{"id":1205732,"date":"2026-07-31T12:34:21","date_gmt":"2026-07-31T12:34:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1205732\/"},"modified":"2026-07-31T12:34:21","modified_gmt":"2026-07-31T12:34:21","slug":"hitzewelle-in-deutschland-gewerkschaft-und-handwerk-fordern-mehr-schutz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1205732\/","title":{"rendered":"Hitzewelle in Deutschland: Gewerkschaft und Handwerk fordern mehr Schutz"},"content":{"rendered":"<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">\u201eMehr Hitzetage im Jahr hei\u00dfen mehr gesundheitliche Belastung f\u00fcr Besch\u00e4ftigte und ein h\u00f6heres Risiko f\u00fcr Arbeitsunf\u00e4lle\u201c, sagte die Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes, <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/yasmin-fahimi\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Yasmin Fahimi<\/a>, unserer Redaktion. Das sei nicht nur gef\u00e4hrlich f\u00fcr die Arbeitnehmer, sondern w\u00fcrde auch die Wirtschaft belasten. Ein Hitzetag ab 30 Grad kostet Deutschland 431 Millionen Euro. Das ergab eine Prognos-Studie im Auftrag des Bundesarbeitsministeriums aus dem Fr\u00fchjahr 2026. Klettern die Temperaturen auf \u00fcber 35 Grad, l\u00e4gen die Kosten laut Studie bei 984 Millionen Euro pro Tag \u2013 mehr als doppelt so viel. \u201eWir k\u00f6nnen es uns nicht mehr leisten, unt\u00e4tig zu sein\u201c, so Fahimi. Sie forderte sowohl die Bundesregierung als auch die Arbeitgeber auf vorzusorgen.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">\u201eDen hohen Temperaturen begegnen Betriebe schon heute mit angepassten Arbeitsabl\u00e4ufen\u201c, sagte eine Sprecherin des Zentralverbands der Deutschen Handwerkskammer (ZDH). Dazu z\u00e4hlten angepasste Arbeitsabl\u00e4ufe, die Bereitstellung von Trinkwasser und Sonnenschutz sowie mobile K\u00fchlsysteme. Trotzdem w\u00fcrden sich die hohen Temperaturen bemerkbar machen. \u201eDas Unfallrisiko steigt, ebenso ist mit Leistungseinbu\u00dfen und kurzfristigen Krankmeldungen zu rechnen.\u201c Deswegen fordert auch der ZDH weitere Ma\u00dfnahmen von der Politik: \u201eAn erster Stelle steht hier mehr Flexibilit\u00e4t bei der Arbeitszeitgestaltung an Hitzetagen\u201c, sagte die Sprecherin. Der Verband dr\u00e4ngt deswegen auf eine z\u00fcgige Umstellung von der t\u00e4glichen zur w\u00f6chentlichen H\u00f6chstarbeitszeit.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Das ist im Koalitionsvertrag von Union und SPD festgehalten. Statt wie bisher maximal acht Stunden pro Tag soll es mehr Flexibilit\u00e4t geben, um Arbeitszeiten besser an die Realit\u00e4ten zum Beispiel von Schichtarbeit anzupassen. Gewerkschaften lehnen das Vorhaben als R\u00fcckschritt ab.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die Bundesvereinigung der Arbeitgeber (BDA) wiederum lehnt neue Verpflichtungen f\u00fcr die Unternehmen an Hitzetagen ab. Sie seien bereits heute schon zum Hitzeschutz verpflichtet und w\u00fcrden diese F\u00fcrsorge sehr ernst nehmen. \u201eGenerelle Arbeitsschutzvorschriften sind aufgrund des sehr hohen Niveaus des Arbeitsschutzes in Deutschland daher kontraproduktiv\u201c, erkl\u00e4rte die BDA. Nach aktuellem Arbeitsrecht m\u00fcssen Besch\u00e4ftigte im Freien ab 35 Grad ihre Arbeit zum gr\u00f6\u00dften Teil im Schatten verrichten k\u00f6nnen. Au\u00dferdem m\u00fcssen Arbeitgeber ihnen geeigneten Sonnenschutz zur Verf\u00fcgung stellen. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"\u201eMehr Hitzetage im Jahr hei\u00dfen mehr gesundheitliche Belastung f\u00fcr Besch\u00e4ftigte und ein h\u00f6heres Risiko f\u00fcr Arbeitsunf\u00e4lle\u201c, sagte die&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1205733,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[2],"tags":[331,3924,332,3922,3364,29,30,13,17052,14,3923,15,3921,12,4748],"class_list":["post-1205732","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-deutschland","tag-aktuelle-nachrichten","tag-aktuelle-nachrichten-aus-deutschland","tag-aktuelle-news","tag-aktuelle-news-aus-deutschland","tag-de","tag-deutschland","tag-germany","tag-headlines","tag-hoehen","tag-nachrichten","tag-nachrichten-aus-deutschland","tag-news","tag-news-aus-deutschland","tag-schlagzeilen","tag-temperaturen"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/117014617651415829","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1205732","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1205732"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1205732\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1205733"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1205732"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1205732"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1205732"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}