{"id":120400,"date":"2025-05-18T13:47:08","date_gmt":"2025-05-18T13:47:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/120400\/"},"modified":"2025-05-18T13:47:08","modified_gmt":"2025-05-18T13:47:08","slug":"gruene-fordern-untersuchungsausschuss-zu-merkels-russland-politik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/120400\/","title":{"rendered":"Gr\u00fcne fordern Untersuchungsausschuss zu Merkels Russland-Politik"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 18.05.2025 15:17 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Die Risiken einer deutschen Abh\u00e4ngigkeit von russischem Gas waren vor dem Ukraine-Krieg bekannt. Doch das Kanzleramt unter Merkel habe diese ignoriert, sagen Politiker der Gr\u00fcnen &#8211; und fordern einen U-Ausschuss.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nPolitiker der Gr\u00fcnen haben die fr\u00fchere schwarz-rote Bundesregierung unter Kanzlerin Angela Merkel (CDU) wegen der Abh\u00e4ngigkeit Deutschlands von russischem Gas scharf kritisiert. &#8222;Angela Merkel wusste \u00fcber die Risiken Bescheid und ist sie geflissentlich \u00fcbergangen. Damit ist sie ihrem Amtseid, Schaden vom Land abzuwenden, nicht gerecht geworden&#8220;, sagte Michael Kellner (Gr\u00fcne), der in der Ampel-Regierung Parlamentarischer Staatssekret\u00e4r im Wirtschafts- und Energieministerium war, <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/merz-merkel-gaspolitik-nord-stream-cdu-russland-li.3254599?reduced=true\" title=\"S\u00fcddeutsche Zeitung: Merz soll Merkels Gaspolitik aufkl\u00e4ren\" class=\"textlink--extern js-link-dialog\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\" data-type=\"external\">der S\u00fcddeutschen Zeitung (SZ)<\/a>.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer Gr\u00fcnen-Vorsitzende Felix Banaszak sagte der SZ: &#8222;Ohne ernsthafte parlamentarische Aufkl\u00e4rung werden die bis heute offenen Fragen nicht zu kl\u00e4ren sein.&#8220; Er spielte damit auf einen Untersuchungsausschuss an.<\/p>\n<p>    Keine Konsequenz aus Warnungen gezogen<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nHintergrund f\u00fcr die erneute Kritik ist ein Bericht der SZ, wonach das Kanzleramt Warnungen vor einer gro\u00dfen Abh\u00e4ngigkeit Deutschlands von russischem Gas und den beteiligten Unternehmen zwar zur Kenntnis genommen, daraus aber keine Konsequenzen gezogen habe.\u00a0<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie Zeitung forderte dazu bisher nicht \u00f6ffentliche Unterlagen aus dem Kanzleramt und Ministerien an. Es geht dabei um den Verkauf deutscher Gasspeicher <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/deutschland-russland-gas-101.html\" title=\"Streit um Nord Stream 2: Abh\u00e4ngig vom russischen Gas?\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">an den russischen Gazprom-Konzern<\/a>, der 2015, also erst nach der Annexion der Krim durch Russland, erfolgte, sowie die Haltung der damaligen Bundesregierung gegen\u00fcber dem Pipeline-Projekt Nord Stream 2.\u00a0<\/p>\n<p>    Risiken der Abh\u00e4ngigkeit waren bekannt<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nSo habe das Kanzleramt intern bei dem Verkauf der Gasspeicher darauf hingewiesen, dass dadurch Risiken entst\u00fcnden: &#8222;Durch Kontrolle wichtiger Gasspeicher (Bef\u00fcllung, Funktionsf\u00e4higkeit) wird Gazprom f\u00fcr die Versorgungssicherheit der Kunden unmittelbar verantwortlich&#8220;, zitiert die Zeitung einen Vermerk aus den ihr vorliegenden Dokumenten. Allerdings habe das Bundeswirtschaftsministerium von Sigmar Gabriel (SPD) unter anderem argumentiert, dass der Verkauf ohnehin nicht verhindert werden k\u00f6nne.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nMerkels B\u00fcro teilte der SZ nach deren Angaben als Stellungnahme lediglich mit, zust\u00e4ndig sei das derzeitige Bundeskanzleramt, weil dort die entsprechenden Akten aufbewahrt w\u00fcrden.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nNach Beginn der russischen Invasion in der Ukraine 2022 war die Gasversorgung Deutschlands von der Ampelkoalition komplett umgestellt worden. Dadurch schossen die Preise <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/verbraucher\/gaspreis-russland-lng-omv-gaslieferung-100.html\" title=\"Europ\u00e4ischer Gaspreis steigt auf Jahreshoch\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">vor\u00fcbergehend drastisch in die H\u00f6he<\/a>, die Belastungen f\u00fcr die Verbraucher wurden teilweise durch staatliche Ma\u00dfnahmen abgefedert.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 18.05.2025 15:17 Uhr Die Risiken einer deutschen Abh\u00e4ngigkeit von russischem Gas waren vor dem Ukraine-Krieg bekannt. 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