{"id":1207609,"date":"2026-08-01T07:46:34","date_gmt":"2026-08-01T07:46:34","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1207609\/"},"modified":"2026-08-01T07:46:34","modified_gmt":"2026-08-01T07:46:34","slug":"die-waelder-leiden-wie-hitze-und-trockenheit-wuppertal-zusetzen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1207609\/","title":{"rendered":"Die W\u00e4lder leiden: Wie Hitze und Trockenheit Wuppertal zusetzen"},"content":{"rendered":"<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die Hitze ist noch einmal zur\u00fcckgekehrt, auch wenn offenbar nicht mehr die H\u00f6chsttemperaturen vom Juni erreicht werden. Eine besondere Belastung stellt allerdings zunehmend die Trockenheit dar, unter der Flora und Fauna arg zu leiden haben und die auch f\u00fcr die Menschen mit Einschr\u00e4nkungen verbunden sein kann.<\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">\u201e2026 ist deutlich zu trocken\u201c, stellt Susanne Fischer als Sprecherin des Wupperverbands gleich klar. Nur im Februar und im Mai habe es ausk\u00f6mmlichen Regen gegeben. \u201eSeit Ende 2025 h\u00e4lt die Trockenheit schon an. Nun ist der Juli schon vor\u00fcber und es hat kaum geregnet\u201c, sagt Fischer. Ein paar Tage mit einigen Schauern wie zuletzt k\u00f6nnten das nicht ausgleichen. Sie reichen nicht, um Wasser tiefer in die Erde dringen zu lassen. Beim Betrieb der Talsperren sieht sich der Wupperverband aber noch keinen akuten Schwierigkeiten ausgesetzt.<\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Aufgrund der l\u00e4nger andauernden Trockenheit und der geringen Niederschl\u00e4ge hatten der Eigenbetrieb Wasser und Abwasser Wuppertal (WAW), die Energie &amp; Wasser AG der Wuppertaler Stadtwerke (WSW) sowie der Wupperverband bereits im Mai darauf hingewiesen, dass der F\u00fcllstand der f\u00fcr die Region wichtigen Gro\u00dfen Dh\u00fcnn-Talsperre unter dem F\u00fcllstand liege, der f\u00fcr diese Jahreszeit \u00fcblich ist. Sie baten um einen bewussten und sorgsamen Umgang mit dem Trinkwasser. Auch sie sagen: \u201eDie Situation besteht unver\u00e4ndert fort, da die insgesamt unterdurchschnittlichen Niederschl\u00e4ge des letzten Quartals durch die Vegetationsphase der Pflanzen und B\u00e4ume kaum in den B\u00e4chen, der Wupper und den Talsperren ankommen konnten. Dennoch bestehe zum aktuellen Zeitpunkt noch keine Notwendigkeit einer beh\u00f6rdlichen Verordnung, die Trinkwasserentnahme in Wuppertal zu beschr\u00e4nken (Wasserverbrauchssperre).<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">In anderen NRW-Kommunen hat es das j\u00fcngst gegeben, das W\u00e4ssern von Rasen oder Auff\u00fcllen von Pools war zeitweise verboten. Die Wuppertaler Wasserversorger erkl\u00e4ren aber: \u201eDa Wuppertal durch seine drei Standbeine der Trinkwasserversorgung (Gro\u00dfe Dh\u00fcnn-Talsperre, Kerspe- und Herbringhauser Talsperre sowie Rheinuferfiltrat) gut aufgestellt ist, ist aus heutiger Sicht eine Wasserverbrauchssperre derzeit nicht angezeigt.\u201c Dennoch sei es wichtig, sorgsam mit Trinkwasser umzugehen. Jeder k\u00f6nne mit dazu beitragen, die Wasservorr\u00e4te zu schonen, indem man unn\u00f6tigem Wasserverbrauch im Haushalt vermeidet, die Wassersparfunktionen an Armaturen und Ger\u00e4ten nutzt, und das Gie\u00dfen des Gartens m\u00f6glichst in den Morgen- oder Abendstunden sowie sparsam und bedarfsgerecht erledigt.<\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die NRW-Landesregierung mahnt aufgrund der Trockenheit und angesichts weiterer Tage mit hoher Hitze das Risiko f\u00fcr Waldbr\u00e4nde an: Seit Mittwoch gilt landesweit die Waldbrandgefahrenstufe 3 (erh\u00f6hte Gefahr), in einigen Regionen sogar Stufe 4 (hohe Gefahr), etwa im waldreichen S\u00fcdwesten Nordrhein-Westfalens, aber auch am Niederrhein sowie im S\u00fcdosten. Forstministerin Silke Gori\u00dfen: \u201eDie meisten Waldbr\u00e4nde werden durch Menschen verursacht. Bitte beachten Sie daher zum Schutz der W\u00e4lder, dass Rauchen, Grillen und offenes Feuer im Wald streng verboten sind. Bitte nur auf befestigten Fl\u00e4chen parken, damit hei\u00dfe Katalysatoren der Autos keine Vegetation in Brand setzen.\u201c Innenminister Herbert Reul erg\u00e4nzt: \u201eWer im Wald Rauch oder Feuer bemerkt, muss sofort die 112 w\u00e4hlen. Die Zufahrten und Waldwege sind freizuhalten, um die Einsatzkr\u00e4fte der Feuerwehren so schnell wie m\u00f6glich dort hinzubringen, wo sie dringend ben\u00f6tigt werden. Nur wenn alle mithelfen, k\u00f6nnen unsere Feuerwehrleute Br\u00e4nde fr\u00fchzeitig eind\u00e4mmen und gr\u00f6\u00dferen Schaden verhindern.\u201c Umweltminister Oliver Krischer erkl\u00e4rt: \u201eDie Natur steht unter Trockenstress. Pflanzen und Tiere leiden, und jeder Brand versch\u00e4rft die Sch\u00e4den an unseren ohnehin beanspruchten Lebensr\u00e4umen. In dieser Woche steigt mit jedem Tag die Gefahr von Gras- und Waldbr\u00e4nden. Deshalb m\u00fcssen wir alle gemeinsam aufpassen. Jeder verhinderte Brand sch\u00fctzt die Natur, die Einsatzkr\u00e4fte und die Menschen, die in den betroffenen Regionen leben.\u201c<\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\"><strong class=\"font-bold dark:text-white-solid\">Wuppertaler <\/strong><strong class=\"font-bold dark:text-white-solid\">Brandbek\u00e4mpfer<\/strong><\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Wie Tobias Pack seitens der Feuerwehr erkl\u00e4rt, sei die Anzahl an Wald- und Fl\u00e4chenbr\u00e4nden nicht gestiegen: \u201eGrunds\u00e4tzlich muss man sagen, dass es nat\u00fcrlich schon immer diese Trockenphasen gab. Die Einsatzzahlen sind dementsprechend auch relativ konstant. F\u00fcr 2026 sind es bisher 14 gemeldete Wald- und Wiesenbr\u00e4nde gewesen.\u201c<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Auch im Rettungsdienst gehen Eins\u00e4tze auf diese Phasen zur\u00fcck. \u201eLange Hitzeperioden ohne gro\u00dfe Abk\u00fchlung in den Nachtstunden, wie zuletzt im Juni, verursachen eine gro\u00dfe Anzahl an sogenannten Hitzeerkrankungen\u201c, wie Pack erkl\u00e4rt.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">In Bezug auf Wald- und Fl\u00e4chenbr\u00e4nde haben sich auch \u00dcbungsinhalte angepasst: \u201eSeit mehreren Jahren gibt es Absprachen mit den Forstbetrieben, die f\u00fcr die Wuppertaler W\u00e4lder zust\u00e4ndig sind.\u201c \u00dcbungsdienste zur sogenannten \u201eVegetationsbrandbek\u00e4mpfung\u201c finden regelm\u00e4\u00dfig vor der warmen Jahreszeit statt. \u201eIn unsere Konzepte sind auch internationale Erfahrungen mit eingeflossen. Trainiert werden die Taktik und die technische Umsetzung\u201c, sagt Pack.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Gerade erst hat die Stadt Wuppertal die neue Karte \u201eK\u00fchle Orte\u201c digital verf\u00fcgbar gemacht. Wer an hei\u00dfen Tagen Abk\u00fchlung sucht, wird dort f\u00fcndig und erh\u00e4lt auch geb\u00fcndelte Informationen \u00fcber die Standorte der \u00f6ffentlichen Trinkwasserbrunnen und Toilettenanlagen im Stadtgebiet. Die Karte findet man online unter<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Hitze ist noch einmal zur\u00fcckgekehrt, auch wenn offenbar nicht mehr die H\u00f6chsttemperaturen vom Juni erreicht werden. 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