{"id":1206,"date":"2025-04-01T20:38:08","date_gmt":"2025-04-01T20:38:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1206\/"},"modified":"2025-04-01T20:38:08","modified_gmt":"2025-04-01T20:38:08","slug":"trump-sorgt-fuer-heftige-verluste-wie-geht-es-an-den-us-boersen-weiter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1206\/","title":{"rendered":"Trump sorgt f\u00fcr heftige Verluste: Wie geht es an den US-B\u00f6rsen weiter?"},"content":{"rendered":"<p>                    Trump sorgt f\u00fcr heftige Verluste<br \/>\n                Wie geht es an den US-B\u00f6rsen weiter?<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t              \tVon Daniel Saurenz<br \/>\n\t\t\t\t              01.04.2025, 16:06 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>MEGA statt MAGA. Make Europe great again ist das neue Motto am Aktienmarkt. Denn Donald Trump setzt den US-B\u00f6rsen schwer zu. In Europa gehen die Kurse dagegen durch die Decke. <\/strong><\/p>\n<p>Es gibt statistische Auswertungen, die stehen f\u00fcr sich. Der Broker RoboMarkets rechnete zum Quartalsende aus, dass US-Aktien relativ zum Rest der Welt im ersten Quartal so schlecht performt haben wie seit 23 Jahren nicht mehr. Damals sa\u00df Gerhard Schr\u00f6der im Kanzleramt, und der US-Pr\u00e4sident hie\u00df George W. Bush. Aus Donald Trumps &#8222;Make America Great Again&#8220; ist innerhalb k\u00fcrzester Zeit &#8222;Make Europe Great Again&#8220; geworden. MEGA statt MAGA &#8211; und das hat nur zehn Wochen gedauert. So lange ist der US-Pr\u00e4sident wieder im Amt, und noch Mitte Februar lagen sowohl der Standardwerte-Index S&amp;P 500 als auch der Technologie-Index Nasdaq 100 auf Rekordniveau.<\/p>\n<p>&#8222;Seither gingen beim Nasdaq100 nicht nur 3200 Punkte verloren, sondern eine vorher undenkbare Kursl\u00fccke zum Dax auf&#8220;, so die Experten vom Lynx-Broker. &#8222;Denn zum Jahreswechsel lag die Nasdaq noch 1000 Z\u00e4hler vor dem Dax. Die von Donald Trump angek\u00fcndigten Z\u00f6lle haben dazu ihren Anteil beigetragen, ebenso wie der generelle Wechsel von US-Aktien in Richtung Europa. Au\u00dferdem sorgen Algorithmen daf\u00fcr, dass solche Trends noch verst\u00e4rkt werden. Hinzu kommt, dass einige Prognosemodelle in den USA die Wirtschaft in Richtung Rezession taumeln sehen und mancher Skeptiker schon von einer Trumpcession spricht. Und Deutschland k\u00f6nnte durch die von der designierten neuen Bundesregierung geplanten Milliarden-Investitionen in Infrastruktur und R\u00fcstung wirtschaftlich in Schwung kommen.<\/p>\n<p>Miese Stimmung <\/p>\n<p>Tilman Galler von JP Morgan Asset Management meint, dass &#8222;es nicht einer gewissen Ironie entbehrt, dass ausgerechnet die Folgen der &#8218;MAGA&#8216;-Politik Europa zu Reformen dr\u00e4ngen, die ein besseres zuk\u00fcnftiges Wachstumsumfeld erwarten lassen. In diesem Fall w\u00e4re die j\u00fcngste Outperformance europ\u00e4ischer Aktien erst ein Anfang &#8211; und aus &#8218;MAGA&#8216; k\u00f6nnte &#8218;MEGA&#8216; werden.<\/p>\n<p>Es ist jedoch schwer vorstellbar, dass die USA wirtschaftlich vor die Wand fahren und Europa sich dem entziehen kann. &#8222;F\u00e4llt Fett, f\u00e4llt Butter stimmt nicht immer&#8220;, meint Stefan Ri\u00dfe von Acatis. &#8222;Jedoch ist mir keine B\u00f6rsenphase bekannt, in der sich der DAX von einer Rezession in den USA h\u00e4tte abkoppeln k\u00f6nnen&#8220;.<\/p>\n<p>Es gibt bei all den Bedenken aber auch eine zweite Variante. N\u00e4mlich jene, dass Trump aus den USA doch keinen Aktienschrottplatz macht, sondern nur kurzzeitig Luft aus dem zuvor \u00fcberhitzten Markt gelassen wurde. Dies w\u00e4re die positive Lesart, und sie m\u00fcndete darin, dass amerikanische Aktien jetzt aufholen k\u00f6nnten. Denn die Kurs-Gewinn-Verh\u00e4ltnisse der magischen Sieben in den USA &#8211; also Nvidia, Meta, Amazon, Apple, Microsoft, Tesla und Alphabet &#8211; sind so tief wie seit Jahren nicht. Auch die Erwartung f\u00fcr die kommende Quartalssaison liegt in den USA vergleichsweise niedrig, w\u00e4hrend Aktien in Europa ihre j\u00fcngsten Aufholbewegungen erstmal unterlegen m\u00fcssen. Jungheinrich, Wacker Neuson oder die Deutsche B\u00f6rse haben ihre Kurse zuletzt ebenso beschleunigt wie zuvor SAP, Siemens oder Heidelberg Materials. Von Rheinmetall, die auf gerade mal vier Wochen noch f\u00fcnfzig Prozent im Plus notiert, gar nicht zu sprechen. Im Gegenteil zu den gro\u00dfen US-Titeln ist von einer Korrektur da wenig zu sehen.<\/p>\n<p>Was zus\u00e4tzliche Hoffnung macht, ist das Sentiment f\u00fcr US-Aktien. Es ist datenbasiert \u00fcber den Fear-and-Greed-Index richtig mies, denn das Barometer liegt bei &#8222;extreme fear&#8220;. &#8222;Doch auch die Stimmung beim AAII Investor Sentiment Survey ist sehr schlecht. Genau so schlecht wie Ende des Jahres 2022&#8220;, sagt Vanyo Walter von RoboMarkets. Damals im Sp\u00e4therbst 2022 begannen gro\u00dfe US-Tech-Aktien ihre fulminante Rally, die bis Februar 2025 anhielt.<\/p>\n<p>Daniel Saurenz betreibt das B\u00f6rsenportal &#8222;Feingold Research&#8220;<\/p>\n<p>Dieser Beitrag stellt keinerlei Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von einzelnen Aktien oder anderen Finanzprodukten dar. F\u00fcr die Richtigkeit der Daten wird keine Haftung \u00fcbernommen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Trump sorgt f\u00fcr heftige Verluste Wie geht es an den US-B\u00f6rsen weiter? 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