{"id":1203690,"date":"2026-07-30T15:29:16","date_gmt":"2026-07-30T15:29:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1203690\/"},"modified":"2026-07-30T15:29:16","modified_gmt":"2026-07-30T15:29:16","slug":"bank-of-england-belaesst-zins-bei-375-prozent-trotz-inflationsrisiken","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1203690\/","title":{"rendered":"Bank of England bel\u00e4sst Zins bei 3,75 Prozent trotz Inflationsrisiken"},"content":{"rendered":"<p>  Von&amp;nbsp<a href=\"https:\/\/de.euronews.com\/profile\/2872\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Indrabati Lahiri<\/a>&amp;nbspmit&amp;nbsp<b>AP<\/b><\/p>\n<p>\n                    Zuerst ver\u00f6ffentlicht am                 30\/07\/2026 &#8211; 13:37 MESZ\u2022Zuletzt aktualisiert<br \/>\n                                     15:52\n                                        <\/p>\n<p>Die Bank of England hat ihren Leitzins am Donnerstag zum f\u00fcnften Mal in diesem Jahr bei 3,75 Prozent belassen. Der unerwartet starke R\u00fcckgang der Inflation im Vormonat verschaffte den W\u00e4hrungsh\u00fctern Luft, um die Folgen der wieder aufgeflammten K\u00e4mpfe im Iran zu beurteilen.<\/p>\n<p>          <img decoding=\"async\" class=\"c-ad__placeholder__logo\" src=\"https:\/\/static.euronews.com\/website\/images\/logos\/logo-euronews-stacked-outlined-72x72-grey-9.svg\" width=\"72\" height=\"72\" alt=\"\" loading=\"lazy\"\/><br \/>\n          WERBUNG<\/p>\n<p>          <img decoding=\"async\" class=\"c-ad__placeholder__logo\" src=\"https:\/\/static.euronews.com\/website\/images\/logos\/logo-euronews-stacked-outlined-72x72-grey-9.svg\" width=\"72\" height=\"72\" alt=\"\" loading=\"lazy\"\/><br \/>\n          WERBUNG<\/p>\n<p>Der Zins liegt damit auf dem niedrigsten Niveau seit Januar 2023. Analysten waren mehrheitlich davon ausgegangen, dass die BoE trotz des Inflationsr\u00fcckgangs im Juni vorerst nicht nachsteuert.<\/p>\n<p>Zwar l\u00e4sst der Preisdruck nach. Doch die wieder aufgeflammten Spannungen zwischen Iran und den USA im Nahen Osten sch\u00fcren die Sorge, dass die Energiepreise erneut anziehen.<\/p>\n<p>Geldpolitischer Ausschuss uneins bei Zinsentscheidung<\/p>\n<p>Der geldpolitische Ausschuss der Bank stimmte mit sechs zu drei Stimmen daf\u00fcr, den Leitzins bei 3,75 Prozent zu belassen \u2013 im Einklang mit den Erwartungen der meisten \u00d6konomen. Seit Dezember h\u00e4lt die Notenbank den Zins auf diesem Niveau, nachdem sie im Jahr 2025 bereits viermal gesenkt hatte.<\/p>\n<p>Die knappe Entscheidung macht deutlich, wie gro\u00df die Spannungen unter Zentralbanken weltweit sind. Sie ringen darum, wie sie auf hartn\u00e4ckig hohe Inflation reagieren sollen und f\u00fcrchten zugleich, dass der Krieg im Iran eine neue Runde von Preisspr\u00fcngen ausl\u00f6sen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Die<a href=\"https:\/\/de.euronews.com\/2026\/07\/29\/us-notenbank-lasst-zinsen-unverandert-drei-ratsmitglieder-fordern-anhebung\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"> <strong>US-Notenbank Federal Reserve hat am Mittwoch ihren Leitzins<\/strong> <\/a>in der Spanne von 3,5 bis 3,75 Prozent belassen. Fed-Chef Kevin Warsh erkl\u00e4rte, die Zentralbank werde \u201enicht z\u00f6gern zu handeln\u201c, um die Inflation unter Kontrolle zu halten.<\/p>\n<p>\u201eDie M\u00e4rkte rechnen in Gro\u00dfbritannien in diesem Jahr mit mindestens einer Zinserh\u00f6hung. Drei Mitglieder haben heute f\u00fcr einen Schritt nach oben gestimmt, und die Lage im Nahen Osten l\u00e4sst bislang keine Entspannung erkennen \u2013 daran wird sich nichts \u00e4ndern\u201c, schrieb Richard Carter, Leiter der Zinsanalyse beim Verm\u00f6gensverwalter Quilter Cheviot, in einer E-Mail.<\/p>\n<p>Er f\u00fcgte hinzu: \u201eDie neue Regierung hat die Lebenshaltungskosten zur obersten Priorit\u00e4t erkl\u00e4rt. Die ersten Ma\u00dfnahmen werden die Inflation leicht d\u00e4mpfen, aber nicht stark genug, um bei den Zinsen wirklich einen Unterschied zu machen.\u201c<\/p>\n<p>Inflation in Gro\u00dfbritannien f\u00e4llt, geopolitische Spannungen halten an<\/p>\n<p>Die Verbraucherpreise in Gro\u00dfbritannien stiegen in den zw\u00f6lf Monaten bis Juni nur noch um 2,6 Prozent, nach 2,8 Prozent im Vormonat, wie aktuelle Daten des Statistikamts zeigen. Der R\u00fcckgang fiel damit st\u00e4rker aus als von \u00d6konomen erwartet, doch die Teuerung liegt bereits den einundzwanzigsten Monat in Folge \u00fcber dem Zwei-Prozent-Ziel der Bank.<\/p>\n<p>Neue Angriffe der USA und Irans im Nahen Osten haben die \u00d6lpreise in diesem Monat kr\u00e4ftig nach oben getrieben. Hintergrund sind Sorgen, dass der Schiffsverkehr durch die Stra\u00dfe von Hormus gest\u00f6rt werden k\u00f6nnte. Vor Beginn des Kriegs lief rund ein F\u00fcnftel des weltweiten \u00d6lverbrauchs und des Handels mit Fl\u00fcssigerdgas durch diese Meerenge.<\/p>\n<p>Die Nordsee-Sorte Brent, wichtiger Referenzpreis f\u00fcr Roh\u00f6l weltweit, kletterte am 23. Juli auf mehr als 100 Dollar (87,2 Euro) je Barrel \u2013 nach weniger als 71 Dollar (61,9 Euro) drei Wochen zuvor, als die Waffenruhe zwischen den USA und Iran zusammenbrach. Am Donnerstag kostete Brent rund 91 Dollar (79,3 Euro) je Barrel.<\/p>\n<p>In Gro\u00dfbritannien beobachten \u00d6konomen zudem genau, welche Steuer- und Ausgabenpolitik der neue Premierminister Andy Burnham einschl\u00e4gt. Sie wollen absch\u00e4tzen, ob seine Versuche, Verbraucher vor steigenden Preisen zu sch\u00fctzen und das Wachstum anzuschieben, die Inflation weiter anheizen k\u00f6nnten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Von&amp;nbspIndrabati Lahiri&amp;nbspmit&amp;nbspAP Zuerst ver\u00f6ffentlicht am 30\/07\/2026 &#8211; 13:37 MESZ\u2022Zuletzt aktualisiert 15:52 Die Bank of England hat ihren Leitzins&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1203389,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[3976],"tags":[331,332,250939,13,871,14,15,12,3992,3993,3994,3995,3996,3997,55,12212],"class_list":["post-1203690","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-vereinigtes-koenigreich","tag-aktuelle-nachrichten","tag-aktuelle-news","tag-bank-von-england","tag-headlines","tag-inflation","tag-nachrichten","tag-news","tag-schlagzeilen","tag-uk","tag-united-kingdom","tag-united-kingdom-of-great-britain-and-northern-ireland","tag-vereinigtes-koenigreich","tag-vereinigtes-koenigreich-grossbritannien-und-nordirland","tag-vereinigtes-koenigreich-von-grossbritannien-und-nordirland","tag-wirtschaft","tag-zinssaetze"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/117009645568196571","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1203690","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1203690"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1203690\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1203389"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1203690"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1203690"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1203690"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}