWir befinden uns in einer Situation des totalen humanit\u00e4ren und sozialen Notstands\u00ab, sagte Vivas. Er verwies zudem darauf, dass in den vergangenen Monaten 60 Leichen aus dem Meer geborgen worden seien. St\u00e4rkere Kontrollen w\u00fcrden weitere Todesf\u00e4lle vermeiden, sagte er.\n<\/p>\n<p>                            \u00a9\u00a0Lea Dohle<\/p>\n<p>\n                                        Newsletter<br \/>\n                                        Was jetzt? \u2013 Der t\u00e4gliche Morgen\u00fcberblick<\/p>\n<p class=\"newsletter-signup__text\">Starten Sie mit unserem kurzen Nachrichten-Newsletter in den Tag. 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Wenn sich der starke Andrang fortsetze, k\u00f6nnte es in der Exklave zu einer \u00e4hnlichen Situation kommen wie <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2021-05\/migration-ceuta-marokko-spanien-abschiebung-migranten-nordafrika\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">im Mai 2021<\/a>, als innerhalb weniger Tage 10.000 Menschen kamen, warnte Vivas.\n<\/p>\n<p>            Spanien will Kontrollen verst\u00e4rken            <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Das spanische Innenministerium teilte mit, verschiedene Ministerien gingen \u00bbkoordiniert\u00ab vor, um \u00bbmit gr\u00f6\u00dftm\u00f6glicher Schnelligkeit und Effizienz auf die Situation in Ceuta zu reagieren\u00ab. Die Regierung in Madrid habe ihre Ressourcen aufgestockt, \u00bbum die Sicherheit und die Kontrolle der Migration sowie die notwendige<br \/>\nhumanit\u00e4re Hilfe zu gew\u00e4hrleisten, damit auf See keine Menschenleben<br \/>\ngef\u00e4hrdet werden\u00ab.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Ceuta hat ebenso wie die <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2024-06\/melilla-grenze-gefluechtete-spanien-marokko\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">spanische Exklave Melilla<\/a> die einzige Landgrenze der EU mit Afrika. Ceuta gilt seit Jahren als einer der<br \/>\nwichtigsten Zugangspunkte f\u00fcr Migranten mit Ziel Europa. Immer<br \/>\nwieder versuchen Menschen, von Marokko aus schwimmend oder \u00fcber die<br \/>\nGrenzanlagen in die spanische Exklave und damit auf EU-Gebiet zu<br \/>\ngelangen.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Als Ausl\u00f6ser der j\u00fcngsten Ank\u00fcnfte gilt ein Urteil des spanischen Obersten Gerichtshofs vor zwei Wochen: Es<br \/>\n verbot sogenannte <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2023-03\/europarat-kritik-pushbacks-eu-aussengrenzen\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Pushbacks<\/a>, also sofortige Zur\u00fcckweisungen von Migranten, die schwimmend nach Ceuta oder Melilla gelangen, ohne dass ihr Fall zuvor in einem Verfahren gepr\u00fcft wird.\n<\/p>\n<p>Migration<\/p>\n<p>            Mehr zum Thema        <\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2026-02\/migrationspolitik-spanien-einwanderer-aufenthaltsrecht-5vor8\" data-ct-label=\"Migrationspolitik in Spanien: Sind die Spanier barmherziger als wir?\" data-uuid=\"652c3a9c-ba88-4a38-b45c-860bbf513155\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>        Z+ (abopflichtiger Inhalt);<\/p>\n<p>    Migrationspolitik in Spanien:<br \/>\n                        Sind die Spanier barmherziger als wir?<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/zett\/2023-03\/marokko-migration-spanien-buerokratie-felipe-beltran\" data-ct-label=\"Migration aus Marokko: &quot;In Spanien begann ein b\u00fcrokratisches Martyrium&quot;\" data-uuid=\"4ccbbd6b-d9da-4342-a351-6533e5fdae33\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>                        Migration aus Marokko:<br \/>\n                        &#8222;In Spanien begann ein b\u00fcrokratisches Martyrium&#8220;<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2026-05\/arbeitsmarkt-spanien-migration-tourismus-jobwunder\" data-ct-label=\"Arbeitsmarkt in Spanien: Was hinter Spaniens Jobwunder steckt\" data-uuid=\"7ed48517-e9e9-4e1a-b36a-607b5a834100\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>        Z+ (abopflichtiger Inhalt);<\/p>\n<p>    Arbeitsmarkt in Spanien:<br \/>\n                        Was hinter Spaniens Jobwunder steckt<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Tausende Migranten sind nach Medienberichten in den vergangenen Tagen aus Marokko in der spanischen Exklave Ceuta in Nordafrika&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1203642,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[3],"tags":[250953,244459,13,7539,250985,3876,14,15,31861,16,12,250984,10,8,9,11,50641,103,104],"class_list":["post-1203641","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-welt","tag-ceuta","tag-exklave","tag-headlines","tag-innenministerium","tag-juan-jesus","tag-marokko","tag-nachrichten","tag-news","tag-nordafrika","tag-politik","tag-schlagzeilen","tag-spanische-exklave-ceuta","tag-top-news","tag-top-meldungen","tag-topmeldungen","tag-topnews","tag-viva-media","tag-welt","tag-world"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/117009529410657246","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1203641","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1203641"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1203641\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1203642"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1203641"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1203641"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1203641"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}