{"id":1205816,"date":"2026-07-31T13:21:14","date_gmt":"2026-07-31T13:21:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1205816\/"},"modified":"2026-07-31T13:21:14","modified_gmt":"2026-07-31T13:21:14","slug":"komplettes-aktienportfolio-weg-deutsches-wunderkind-verzockt-mit-seinem-ki-hedgefonds-milliarden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1205816\/","title":{"rendered":"Komplettes Aktienportfolio weg: Deutsches Wunderkind verzockt mit seinem KI-Hedgefonds Milliarden"},"content":{"rendered":"<p>Komplettes Aktienportfolio wegDeutsches Wunderkind verzockt mit seinem KI-Hedgefonds Milliarden31.07.2026, 14:46 Uhr <img decoding=\"async\" class=\"Image_img__fQCi0\" loading=\"eager\" fetchpriority=\"high\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/autor-fallback.svg\" alt=\"image\"\/>Von Max Borowski<\/p>\n<p>Artikel anh\u00f6ren(05:39 min)<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"Image_img__fQCi0 Image_Img_16_9__4BLfH widget-picture-inline_maximizable__t_E7h\" loading=\"eager\" fetchpriority=\"high\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/New-York-Stock-Exchange-NYSE-Building-In-The-Night-Night-view-of-the-illuminated-exterior-of-New-Yor.webp\" alt=\"New-York-Stock-Exchange-NYSE-Building-In-The-Night-Night-view-of-the-illuminated-exterior-of-New-York-Stock-Exchange-with-a-big-American-flag-from-the-front-facade-NYSE-building-has-the-style-of-classical-architecture-of-Greece-with-columns-the-inscription-New-York-Stock-Exchange-and-US-flags-hanging-The-financial-organization-at-Wall-Street-is-a-symbol-for-the-global-and-American-Economy-as-one-of-the-most-powerful-financial-institution-located-in-Wall-Street-at-lower-Manhattan-in-New-York-City-United-States-of-America-The-US-stock-market-is-reacting-with-heavy-losses-after-president-Trump-tariffs-announcement-on-April-2025-November-2024-in-NYC-USA-New-York-City-Netherlands-PUBLICATIONxNOTxINxFRA-Copyright-xNicolasxEconomoux-originalFilename-economou-notitle241110-npuxL\"\/>Die Kurseinbr\u00fcche an der B\u00f6rse wurden Aschenbrenner auch deshalb zum Verh\u00e4ngnis, weil die Investitionen seines Hedgefonds gehebelt, das hei\u00dft, teilweise mit Krediten finanziert waren. (Foto: IMAGO\/NurPhoto)TeilenFolgen auf:<a href=\"https:\/\/www.whatsapp.com\/channel\/0029Va5cdVJD8SDp5YZgYF01\" title=\"Auf WhatsApp folgen\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/socialIcons\/whatsapp.svg\" alt=\"whatsapp\" class=\"ArticleShare_icon__FsrC2\"\/><\/a><a href=\"https:\/\/www.google.com\/preferences\/source?q=n-tv.de\" title=\"ntv als bevorzugte Quelle auf Google hinzuf\u00fcgen\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/socialIcons\/google.svg\" alt=\"whatsapp\" class=\"ArticleShare_icon__FsrC2\"\/><\/a><\/p>\n<p class=\"Typography_text-m__XI0da Typography_weight-bold__uT6mq storyline_lead_text_leadtext__q_wg8\">Ohne jede Berufserfahrung in der Finanzbranche gr\u00fcndet Leopold Aschenbrenner einen Hedgefonds. Investoren vertrauen ihm Milliarden an. Das Wunderkind erzielt atemberaubende Gewinne &#8211; mit einer riskanten Strategie, die schlie\u00dflich nach hinten losgeht.  <\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die Karriere von Leopold Aschenbrenner schien kein Limit zu kennen &#8211; bis zum gro\u00dfen Absturz seines Hedgefunds diese Woche: Abitur in Berlin mit nur 15 Jahren. Studienabschluss als Jahrgangsbester an der Columbia University in New York in Wirtschaftswissenschaften, Mathematik und Statistik mit 19. Bei OpenAI, der Firma hinter ChatGPT, war er als Forscher mit der Frage befasst, wie k\u00fcnftige, den Menschen \u00fcberlegene KI-Modelle kontrolliert werden k\u00f6nnen. Doch das waren nur die vergleichsweise bescheidenen Anf\u00e4nge.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Im Fr\u00fchjahr 2024 wirft OpenAI das deutsche Nachwuchstalent raus. Offiziell wegen der Weitergabe von Betriebsgeheimnissen. Aschenbrenners Darstellung zufolge war die Unternehmensleitung dagegen sauer auf ihn, da er vor gef\u00e4hrlichen Sicherheitsl\u00fccken gewarnt habe. Kurz darauf sagt er in einem 165 Seiten langen Aufsatz voraus, dass sich KI viel schneller durchsetzen und mehr Lebensbereiche mit weiterreichenden Folgen umkrempeln wird, als bislang allgemein angenommen werde. Der Text mit dem Titel &#8222;Situational Awareness&#8220; (deutsch: Situationsbewusstsein) verschafft Aschenbrenner gro\u00dfe Aufmerksamkeit nicht nur in der Tech-Szene, sondern auch in der Finanzwelt, die zu diesem Zeitpunkt begonnen hat, Billionen von Dollar in Branchen zu investieren, die vom Durchbuch der KI profitieren k\u00f6nnten.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Seiner Prophezeiung setzt Aschenbrenner direkt in ein Investmentkonzept um. Mit Anfang 20, ohne nennenswerte Erfahrung in der Finanzbranche, gr\u00fcndet er einen Hedgefonds, der den Namen seines Essays tr\u00e4gt: Situational Awareness. Es folgt &#8211; zumindest kurzzeitig &#8211; eine der spektakul\u00e4rsten Erfolgsgeschichten der US-Finanzgeschichte.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Innerhalb k\u00fcrzester Zeit steigt das Kapital des Fonds auf \u00fcber eine Milliarde Dollar. Aschenbrenner scheint mit seinen Wetten genau richtig zu liegen. Er setzt auf Unternehmen aus Branchen, in denen er die gr\u00f6\u00dften Engp\u00e4sse f\u00fcr den erwarteten Ausbau k\u00fcnstlicher Intelligenz sieht. Bei anderen KI-Unternehmen, die er f\u00fcr \u00fcberbewertet h\u00e4lt, wettet er auf Kursr\u00fcckg\u00e4nge. Weil diese Wetten zun\u00e4chst gro\u00dfteils aufgehen, habe Aschenbrenner in Finanzkreisen den Spitznamen &#8222;Nostradamus der KI&#8220; gekommen, berichtet die &#8222;Financial Times&#8220;. Immer mehr Investoren stecken immer gr\u00f6\u00dfere Summen in seinen Hedgefonds.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Allein im ersten Halbjahr 2026, so verk\u00fcndete der inzwischen 24-J\u00e4hrige in einem Schreiben an Investoren vergangene Woche, kann Aschenbrenner das Kapital seines Fonds mehr als verf\u00fcnffachen auf \u00fcber 20 Milliarden Dollar. Seit Gr\u00fcndung von &#8222;Situational Awareness&#8220; nur zwei Jahre zuvor betrug die Rendite demnach mehr als 1500 Prozent. Doch zu diesem Zeitpunkt ist das Investmentwunderkind schon in erheblichen Schwierigkeiten.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Um solch extrem hohen Gewinne zu erzielen, hat Aschenbrenner nicht nur das Kapital seiner Fondskunden investiert, sondern zus\u00e4tzlich auch geliehenes Geld von Banken. Angesichts von pl\u00f6tzlich einsetzenden Kursverlusten bei einigen von Aschenbrenners gr\u00f6\u00dften Positionen wird dieser sogenannte Hebel zum Problem. Die Banken fordern zus\u00e4tzliche Sicherheiten. Daf\u00fcr muss der Fonds Aktienpakete verkaufen. Durch seine Gr\u00f6\u00dfe geh\u00f6rt Situational Awareness bei einigen Firmen bereits zu den gr\u00f6\u00dften Aktion\u00e4ren. Die Verk\u00e4ufe heizen den <a class=\"inline_link\" href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/Geht-die-Billionen-Wette-der-Tech-Riesen-schief-id31142177.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Absturz von KI-Aktien<\/a> weiter an.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Am Wochenende, so berichten die &#8222;Financial Times&#8220; und &#8222;Bloomberg&#8220;, versucht Aschenbrenner noch Investoren seines Fonds dazu zu bewegen, Geld nachzuschie\u00dfen. Die &#8222;Volatilit\u00e4t&#8220; des Marktes sei eine Chance f\u00fcr Anleger, argumentiert er. Als Anfang dieser Woche einige Aktien aus Aschenbrenners Portfolio regelrecht abst\u00fcrzten, war klar, dass sein Fonds einen geordneten R\u00fcckzug nicht mehr stemmen konnte.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die Rettung kam laut \u00fcbereinstimmenden Medienberichten nach n\u00e4chtlichen Verhandlungen am Donnerstagmorgen von einem der gr\u00f6\u00dften Hedgefonds der USA: Branchenveteran Ken Griffin \u00fcbernimmt demzufolge mit seiner Firma Citadel das gesamte Aktienportfolio von Situational Awareness. Bis vor kurzem war dies wohl noch mehr als 16 Milliarden Dollar wert. Wie viel genau davon noch \u00fcbrig ist, was Griffin daf\u00fcr bezahlt hat, und wie gro\u00df die Verluste von Aschenbrenners Investoren am Ende sind, ist nicht bekannt.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Bei Situational Awareness verbleiben demnach einige nicht b\u00f6rsennotierte Beteiligungen, darunter Anteile an dem f\u00fchrenden KI-Entwickler Anthropic. Wie es mit dem jungen Hedgefonds und dem deutschen Wunderkind an seiner Spitze weitergeht, ist ebenfalls unklar. Die spannende Frage f\u00fcr ihn sei nicht, was mit Situational Awareness passiert, zitiert die &#8222;Financial Times&#8220; eine Person, die an den Verhandlungen \u00fcber die Rettung des Fonds beteiligt war. &#8222;Die eigentliche Frage&#8220; sei, wie jemand &#8222;einem Kind ohne Erfahrung&#8220; \u00fcberhaupt so viel Geld leihen konnte.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-s__wu_cm Typography_weight-normal__pqUbH Typography_color-darkgrey__sZEnP article-detail-footer_source__KslPc\">Quelle: ntv.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Komplettes Aktienportfolio wegDeutsches Wunderkind verzockt mit seinem KI-Hedgefonds Milliarden31.07.2026, 14:46 Uhr Von Max Borowski Artikel anh\u00f6ren(05:39 min) Die&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1205817,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[134],"tags":[53838,175,170,169,29,30,181178,1376,1256,171,174,1230,173,172,6888,55],"class_list":["post-1205816","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-unternehmen-maerkte","tag-aktienfonds","tag-business","tag-companies","tag-companies-markets","tag-deutschland","tag-germany","tag-hedgefonds","tag-investoren","tag-kuenstliche-intelligenz","tag-markets","tag-maerkte","tag-openai","tag-unternehmen","tag-unternehmen-maerkte","tag-wall-street","tag-wirtschaft"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/117014804400465954","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1205816","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1205816"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1205816\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1205817"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1205816"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1205816"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1205816"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}