{"id":1206768,"date":"2026-07-31T23:05:48","date_gmt":"2026-07-31T23:05:48","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1206768\/"},"modified":"2026-07-31T23:05:48","modified_gmt":"2026-07-31T23:05:48","slug":"gefahren-beim-online-spiel-wie-sich-jugendliche-schuetzen-niedersachsen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1206768\/","title":{"rendered":"Gefahren beim Online-Spiel &#8211; Wie sich Jugendliche sch\u00fctzen | Niedersachsen"},"content":{"rendered":"<p id=\"absatz1\" class=\"em_text\">Jugendliche verbringen viel Zeit im Netz. L\u00e4ngst sind ihnen T\u00e4terinnen und T\u00e4ter dorthin gefolgt. Online lauern daher Gefahren wie Verbreitung von Hass, Betrugsmaschen und Ann\u00e4herungsversuche durch sogenanntes Cybergrooming. Die gute Nachricht: Jugendliche k\u00f6nnen sich selbst sch\u00fctzen. Ein \u00dcberblick, wie junge Menschen sicherer online sind.<\/p>\n<p>Wissen:<\/p>\n<p id=\"absatz2\" class=\"em_text\">Wenn online gespielt wird, besteht nach Einsch\u00e4tzung des Landeskriminalamtes (LKA) Niedersachsen die Gefahr des Cybergroomings. Dabei geben sich Erwachsene h\u00e4ufig als Minderj\u00e4hrige aus und nutzen die Kommunikation w\u00e4hrend der Spiele aus, um gezielt Kontakt zu Kindern und Jugendlichen aufzunehmen und Vertrauen aufzubauen.<\/p>\n<p><a class=\"link-img\" href=\"https:\/\/www.mt.de\/_em_daten\/_cache\/image\/1xSkZrbm5qenlidjRuZ05UTUhWYjVScmVzeDljWVVwcHdQTWJNWjV1QTgzRTJ1b3Mzd2x0OU9RditpWTVLODFmUFlOMjV2Y0tmN1BYYzI0a3Y4Q0ZaNVJTTzhaZWs1cjZaTTVLK2UvRmRrTEM4YXZUb3J0SDcvQ1ljN2IxR1U3akQ\/260731-0504-urn-newsml-dpa-com-20090101-260731-935-1514312.webp\" data-fancybox=\"images\" data-caption=\"Jugendliche sollten reagieren, wenn die Kommunikation im Netz komisch wird. (Symbolbild) - \u00a9 Bernd Wei\u00dfbrod\/dpa\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><br \/>\n<img decoding=\"async\"  src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/260731-0504-urn-newsml-dpa-com-20090101-260731-935-1514312.webp\" loading=\"lazy\" width=\"1000\" alt=\"Jugendliche sollten reagieren, wenn die Kommunikation im Netz komisch wird. (Symbolbild) - \u00a9 Bernd Wei\u00dfbrod\/dpa\"\/><\/p>\n<p><\/a><\/p>\n<p>Jugendliche sollten reagieren, wenn die Kommunikation im Netz komisch wird. (Symbolbild) &#8211; \u00a9 Bernd Wei\u00dfbrod\/dpa<\/p>\n<p id=\"absatz5\" class=\"em_text\">\u201eIm weiteren Verlauf werden die Gespr\u00e4che schrittweise in eine sexuelle Richtung gelenkt\u201d, sagt eine LKA-Sprecherin. Ein Ziel kann dabei sein, Nacktfotos oder Videos zu bekommen, was dann zu Erpressung, N\u00f6tigung oder Missbrauch f\u00fchren kann.<\/p>\n<p>Erkennen:<\/p>\n<p id=\"absatz6\" class=\"em_text\">Jugendliche sollten aus Sicht der LKA-Experten aufmerksam sein und ein Gesp\u00fcr daf\u00fcr entwickeln, wenn jemand Fremdes auffallend schnell versucht, Vertrauen aufzubauen oder eine enge pers\u00f6nliche Beziehung entstehen zu lassen. Ein Warnsignal k\u00f6nne auch der Vorschlag sein, die Kommunikation in private Messenger oder andere unbeobachtete Kan\u00e4le zu verlagern.<\/p>\n<p id=\"absatz7\" class=\"em_text\">Misstrauen ist angesagt, wenn junge Menschen gebeten werden, die Unterhaltung geheim zu halten. \u00dcbertriebene Komplimente, zunehmend pers\u00f6nliche und sp\u00e4ter intime Fragen sollten Warnzeichen sein. S\u00e4tze wie \u201eDu bist viel reifer als andere in deinem Alter\u201d, nennt die LKA-Sprecherin daf\u00fcr als Beispiel. Angebote von Guthaben oder Geschenken sollten alarmieren.<\/p>\n<p>Vermeiden:<\/p>\n<p id=\"absatz8\" class=\"em_text\">Wenn junge Menschen intime Fragen oder unangenehme Nachrichten erkennen, sollten sie sich trauen, diese zu ignorieren und sich daf\u00fcr auch nicht rechtfertigen. Wenn Jugendliche sich fr\u00fch im Netz bewegen, sollten sie lernen, dass niemand einer fremden Person Erkl\u00e4rungen schulde.<\/p>\n<p id=\"absatz9\" class=\"em_text\">Eindeutig intime Bilder oder Videos sollten sie nicht verschicken. Wenn es diese Forderung gibt, sollte der Kontakt beendet, die Person blockiert und \u00fcber die jeweiligen Plattform-Anbieter gemeldet werden.<\/p>\n<p>Handeln:<\/p>\n<p id=\"absatz10\" class=\"em_text\">Ein schlechtes Bauchgef\u00fchl k\u00f6nne schon ausreichen, um sich im Bestfall an eine Vertrauensperson zu wenden, raten die LKA-Experten. Wenn Bilder oder Videos schon geteilt wurden, sollte sp\u00e4testens das Gespr\u00e4ch zu den Eltern, einer Lehrkraft, der Schulsozialarbeit oder einer Beratungsstelle gesucht werden. Jugendliche k\u00f6nnen Scham oder Unsicherheit eventuell begegnen, wenn sie verstehen, dass in diesen F\u00e4llen nicht sie, sondern die bedr\u00e4ngende Person Schuld hat.<\/p>\n<p id=\"absatz11\" class=\"em_text\">Wer sich betroffen f\u00fchlt, sollte nicht \u00fcberst\u00fcrzt handeln. Es gelte, m\u00f6gliche Beweise wie Screenshots von Chatverl\u00e4ufen, Profilnamen und Nutzer-IDs zu sichern. \u201eAuch wenn die Inhalte belastend oder unangenehm sind, sollten sie nicht gel\u00f6scht werden, da sie f\u00fcr eine Meldung bei der Plattform oder f\u00fcr ein m\u00f6gliches Strafverfahren von Bedeutung sein k\u00f6nnen\u201d, erkl\u00e4rt die LKA-Sprecherin.<\/p>\n<p id=\"absatz12\" class=\"em_text\">Wichtig bei der Sicherung ist, die Dateien nicht weiterzuleiten. Bei der Weiterleitung von kinder- oder jugendpornografischen Darstellungen k\u00f6nne sich jeder selbst strafbar machen, da bereits der Besitz unter Strafe stehe, warnt das LKA. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Jugendliche verbringen viel Zeit im Netz. L\u00e4ngst sind ihnen T\u00e4terinnen und T\u00e4ter dorthin gefolgt. 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